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Bevölkerung
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Fakten

Von den 82,3 Millionen Einwohnern in Deutschland lebten im Jahr 2006 mehr als 18 Millionen und damit knapp 22 Prozent in Nordrhein-Westfalen (NRW). Die Hälfte der gesamten Bevölkerung lebte in den drei bevölkerungsreichsten Ländern NRW, Bayern und Baden-Württemberg. Auf der anderen Seite entfielen auf die drei bevölkerungsärmsten Länder Mecklenburg-Vorpommern, Saarland und Bremen lediglich 3,4 Millionen Einwohner bzw. gut vier Prozent der Bevölkerung.

Zwischen 1991 und 2006 (jeweils 31.12.) entwickelte sich die Zahl der Bevölkerung in den Ländern sehr unterschiedlich. Während sich die Bevölkerungszahl in Bayern, Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein jeweils um mehr als sieben Prozent erhöhte, sank sie in allen Ländern Ostdeutschlands drastisch. Den größten Bevölkerungsrückgang verzeichnete Sachsen-Anhalt: Dort fiel die Bevölkerungszahl von 2,82 auf 2,44 Millionen bzw. um 13,5 Prozent. In Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen lag der Bevölkerungsrückgang im selben Zeitraum bei über zehn, in Sachsen bei über neun Prozent.

Bayern hat mit 70.551 km2 einen Anteil von knapp 20 Prozent an der Gesamtfläche Deutschlands (357.114 km2). Es folgen die Flächenländer Niedersachsen (13,3 Prozent), Baden-Württemberg (10,0 Prozent) und Nordrhein-Westfalen (9,5 Prozent). Abgesehen von den Stadtstaaten, auf die lediglich 0,57 Prozent der Gesamtfläche entfallen, sind Thüringen, Schleswig-Holstein und das Saarland die flächenmäßig kleinsten Länder – auf sie entfallen zusammen nur 9,7 Prozent der Gesamtfläche Deutschlands.

Bei einer Betrachtung der Bevölkerungsdichte lagen Ende 2006 die Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen mit 3.820, 2.323 bzw. 1.642 Einwohnern je Quadratkilometer an erster Stelle. Aber auch Nordrhein-Westfalen ist auffallend dicht besiedelt. Mit 529 Einwohnern je km2 war die Bevölkerungsdichte in NRW im Jahr 2006 mehr als doppelt so hoch wie in ganz Deutschland (231 Einw. je km2). Die niedrigste Bevölkerungsdichte fand sich im selben Jahr in Mecklenburg-Vorpommern mit 73 Einwohnern je km2. Es folgten die anderen ostdeutschen Länder Brandenburg (86 Einw. je km2), Sachsen-Anhalt (119 Einw. je km2) und Thüringen (143 Einw. je km2). In Westdeutschland waren im Jahr 2006 Niedersachsen und Bayern mit 168 bzw. 177 Einwohnern je Quadratkilometer die Länder mit der niedrigsten Bevölkerungsdichte.

Datenquelle

Statistisches Bundesamt: GENESIS, Statistische Ämter des Bundes und der Länder: Statistik-Portal

Begriffe, methodische Anmerkungen oder Lesehilfen

Zur Bevölkerung Deutschlands zählen alle Einwohner, die mit ihrer Hauptwohnung in Deutschland gemeldet sind, also auch alle in Deutschland gemeldeten Ausländer und Ausländerinnen.

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Bevölkerung nach Ländern

In absoluten Zahlen und Anteile in Prozent,
Stichtag: 31.12.2006

  Bevölkerung Anteile an der Bevölkerung,
in Prozent
Nordrhein-Westfalen 18.028.745 21,9
Bayern 12.492.658 15,2
Baden-Württemberg 10.738.753 13,0
Niedersachsen 7.982.685 9,7
Hessen 6.075.359 7,4
Sachsen 4.249.774 5,2
Rheinland-Pfalz 4.052.860 4,9
Berlin 3.404.037 4,1
Schleswig-Holstein 2.834.254 3,4
Brandenburg 2.547.772 3,1
Sachsen-Anhalt 2.441.787 3,0
Thüringen 2.311.140 2,8
Hamburg 1.754.182 2,1
Mecklenburg-Vorpommern 1.693.754 2,1
Saarland 1.043.167 1,3
Bremen 663.979 0,8
     
Deutschland 82.314.906 100,0
Westdeutschland 65.666.642 79,8
Ostdeutschland 16.648.264 20,2

Quelle: Statistisches Bundesamt: GENESIS




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