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Links zu den Anschlägen vom 11.9.2001

7. Terrorismus

Die Welt (31.01.2012)
http://www.welt.de/kultur/literarischew
elt/article13829116/Selbstmordattentaet
er-und-die-Prediger-hinter-ihnen.html
Die "Welt" stellt die Arbeit des Sozialforschers Martin Schäuble vor, der sich eingehend mit Selbstmordattentätern und ihren Hintermännern beschäftigt hat. "Monatelang ist Schäuble dem Lebensweg Daniel Schneiders nachgegangen, dem führenden Mitglied der terroristischen Sauerlandgruppe. Darüber hinaus zog er für mehrere Monate nach Nablus ins Westjordanland, um mit den Familienmitgliedern des palästinensischen Selbstmordattentäters Sa'ed zu sprechen. Auf diese Weise gelingt es Schäuble, sich ein Überblick über die Milieus der Terroristen zu verschaffen und sie zu vergleichen. Schäuble stellt die unterschiedlichen Lebensläufe der Protagonisten in Parallelverläufen vor und verfolgt akribisch deren Schicksal. Der Deutsche Daniel aus dem Saarland und Sa'ed könnten unterschiedlicher kaum sein, dennoch verbindet sie der Gedanken, in den Dschihad zu ziehen und als Mujahed (Gotteskrieger) zu sterben."
domradio.de (29.01.2012)
http://www.domradio.de/aktuell/79510/ni
gerianischer-priester-ehusani-ueber-den
-terror-gegen-christen.html
"domradio.de" im Gespräch mit dem früheren Generalsekretär der Nigerianischen Bischofskonferenz, George Ehusani, über die Ziele der nigerianischen Islamisten und ihre Stellung in der Gesellschaft. "Es stimmt, dass Armut, Perspektivlosigkeit und die Wut über die korrupten Regierungen es Boko Haram erleichtern, unzufriedene junge Männer zu rekrutieren. Doch dieselben Probleme haben wir ja auch im christlichen Südnigeria, ohne dass sich dort religiöse Terrorgruppen bilden. Das religiöse Motiv von Boko Haram, der Kampf für einen islamischen Gottesstaat Nigeria, ist deshalb aus meiner Sicht zentral. Christen, deren Kirchen während der Gottesdienste in die Luft gesprengt werden, dürften das genauso sehen. Boko Haram geht es in erster Linie um die Stärkung einer 'islamischen Identität'. Dafür töten sie Unschuldige."
Al Jazeera (29.01.2012)
http://www.aljazeera.com/news/africa/20
12/01/201212911219905729.html
Die radikalislamische Terrorgruppe Boko Haram, die für zahlreiche Anschläge in Nigeria verantwortlich gemacht wird, hat ein Verhandlungsangebot von Nigerias Präsident Goodluck Jonathan abgelehnt. "President Jonathan has faced intense criticism for his failure to contain Boko Haram and in a media interview with Reuters news agency this week he urged the group to state its demands and begin dialogue. (...) However in rejection to Jonathan's call, Qaqa [, a spokesman for the Islamist group,] said in a conference call with journalists in the northern city of Maiduguri, 'we don't think dialogue is possible under the current situation.' Qaqa cited a government assault on its members as reason for not engaging in talks."
tagesschau.sf (27.01.2012)
http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten
/Archiv/2012/01/27/International/UNO-wa
rnt-vor-afrikanischer-Terrorgruppe-Boko
-Haram
In einem aktuellen UN-Bericht werde vor der radikalislamischen Sekte Boko Haram gewarnt, berichtet das "Schweizer Fernsehen". "Die Vereinten Nationen haben in einem Bericht vor Verbindungen der radikalislamischen Sekte Boko Haram mit der Extremistengruppe Al-Kaida im Islamischen Maghreb (AQMI) gewarnt. Auch Söldner von Libyens Ex-Diktator Gaddafi sollen die Bevölkerung zunehmend terrorisieren."
Die Welt (24.01.2012)
http://www.welt.de/politik/ausland/arti
cle13831792/Von-der-toedlichen-Gefahr-z
um-falschen-Gott-zu-beten.html
Die "Welt" berichtet über die Gewalttaten der islamistischen Terrorgruppe Boko Haram, die Nigeria "an den Rand eines Bürgerkrieges" treibe. "Simultan durchgeführte Anschläge in immer kürzeren Abständen, komplexe Waffen und sorgsam ausgewählte Ziele - die Angriffe tragen immer deutlicher die Handschrift des internationalen Terrors. 'Seit dem Jahr 2011 ist erwiesen, dass Boko Haram intensive Verbindungen zu al-Qaida und al-Schabab hat'"
Wiener Zeitung (23.01.2012)
http://www.wienerzeitung.at/themen_chan
nel/wzwissen/mensch/429934_Angst-vor-Vi
rus-Diebstahl.html
Aus Angst vor Bio-Terrorismus hat ein Labor die Forschung an einer Variante des Vogelgrippe-Erregers H5N1 für sechzig Tage unterbrochen, berichtet die "Wiener Zeitung". "Leere Geste oder echte, ethische Auseinandersetzung? Aus Angst vor Bio-Terrorismus unterbricht ein Team von Influenza-Forschern für die Dauer von 60 Tagen freiwillig seine Arbeiten an einem Supervirus. Gesundheitspolitiker sollen in dieser Zeit Maßnahmen beschließen, die verhindern, dass der Erreger in falsche Hände gerät."
Al Jazeera (22.01.2012)
http://www.aljazeera.com/news/africa/20
12/01/2012121141320481233.html
Bei einer Serie von Terroranschlägen in der nordnigerianischen Stadt Kano sind mindestens 100 Menschen getötet wurden. Die radikalislamistische Gruppe "Boko Haram" wird für die Anschläge verantwortlich gemacht. "Bombings and attacks claimed by the radical Islamist group Boko Haram have left at least 100 dead and many more injured in northern Nigeria's largest city, witnesses and the Red Cross say. Gunfire continued to echo through some areas of Kano on Saturday, despite a strict curfew imposed on Friday night which will remain in place until further notice, local officials said."
Der Spiegel (13.01.2012)
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0
,1518,808943,00.html
Der Attentäter von Oslo und Utøya wird einer erneuten psychiatrischen Begutachtung unterzogen, berichtet der "Spiegel". "Zwei Psychiater hatten Anders Behring Breivik für unzurechnungsfähig erklärt - nun hat ein Gericht in Oslo eine zweite Begutachtung angeordnet. Die Richter beugten sich damit der heftigen Kritik im Land. Die erste Diagnose hätte eine Gefängnisstrafe ausgeschlossen."
Süddeutsche Zeitung (04.01.2012)
http://www.sueddeutsche.de/panorama/gut
achten-zu-anders-behring-breivik-schizo
phrener-streit-1.1250982
Der norwegische Massenmörder Anders Behring Breivik ist von Experten für unzurechnungsfähig erklärt worden. Gunnar Herrmann berichtet aus Stockholm, dass neue Kritik an dem Gutachten aufgekommen sei. "Die aufsehenerregenden Bewertungen von Breiviks Zustand stammen von drei Psychologen und einem Psychiater, die in Ila die Häftlinge betreuen. Seitdem Breivik am 26. Juli dort eintraf, haben sie ihn mehr als 80 Mal untersucht, die ersten sieben Wochen lang sogar täglich, berichtet die Zeitung Aftenposten. Der Untersuchungshäftling sei bei guter Gesundheit, er wirke nicht depressiv, nichts deute auf eine Psychose hin, notierten die Fachleute ein ums andere Mal ins Journal. Es bestehe weder Selbstmordgefahr noch Bedarf für irgendeine Art von Behandlung."
Frankfurter Allgemeine Zeitung (04.01.2012)
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausl
and/sekte-boko-haram-die-karriere-der-n
igerianischen-koranschueler-11592381.ht
ml
Thomas Scheen beleuchtet Entstehung und Hintergründe der radikalislamischen Sekte Boko Haram, die in Nigeria für zahlreiche Terroranschläge verantwortlich gemacht wird. "Die Radikalisierung im Norden Nigerias hat unmittelbar mit dem Zustand des Landes zu tun, mit der Korruption und der Unfähigkeit des Staates, seinen Bürgern adäquate Lebensbedingungen zu sichern. Die Gruppe Boko Haram war 2002 von dem Prediger Mohammed Yusuf gegründet worden, der 2009 im Polizeigewahrsam getötet wurde. Zunächst war sie nichts anderes als eine Koranschule, die den Armen ein Mindestmaß an Bildung sichern wollte - also denjenigen, die kein Schulgeld für die staatlichen Einrichtungen zahlen können und folglich auch kein Schmiergeld an die Lehrer, um die Versetzung ihrer Kinder zu sichern."
Berliner Zeitung (02.01.2012)
http://www.berliner-zeitung.de/politik/
bombenanschlaege-nigeria-verhaengt-ausn
ahmezustand,10808018,11375914.html
Nigeria hat als Reaktion auf die jüngsten Terroranschläge der radikalislamischen Sekte "Boko Haram" auf christliche Gemeinden den Ausnahmezustand verhängt. "Zudem sind am Sonnabend ethnische Konflikte im Südosten ausgebrochen, bei denen fast 50 Menschen ums Leben kamen. 'Was als sektiererische Krise in den nordöstlichen Teilen des Landes begann, hat sich allmählich in terroristische Aktivitäten in verschiedenen Teilen des Landes gewandelt', sagte Jonathan in seiner landesweit übertragenen Ansprache. Im Kampf gegen die Sekte ordnete er auch den Aufbau einer gesonderten Anti-Terror-Einheit an. 'Der Terrorismus ist ein Krieg gegen uns alle', betonte der Präsident. 'Ich rufe alle Nigerianer auf, Hand in Hand mit der Regierung zu arbeiten, diese Terroristen zu bekämpfen.'"
CNN (02.01.2012)
http://edition.cnn.com/2012/01/02/world
/africa/nigeria-sectarian-divisions/
Die radikalislamische Terrorgruppe "Boko Haram" hat Christen in Nigeria ultimativ aufgefordert, den Norden des Landes innerhalb von drei Tagen zu verlassen. "A Boko Haram spokesman, Abul Qaqa, also said late Sunday that Boko Haram fighters are ready to confront soldiers sent to the area under a state of emergency declared in parts of four states by Nigerian President Goodluck Jonathan on Saturday. 'We will confront them squarely to protect our brothers,' Abul Qaqa said during a telephone call with local media. He also called on Muslims living in southern Nigeria to 'come back to the north because we have evidence they will be attacked.'"
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10. Februar 2012
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Linkliste zum 11.9.2001

1. Überblick

1.1 Deutschsprachige Medien

1.2 Internationale Medien

2. Aktuelles

3. Akteure

4. Länderstudien

4.1 Israel / Palästina

4.2 US-Außenpolitik

4.3 Islamische Staaten

4.4 Afghanistan

5. Bündnisse und Militärschlag

6. Friedens- und Konfliktforschung

6.1 Allgemein

6.2 Kampf der Kulturen

7. Terrorismus

8. Fundamentalismus und Extremismus

9. Islam

10. Nachrichtendienste

11. Ökonomie

12. Augenzeugenberichte

13. Amerikanische Behörden und Einrichtungen

14. Sonstige Links