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11. Ökonomie
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http://www.spiegel.de/panorama/gesellsc haft/0,1518,811876,00.html
In Hamburg soll ein Geschäftszentrum eröffnet werden, das gezielt islamische Unternehmen ansiedeln möchte, berichtet der "Spiegel". "Vordergründig geht es nur darum, ob ein solches Geschäft in die Harburger Innenstadt passt. Aber wer mit den Beteiligten spricht, merkt, dass es ihnen mindestens ebenso sehr um das große Ganze geht. Dann fallen Schlagworte wie Provokation, Parallelgesellschaft. Im Bezirk Harburg leben laut dem Statistischen Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein etwa 152.000 Personen, davon knapp 56.000 mit Migrationshintergrund. Und auf einmal steht das kleine Ladenlokal am Krummholzberg 9 stellvertretend für alles, was nach Ansicht der Kritiker beim Thema Integration versäumt worden ist oder derzeit schiefläuft."
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http://www.handelsblatt.com/politik/int ernational/oel-exporte-das-suesse-oel-d er-mullahs/6098646.html
Das Öl-Embargo gegen den Iran treffe nicht nur das Land selbst, auch Europa werde mit den Folgen zu kämpfen haben, schreibt das "Handelsblatt". "(...) für einige EU-Länder ist ein Import-Embargo für persisches Rohöl nur schwer zu verkraften. Das gilt vor allem für Griechenland, dem infolge des Öl-Embargos erhebliche Engpässe bei der Versorgung mit Rohöl drohen. (...) Griechenland bemüht sich deshalb in der EU um eine Ausnahmeregelung, die es dem Land ermöglichen soll, das iranische Öl so lange weiter zu beziehen, bis Alternativen gefunden sind."
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http://www.ftd.de/politik/international /:iran-embargo-konsequent-und-riskant/6 0158704.html
Auch für den Rest der Welt werde der Ölboykott gegen den Iran negative Auswirkungen haben, erwartet die "Financial Times Deutschland". "Selbst wenn die iranischen Ölimporte aus europäischer Sicht kaum sechs Prozent ausmachen und mit Saudi-Arabien schon ein potenter Ersatzlieferant bereitsteht: Zumindest kurzfristig erhöhen sich durch den Ölboykott und die möglichen Gegenreaktionen der Iraner die Gefahren für die Weltwirtschaft. Und für den Frieden in der Region. Denn es ist noch nicht ausgemacht, ob die Sanktionen eine militärische Eskalation verhindern oder diese gerade befördern werden."
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http://www.dw-world.de/dw/article/0,,15 678959,00.html
"dw-world" über deutsche Geschäfte mit dem Iran "im
Schatten der Sanktionen". "Die EU einigt sich auf hartes
Öl-Embargo gegen den Iran. Deutsche Exporteure sehen sich
auch beim legalen Handel zunehmenden Schwierigkeiten
gegenüber - doch noch laufen die Geschäfte." |
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http://www.guardian.co.uk/world/2012/ja n/19/egypt-tourism-visitor-numbers-coll apse
In Ägypten wachse die Frustration angesichts der nach wie
vor ausbleibenden internationalen Touristen, berichtet Jack
Shenker. Die Zahl der Besucher sei in den vergangenen
Monaten um mindestens 32% gefallen. "Industry insiders
believe the reality is worse than official claims. On
Monday it emerged that officials have included Libyans
fleeing war and Palestinians from Gaza taking advantage of
relaxed border controls at Rafah in the tourist tally. Some
experts say the actual decrease in holidaymakers is closer
to 50%, though the ministry denies any discrepancies." |
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http://www.aljazeera.com/news/middleeas t/2012/01/2012116154947655566.html
Saudi-Arabien hat versichert, die internationale Ölversorgung im Fall einer iranischen Blockade der Straße von Hormus zu sichern. "Ali al-Naimi, the Saudi oil minister, told CNN on Monday that his country could increase production by two million barrels 'almost immediately'. Iran exports roughly 2.5 million barrels per day, so that increase would make up for most of the Iranian supply. Iran, though, has threatened to retaliate: A senior military adviser said that Iran would 'use any tools' to protect itself, and the country's OPEC envoy threatened that Saudi Arabia and other states would face consequences for boosting their oil output."
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http://www.welt.de/finanzen/geldanlage/ article13817236/Wie-Glaeubige-mit-Allah s-Segen-korrekt-Geld-anlegen.html
Die "Welt" berichtet über ein neues Angebot der "WestLB" für eine Scharia-konforme Geldanlage. "Das von Structured Solutions berechnete Börsenbarometer basiert ausschließlich auf Aktien aus den deutschen Börsenindizes Dax und MDax und wird zweimal jährlich überprüft. Wer letztlich in den Index wandert, wird von Ideal Ratings, einem auf islamische Geldanlage spezialisierten Institut, kontrolliert. Für die Strukturierung wird eine Gebühr von 1,5 Prozent pro Jahr fällig."
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http://www.bbc.co.uk/news/business-1654 1482
Die vier größten Wirtschaftsmächte Asiens haben Puneet
Pal Singh zufolge ein gespaltenes Verhältnis zu den
internationalen Ölsanktionen gegen den Iran. "China,
Asia's largest and the world's second-largest economy, is
yet to give any hint if it will reduce its imports from
Iran, despite a visit by the US Treasury Secretary Timothy
Geithner to Beijing to discuss the issue. The signals
coming out of India indicate it is keen to continue its
relationship with Tehran. On the other hand, Japan says it
will take steps to reduce its reliance on Iranian oil.
While South Korea, Asia's fourth-largest economy, is likely
to follow suit, despite not having committed to anything as
yet. The difference in their approaches and their
respective stands, are likely to have a bearing not just on
the oil market but also on the success of the embargoes and
their impact on Asia." |
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http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial es/0,1518,808653,00.html
Im Vorgriff auf das in einigen Wochen greifende Öl-Embargo der EU drosseln Europas Ölkonzerne bereits jetzt ihre Iran-Importe, berichtet der "Spiegel". "Laut einem Bericht der 'Financial Times' kaufen die Raffineriebetreiber auf den Spotmärkten, wo Waren mit kurzen Lieferzeiten gehandelt werden, sichtbar weniger iranisches Öl. Zudem muss das Regime in Teheran um einen weiteren wichtigen Handelspartner bangen: Japan will seine Ölimporte nach eigenen Angaben drastisch reduzieren."
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http://www.latimes.com/news/nationworld /world/la-fg-iran-obama-20120110,0,1345 68.story
Die "Los Angeles Times" berichtet über die wirtschaftlichen Folgen der neuen Sanktionen gegen den Iran. Die Beschränkung der iranischen Ölverkäufe sei auch für den Westen riskant. "For now, the West would like to see Iranian oil continue to flow in order to maintain stability in world supplies, but to limit sales to fewer and fewer buyers who could demand discounts that would further starve the Iranian treasury. Analysts nonetheless worry that stopping Iran from selling oil to its traditional customers in Europe and Asia isn't a surefire scheme and could easily set off a dangerous spike in prices. That could cripple already fragile economies around the globe, alienate key allies who depend on Iranian oil, or even lead to an unintended military confrontation with Iran." |
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http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/d roht-eine-neue-oelkrise-200-dollar-fuer -das-fass-11596796.html
Tobias Piller im Gespräch mit dem Energieexperten Leonardo
Maugeri über die möglichen Folgen einer iranischen
Blockade der Straße vom Hormus. "Zwar gäbe es in diesem
Fall keinen faktischen Mangel, aber der psychologische
Effekt wäre ebenfalls enorm. An den Märkten würde man
damit rechnen, dass Iran mit Bomben auf saudische Tanker
reagieren könnte oder mit Terroranschlägen. Man würde
eine gewaltsame Instabilität einkalkulieren, der Ölpreis
läge vielleicht nicht jenseits von 200 Dollar, aber
bestimmt bei 150 Dollar je Barrel." |
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http://www.csmonitor.com/World/Global-N ews/2012/0104/Iran-s-currency-crash-a-b low-to-Ahmadinejad
Der Kurs der iranischen Währung Rial ist nach der
Verkündung der neuen US-Sanktionen um fast 30 Prozent
gefallen. Roshanak Taghavi erklärt, warum der iranische
Präsident Ahmadinejad von dieser Entwicklung besonders
betroffen sei. "For President Mahmoud Ahmadinejad's
administration, which has embarked on a controversial state
program to cut national subsidies while engaging in large-
scale government spending, a strong currency creates a
sense of domestic economic strength and stability on the
Iranian street, which is extremely sensitive to Iran's
damaged standing in the eyes of the international
community. The recent precipitous decline of Iran's
currency, has therefore been a big blow for the Iranian
president - and for Iranian pride." |
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http://www.dw-world.de/dw/article/0,,15 634664,00.html
In Ägypten würden die Aussichten für den internationalen
Tourismus trotz des islamistischen Wahlsieges "gelassen"
beurteilt, berichtet Panagiotis Kouparanis. "Werden sie
versuchen, streng konservative Wertvorstellungen auf den
Tourismus anzuwenden - den Alkoholkonsum zu verbieten, das
Tragen von Bikinis? Wohl kaum, sagt Tourismusminister
Mounir Fakhry Abdel Nour, ein Christ und Mitglied der
säkularen nationalliberalen Wafd-Partei. Auch die
Islamisten werden dafür sorgen müssen, dass jedes Jahr
800.000 junge Menschen, die in den Arbeitsmarkt drängen,
Beschäftigungsmöglichkeiten finden oder dass
Staatshaushalt und Aussenhandelsbilanz ausgeglichen sind.
Dafür brauche es, so Abdel Nour, den Tourismus. Jeder
sechste Beschäftigte des Landes arbeitet hier, er ist der
wichtigste Wirtschaftszweig und in ihm steckt noch viel
Potenzial. Der Tourismusminister ist sich sicher, wenn man
dieses Potenzial richtig nutzt, könne man 2020 die Zahl
der Touristen auf 25 Millionen steigern." |
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http://www.washingtonpost.com/world/nat ional-security/iran-seeking-to-expand-i nfluence-in-latin-america/2011/12/30/gI QArfpcUP_story.html
Der Iran bemühe sich bereits jetzt, den neuen Sanktionen
der USA durch den Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen nach
Lateinamerika aus dem Weg zu gehen, berichtet Joby Warrick. "With its latest outreach, Iran appears to be seeking to
woo back Latin American countries that have grown wary of
doing business with Tehran. Iran's closest ally in the
region, Venezuela, had its largest petroleum company hit
with U.S. sanctions last year over its ties with Iran.
Smaller countries such as Nicaragua and Bolivia have seen
little of the millions of dollars in aid promised by
Iranian officials over the past decade." |
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10. Februar 2012
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