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Fischer Weltalmanach
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Vatikanstadt |

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Am 17.1.2010 besuchte Benedikt XVI. erstmals die Große Synagoge in Rom . Dabei verteidigte er die päpstlichen Hilfsbemühungen während des Holocaust. Der Heilige Stuhl habe "diskret und im Hintergrund" gehandelt. Ein hochrangiger Vertreter der jüdischen Gemeinde in Italien hatte dem Pontifex zuvor vorgehalten, sein Vorgänger Pius XII. (1939-58) habe zu den Holocaust-Verbrechen geschwiegen und hätte sich entschlossener gegen die Nationalsozialisten stellen sollen. Der Besuch der Synagoge, der einer Vertiefung des Dialogs und der Freundschaft zwischen Juden und Katholiken dienen sollte, war wegen der Kontroverse um die Seligsprechung von Pius XII. durch Benedikt XVI. umstritten.
Quelle: Der Fischer Weltalmanach. © Fischer Taschenbuch Verlag in der S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main 2010. |
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10. Februar 2012
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