Exekutive

[lat.] In modernen Demokratien diejenige der drei staatlichen Gewalten, die verfassungsgemäß dafür zuständig ist, die Beschlüsse der gesetzgebenden Gewalt (z. B. Gesetze) auszuführen. E. umfasst insofern die Regierung – die oberste politische Spitze – und die Verwaltung, die sowohl vorbereitende als auch vollziehende Aufgaben zu erfüllen hat.

Dem Prinzip der Gewaltenteilung entspricht es, dass die unabhängigen Staatsorgane, um politisch wirksam handeln zu können, miteinander verschränkt werden. Dies wird in parlamentarischen Regierungssystemen (z. B. in d) dadurch deutlich, dass die E. an der Gesetzgebung beteiligt ist und die Mehrheit der gesetzgebenden Gewalt die Regierung unterstützt.

Siehe auch:
Bundesregierung
Gewaltenteilung
Verwaltung

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 6., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.




 

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