Veranstaltungen: Wettbewerbe

Teilnahmewettbewerb "Flucht, Vertreibung und Asyl in TV und Webvideo"

Eine Videokamera filmt eine Rednerin auf der Fachtagung Medienkompetenz 2014 (© JFF)
Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb ist eine nachgeordnete Behörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern. Ihre Aufgabe ist es, Verständnis für politische Sachverhalte zu fördern, das demokratische Bewusstsein zu festigen und die Bereitschaft zur politischen Mitarbeit zu stärken. Einen thematischen Schwerpunkt bildet im Jahr 2016 das Themenfeld "Flucht, Vertreibung, Asyl". Dazu unterstützt die bpb die Auseinandersetzung mit dem Thema, stellt umfassende Informationen bereit und stärkt und unterstützt Träger in der Bildungsarbeit.

Der Fachbereich "Zielgruppenspezifische Angebote" in der bpb beschäftigt sich unter anderem mit der Entwicklung leicht verständlicher Medienformate, die besonders sogenannte bildungsbenachteiligte Jugendliche und junge Erwachsene erreichen sollen. Um diese Zielgruppe auch im Themenfeld "Flucht, Vertreibung und Asyl" anzusprechen, ist die Entwicklung von mindestens einem Fernseh- oder Webvideoformat geplant, das im Jahr 2016 produziert und ausgestrahlt werden soll. Weitere Formate sollen in den kommenden Jahren realisiert werden. Es wird daher nach geeigneten Produktionsfirmen gesucht, die mit kreativen, crossmedialen Ideen Formatvorschläge zur Bearbeitung des Themas im Fernsehen bzw. im Internet machen. Die bpb plant, geeignete Bildungsformate zu beauftragen bzw. Finanzierungsanteile im Rahmen einer Zuwendung (§§ 23, 44 BHO) zu übernehmen.

Folgende Ansätze werden in der Arbeit berücksichtigt und dienen als Ansatzpunkte für inhaltliche Entwicklungen:
  • Abbilden der aktuellen politischen Debatten über Flüchtlings- und Asylpolitik: Wo liegen welche Konfliktlinien? Was sind im Raum stehende Forderungen und Konzepte?
  • Vermittlung von Wissen, insbesondere mit dem Ziel differenzierende Urteile zu ermöglichen und Vorurteilen und Diskriminierungen entgegenzuwirken: beispielsweise Flucht als Teil globaler Migrationsphänomene, Differenzierung von Zuwanderung und Asyl, wirtschafts- und sozialpolitische Argumentationsfiguren, Darstellung der europarechtlichen, völkerrechtlichen und menschenrechtlichen Dimensionen; Wissen über Zahlen und Fluchtursachen, Verbindung mit weiteren Debattensträngen (internationale Sicherheitspolitik, Entwicklungspolitik, globale Wirtschafts- und Handelspolitik, Bevölkerungspolitik etc.), Asylsystem- und -verfahren in Deutschland und Europa, Grenzregime, Institutionen Flüchtlings- und Asylpolitik auf internationaler Ebene.
  • Einbettung der aktuellen Situation in einen orientierenden, historischen Kontext, sowohl in Bezug auf die Ursachen und Dimensionen
Wie bewerben?
Interessenten können sich bewerben, indem sie auf der Basis des nachstehenden Formulars ihr Firmenprofil übermitteln und eine erste grobe Formatidee zum Thema "Flucht, Vertreibung und Asyl" sowie dessen Umsetzung skizzieren. Voraussetzungen für die Bewerbung sind die Behandlung des oben genannten Themas, Erreichung der oben genannten Zielgruppe, Attraktivität für die Zielgruppe sowie Themenaktualität und innovativer Charakter (z.B. Trans-/Crossmedia-Ansätze) der eingereichten Idee. Die eingereichten Ideen werden vertraulich behandelt und stellen nicht notwendigerweise das Konzept dar, welches letztlich umgesetzt werden soll.

Zur Darlegung der Ideenskizze soll das unten stehende Bewerbungsformular genutzt und mit dem Betreff "Teilnahmewettbewerb Flucht, Vertreibung und Asyl" per E-Mail an: tv@bpb.de übermittelt werden. In dem Formular sind die Auswahlkriterien zur Eignung der Bewerber veröffentlicht.
Bewerbungsschluss (Maileingang) ist der 21.02.2016 um 23:59 Uhr.

Wer kann am Wettbewerb teilnehmen?
Grundsätzlich kann sich jede Produktionsfirma bewerben, die im Bereich Fernsehen tätig ist und in ihrer bisherigen Arbeit Bezug zu jugendlichen und/oder politischen Formaten hat. Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit bei der Zielgruppe populären Vorbildern bzw. ein entsprechendes Netzwerk in diesem Bereich sind von Vorteil. Das Bewerbungsformular finden Sie hier als PDF.

Prämierung
Alle eingereichten Ideen werden von der bpb anhand der Leitfragen und Auswahlkriterien im Bewerbungsformular sowie der Angaben zum Firmenprofil geprüft und beurteilt. Die geeigneten Bewerber werden anschließend, kurzfristig von der bpb schriftlich benachrichtigt und zu einem Konzeptworkshop am 14./15.03.2016 in Bonn eingeladen. Die Teilnahme an diesem Workshop ist obligatorisch, um zum darauf folgenden Auftrags- oder Zuwendungsverfahren zugelassen zu werden. Hier haben Sie die Möglichkeit, Ihre Idee in einem vertraulichen Rahmen zu präsentieren. Im Anschluss an den Workshop erhalten Sie vier Wochen Zeit, um diese oder eine neue Idee als Feinkonzeption bei der bpb einzureichen. Diese Einreichung wird vergütet. In einem weiteren Schritt wird seitens der bpb und einem externen Gutachter-Gremium über die Auftrags- oder Zuwendungsvergabe sowie das weitere Vorgehen entschieden.

Die Reisekosten sowie Übernachtungs- und Verpflegungskosten für die Teilnahme an dem Konzeptworkshop werden von der bpb getragen. Honorare für die Teilnahme am Konzeptworkshop können nicht bezahlt werden.

Termin

29.01.2016 bis 21.02.2016

Ort

Bundesweit

Für

Produktionsfirmen im Bereich Fernsehen

Veranstalter

Bundeszentrale für politischer Bildung

Anmeldung

PDF-Icon Bewerbungsformular (70 KB)

Kontakt

Bundeszentrale für politische Bildung
Wiebke Kohl
Adenauerallee 86
53113 Bonn
Tel +49 (0)228 99 515-225

Pressekontakt

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