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Fischer Weltalmanach

Simbabwe


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Das Land in Daten

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Reformprozess

Wirtschaft

Menschenrechte

Wirtschaft
2009 wuchs die Wirtschaft nach einer Dekade des kontinuierlichen Verfalls erstmals wieder um rd. 5%. Noch 2008 war die Wirtschaft um 12% geschrumpft. Mit der Außerkraftsetzung des simbabwe-Dollar und der Zulassung mehrerer ausländischer Währungen als Zahlungsmittel war die Hyperinflation gestoppt worden, die Teuerungsrate lag im Jahresdurchschnitt 2009 bei lediglich 6%. Einen deutlichen Dämpfer erhielten die positiven Prognosen für 2010 durch die Inkraftsetzung des Nationalisierungsgesetzes am 1.3.2010. Das Gesetz, das bereits 2008 von der ZANU-PF Regierung verabschiedet worden war, sieht vor, dass alle Unternehmen, deren Wert auf mehr als 500.000 US-$ geschätzt wird, 51% ihres Anteils an schwarze Simbabwer überschreiben müssen, wenn sie eine fünfjährigen Haftstrafe umgehen wollen. Die überraschte MDC verlangte umgehend eine Modifizierung des Gesetzes. Nach der Verkündigung dieser Verordnung korrigierte der IWF seine Prognosen deutlich nach unten und schätzte das Wirtschaftswachstum für 2010 auf nur noch 2,2%. Als weiteren Grund für seinen Pessimismus nannte der IWF auch die hohen Auslandsschulden Simbabwes in Höhe von 7,2 Mrd. US-$ (2009) sowie Zahlungsrückstände von 5,1 Mrd. US-$. Obwohl der IWF im Februar 2010 die Suspendierung der Stimmrechte Simbabwes nach sieben Jahren aufgehoben hatte, machte er nach seinen Konsultationen zur finanzpolitischen Situation, die am 17.5. endeten, finanzielle Unterstützung, v.a. Entschuldungsprogramme, von Fortschritten im politischen Reformprozess abhängig. Die EU hat für 2010 ca. 90 Mio. Euro für humanitäre Hilfe zur Verfügung gestellt.

Quelle: Der Fischer Weltalmanach. © Fischer Taschenbuch Verlag in der S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main 2010.

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2 Saakaschwili, Micheil
3 Sabah, Sabah al-Ahmed al-Dschaber as-
4 Sahara, Demokratische Arabische Republik
5 Saleh, Ali Abdallah
6 Salomonen
7 Sambia
8 Samoa
9 San Marino
10 Sanhá, Malam Bacai
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10. Februar 2012
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Dossier - Africome
2004-2006
Afrika
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Rund 885 Millionen Menschen leben in 53 afrikanischen Staaten. Auf dem Kontinent gibt es über 3.000 Bevölkerungsgruppen und mehr als 2.000 Sprachen. Das Dossier präsentiert Afrika gestern und heute und beleuchtet die Perspektiven zukünftiger Entwicklungen.
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