US-Soldaten in Afghanistan

11. Ökonomie

Zeit Online (22.04.2014)

http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2014-04/google-gmail-pgp-v
erschluesselung

"Google flirtet mit Verschlüsselung"
Eike Kühl schreibt, dass das Vorhaben Googles, die Verschlüsselung seines Email-Dienstes zu verbessern, eigentlich das Geschäftsmodell des Internetkonzerns behindere. "Ausgerechnet die Inhalte von E-Mails sind ein wichtiger Bestandteil des personalisierten Anzeigengeschäfts von Google. Erst vergangene Woche hatte das Unternehmen mittels einer Änderung in den AGBs bestätigt, was ohnehin längst bekannt war: Dass man die E-Mails der Nutzer automatisch scanne. (...) Auch Lukas Pitschl glaubt nicht daran, dass Google tatsächlich daran gelegen ist, den kompletten E-Mail-Verkehr seiner Nutzer zu verschlüsseln. 500 Millionen Menschen die sichere Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zumindest etwas näherzubringen, wäre zwar ein Erfolg und könnte andere Anbieter anspornen. 'In jedem Fall aber müsste man Google vertrauen, dass sie die privaten Schlüssel nicht doch auf ihren Servern lagern', sagt Pitschl." Weiter...


Telepolis (21.04.2014)

http://www.heise.de/tp/news/Wie-Deutschland-gegenueber-Russland-k
onfliktfaehig-gemacht-werden-soll-2173677.html

"Wie Deutschland gegenüber Russland konfliktfähig gemacht werden soll"
Energiepolitiker verschiedenster Couleur versuchten gegenwärtig, die Ukraine-Krise für ihre eigenen Interessen zu nutzen, schreibt Peter Nowak. Die einen würden empfehlen, sich mittels erneuerbarer Energien von russischem Erdgas unabhängig zu machen, andere nutzten dasselbe Argument, um das in Deutschland umstrittene "Fracking" voranzutreiben. "Wenn es Deutschland tatsächlich gelänge, in absehbarer Zeit unabhängig von russischem Erdgas zu werden, wäre mit einer Verschärfung der Konflikte in den deutsch-russischen Beziehungen zu rechnen. Polemisch könnte man auch sagen, der Versuch, sich von Russland auf dem Energiesektor unabhängig zu machen, ist ein Versuch, Konfliktfähigkeit gegenüber Russland zu erlangen. Schon historisch war es immer so, dass die Politiker, die Kriege geplant haben, auch die wirtschaftliche Unabhängigkeit in ihrem Programm hatten. Vor diesem Hintergrund erstaunt es auch nicht, dass vor allem Politiker von Grünen und Union in den letzten Wochen besonders für eine Energieunabhängigkeit Deutschlands von Russland getrommelt haben. Dann könnten ihre rhetorischen Volten gegen Russland in praktische Politik umgesetzt werden." Weiter...


Süddeutsche Zeitung (15.04.2014)

http://www.sueddeutsche.de/politik/bundesverfassungsgericht-zu-ru
estungsexporten-panzerdeals-in-der-grauzone-1.1937576

"Panzerdeals in der Grauzone"
Erstmals beschäftige sich das Bundesverfassungsgericht mit dem "heiklen Thema" Rüstungsexporte, schreibt Wolfgang Janisch in der Süddeutschen Zeitung. "Rüstungsexporte sind grundsätzlich verboten. Über jede Ausnahme entscheidet bislang der Bundessicherheitsrat - im Geheimen. Die Opposition hält das für intransparent. Nun befasst sich erstmals das Bundesverfassungsgericht mit dem heiklen Thema." Weiter...


Deutsche Welle (15.04.2014)

http://www.dw.de/mehr-parlamentarische-kontrolle-bei-r%C3%BCstung
sexporten/a-17566772

"Mehr parlamentarische Kontrolle bei Rüstungsexporten"
Sven Pöhle sammelt Stimmen zur aktuellen Vorgehensweise der Bundesregierung bei der Bewilligung deutscher Rüstungsexporte. Die bisherige Praxis könnte vom Bundesverfassungsgericht bald für veränderungsbedürftig angesehen werden. "Über sensible Rüstungsexporte entscheidet ein Gremium der Bundesregierung geheim. Auskünfte über die Geschäfte werden im Nachhinhein und nur spärlich erteilt. Das könnte das Bundesverfassungsgericht ändern." Weiter...


Radio Free Asia (07.04.2014)

http://www.rfa.org/english/commentaries/energy_watch/crimea-04072
014105441.html

"Crimea Crisis May Sway China Gas Deal"
Sollte Europa neue Wirtschaftssanktionen gegen Russland beschließen, würde dies beide Seiten empfindlich treffen, schreibt Michael Lelyveld. Um sich von europäischen Erdgaszahlungen künftig unabhängiger zu machen, könnte sich die russische Führung entschließen, die Verhandlungen über Erdgaslieferungen an China voranzutreiben. "Gazprom's ambitious plans for exports to China have been hung up for years over Russia's insistence on European-level earnings from exports to the east. But China has resisted, even though it has been paying even higher prices for imports of liquefied petroleum gas (LNG). Instead of agreeing to Russia's demands, CNPC [China National Petroleum Corp.] has developed an extensive Central Asian Gas Pipeline (CAGP) system for supplies mainly from Turkmenistan, which it expects to account for 40 percent of its imports by 2020, apparently with or without Gazprom. Under its revised plan, Gazprom hopes to build an eastern pipeline from Siberia that would deliver 38 billion cubic meters (1.3 trillion cubic feet) of gas per year to industrialized northeast China with an advance payment from CNPC to cover the costs." Weiter...


Quartz (08.04.2014)

http://qz.com/196726/yes-crimea-is-a-costly-proposition-for-russi
as-economy/

"Yes, Crimea is a costly proposition for Russia’s economy"
Einer neuen Schätzung des IWF zufolge könnte die Übernahme der Krim in den kommenden Jahren russische Wachstumseinbußen in Höhe von bis zu 147 Milliarden US-Dollar zur Folge haben. "The global finance institution released its World Economic Outlook today, and lowered its projections for Russia’s 2014 growth from 2%, as expected in January, to 1.3%, thanks to the country’s seizure of Crimea. Although foreign direct investment nearly doubled in 2013, net capital outflows from the corruption-riddled economy continued to grow. The pall resulting from state spending on conflict, limited economic sanctions and perhaps further punishment to come has capital even more reluctant about heading Moscow’s way." Weiter...


Spiegel Online (08.04.2014)

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/ukraine-krise-schaeuble
-sieht-deutsches-sparziel-2015-gefaehrdet-a-963115.html

"Bundeshaushalt: Schäuble sieht deutsches Sparziel durch Ukraine-Krise gefährdet"
Der von Bundesfinanzminister Schäuble in Aussicht gestellte ausgeglichene Haushalt für das Jahr 2015 sei durch die Krise in der Ukraine gefährdet, berichtet Spiegel Online. "Der 'Bild'-Zeitung sagte Schäuble, 'die Chancen für einen ausgeglichenen Haushalt im kommenden Jahr stünden zwar gut. Aber Garantien könne er nicht geben', zum Beispiel weiß heute doch niemand, wie es in der Ukraine weitergeht". Einen Krieg um die Ukraine schloss der CDU-Politiker zugleich aus. 'Militärische Hilfe steht nicht zur Debatte', sagte er. 'Die Ukraine muss wirtschaftlich und politisch stabilisiert werden.'" Weiter...


The Moscow Times (06.04.2014)

http://www.themoscowtimes.com/business/article/german-companies-r
emain-supportive-of-south-streamgas-pipe/497576.html

"German Companies Remain Supportive of South Stream Gas Pipe"
Trotz der aktuellen Spannungen zwischen dem Westen und Russland hielten deutsche Unternehmen ihre Unterstützung für das Pipelineprojekt South Stream weiter aufrecht, berichtet Alexander Panin. "While Russia's standoff with the West over Ukraine may have caused Italian energy group Eni to distance itself from the huge South Stream gas pipeline project linking Russia to Central Europe, partners from Germany, which is highly dependent on Russian gas, have stayed faithful. On Friday, German engineering conglomerate Siemens, and South Stream Transport, a consortium led by Russian state gas firm Gazprom, signed a contract to supply automatic control systems and telecommunications equipment for the pipeline's onshore control centers, Gazprom said in a statement." Weiter...


NOW News (03.04.2014)

https://now.mmedia.me/lb/en/reportsfeatures/540076-syrias-war-eco
nomy

"Syria’s war economy"
Ana Maria Luca mit einer Bestandsaufnahme der syrischen Wirtschaft, die sich nach drei Jahren Krieg und Zerstörung in eine dezentralisierte "Kriegswirtschaft" verwandelt habe. "According to a report made public by the United Nations at the end of last year, half of Syria's 23 million people live in poverty due to the conflict. Syria's economy as we knew it has been destroyed, and a new economy run by militias and profiteers has taken over." Weiter...


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