Workshop auf der re:publica 2012.

Auf der sicheren Seite?

Chancen, Herausforderungen und Grenzen der Zusammenarbeit von Sicherheitsbehörden und Zivilgesellschaft

„Extremismusprävention ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“ sagte der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck bei einem Treffen mit Experten der Radikalisierungsprävention 2016 in Berlin. Doch welchen Akteuren kommen dabei welche Aufgaben zu? Die Gesamtgesellschaft umfasst einerseits die Zivilgesellschaft, andererseits auch die Sicherheitsbehörden. Ihre Aufgaben unterscheiden sich hier auch mit Blick auf ein Demokratieverständnis austarierter staatlicher und zivilgesellschaftlicher Kräfte. Dem Engagement von Sicherheitsbehörden im Bereich der Prävention wird immer wieder mit Skepsis begegnet, denn ihr Auftrag liegt primär im Bereich der Intervention - ziviligesellschaftliche Akteure beschäftigen sich andererseits scheinbar verstärkt mit Fragen des Risikomanagements und werden mithin sogar als Teil investigativer Gefahrenabwehr verstanden.

In dieser Qualifizierungsmaßnahme soll den zum Teil gravierenden Unsicherheiten und Vorbehalten auf einer professionellen und praxisorientierten Ebene begegnet werden. Dafür haben wir mit André Taubert (legato Hamburg) und Hazim Fouad (Landesamt für Verfassungsschutz Bremen) jeweils einen renommierten Vertreter der beiden Bereiche eingeladen.

In einem Mix aus Input- und Gruppenarbeitsphasen sollen unter anderem folgende Fragen in den Blick genommen werden:
  • In welchen Bereichen der Islamismusprävention sind Sicherheitsbehörden und Zivilgesellschaft aktiv, wo sind die klar abgrenzbaren Bereiche und wo dürfen sich Angebote und Kompetenzen überschneiden?
  • Wann ist Distanz zu den Sicherheitsbehörden gefordert, um zivilgesellschaftliche Angebote niedrigschwellig zu halten und wann ist eine Kooperation unabdingbar?
  • Welche Zielsetzungen, Zwänge und rechtlichen Vorgaben der verschiedenen Akteure müssen mit Blick auf eine Zusammenarbeit mitgedacht werden?
Beginn und Ende jeweils mit dem Mittagessen (12:30 - 13:30 Uhr).

Termin

19.10.2018 bis 20.10.2018

Ort

Wilhelm-Kempf-Haus
Wilhelm-Kempf-Haus 1
65207 Wiesbaden

Für

Mitarbeit*innen aus Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit, der schulischen und außerschulischen politischen Bildungsarbeit und Verwaltung sowie für Lehrer*innen, Studierende und Wissenschaftler*innen

Veranstalter

Bundeszentrale für politische Bildung/bpb

Anmeldung

Teilnahmegebühr: keine
Nach verbindlicher Anmeldung übernimmt die bpb im Rahmen der Veranstaltung die Kosten für Übernachtung und Verpflegung. Eine Übernahme der Reisekosten durch die bpb ist nicht möglich.
Bitte melden Sie sich bis zum 19.09.2018 an.*

* Die Anmeldefunktion wurde vorzeitig geschlossen, da Teilnahme- wie auch Warteliste bereits voll sind.

Kontakt

Frank Schellenberg
frank.schellenberg@bpb.de
Tel: 0228-99515343

Bürgerservice der bpb

Sie haben Fragen? Treten Sie mit unserem Bürgerservice in Kontakt:
Tel +49 (0)228 99515-0
Fax +49 (0)228 99515-113
E-Mail info@bpb.de
Twitter @frag_die_bpb

Pressekontakt

Journalistinnen und Journalisten wenden sich bitte an die Pressestelle.


HerausforderungSalafismus
Herausforderung Salafismus

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Der Infodienst bietet praxisbezogene Hintergrundinformationen und Materialien zur Herausforderung durch salafistische Strömungen. Er richtet sich an alle Berufsgruppen, die im Rahmen ihrer Tätigkeit mit dem Thema in Berührung kommen, unter anderem in der schulischen und außerschulischen Bildung und in der öffentlichen Verwaltung.

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Documentation

Mapping Memories

Mapping Memories is an event series focusing on commemorative culture in Eastern Europe and beyond. Current events include conferences, summer schools and practical workshops.

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