Tourists look at the Dome of the Rock on the Temple Mount in the Old City of Jerusalem, 17 March 2010. The Dome of the Rock was completed in 691, making it the oldest existing Islamic building in the world. The site's significance stems from the religious beliefs regarding the rock, known as the Foundation Stone, at its heart. After clashes between Palestinians and Israeli forces on March 16, the situation in Jerusalem was calm but still tense. EPA/OLIVER WEIKEN

Vom Kibbuz zum Silicon Wadi. Israels Gesellschaft heute

Die Wirtschaft Israels unterlag vielen Wandlungen. Heute ist Israel in der globalen Wirtschaft integriert.Die Wirtschaft Israels unterlag vielen Wandlungen. Heute ist Israel in der globalen Wirtschaft integriert. (© Hanna Huhtasaari)
Lange Zeit prägte der Kibbuz als landwirtschaftliche Gemeinschaftssiedlung ohne Privateigentum das Bild von Israel. Er war nicht nur ein Wirtschaftsfaktor, sondern auch Ausdruck eines Lebensmodells, das lange Zeit als mustergültig in der israelischen Gesellschaft anerkannt war. Jedoch hat er in den letzten Jahrzehnten diese Rolle eingebüßt. Die meisten Kibbuzim sind heute privatwirtschaftlich organisiert wie auch die israelische Wirtschaft einen enormen Wandel von einer staatlich dirigierten zu einer weitgehend marktorientierten Struktur vollzogen hat.

Heute ist Israel bekannt als innovativer Technologiestandort und hat wie viele andere Nationen damit zu kämpfen, dass die Schere zwischen arm und reich weiter aufgeht. Hierin lag der maßgebliche Grund für die sozialen Proteste im Jahr 2011.

Die Studienreise möchte der Frage nachgehen, inwiefern die Wirtschaftsentwicklung den Wandel des Wertesystems in Israel reflektiert. Ist der Bedeutungsverlust des Kibbuz sinnbildlich für weniger Solidarität innerhalb der Gesellschaft oder haben sich Solidarstrukturen einfach nur verändert? Welche Rolle spielt das politische Umfeld und welche Wechselwirkungen zwischen Gesellschaft, Politik und Wirtschaft finden statt?

Vorbereitungsseminar


13.10.2017 in Frankfurt a. M.

Allgemeine Hinweise

Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir Ehepartner/innen, Lebensgefährten/innen und Verwandte nicht gemeinsam für eine Studienreise berücksichtigen können, selbst wenn die Multiplikatoreneigenschaft auf beide zutrifft. Bewerbungen von Interessenten/innen, die aktiv im Berufsleben stehen, werden bei der Auswahl der Teilnehmenden grundsätzlich bevorzugt berücksichtigt. Die Auswahl der Teilnehmenden aus allen vorliegenden Bewerbungen behält sich die bpb vor. Bei der großen Zahl der Interessenten ist es uns leider nicht möglich, den Eingang jeder Anfrage eigens zu bestätigen. Die Reiseveranstaltungen sind als förderungswürdig im Sinne des § 9, Satz 2 der "Verordnung über den Sonderurlaub für Bundesbeamtinnen und Bundesbeamte sowie für Richterinnen und Richter des Bundes" vom 1. Juni 2016 (BGBl. I S. 1284) anerkannt. Für Landesbeamte/innen und Angestellte gelten die landesrechtlichen Regelungen über Sonder- bzw. Bildungsurlaub. Die Einladung zur Teilnahme wird etwa ein Vierteljahr vor Beginn der Studienreise ausgesprochen.

Einige Hinweise zum Thema Sicherheit

Die Sicherheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer hat bei der Planung und Durchführung der Studienreisen der bpb stets höchste Priorität. Dies bedeutet zugleich, dass Reisen von uns als Veranstalter nur dann durchgeführt werden, wenn es die Sicherheitslage vor Ort zulässt. Während der Reisen arbeiten wir mit erfahrenen und uns bekannten israelischen Reisebegleitern zusammen. Alle Fahrten werden grundsätzlich in einem Tourbus und nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln unternommen. Die jeweilige Reiseleitung der bpb steht kontinuierlich in Kontakt zur Deutschen Botschaft in Tel Aviv sowie zu israelischen Sicherheitsbehörden. Aufgrund aktueller politischer Entwicklungen vor Ort kann es durchaus zu kurzfristigen Programmänderungen kommen.

Termin

13.10.2017 bis 25.10.2017

Ort

Frankfurt a. M. und Israel (Rundreise)

Für

Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der politischen Bildung

Veranstalter

Bundeszentrale für politische Bildung

Anmeldung

Teilnahmegebühr: 1.100 €

Kontakt

Mareike Rutowski
Bundeszentrale für politische Bildung
Internationale Studienreisen
Tel +49 (0)228 99515-540
Israel-Studienreisen@bpb.de

Pressekontakt

Bundeszentrale für politische Bildung
Stabsstelle Kommunikation
Adenauerallee 86
53113 Bonn
Tel +49 (0)228 99515-200
Fax +49 (0)228 99515-293
presse@bpb.de

 


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50 Jahre Israel-Studienreisen

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Häufig gestellte Fragen zu den MOE-Studienreisen

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