Tourists look at the Dome of the Rock on the Temple Mount in the Old City of Jerusalem, 17 March 2010. The Dome of the Rock was completed in 691, making it the oldest existing Islamic building in the world. The site's significance stems from the religious beliefs regarding the rock, known as the Foundation Stone, at its heart. After clashes between Palestinians and Israeli forces on March 16, the situation in Jerusalem was calm but still tense. EPA/OLIVER WEIKEN

Israel und Europa – eine Spurensuche in Vergangenheit und Gegenwart

Hinweis: Die Studienreise ist leider bereits ausgebucht.

Bushaltestelle in Jerusalem.Bushaltestelle in Jerusalem. (© Hanna Huhtasaari)
Wenn man heutzutage an die Beziehungen zwischen Israel und Europa denkt, assoziiert man dabei zumeist Ereignisse, die in der jüngeren oder jüngsten Vergangenheit liegen. Das spannungsreiche Verhältnis zwischen Europa und Israel lässt sich jedoch sehr viel weiter zurückverfolgen bis ins beginnende 20. Jahrhundert. Während in der "Alten Welt" der 1. Weltkrieg tobte, nahmen insbesondere Großbritannien und Frankreich das Erbe des zerfallenden Osmanischen Reiches im Nahen Osten ins Visier und verabredeten zukünftige Einflusssphären. Die Briten stellten sowohl den Arabern - darunter den Palästinensern - als auch den Juden ein eigenes Territorium in Aussicht. In der nach dem britischen Außenminister Balfour benannten Deklaration von 1917 war etwa die Rede von der "Errichtung einer nationalen Heimstätte in Palästina für das jüdische Volk". Diese Deklaration gilt Juden in aller Welt bis heute als erste internationale Anerkennung des Anrechts auf einen jüdischen Staat.

Die widersprüchlichen Ansprüche von Juden und Arabern auf ein und dasselbe Territorium, von den Briten geschickt gegeneinander ausgespielt, bildeten den Ursprung des israelisch-palästinensischen Konflikts. Spätestens durch den Holocaust wurde der eigene jüdische Staat für viele Juden die einzige Alternative zu den Orten von Verfolgung und Vernichtung in Europa.

Während der Studienreise möchten wir uns auf Spurensuche begeben, um zu erfahren, welche Narrative bis heute die israelische Identität prägen und wie bestimmend sie für das Verhältnis zu Deutschland und Europa sind. Demgegenüber sollen auch die Narrative der Palästinenser betrachtet und ihre Bedeutung für die palästinensische Gesellschaft erschlossen werden. In einem gemeinsamen Workshop mit Israelis jüdischer und palästinensischer Herkunft werden die Reiseteilnehmenden Gelegenheit zu einem intensiven Austausch haben. Ergebnisse dieses Workshops sollen in das von der bpb gemeinsam mit dem Gorki-Theater geplante Geschichtsfestival "WAR OR PEACE. Crossroads of history 1918 | 2018", das vom 17.-21.10.2018 in Berlin stattfinden wird, einfließen.

Vorbereitungstreffen

01.06.2018 in Frankfurt/M

Allgemeine Hinweise

Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir Ehepartner/innen, Lebensgefährten/innen und Verwandte nicht gemeinsam für eine Studienreise berücksichtigen können, selbst wenn die Multiplikatoreneigenschaft auf beide zutrifft. Bewerbungen von Interessenten/innen, die aktiv im Berufsleben stehen, werden bei der Auswahl der Teilnehmenden grundsätzlich bevorzugt berücksichtigt. Die Auswahl der Teilnehmenden aus allen vorliegenden Bewerbungen behält sich die bpb vor. Bei der großen Zahl der Interessenten ist es uns leider nicht möglich, den Eingang jeder Anfrage eigens zu bestätigen. Die Reiseveranstaltungen sind als förderungswürdig im Sinne des § 9, Satz 2 der "Verordnung über den Sonderurlaub für Bundesbeamtinnen und Bundesbeamte sowie für Richterinnen und Richter des Bundes" vom 1. Juni 2016 (BGBl. I S. 1284) anerkannt. Für Landesbeamte/innen und Angestellte gelten die landesrechtlichen Regelungen über Sonder- bzw. Bildungsurlaub. Die Einladung zur Teilnahme wird etwa ein Vierteljahr vor Beginn der Studienreise ausgesprochen.

Einige Hinweise zum Thema Sicherheit

Die Sicherheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer hat bei der Planung und Durchführung der Studienreisen der bpb stets höchste Priorität. Dies bedeutet zugleich, dass Reisen von uns als Veranstalter nur dann durchgeführt werden, wenn es die Sicherheitslage vor Ort zulässt. Während der Reisen arbeiten wir mit erfahrenen und uns bekannten israelischen Reisebegleitern zusammen. Alle Fahrten werden grundsätzlich in einem Tourbus und nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln unternommen. Die jeweilige Reiseleitung der bpb steht kontinuierlich in Kontakt zur Deutschen Botschaft in Tel Aviv sowie zu israelischen Sicherheitsbehörden. Aufgrund aktueller politischer Entwicklungen vor Ort kann es durchaus zu kurzfristigen Programmänderungen kommen.

Termin

01.06.2018 bis 13.06.2018

Ort

Israel

Für

Junge Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus den Bereichen historische Bildung und Wissenschaft, Erinnerungskultur, Demokratieerziehung und Jugendbildung zwischen 20 und 30 Jahren

Veranstalter

Bundeszentrale für politische Bildung/bpb

Anmeldung

Teilnahmegebühr: Reduzierter Eigenbeitrag für diese besondere Zielgruppe: 750 €
Bei Vorlage einer gültigen Immatrikulationsbescheinigung ist eine Reduzierung auf 500 € möglich

Hinweis: Die Studienreise ist leider bereits ausgebucht.

Kontakt

Bundeszentrale für politische Bildung
Susan Jakobi-Razak
Fachbereich Veranstaltungen
Tel +49 (0)228 99515-247
Israel-Studienreisen@bpb.bund.de

Bürgerservice der bpb

Sie haben Fragen? Treten Sie mit unserem Bürgerservice in Kontakt:
Tel +49 (0)228 99515-0
Fax +49 (0)228 99515-113
E-Mail info@bpb.de
Twitter @frag_die_bpb

Pressekontakt

Journalistinnen und Journalisten wenden sich bitte an die Pressestelle.

Wer kann sich auf die Israel-Studienreisen der bpb bewerben? Welche Kriterien gibt es bei der Auswahl der Bewerberinnen und Bewerber? Wie erfolgt das Bewerbungs- und Einladungsverfahren? Die Antwort auf diese und weitere Fragen finden Sie hier. (PDF-Version: 66 KB)

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50 Jahre Israel-Studienreisen

Seit 50 Jahren bpb-Studienreisen - unser Auftrag

Die Studienreisen der Bundeszentrale für politische Bildung nach Israel finden seit nunmehr 50 Jahren statt. Rund 260 mal sind wir mit den unterschiedlichsten Gruppen nach Israel gereist und haben politische, kulturelle und historische Themen behandelt.

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Im Blog berichtet die Journalistin Katarzyna Weintraub von der Israel- Studienreise "Zachor - Jüdische Erinnerungskultur der Gegenwart". Die Studienreisen der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb ermöglichen den Teilnehmenden einen authentischen und persönlichen Einblick in die politische und gesellschaftliche Situation der Reiseländer.

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Wer kann sich auf die MOE-Studienreisen der bpb bewerben? Welche Kriterien gibt es bei der Auswahl der Bewerberinnen und Bewerber? Wie erfolgt das Bewerbungs- und Einladungsverfahren? Die Antwort auf diese und weitere Fragen finden Sie hier. (PDF-Version: 94 KB)

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