Veranstaltungen: Wettbewerbe

"Digital empowern und partizipieren"

Mit Webvideos im Social Web für Demokratie und Teilhabe

Was? Webvideoformate/Social Web-Formate
Wer? Produktionsfirmen, Produzent(inn)en, Creator/-innen, Medienschaffende
Wann? Bewerbung inkl. Grobkonzept bis zum 26.08.2018

Sehr geehrte Bewerberinnen und Bewerber,
vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Ideenwettbewerb und die eingereichten Fragen. Wir haben die zahlreichen Rückfragen nun gesichtet und ähnlich bzw. mehrfach aufgetretene Fragen gebündelt beantwortet – Sie werden Ihre Fragen also nicht zwingend in ihrem originalen Wortlaut wiederfinden.

PDF-Icon Antworten zu den Rückfragen der Bewerber.


AKTUELLER HINWEIS:
Der Präsentationsworkshop ist auf den 27./28. September 2018 verlegt worden.


Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb ist eine nachgeordnete Behörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat. Ihre Aufgabe ist es, Verständnis für politische Sachverhalte zu fördern, das demokratische Bewusstsein zu festigen und die Bereitschaft zur politischen Mitarbeit zu stärken.

Der Fachbereich "Zielgruppenspezifische Angebote" der bpb entwickelt u.a. Medienformate der politischen Bildung, die Jugendliche und junge Erwachsene erreichen sollen, deren politische Meinungs- und Willensbildung eng an die Nutzung des Social Web geknüpft ist. Um ein selbstbestimmtes Handeln von jungen Menschen in ihrer digitalen Lebenswelt zu fördern, plant die bpb mit dem Maßnahmenpaket "Digital empowern und partizipieren" die Entwicklung und Umsetzung von partizipativen und interaktiven Webvideo-/Social Web-Formaten. In der Vergangenheit haben sich v.a. kollaborative Webvideoformate unter Einbezug von zielgruppenspezifisch relevanten Creator/-innen und YouTuber/-innen als erfolgreich erwiesen. Die Formate sollen sich an unterschiedliche junge Zielgruppen zwischen 14 und 29 Jahren richten, die sich überwiegend im Social Web über gesellschaftliche und politische Zusammenhänge informieren.

Für die Umsetzung von maximal sechs Formaten inkl. eines fachgerechten Social Media Community-Managements stehen rund 850.000,00 € zur Verfügung. Zusätzlich können je Format bis zu 40 Prozent des Umsetzungsbudgets für eine eigene Veröffentlichungs- und Marketingkampagne eingeplant werden.

Die Formate:
  • sollten insbesondere die kritische Auseinandersetzung mit Narrativen, Formen und Wirkungsweisen des (gewaltbereiten) sich religiös begründenden Extremismus fördern und/oder phänomenübergreifend für verschiedene Formen des Extremismus sensibilisieren. Ferner können auch Phänomene wie gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Diskriminierung, Hassrede, Verschwörungstheorien etc. behandelt werden.
  • können darüber hinaus zum Ziel haben, eine demokratische und plurale Gesellschaft zu stärken, ein Bewusstsein für Demokratie und ihre Werte zu schaffen sowie gesellschaftliche Teilhabe v.a. junger Zielgruppen zu fördern.

Was wird gesucht?

  1. Webvideo-/Social Web-Formate zum oben genannten Themenspektrum, bevorzugt in Zusammenarbeit mit Creator/-innen, YouTuber/-innen, Multiplikator(inn)en – z.B. (nicht)-fiktionale Webvideoserien, Informations-/Newsformate, Meinungs- oder Empowermentformate, Comedy/Satire, Live-Stream-Formate, animierte Formate, kanalübergreifende Aktionen, usw.
  2. fachgerechte/fachwissenschaftliche Begleitkommunikation und Community-Management der entwickelten Formate
  3. eine Kommunikations- und Veröffentlichungsstrategie des Formats inkl. Werbebudget (Social-Advertising)
Hintergrund für das Maßnahmenpaket ist das Nationale Präventionsprogramm gegen islamistischen Extremismus, anknüpfend an die Arbeit der Bundesregierung im Bereich Demokratieförderung und Extremismusprävention.

Wer kann sich bewerben?

Eingeladen zur Bewerbung sind Produktionsfirmen, Produzent(inn)en, Creator/-innen und Medienschaffende, die Erfahrungen mit der Konzeption, Realisierung und Bewerbung von Webvideos im Social Web sowie in der Formatierung von (Bildungs)Formaten für junge Zielgruppen haben.

Wie verläuft der Ideenwettbewerb?

1. Bitte schicken Sie uns bei Interesse folgende Unterlagen zu:
  • Das vollständig ausgefüllte Bewerbungsformular (siehe unten)
  • Ihr Grobkonzept zur Formatidee (max. 3 Seiten)
  • Einen groben Zeit- und Kostenplan
  • Verbindliche Absichtsbekundung projektbeteiligter Multiplikator(inn)en, Creator/-innen (“Letter of Intent“).
Die vollständigen Unterlagen senden Sie bitte per E-Mail bis zum 26.08.2018 (18:00 Uhr) an: webvideo@bpb.de

2. Bis zum 13.08.2018 (12:00 Uhr) haben alle Bewerber/-innen die Möglichkeit per E-Mail Rückfragen zu stellen. Diese werden gebündelt bis zum 20.08.2018 an alle Teilnehmer*innen beantwortet.

3. Auf Grundlage der eingereichten Unterlagen und einer Eignungsprüfung werden max. 16 Bewerber/-innen kurzfristig zu einem Präsentationsworkshop in Bonn eingeladen, voraussichtlich in der KW 37 oder 38. Die Teilnahme ist verpflichtend.
AKTUELLER HINWEIS:
Der Präsentationsworkshop ist auf den 27./28. September 2018 verlegt worden.
4. Nach Teilnahme an dem Präsentationsworkshop haben Sie zwei Wochen Zeit folgende Unterlagen nachzureichen:
  • Ein ggf. überarbeitetes Bewerbungsformular
  • Ein Feinkonzept (ca. 5-8 Seiten, inkl. eines konkreten und verbindlichen Zeit- und Kostenplans)
  • Einen Videopiloten des eingereichten Formats (je nach Formatwahl zwischen 00:30 – 2:30 min)
  • Einen ggf. aktualisierten “Letter of Intent“.
5. Die finale Auswahl geeigneter Formate (bis zu max. sechs) wird anhand der veröffentlichten Bewertungskriterien im Bewerbungsformular durch externe Gutachter/-innen und bpb erfolgen. Es besteht kein Rechtsanspruch auf eine Beauftragung.

6. Ab November 2018 erfolgen die Beauftragung ausgewählter Formate und der Beginn der Produktion. Vorgesehen ist die gestaffelte Produktion für den Zeitraum von November 2018 bis Herbst 2019 sowie die gestaffelte Veröffentlichung über das Jahr 2019 verteilt.

Wird die Einreichung honoriert?

  • Die Einreichung des Bewerbungsformulars sowie Grobkonzeptes wird nicht honoriert.
  • Die Teilnahme am Präsentationsworkshop wird mit einer Aufwandsentschädigung i.H.v. 150,00 € vergütet. Verpflegungs- und ggf. Übernachtungskosten für die Teilnahme am Präsentationsworkshop sowie die notwendigen anfallenden Reisekosten gemäß der bpb-AGB zur Übernahme von Reisekosten (siehe Anlage) werden von der bpb übernommen.
  • Die Abgabe eines nach dem Workshop überarbeiteten Feinkonzepts inkl. Videopiloten wird mit einer Aufwandsentschädigung in Höhe von 3.500,00 € vergütet.
  • Bewerber/-innen, die die bpb mit der Umsetzung eines Feinkonzeptes beauftragt, werden schriftlich benachrichtigt.
  • Die eingereichten Konzepte werden vertraulich behandelt.
Hier finden Sie alle Unterlagen auf einen Blick:

Termin

27.09.2018,09:00 bis 28.09.2018,18:00

Für

Produktionsfirmen, Produzent*innen, Creator*innen, Medienschaffende

Veranstalter

Bundeszentrale für politische Bildung

Anmeldung

Bewerbungsformular für den Ideenwettbewerb
PDF-Icon Ausschreibungstext "Digital empowern und partizipieren"
PDF-Icon AGB zur Übernahme von Reisekosten durch die BpB

Kontakt

Bundeszentrale für politische Bildung
Baran Korkmaz
Adenauerallee 131a
53113 Bonn
E-Mail: webvideo@bpb.de