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Tourists look at the Dome of the Rock on the Temple Mount in the Old City of Jerusalem, 17 March 2010. The Dome of the Rock was completed in 691, making it the oldest existing Islamic building in the world. The site's significance stems from the religious beliefs regarding the rock, known as the Foundation Stone, at its heart. After clashes between Palestinians and Israeli forces on March 16, the situation in Jerusalem was calm but still tense. EPA/OLIVER WEIKEN

Geschlechterrollen und Identitätspolitiken in Israel

Zwischen säkularen und religiösen Ansprüchen einer heterogenen Gesellschaft

Unisexsymbole werden bei einer Gay Pride Parade in Jerusalem hochgehalten.Unisexsymbole werden bei einer Gay Pride Parade in Jerusalem hochgehalten. (© AP)
Die israelische Gesellschaft ist sehr heterogen, vielfältig und stark segmentiert. Trennlinien verlaufen nicht nur zwischen jüdischen und palästinensischen Israelis sondern auch zwischen säkularen, orthodoxen, nationalreligiösen und ultraorthodoxen Juden. Alle diese Gruppen pflegen je eigene Sichtweisen auf das Leben und die Gesellschaft. Entsprechend breit gefächert ist das Spektrum an unterschiedlichen Geschlechter-Rollenbildern.

Die Israel-Studienreise will diesen unterschiedlichen Blickwinkeln auf die Gesellschaft nachspüren und schauen, wie die verschiedenen Geschlechterrollenbilder im Alltag wirksam und verfestigt, aber auch verhandelt, herausgefordert und unterwandert werden. Wo sind Rollenverständnisse in Bewegung und verändern sich gerade? Welchen Effekt lösen unterschiedliche Sozialisationsfelder, wie z.B. das Militär, auf das Rollenverständnis aus? Welche Rolle spielen LSBTI-Gruppen in diesem heterogenen Gefüge? Unterscheidet sich der Umgang mit diesen Fragen in bestimmten urbanen Konstellationen (Tel Aviv – Jerusalem –- arabische Städte wie Nazareth)? Insbesondere soll der Frage nachgegangen werden, wie es einer Gesellschaft gelingt, diese heterogenen Rollenbilder zu integrieren.

Vorbereitungsseminar


17.11.2017 in Frankfurt a. M.

Allgemeine Hinweise

Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir Ehepartner/innen, Lebensgefährten/innen und Verwandte nicht gemeinsam für eine Studienreise berücksichtigen können, selbst wenn die Multiplikatoreneigenschaft auf beide zutrifft. Bewerbungen von Interessenten/innen, die aktiv im Berufsleben stehen, werden bei der Auswahl der Teilnehmenden grundsätzlich bevorzugt berücksichtigt. Die Auswahl der Teilnehmenden aus allen vorliegenden Bewerbungen behält sich die bpb vor. Bei der großen Zahl der Interessenten ist es uns leider nicht möglich, den Eingang jeder Anfrage eigens zu bestätigen. Die Reiseveranstaltungen sind als förderungswürdig im Sinne des § 9, Satz 2 der "Verordnung über den Sonderurlaub für Bundesbeamtinnen und Bundesbeamte sowie für Richterinnen und Richter des Bundes" vom 1. Juni 2016 (BGBl. I S. 1284) anerkannt. Für Landesbeamte/innen und Angestellte gelten die landesrechtlichen Regelungen über Sonder- bzw. Bildungsurlaub. Die Einladung zur Teilnahme wird etwa ein Vierteljahr vor Beginn der Studienreise ausgesprochen.

Einige Hinweise zum Thema Sicherheit

Die Sicherheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer hat bei der Planung und Durchführung der Studienreisen der bpb stets höchste Priorität. Dies bedeutet zugleich, dass Reisen von uns als Veranstalter nur dann durchgeführt werden, wenn es die Sicherheitslage vor Ort zulässt. Während der Reisen arbeiten wir mit erfahrenen und uns bekannten israelischen Reisebegleitern zusammen. Alle Fahrten werden grundsätzlich in einem Tourbus und nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln unternommen. Die jeweilige Reiseleitung der bpb steht kontinuierlich in Kontakt zur Deutschen Botschaft in Tel Aviv sowie zu israelischen Sicherheitsbehörden. Aufgrund aktueller politischer Entwicklungen vor Ort kann es durchaus zu kurzfristigen Programmänderungen kommen.

Termin

17.11.2017 bis 29.11.2017

Ort

Frankfurt a. M. und Israel (Rundreise)

Für

Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der politischen Bildung

Anmeldung

Teilnahmegebühr: 1.100 €

Kontakt

Mareike Rutowski
Bundeszentrale für politische Bildung
Internationale Studienreisen
Tel +49 (0)228 99515-540
Israel-Studienreisen@bpb.de

Pressekontakt

Bundeszentrale für politische Bildung
Stabsstelle Kommunikation
Adenauerallee 86
53113 Bonn
Tel +49 (0)228 99515-200
Fax +49 (0)228 99515-293
presse@bpb.de

 


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