
 Ausgewählte Armutsgefährdungsquoten

Im Jahr 2009 waren in Deutschland 15,6 Prozent der Bevölkerung armutsgefährdet. Wird die Umverteilungswirkung von Sozialleistungen nicht berücksichtigt, erhöht sich die Armutsgefährdungsquote auf 24,2 Prozent.
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 Armutsgefährdungsquoten von Familien

Sowohl bei den Alleinerziehenden-Haushalten als auch bei Familien, in denen zwei Erwachsene leben, nimmt das Armutsrisiko mit steigender Kinderzahl zu.
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 Wohnungslosigkeit

Von den geschätzten 254.000 wohnungslosen Personen im Jahr 2006 lebten circa 18.000 Menschen ohne jede Unterkunft auf der Straße – davon waren etwa ein Drittel Kinder und Jugendliche.
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 Armutsgefährdungsquoten von Migranten

Bei den Personen mit Migrationshintergrund ist die Armutsgefährdungsquote mit 28,2 Prozent fast zweieinhalbmal so hoch wie bei den Personen ohne Migrationshintergrund.
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 Überschuldung privater Haushalte

Nach Daten der Schuldnerberatungsstellen aus dem Jahr 2006 war der Eintritt der Arbeitslosigkeit der am häufigsten genannte Hauptgrund für die Überschuldung.
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 Strafgefangene und Sicherungsverwahrte

Die Zahl der Strafgefangenen und Sicherungsverwahrten in Deutschland stieg zwischen 1995 und 2007 von rund 46.500 auf 64.700 – das entspricht einer Steigerung von 39,1 Prozent.
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