US-Soldaten in Afghanistan

6.1 Allgemein

Defense One (15.04.2014)

http://www.defenseone.com/threats/2014/04/where-genocide-most-lik
ely-happen-next/82606/?oref=d-river

"Where Genocide Is Most Likely To Happen Next"
Ben Watson und Kedar Pavgi berichten über das Projekt "Atrocity Forecasting Project" der University of Sydney, mit dessen Hilfe internationale Notfälle wie ein drohender Völkermord besser vorausgesagt werden sollen. "(...) the model plugs in more than a dozen 'instability variables,' which include statistics on civil wars, regime changes, assassinations, neighboring state conflicts, infant mortality rates, and instances of previous genocides. It is similar to the Pentagon-funded Integrated Crisis Early Warning System (ICEWS), a data tool used to forecast a variety of international emergencies. The project could help 'major players' like the United States, European Union, or the United Nations, 'by giving them an early warning to increase readiness for military intervention, when necessary to stop such violence soon after it starts,' Ben Goldsmith, one of the chief researchers, told Defense One." Weiter...


Bundeszentrale für politische Bildung (16.04.2014)

http://www.bpb.de/internationales/weltweit/innerstaatliche-konfli
kte/180707/der-internationale-strafgerichtshof-aufbau-und-arbeits
weise

"Der Internationale Strafgerichtshof - Aufbau und Arbeitsweise"
Die Bundeszentrale für politische Bildung verweist auf ihren Beitrag zum Internationalen Strafgerichtshof vom März 2014. "Warlords, Milizionäre, Staatschefs - vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag müssen sich Personen verantworten, die Kriegsverbrechen oder Völkermord begangen haben oder für sie verantwortlich sind. Doch wie läuft ein Verfahren vor dem IStGH ab? Die Themengrafik erklärt den Aufbau und die Arbeitsweise des Gerichtshofs." Weiter...


European Council on Foreign Relations (10.04.2014)

http://ecfr.eu/content/entry/commentary_why_crimea_matters

"Why Crimea matters"
Die Krise in der Ukraine und die weitgehend "hilflose" Reaktion des Westens könnten den Beginn vom Ende des westlich dominierten internationalen Institutionengefüges einleiten, meint Mark Leonard. Aufsteigende Mächte wie China, Indien oder Brasilien beobachteten zunehmend kritisch, wie der Westen die internationalen Institutionen zur Durchsetzung eigener Interessen nutze. "As a result, they increasingly circumvent global institutions by creating bilateral arrangements. Look at how the WTO has been marginalized, while a new generation of bilateral and regional trade deals is emerging in its place. In the G20, the BRICS have formed a new caucus to help drive an anti-Western agenda. If the West now tries to use these institutions to act against Russia, it may provoke the rising powers to side with Moscow. (...) This is the essence of the dilemma facing the West. React too meekly, and encourage further territorial expansion and regional arms races. But react too strongly, and risk driving other countries to sidestep global institutions and blunt western power." Weiter...


Zeit Online (14.04.2014)

http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-04/voelkerrecht-un-sicher
heitsrat

"Das Völkerrecht allein schützt niemanden"
Robert Leicht mit einer Analyse der Bedeutung des Völkerrechts in der heutigen Zeit. "Kurzum: Im internationalen Verkehr kommt es nicht allein auf die Beschwörung des Völkerrechts an, sondern darauf, ob man einen Staat, der es missachten will, daran hindern oder dafür bestrafen kann. Und auch darauf, ob man sich wenigstens, glaubwürdigkeitshalber, selber daran hält. Der Rest ist letztlich pure Politik, ja: leider auch Machtpolitik." Weiter...


The National Interest (14.04.2014)

http://nationalinterest.org/commentary/the-arabs-1848-10243

"The Arabs' 1848"
Angesichts der zahlreichen Rückschläge für die Revolutionäre des Arabischen Frühlings unternimmt Azar Gat eine erneute Analyse der Parallelen zur europäischen Revolutionswelle von 1848. "Needless to say, like nineteenth- and early twentieth-century Europe, the Arab world is not uniform or cut from the same cloth. (...) Still, like nineteenth- and early twentieth-century Europe, they share a great deal in terms of socioeconomic development, history, cultural traditions (plus language), religion and a sense of common identity. As the Arab Upheaval has demonstrated, they also deeply influence one another. The first obligation of doctors is to do no harm. Stability should not mean stagnation or be preserved at all costs. Democracy, even if imperfect, reasonably liberal values and norms, toleration, economic development and internal peace should be cultivated as much as possible, coupled with awareness that outside influence has an inherently limited role to play. This is well recognized with respect to China and Russia. It applies no less to the Arab Middle East." Weiter...


Stockholm International Peace Research Institute (14.04.2014)

http://www.sipri.org/media/pressreleases/2014/Milex_April_2014

"Military spending continues to fall in the West but rises everywhere else, says SIPRI"
Das Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) hat einen neuen Bericht über aktuelle Trends in den globalen Rüstungsausgaben veröffentlicht. In der Presseerklärung wird besonders auf die neue Rolle Saudi-Arabiens aufmerksam gemacht. "The fall in the global total comes from decreases in Western countries, led by the United States, and despite increases in all other regions. In fact, military spending in the rest of the world excluding the USA increased by 1.8 per cent. The next three highest spenders — China, Russia and Saudi Arabia — all made substantial increases, with Saudi Arabia leapfrogging the United Kingdom, Japan and France to become the world’s fourth largest military spender. China, Russia and Saudi Arabia are among the 23 countries around the world that have more than doubled their military expenditure since 2004." Weiter...


Süddeutsche Zeitung (14.04.2014)

http://www.sueddeutsche.de/politik/ruestungsindustrie-weniger-gel
d-fuer-waffen-und-streitkraefte-1.1936778

"Weniger Geld für Waffen und Streitkräfte"
Silke Bigalke fasst die Ergebnisse des aktuellen Berichts des Stockholmer Friedensforschungsinstituts Sipri zu den weltweiten Militärausgaben zusammen. "Den größten Anteil daran haben die USA. Sie haben unter anderem nach dem Ende des Irakkrieges und dem beginnenden Rückzug aus Afghanistan 7,8 Prozent weniger in ihre Streitkräfte investiert als 2012. Ihr Anteil wiegt schwer, denn mit 640 Milliarden Dollar im Jahr 2013 geben sie nach wie vor mehr für ihre Streitkräfte aus als jedes andere Land. Auf Platz zwei und drei liegen China und Russland, die beide ihre Investitionen deutlich erhöht haben. Würde man die USA aus der Rechnung nehmen, zeigten die Sipri-Zahlen ein völlig anderes Bild: Einen Anstieg der weltweiten Rüstungsausgaben um 1,8 Prozent. Während der Westen spart, rüstet der Rest der Welt auf." Weiter...


The Atlantic (04.04.2014)

http://www.theatlantic.com/international/archive/2014/04/countrie
s-with-less-religious-diversity-have-more-faith-based-violence/36
0196/

"Countries With Less Religious Diversity Have More Faith-Based Violence"
Emma Green stellt eine neue Studie des Pew Research Center vor, die den Zusammenhang zwischen religiöser Vielfalt und religiös motivierter Gewalt untersucht. (...) some of the least religiously diverse countries also experience some of the most religious violence. According to Pew's recent analysis of religion-related social hostilities, Pakistan, Afghanistan, India, Somalia, and Israel top the list of countries with the most conflicts motivated by faith, which include 'armed conflict or terrorism, mob or sectarian violence, harassment over attire for religious reasons, or other religion-related intimidation or abuse.' In terms of religious diversity, Afghanistan and Somalia are among the 10 least-diverse countries in the world, and Pakistan was also given a rating of 'low' diversity." Weiter...


Die Welt (06.04.2014)

http://www.welt.de/geschichte/article126588429/Hier-wurden-Todesu
rteile-der-Sowjets-verhaengt.html

"Hier wurden Todesurteile der Sowjets verhängt"
Marion van der Kraats im Gespräch mit der Historikerin Ines Reich über die Aufarbeitung der Arbeit des sowjetischen Militärgeheimdienstes "Smersch" in einem ehemaligen Militärgefängnis in Potsdam. "Seit fünf Jahren ist das frühere Untersuchungsgefängnis des sowjetischen Militärgeheimdienstes 'Smersch' (Abkürzung für 'Tod den Spionen') in der Leistikowstraße im 'Russenstädtchen' von Potsdam eine Gedenk- und Begegnungsstätte. Seit 2012 gibt es auch eine allerdings heftig umstrittene Dauerausstellung. Trotz des Protestes von Dutzenden früherer Häftlinge hat sich die Einrichtung als Anlaufpunkt für Forscher etabliert. Immer mehr Menschen kommen auch hierher, um das Schicksal von Angehörigen zu klären." Weiter...


International Crisis Group (03.04.2014)

http://crisisgroup.be/maps/crisiswatch/index.html

"CrisisWatch - Interactive Map"
Auf dieser interaktiven und regelmäßig aktualisierten Karte der International Crisis Group können aktuelle sicherheitspolitische Krisen in aller Welt verfolgt werden. Weiter...


Zeit Online (03.04.2014)

http://www.zeit.de/wissen/2014-04/satellit-copernicus-esa

"Krieg und Frieden im All"
"Weltraumprojekte ohne militärischen Nutzen sind kaum mehr möglich", schreibt Fritz Habekuss über die seit fünfzehn Jahren geplante Copernicus-Mission. "Laut Volker Liebig würden mit den Daten zu 90 Prozent Klima- und Umweltfragen beantwortet werden. Er ist bei der Esa für das Erdbeobachtungsprogramm zuständig. Nicht so gerne redet er über die verbleibenden 10 Prozent: den Sicherheitsaspekt. So hieß Copernicus in der Planungsphase noch GMES, Global Monitoring for Environment and Security. Der Name macht deutlich, dass Copernicus künftig Daten zur Verfügung stellen kann, die bis vor nicht allzu langer Zeit noch militärischen Spionagesatelliten vorbehalten war. Deshalb schauen nicht nur Klimaforscher interessiert nach Kourou, sondern auch Sicherheitsbehörden, Polizei und Militärs." Weiter...


Redaktion

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Die weltweiten Rüstungsausgaben sind 2010 um 1,3 Prozent gestiegen - auf 1,6 Billionen US-Dollar. Welches Land gibt wie viel für sein Militär aus? Und wer bezieht die meisten Waffen aus Deutschland? Das interaktive Portal liefert Antworten auf sicherheitspolitische Fragen. Weiter... 

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