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Links zu den Anschlägen vom 11.9.2001

11. Ökonomie

Der Spiegel (31.12.2012)
http://www.spiegel.de/panorama/gesellsc
haft/0,1518,811876,00.html
In Hamburg soll ein Geschäftszentrum eröffnet werden, das gezielt islamische Unternehmen ansiedeln möchte, berichtet der "Spiegel". "Vordergründig geht es nur darum, ob ein solches Geschäft in die Harburger Innenstadt passt. Aber wer mit den Beteiligten spricht, merkt, dass es ihnen mindestens ebenso sehr um das große Ganze geht. Dann fallen Schlagworte wie Provokation, Parallelgesellschaft. Im Bezirk Harburg leben laut dem Statistischen Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein etwa 152.000 Personen, davon knapp 56.000 mit Migrationshintergrund. Und auf einmal steht das kleine Ladenlokal am Krummholzberg 9 stellvertretend für alles, was nach Ansicht der Kritiker beim Thema Integration versäumt worden ist oder derzeit schiefläuft."
Wirtschaftsblatt (31.01.2012)
http://www.wirtschaftsblatt.at/home/boe
rse/investor/islamische-investments-als
-alternative-geldquelle-505852/index.do
?_vl_pos=r.1.NT
Das "Wirtschaftsblatt" verweist auf islamische Investments als alternative Geldquelle. "In Europa haben Unternehmen und Staaten Probleme, Geld auszuleihen. Dabei wird eine liquide Quelle außer Acht gelassen: islamische Finanzierungen."
Handelsblatt (23.01.2012)
http://www.handelsblatt.com/politik/int
ernational/oel-exporte-das-suesse-oel-d
er-mullahs/6098646.html
Das Öl-Embargo gegen den Iran treffe nicht nur das Land selbst, auch Europa werde mit den Folgen zu kämpfen haben, schreibt das "Handelsblatt". "(...) für einige EU-Länder ist ein Import-Embargo für persisches Rohöl nur schwer zu verkraften. Das gilt vor allem für Griechenland, dem infolge des Öl-Embargos erhebliche Engpässe bei der Versorgung mit Rohöl drohen. (...) Griechenland bemüht sich deshalb in der EU um eine Ausnahmeregelung, die es dem Land ermöglichen soll, das iranische Öl so lange weiter zu beziehen, bis Alternativen gefunden sind."
Financial Times Deutschland (23.01.2012)
http://www.ftd.de/politik/international
/:iran-embargo-konsequent-und-riskant/6
0158704.html
Auch für den Rest der Welt werde der Ölboykott gegen den Iran negative Auswirkungen haben, erwartet die "Financial Times Deutschland". "Selbst wenn die iranischen Ölimporte aus europäischer Sicht kaum sechs Prozent ausmachen und mit Saudi-Arabien schon ein potenter Ersatzlieferant bereitsteht: Zumindest kurzfristig erhöhen sich durch den Ölboykott und die möglichen Gegenreaktionen der Iraner die Gefahren für die Weltwirtschaft. Und für den Frieden in der Region. Denn es ist noch nicht ausgemacht, ob die Sanktionen eine militärische Eskalation verhindern oder diese gerade befördern werden."
Deutsche Welle (23.01.2012)
http://www.dw-world.de/dw/article/0,,15
678959,00.html
"dw-world" über deutsche Geschäfte mit dem Iran "im Schatten der Sanktionen". "Die EU einigt sich auf hartes Öl-Embargo gegen den Iran. Deutsche Exporteure sehen sich auch beim legalen Handel zunehmenden Schwierigkeiten gegenüber - doch noch laufen die Geschäfte."
The Guardian (19.01.2012)
http://www.guardian.co.uk/world/2012/ja
n/19/egypt-tourism-visitor-numbers-coll
apse
In Ägypten wachse die Frustration angesichts der nach wie vor ausbleibenden internationalen Touristen, berichtet Jack Shenker. Die Zahl der Besucher sei in den vergangenen Monaten um mindestens 32% gefallen. "Industry insiders believe the reality is worse than official claims. On Monday it emerged that officials have included Libyans fleeing war and Palestinians from Gaza taking advantage of relaxed border controls at Rafah in the tourist tally. Some experts say the actual decrease in holidaymakers is closer to 50%, though the ministry denies any discrepancies."
Al Jazeera English (16.01.2012)
http://www.aljazeera.com/news/middleeas
t/2012/01/2012116154947655566.html
Saudi-Arabien hat versichert, die internationale Ölversorgung im Fall einer iranischen Blockade der Straße von Hormus zu sichern. "Ali al-Naimi, the Saudi oil minister, told CNN on Monday that his country could increase production by two million barrels 'almost immediately'. Iran exports roughly 2.5 million barrels per day, so that increase would make up for most of the Iranian supply. Iran, though, has threatened to retaliate: A senior military adviser said that Iran would 'use any tools' to protect itself, and the country's OPEC envoy threatened that Saudi Arabia and other states would face consequences for boosting their oil output."
Die Welt (16.01.2012)
http://www.welt.de/finanzen/geldanlage/
article13817236/Wie-Glaeubige-mit-Allah
s-Segen-korrekt-Geld-anlegen.html
Die "Welt" berichtet über ein neues Angebot der "WestLB" für eine Scharia-konforme Geldanlage. "Das von Structured Solutions berechnete Börsenbarometer basiert ausschließlich auf Aktien aus den deutschen Börsenindizes Dax und MDax und wird zweimal jährlich überprüft. Wer letztlich in den Index wandert, wird von Ideal Ratings, einem auf islamische Geldanlage spezialisierten Institut, kontrolliert. Für die Strukturierung wird eine Gebühr von 1,5 Prozent pro Jahr fällig."
BBC News (15.01.2012)
http://www.bbc.co.uk/news/business-1654
1482
Die vier größten Wirtschaftsmächte Asiens haben Puneet Pal Singh zufolge ein gespaltenes Verhältnis zu den internationalen Ölsanktionen gegen den Iran. "China, Asia's largest and the world's second-largest economy, is yet to give any hint if it will reduce its imports from Iran, despite a visit by the US Treasury Secretary Timothy Geithner to Beijing to discuss the issue. The signals coming out of India indicate it is keen to continue its relationship with Tehran. On the other hand, Japan says it will take steps to reduce its reliance on Iranian oil. While South Korea, Asia's fourth-largest economy, is likely to follow suit, despite not having committed to anything as yet. The difference in their approaches and their respective stands, are likely to have a bearing not just on the oil market but also on the success of the embargoes and their impact on Asia."
Der Spiegel (12.01.2012)
http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial
es/0,1518,808653,00.html
Im Vorgriff auf das in einigen Wochen greifende Öl-Embargo der EU drosseln Europas Ölkonzerne bereits jetzt ihre Iran-Importe, berichtet der "Spiegel". "Laut einem Bericht der 'Financial Times' kaufen die Raffineriebetreiber auf den Spotmärkten, wo Waren mit kurzen Lieferzeiten gehandelt werden, sichtbar weniger iranisches Öl. Zudem muss das Regime in Teheran um einen weiteren wichtigen Handelspartner bangen: Japan will seine Ölimporte nach eigenen Angaben drastisch reduzieren."
Zenith-Online (11.01.2012)
http://www.zenithonline.de/deutsch/wirt
schaft//artikel/papierfetzen-die-unser-
schicksal-bestimmen-002476/
Die iranische Währung befinde sich im Sturzflug, schreibt Ali Sadrzadeh auf "Zenith-Online". "Einst nannte Irans Präsident Ahmadinejad den US-Dollar noch 'einen Fetzen Papier, der bald der Geschichte angehören wird.' Nun gewinnt die US-Währung im Gottesstaat immer mehr an Gewicht. Die Regierung scheint dagegen machtlos zu sein."
Los Angeles Times (09.01.2012)
http://www.latimes.com/news/nationworld
/world/la-fg-iran-obama-20120110,0,1345
68.story
Die "Los Angeles Times" berichtet über die wirtschaftlichen Folgen der neuen Sanktionen gegen den Iran. Die Beschränkung der iranischen Ölverkäufe sei auch für den Westen riskant. "For now, the West would like to see Iranian oil continue to flow in order to maintain stability in world supplies, but to limit sales to fewer and fewer buyers who could demand discounts that would further starve the Iranian treasury. Analysts nonetheless worry that stopping Iran from selling oil to its traditional customers in Europe and Asia isn't a surefire scheme and could easily set off a dangerous spike in prices. That could cripple already fragile economies around the globe, alienate key allies who depend on Iranian oil, or even lead to an unintended military confrontation with Iran."
Frankfurter Allgemeine Zeitung (08.01.2012)
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/d
rohende-oelknappheit-die-heikle-meereng
e-11596792.html
Winand von Petersdorff zur prognostizierten Ölknappheit und die davon ausgehende Gefahr für die Weltwirtschaft. "Ein Fünftel des globalen Ölexports geht durch die Straße von Hormus. Iran droht mit einer Blockade der Meerenge. Die Lage ist brenzlig, die Weltwirtschaft ist in Gefahr."
Frankfurter Allgemeine Zeitung (08.01.2012)
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/d
roht-eine-neue-oelkrise-200-dollar-fuer
-das-fass-11596796.html
Tobias Piller im Gespräch mit dem Energieexperten Leonardo Maugeri über die möglichen Folgen einer iranischen Blockade der Straße vom Hormus. "Zwar gäbe es in diesem Fall keinen faktischen Mangel, aber der psychologische Effekt wäre ebenfalls enorm. An den Märkten würde man damit rechnen, dass Iran mit Bomben auf saudische Tanker reagieren könnte oder mit Terroranschlägen. Man würde eine gewaltsame Instabilität einkalkulieren, der Ölpreis läge vielleicht nicht jenseits von 200 Dollar, aber bestimmt bei 150 Dollar je Barrel."
The Christian Science Monitor (04.01.2012)
http://www.csmonitor.com/World/Global-N
ews/2012/0104/Iran-s-currency-crash-a-b
low-to-Ahmadinejad
Der Kurs der iranischen Währung Rial ist nach der Verkündung der neuen US-Sanktionen um fast 30 Prozent gefallen. Roshanak Taghavi erklärt, warum der iranische Präsident Ahmadinejad von dieser Entwicklung besonders betroffen sei. "For President Mahmoud Ahmadinejad's administration, which has embarked on a controversial state program to cut national subsidies while engaging in large- scale government spending, a strong currency creates a sense of domestic economic strength and stability on the Iranian street, which is extremely sensitive to Iran's damaged standing in the eyes of the international community. The recent precipitous decline of Iran's currency, has therefore been a big blow for the Iranian president - and for Iranian pride."
Deutsche Welle (03.01.2012)
http://www.dw-world.de/dw/article/0,,15
634664,00.html
In Ägypten würden die Aussichten für den internationalen Tourismus trotz des islamistischen Wahlsieges "gelassen" beurteilt, berichtet Panagiotis Kouparanis. "Werden sie versuchen, streng konservative Wertvorstellungen auf den Tourismus anzuwenden - den Alkoholkonsum zu verbieten, das Tragen von Bikinis? Wohl kaum, sagt Tourismusminister Mounir Fakhry Abdel Nour, ein Christ und Mitglied der säkularen nationalliberalen Wafd-Partei. Auch die Islamisten werden dafür sorgen müssen, dass jedes Jahr 800.000 junge Menschen, die in den Arbeitsmarkt drängen, Beschäftigungsmöglichkeiten finden oder dass Staatshaushalt und Aussenhandelsbilanz ausgeglichen sind. Dafür brauche es, so Abdel Nour, den Tourismus. Jeder sechste Beschäftigte des Landes arbeitet hier, er ist der wichtigste Wirtschaftszweig und in ihm steckt noch viel Potenzial. Der Tourismusminister ist sich sicher, wenn man dieses Potenzial richtig nutzt, könne man 2020 die Zahl der Touristen auf 25 Millionen steigern."
The Washington Post (01.01.2012)
http://www.washingtonpost.com/world/nat
ional-security/iran-seeking-to-expand-i
nfluence-in-latin-america/2011/12/30/gI
QArfpcUP_story.html
Der Iran bemühe sich bereits jetzt, den neuen Sanktionen der USA durch den Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen nach Lateinamerika aus dem Weg zu gehen, berichtet Joby Warrick. "With its latest outreach, Iran appears to be seeking to woo back Latin American countries that have grown wary of doing business with Tehran. Iran's closest ally in the region, Venezuela, had its largest petroleum company hit with U.S. sanctions last year over its ties with Iran. Smaller countries such as Nicaragua and Bolivia have seen little of the millions of dollars in aid promised by Iranian officials over the past decade."
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10. Februar 2012
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Linkliste zum 11.9.2001

1. Überblick

1.1 Deutschsprachige Medien

1.2 Internationale Medien

2. Aktuelles

3. Akteure

4. Länderstudien

4.1 Israel / Palästina

4.2 US-Außenpolitik

4.3 Islamische Staaten

4.4 Afghanistan

5. Bündnisse und Militärschlag

6. Friedens- und Konfliktforschung

6.1 Allgemein

6.2 Kampf der Kulturen

7. Terrorismus

8. Fundamentalismus und Extremismus

9. Islam

10. Nachrichtendienste

11. Ökonomie

12. Augenzeugenberichte

13. Amerikanische Behörden und Einrichtungen

14. Sonstige Links