Tourists look at the Dome of the Rock on the Temple Mount in the Old City of Jerusalem, 17 March 2010. The Dome of the Rock was completed in 691, making it the oldest existing Islamic building in the world. The site's significance stems from the religious beliefs regarding the rock, known as the Foundation Stone, at its heart. After clashes between Palestinians and Israeli forces on March 16, the situation in Jerusalem was calm but still tense. EPA/OLIVER WEIKEN

Israels Grenzen

Blick auf den israelischen Grenzwall in Abu Dis, Ost-Jerusalem.Blick auf den israelischen Grenzwall in Abu Dis, Ost-Jerusalem. (© picture-alliance, landov)
Seit seiner Staatsgründung 1948 besitzt Israel keine endgültig definierten geografischen Grenzen. Die gegenwärtigen Grenzverläufe zwischen Israel und seinen Nachbarstaaten sind zumeist das Ergebnis von Kriegen und damit Waffenstillstandslinien. Nur mit Jordanien und Ägypten konnten Grenzverläufe durch Friedensverträge festgelegt werden. Israelis und Palästinenser sind ebenfalls weiterhin durch physische Grenzen, aber auch durch gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Barrieren getrennt. Auch innerhalb der israelischen Gesellschaft verlaufen zahlreiche Trennungslinien: zwischen Religiösen und Säkularen, zwischen Juden und Arabern, zwischen Reichen und Armen, zwischen Einwanderern und Sabras (im Land Geborene), zwischen politisch Rechten und Linken. Alle äußeren und inneren Grenzen sind ein zentrales Thema des politischen, medialen und gesellschaftlichen Diskurses in Israel, sie spiegeln sich zugleich im Alltag der Menschen wider. Ein weiterer Schwerpunkt der Reise wird die Frage nach den Grenzen im deutsch-israelischen Dialog sein. Diese sollen historisch und aktualitätsbezogen aufgegriffen werden. Durch Begegnungen, Gespräche und themenorientierte Exkursionen erhalten die Teilnehmenden einen Einblick in die komplexe Realität Israels. Die physischen und metaphorischen, die sichtbaren und unsichtbaren Grenzen Israels werden in den Fokus gerückt, aber auch positive Beispiele des Überwindens von Grenzen vorgestellt.

Vorbereitungstreffen


8. September 2017 in Frankfurt/M

Allgemeine Hinweise

Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir Ehepartner/innen, Lebensgefährten/innen und Verwandte nicht gemeinsam für eine Studienreise berücksichtigen können, selbst wenn die Multiplikatoreneigenschaft auf beide zutrifft. Bewerbungen von Interessenten/innen, die aktiv im Berufsleben stehen, werden bei der Auswahl der Teilnehmenden grundsätzlich bevorzugt berücksichtigt. Die Auswahl der Teilnehmenden aus allen vorliegenden Bewerbungen behält sich die bpb vor. Bei der großen Zahl der Interessenten ist es uns leider nicht möglich, den Eingang jeder Anfrage eigens zu bestätigen. Die Reiseveranstaltungen sind als förderungswürdig im Sinne des § 9, Satz 2 der "Verordnung über den Sonderurlaub für Bundesbeamtinnen und Bundesbeamte sowie für Richterinnen und Richter des Bundes" vom 1. Juni 2016 (BGBl. I S. 1284) anerkannt. Für Landesbeamte/innen und Angestellte gelten die landesrechtlichen Regelungen über Sonder- bzw. Bildungsurlaub. Die Einladung zur Teilnahme wird etwa ein Vierteljahr vor Beginn der Studienreise ausgesprochen.

Einige Hinweise zum Thema Sicherheit

Die Sicherheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer hat bei der Planung und Durchführung der Studienreisen der bpb stets höchste Priorität. Dies bedeutet zugleich, dass Reisen von uns als Veranstalter nur dann durchgeführt werden, wenn es die Sicherheitslage vor Ort zulässt. Während der Reisen arbeiten wir mit erfahrenen und uns bekannten israelischen Reisebegleitern zusammen. Alle Fahrten werden grundsätzlich in einem Tourbus und nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln unternommen. Die jeweilige Reiseleitung der bpb steht kontinuierlich in Kontakt zur Deutschen Botschaft in Tel Aviv sowie zu israelischen Sicherheitsbehörden. Aufgrund aktueller politischer Entwicklungen vor Ort kann es durchaus zu kurzfristigen Programmänderungen kommen.

Termin

08.09.2017 bis 20.09.2017

Ort

Frankfurt a. M. und Israel (Rundreise)

Für

Für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der politischen Bildung

Veranstalter

Bundeszentrale für politische Bildung/bpb

Anmeldung

Teilnahmegebühr: 1.100 €

Kontakt

Bundeszentrale für politische Bildung
Internationale Studienreisen
Julia Reinartz
Tel +49 (0)228 99515-247
Israel-Studienreisen@bpb.de

Pressekontakt

Bundeszentrale für politische Bildung
Stabsstelle Kommunikation
Adenauerallee 86
53113 Bonn
Tel +49 (0)228 99515-200
Fax +49 (0)228 99515-293
presse@bpb.de

 


Publikationen zum Thema

Coverbild Länderbericht Israel

Länderbericht Israel

Dieser wissenschaftlich fundierte Länderbericht stellt die komplexe Realität Israels in ihrem Kont...

Coverbild Heimat? - Vielleicht

Heimat? - Vielleicht

In 16 Interviews berichten Kinder von Holocaust-
überlebenden, die in Deutschland aufgewachsen s...

Coverbild Mein gelobtes Land

Mein gelobtes Land

Der israelische Journalist Ari Shavit geht in diesem mitunter sehr persönlichen Buch der Geschichte...

Der Nahe Osten in hundert Köpfen

Der Nahe Osten in hundert Köpfen

Dieses Buch versucht die Vielzahl der Personen, Gruppen und Strömungen aufzuzeigen, die den Vordere...

WeiterZurück

Zum Shop

Häufig gestellte Fragen zu den Israel-Studienreisen der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb

Häufig gestellte Fragen zu den Israel-Studienreisen

Wer kann sich auf die Israel-Studienreisen der bpb bewerben? Welche Kriterien gibt es bei der Auswahl der Bewerberinnen und Bewerber? Wie erfolgt das Bewerbungs- und Einladungsverfahren? Die Antwort auf diese und weitere Fragen finden Sie hier. (PDF-Version: 66 KB) Weiter... 

50 Jahre Israel-Studienreisen

Seit 50 Jahren bpb-Studienreisen - unser Auftrag

Die Studienreisen der Bundeszentrale für politische Bildung nach Israel finden seit nunmehr 50 Jahren statt. Rund 260 mal sind wir mit den unterschiedlichsten Gruppen nach Israel gereist und haben politische, kulturelle und historische Themen behandelt. Weiter... 

Im Blog berichtet die Journalistin Katarzyna Weintraub ab dem 29. April von der Israel- Studienreise "Zachor - Jüdische Erinnerungskultur der Gegenwart."

Blog zur Israel-Studienreise

Im Blog berichtet die Journalistin Katarzyna Weintraub von der Israel- Studienreise "Zachor - Jüdische Erinnerungskultur der Gegenwart". Die Studienreisen der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb ermöglichen den Teilnehmenden einen authentischen und persönlichen Einblick in die politische und gesellschaftliche Situation der Reiseländer. Weiter... 

Häufig gestellte Fragen zu den MOE-Studienreisen

Häufig gestellte Fragen zu den MOE-Studienreisen

Wer kann sich auf die MOE-Studienreisen der bpb bewerben? Welche Kriterien gibt es bei der Auswahl der Bewerberinnen und Bewerber? Wie erfolgt das Bewerbungs- und Einladungsverfahren? Die Antwort auf diese und weitere Fragen finden Sie hier. (PDF-Version: 94 KB) Weiter...