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Fischer Weltalmanach: Biographien

Sarkozy, Nicolas



Frankreich, *Paris 28.1.1955; seit 2007 Staatspräsident

Der Sohn ungarischer Einwanderer ließ sich nach seinem Jura- und Politikstudium als Anwalt nieder. Sein von Parteichef Jacques Chirac geförderter Aufstieg im gaullistischen Rassemblement pour la République (RPR) führte ihn vom Bürgermeisterposten im Pariser Vorort Neuilly-sur-Seine 1993 an die Spitze des Haushaltsministeriums in der Regierung Édouard Balladur. Im Präsidentschaftswahlkampf 1995 schlug sich Sarkozy auf die Seite Balladurs, worauf Chirac ihn nach gewonnener Wahl mit zweijähriger Nichtachtung strafte. 1997, als es nach vorgezogenen Parlamentswahlen zu einer Kohabitation zwischen Chirac und dem sozialistischen Premier Lionel Jospin kam, begann Sarkozys Rehabilitierung. In der Übergangsregierung unter Premierminister Jean-Pierre Raffarin wurde er im Mai 2002 Innenminister und machte sich vor allem mit seinem Programm zur Kriminalitätsbekämpfung einen Namen. Als Superminister für Wirtschaft und Finanzen ab 2004 setzte er den liberalen wirtschaftspolitischen Reformkurs fort, plädierte aber gleichzeitig für eine aktive staatliche Industriepolitik. Nach seiner Wahl zum Parteivorsitzenden der nun in Union pour le Mouvement Populaire (UMP) umbenannten Regierungspartei Ende 2004 schied Sarkozy aus der Regierung aus, kehrte aber nach der Ernennung Dominique de Villepins zum neuen Premierminister 2005 als Innenminister ins Kabinett zurück. Während der gewalttätigen Unruhen in den Vorstädten Ende 2005 festigte Sarkozy mit dem Ruf nach rigiden Maßnahmen seinen Ruf als Law-and-order-Politiker. Im Januar 2007 zum Präsidentschaftskandidaten nominiert, konnte sich der europaskeptische und USA-freundliche Sarkozy bei den Präsidentschaftswahlen in der Stichwahl am 6.5. gegen die Sozialistin Ségolčne Royal , klar durchsetzen.

Quelle: Der Fischer Weltalmanach. © Fischer Taschenbuch Verlag in der S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main 2008.

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1 Saakaschwili, Michail
2 Sabah, Sabah al-Ahmed al-Jaber as-
3 Saca González, Tony [Elías Antonio]
4 Sadr, Muktada as-
5 Sahara, Demokratische Arabische Republik
6 Salomonen
7 Sambi, Ahmed Abdallah Mohammed
8 Sambia
9 Samoa
10 San Marino
11 Sanader, Ivo
12 Santos, José Eduardo dos
13 Sarifi, Chamrochon
14 Sarkisjan, Sersch Asati
15 Sarkozy, Nicolas
16 Sassou-Nguesso, Denis
17 Saudi-Arabien
18 Schäuble, Wolfgang
19 Schavan, Annette
20 Schmidt, Ulla
21 Schwarzenberg, Karel (Karl Johannes Prinz zu Schwarzenberg)
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38 Singh, Manmohan
39 Siniora, Fuad
40 Sistani, Ali Mohammed as-
41 Slowakei
42 Slowenien
43 Solana Madariaga, Javier
44 Somalia
45 Soro, Guillaume Kigbafori
46 Spanien
47 Spanta, Rangin Dadfar
48 Spiric, Nikola
49 Sri Lanka
50 St. Kitts und Nevis
51 St. Lucia
52 St. Vincent und die Grenadinen
53 Stanischew, Sergej
54 Steinbrück, Peer
55 Steinmeier, Frank-Walter
56 Stoltenberg, Jens
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59 Südafrika
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61 Suriname
62 Swasiland
63 Syrien
64 Săo Tomé und Príncipe
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20. März 2010
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