Veranstaltungen: Wettbewerbe

Ideenwettbewerb Polen

Ideenwettbewerb Polen (© Patryk Wiśniewski, Goethe-Institut Warschau)
Im Jahr 2018 feiert Polen sein Jubiläum zu 100 Jahren Wiedergewinnung staatlicher Unabhängigkeit. Dies nimmt die bpb zum Anlass, die Wahrnehmung Polens in der deutschen Öffentlichkeit sowie die deutsch-polnischen Beziehungen zu thematisieren. Eine Auseinandersetzung mit den facettenreichen kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Realitäten und Erfahrungen, die Deutschland und Polen in Bezug auf Geschichte und Gegenwart miteinander verbinden, soll dazu einen Beitrag leisten. Mit dem hier ausgeschriebenen Ideenwettbewerb sucht die bpb Ideenskizzen für Bildungsangebote, die zum Schwerpunkt Polen kreative und innovative Zugänge eröffnen.

Die fünfzehn besten Einsendungen werden mit jeweils 1000 Euro prämiert.

Die bpb zeichnet besonders solche Ideenskizzen aus, die
  • originell und innovativ sind,
  • eine hohe künstlerische und/oder didaktische Qualität und einen Nutzen für die politische Bildung (neue Zielgruppen, künstlerischer und pädagogischer Ansatz, öffentliche und nachhaltige Wirksamkeit) erwarten lassen und den Austausch und Begegnungen zwischen den deutschen und polnischen Teilnehmer/innen fördern
  • potentiell eine überregionale nachhaltige Wirkung erzielen können
  • mit den von der bpb bisher noch zu wenig erreichten Zielgruppen, wie z.B. die Traditionsverwurzelten, die Hedonisten (siehe Sinus-Studie) in Verbindung treten
Die Relevanz für politische Bildungsarbeit und die Kooperation mit institutionellen und nicht-institutionellen Partner/innen aus Polen werden als Merkmale und Bewertungskriterien vorausgesetzt. Gemischte polnisch-deutsche Bewerbungen werden besonders begrüßt.

PDF-Icon Ausführliche Informationen zur Teilnahme.

PDF-Icon Inhaltliche Schwerpunkte der bpb zu Polen.

Jury



Über die Auswahl entscheidet eine fünfköpfige Jury. Diese besteht aus externen Expert/innen und Vertreter/innen der bpb. Vorsitzende sind u.a.:

Léontine Meijer-van Mensch ist seit dem 1. Februar 2017 Programmdirektorin des Jüdischen Museums Berlin und Stellvertreterin des Direktors.

Dr. Stefanie Peter ist Ethnologin, Autorin von Büchern und mehreren Projekten zum Thema Polen. Sie arbeitet für das Goethe Institut.

Dr. Dominik Pick ist Wissenschaftlicher Sekretär der Gemeinsamen Deutsch-Polnischen Schulbuchkommission und Mitarbeiter des Zentrums für Historische Forschung in Berlin.


Realisierung



Bis fünfzehn der prämierten Einsendungen können zudem zur Realisierung mit einer finanziellen Zuwendung der bpb gefördert werden. Die bpb wird diese Teilnehmer/innen auffordern, als mögliche Projektnehmer/innen einen Zuwendungsantrag zu stellen.

Die bpb kann ggf. auch nur Teile der prämierten Ideenskizzen für zuwendungswürdig erklären. Die Umsetzung der Projekte soll 2018 und 2019 erfolgen. Die inhaltliche Ausrichtung des Schwerpunkts ist bei den Überlegungen miteinzubeziehen. Die Projektvorschläge sollen sich in einem Kostenrahmen zwischen 25.000 Euro und 70.000 Euro bewegen.

Termin

15.10.2017

Für

Grundsätzlich kann jede/r am Ideenwettbewerb teilnehmen, ob Einzelperson, Institution, Organisation oder Initiative. Allerdings sollte beachtet werden, dass für eine nachfolgende Zuwendung nur jene Antragsteller/innen in Frage kommen, die entsprechende Bedingungen erfüllen. Zuwendungen dürfen von der bpb nur solchen Empfänger/innen bewilligt werden, bei denen eine ordnungsgemäße Geschäftsführung gesichert erscheint und die in der Lage sind, die Verwendung der Mittel bestimmungsgemäß nachzuweisen (VV zu §23 bzw. §44 BHO). Die Zuwendungsvoraussetzungen finden Sie hier.

Die bpb ist im nichtgewerblichen Bildungsbereich tätig. Beabsichtigt die/der Teilnehmende Teile seiner/ihrer Ideenskizze für die Anmeldung eines gewerblichen Schutzrechts zu verwerten, ist die Teilnahme am Wettbewerb ausgeschlossen.

Die Wettbewerbsausschreibung auf polnisch finden Sie hier.

Anmeldung

Ab sofort bis 15.10.2017 (online Absenden des Bewerbungsformulars oder mit Poststempel). Anmeldeformular

Kontakt

Bundeszentrale für politische Bildung
Ideenwettbewerb Polen
Friedrichstraße 50 / Checkpoint Charlie
10117 Berlin
Email: polen@bpb.de

Pressekontakt

Bundeszentrale für politische Bildung
Stabsstelle Kommunikation
Adenauerallee 86
53113 Bonn
Tel +49 (0)228 99515-200
Fax +49 (0)228 99515-293
presse@bpb.de

 


Dossier

Polen

Polen, der unbekannte Nachbar: Wie sieht das Leben von Jan Kowalski, dem polnischen Otto Normalverbraucher, aus? Wem gehören die Medien in Polen? Und welche Folgen hat die Finanz- und Wirtschaftskrise für das Land? Fragen, auf die diese Nachbarschaftskunde Antworten gibt. Weiter... 

Polen-Analysen Nr. 196 (07.03.2017)

Analyse: Die Lage der Opposition in Polen

Die starke Stellung der regierenden PiS-Partei in Polen wird auch durch die Zersplitterung der Opposition gestützt. Trotz der jüngsten politischen Umbrüche steht eine verstärkte Zusammenarbeit der großen Oppositionsparteien auf der Kippe. Werden sie ihren Protest gegen die Regierung in Zukunft vereinen? Weiter... 

Polen-Analysen Nr. 197 (21.03.2017)

Die Krise der Linken in Polen

Das politische Geschehen Polens ist geprägt von der konservativen Grundeinstellung der aktuellen Regierung. Demgegenüber steht eine geschwächte Linke, die sich mit neuen Herausforderungen und Aufgaben, aber auch Chancen und Potentialen konfrontiert sieht. Einen Überblick über die linken Parteien in Polen liefert diese Analyse. Weiter... 

Polen-Analysen Nr. 201 (06.06.2017)

Analyse: Einstellungen junger Polen zur europäischen Integration im Vergleich zu Gleichaltrigen ausgewählter EU-Mitgliedsländer

Die Mehrheit der europäischen Jugend unterstützt die europäische Integration. Welche Vorteile der Mitgliedschaft in der Europäischen Union nehmen junge Europäer wahr und welche Probleme sehen sie? Unterscheiden sich junge Polen in ihren Einstellungen von den Gleichaltrigen anderer Länder? Weiter... 

Konkurs

15

OKT
Ideenwettbewerb Polen

Konkurs "Polska"

W 2018 roku Polska obchodzi 100-lecie odzyskania niepodległości. Jest to dla bpb okazja zarówno do podjęcia tematu postrzegania Polski przez niemiecką opinię publiczną, jak również do intensywnego zmierzenia się z realiami i różnorakimi doświadczeniami z dziedziny kultury, gospodarki i polityki, które w kontekście historycznym oraz w współcześnie łączą ze sobą Niemcy i Polskę w Europie. Weiter...