Veranstaltungssaal mit Mikrofon im Vordergrund

Zur Rolle der Zivilgesellschaft für Israels Demokratie

Zur Rolle der Zivilgesellschaft für Israels DemokratieZur Rolle der Zivilgesellschaft für Israels Demokratie (© istockphoto)
Gemessen an seiner Bevölkerungszahl und geografischen Größe verfügt Israel über eine sehr große Zahl von Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs), die eindrucksvoll die Vielfalt, die Multikulturalität sowie das hohe zivilgesellschaftliche Engagement in der israelischen Gesellschaft widerspiegeln.

In vielen gesellschaftspolitischen Bereichen haben zivile Organisationen konkrete Hilfs- und Beratungsfunktionen übernommen oder versuchen mit gezielter Lobbyarbeit ihren Anliegen im politischen und öffentlichen Raum Nachdruck zu verleihen. Im Fokus des zivilgesellschaftlichen Engagements stehen verschiedene Einwanderergruppen, politische Flüchtlinge, die arabische Minderheit, jüdisch-arabische Koexistenzprojekte, Menschenrechte, Demokratieerziehung und vieles mehr.

Ein weiteres Zeugnis der lebendigen israelischen Zivilgesellschaft war die spontan initiierte soziale Protestbewegung im vergangenen Sommer. Jungen Aktivisten in Tel Aviv gelang es, in ihrem Protest gegen sozio-ökonomische Missstände hunderttausende Menschen im ganzen Land zu mobilisieren und die Regierung zum Handeln zu bewegen.

Während die Demonstrationen von der Bevölkerung als wichtiger Impuls für die Demokratie geschätzt wurden, haben mehrere Gesetzesvorhaben der Regierung zur Tätigkeit von NGOs heftige Debatten im Land ausgelöst. Regierungskritische Organisationen befürchten neben der Beschneidung demokratischer Rechte auch eine massive Einschränkung ihrer Arbeit.

Während der Studienreise werden zahlreiche Organisationen und Projekte des zivilgesellschaftlichen Engagements aus den unterschiedlichsten Bereichen in Begegnungen, Gesprächen und Exkursionen vorgestellt. Beleuchtet werden dabei auch die aktuellen politischen Entwicklungen in Israel sowie im israelisch-palästinensischen Konflikt.


Vorbereitungstreffen


1. September 2012

Termin

02.09.2012 bis 13.09.2012

Ort

Israel

Für

Für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der Politischen Bildung

Veranstalter

Bundeszentrale für politische Bildung

Anmeldung

Teilnahmegebühr: 990,- €

Allgemeine Hinweise

Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir Ehepartner/innen, Lebensgefährten/innen und Verwandte nicht gemeinsam für eine Studienreise berücksichtigen können, selbst wenn die Multiplikatoreneigenschaft auf beide zutrifft. Bewerbungen von Interessenten/innen, die aktiv im Berufsleben stehen, werden bei der Auswahl der Teilnehmenden grundsätzlich bevorzugt berücksichtigt. Die Auswahl der Teilnehmenden aus allen vorliegenden Bewerbungen behält sich die bpb vor. Bei der großen Zahl der Interessenten ist es uns leider nicht möglich, den Eingang jeder Anfrage eigens zu bestätigen. Die Reiseveranstaltungen sind als förderungswürdig im Sinne des § 7, Satz 1, Nr. 3 der "Verordnung über Sonderurlaub für Bundesbeamte und Richter im Bundesdienst" gemäß Richtlinien vom 01. August 1991 (GMBl. Nr. 25, S. 666) anerkannt. Für Landesbeamte/innen und Angestellte gelten die landesrechtlichen Regelungen über Sonder- bzw. Bildungsurlaub. Die Einladung zur Teilnahme wird etwa ein Vierteljahr vor Beginn der Studienreise ausgesprochen.

Einige Hinweise zum Thema Sicherheit

Die Sicherheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer hat bei der Planung und Durchführung der Studienreisen der bpb stets höchste Priorität. Dies bedeutet zugleich, dass Reisen von uns als Veranstalter nur dann durchgeführt werden, wenn es die Sicherheitslage vor Ort zulässt. Während der Reisen arbeiten wir mit erfahrenen und uns bekannten israelischen Reisebegleitern zusammen. Alle Fahrten werden grundsätzlich in einem Tourbus und nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln unternommen. Die jeweilige Reiseleitung der bpb steht kontinuierlich in Kontakt zur Deutschen Botschaft in Tel Aviv sowie zu israelischen Sicherheitsbehörden. Aufgrund aktueller politischer Entwicklungen vor Ort kann es durchaus zu kurzfristigen Programmänderungen kommen.

  • Bewerbung nur online per Formular!

    Kontakt

    Bundeszentrale für politische Bildung
    Internationale Studienreisen
    – Israel –
    Julia Reinartz
    Adenauerallee 86
    53113 Bonn
    Tel + 49 (0)228 99 515-511
    Fax +49 (0)228 99 515-293


    Pressekontakt

    Bundeszentrale für politische Bildung
    Pressearbeit
    Adenauerallee 86
    53113 Bonn
    Tel + 49 (0)228 99 515-200
    Fax +49 (0)228 99 515-293

     


  • Häufig gestellte Fragen zu den Israel-Studienreisen der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb

    Häufig gestellte Fragen zu den Israel-Studienreisen

    Wer kann sich auf die Israel-Studienreisen der bpb bewerben? Welche Kriterien gibt es bei der Auswahl der Bewerberinnen und Bewerber? Wie erfolgt das Bewerbungs- und Einladungsverfahren? Die Antwort auf diese und weitere Fragen finden Sie hier. (PDF-Version: 180 KB) Weiter...