US-Soldaten in Afghanistan

2. Aktuelles

Telepolis (16.04.2014)

http://www.heise.de/tp/artikel/41/41521/1.html

"Am Rand des Bürgerkriegs"
Die geplanten Gespräche zwischen Russland, der Ukraine, der EU und den USA am kommenden Donnerstag drohen wegen des ukrainischen Militäreinsatzes im Osten des Landes zu scheitern, berichtet Florian Rötzer. "Der Druck seitens der russischen Regierung ist groß, sie hat Beschwerde bei den Vereinten Nationen eingelegt und angedroht, an den Gesprächen mit der Ukraine, der EU und den USA am Donnerstag in Genf nicht teilzunehmen. Angeblich wurde bereits der Militär-Flugplatz von Kramatorsk eingenommen, aber es heißt auch, dass vor allem Zivilisten diesen wieder zurückerobert haben sollen. Es sollen Verhandlungen stattfinden. Vor Slawjansk sind Panzer und gepanzerte Fahrzeuge aufgefahren, Hubschrauber sind vor Ort. Angeblich habe es bereits Schießereien gegeben." Weiter...


TIME.com (15.04.2014)

http://time.com/63603/ukraine-crisis-eu-indecisive/

"Not Even the Threat of War in Europe Can Unite the E.U."
Die europäische Politik sei sich angesichts der Krise in der Ukraine nur darin einig, das alles Russlands Schuld sei, berichtet Charlotte McDonald-Gibson aus Brüssel. Ansonsten agierten die EU-Mitglieder wie gewohnt vor allem den eigenen Interessen entsprechend. "The result is a diverse bloc arguing for diplomacy to be given more time. The more bullish nations are also acting with a degree of self-interest: Estonia and Latvia share borders with Russia and fear designs on their own territory. The United Kingdom – leading the calls for more sanctions – has its reputation as a forceful world player to maintain. Russia has shown a willingness to exploit these splits, last week sending a letter to 18 E.U. nations reliant on its energy and making veiled threats to the supplies. Officials in Washington have urged their partners in Europe to stay united and have pushed them toward imposing deeper sanctions. But the United States has both less to lose, and less sway." Weiter...


Johnson's Russia List (15.04.2014)

http://russialist.org/topics/jrl-tables-of-contents/

"Johnson's Russia List"
Die von David Johnson von der George Washington University betriebene Website "Johnson's Russia List" stellt eine regelmäßige und umfangreiche englischsprachige Presseschau zu den Ereignissen in der Ukraine zusammen. Weiter...


openDemocracy (16.04.2014)

http://www.opendemocracy.net/bob-rigg/us-position-over-iran%E2%80
%99s-ambassador-generates-confrontation-with-un

"US position over Iran’s ambassador generates confrontation with UN"
Die US-Regierung verweigert dem neuen iranischen UN-Botschafter aufgrund dessen angeblicher Verwicklung in das Geiseldrama von 1979 bisher die Einreise. Sollte die UNO diesen Bruch der sonst üblichen Traditionen akzeptieren, wäre das Vertrauen in die Integrität und Unabhängigkeit der Organisation tief erschüttert, meint Bob Rigg. "When Congress and the White House empowered themselves to exclude a person designated as the Permanent Representative of Iran to the UN in New York, they were unthinkingly challenging the very sovereignty and independence of the UN, and were buying into a fight with the General Assembly. Even governments that normally kowtow to the US will be compelled to align themselves against the US on this issue of fundamental importance to the UN. The many members of the UN who are sick and tired of American exceptionalism will support Iran because, if this precedent goes unchallenged, it can later be invoked to inhibit or block their right to choose their own diplomatic representatives." Weiter...


Guardian (14.04.2014)

http://www.theguardian.com/law/2014/apr/14/europe-rule-law-crisis
-council-thorbjorn-jagland-report-ukraine

"Europe's rule of law in worst crisis since cold war, says Council chief"
Der Europarats-Generalsekretär Thorbjörn Jagland habe die mangelnde Sicherung der Menschenrechte in der Ukraine für das russische Eingreifen mitverantwortlich gemacht, berichtet Joshua Rozenberg. Die besorgniserregende Entwicklung der Menschenrechtslage betreffe allerdings ganz Europa. "Jagland addressed his remarks to member states in an unpublished report on the state of democracy in Europe. The report is due to be released after it has been considered by delegations from the member governments meeting at a summit in Vienna early next month. Most of the 72-page report is devoted to identifying 'very worrying' challenges to human rights, democracies and the rule of law across Europe. These include discrimination against ethnic and national minorities (in 39 member states); prison overcrowding (30 states); corruption (26 states); ill treatment by police (23 states); social exclusion and discrimination against Roma (20 states); and restrictions of free expression (eight states)." Weiter...


Die Welt (14.04.2014)

http://www.welt.de/politik/ausland/article126913633/Das-sind-mili
taerische-Operationen-in-der-Ost-Ukraine.html

"Das sind militärische Operationen in der Ost-Ukraine"
Die Welt berichtet von der Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats über eine Lösung des Ukraine-Konflikts. "Schlagabtausch zwischen den USA und Russland im UN-Sicherheitsrat: Die US-Botschafterin bezeichnet die vermeintlichen Proteste in der Ost-Ukraine als 'militärische Operationen'. Der Russe wehrt sich." Weiter...


BBC News (13.04.2014)

http://www.bbc.com/news/world-europe-27008054

"East Ukraine crisis"
Die BBC verfolgt die eskalierende Krise in der Ostukraine in diesem Live-Blog mit Berichten, Kommentaren und aktuellen Bildern. Weiter...


Spiegel Online (10.04.2014)

http://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-tote-am-maidan-nich
t-nur-durch-scharfschuetzen-laut-monitor-a-963582.html

"Tote durch Scharfschützen: ARD-Bericht nährt Zweifel an Version der Regierung in Kiew"
Dem ARD-Fernsehmagazin "Monitor" zufolge stammten die tödlichen Schüsse auf dem Kiewer Maidan möglicherweise nicht nur von Schützen der Janukowitsch-Regierung. "Vor einer Woche wurden zwölf Mitglieder der inzwischen aufgelösten Berkut-Bereitschaftspolizei verhaftet. Die Generalstaatsanwaltschaft wirft ihnen 'Massenmord' während der Proteste vor. Sie sollen friedliche Demonstranten erschossen haben. Der ARD-Bericht zitiert nun ein hochrangiges Mitglied des Ermittlerteams, das die Aussagen der ukrainischen Generalstaatsanwaltschaft in Zweifel zieht. 'Meine Untersuchungsergebnisse stimmen nicht mit dem überein, was die Staatsanwaltschaft in der Pressekonferenz erklärt hat', zitiert 'Monitor' den Ermittler, der anonym bleiben wolle." Weiter...


Zeit Online (10.04.2014)

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2014-04/kongo-verge
waltigung-un

"Vergewaltigungen werden im Kongo als Kriegswaffe eingesetzt"
Zeit Online stellt den Bericht des UN-Menschenrechtsbüros im Kongo über sexuelle Gewalt in dem Bürgerkriegsland vor. Offiziell seien mehr als 3.600 Menschen in den vergangenen vier Jahren zu Opfern sexueller Gewalt geworden, so der Bericht. "Die tatsächliche Opferzahl liege wesentlich höher, weil viele Vorfälle aus Scham nicht gemeldet werden. In dem Bericht heißt es, zwischen 2010 und 2013 sei es im Kongo kontinuierlich zu schwerer sexueller Gewalt gekommen. Diese sei systematisch und würde alle Bevölkerungsgruppen betreffen. Die Täter würden nur selten zur Verantwortung gezogen." Weiter...


Carnegie Europe (08.04.2014)

http://www.carnegieeurope.eu/strategiceurope/?fa=55273

"The Dangers of German Strategic Haplessness"
Deutschland sei in seiner außenpolitischen Ausrichtung nicht pro-westlich genug und spiele damit Russland in die Hände, kritisiert Jan Techau von Carnegie Europe. "Driving a wedge into Westbindung remains a preeminent goal of the Russian leadership. Moscow’s spokespeople and pundits in the West are in high rotation to increase the spread of propaganda aimed at loosening Germany’s ties with the West. Russia’s representatives are smart, they are in it for the long haul, and they often do their job with considerable skill. This is dangerous, because Westbindung was and is the only way for Germany to make peace with itself and to reassure its neighbors that it will not go astray again. (...) Germany’s strategic folly is not that it wants to go East. It doesn’t. Nor does it want to destroy NATO or transatlantic solidarity. Its strategic folly is that by following some of its lingering anti-Western sentiments, and by giving in to its desire for neutrality, it might do all of this unintentionally." Weiter...


Stiftung Wissenschaft und Politik (08.04.2014)

http://www.swp-berlin.org/fileadmin/contents/products/aktuell/201
4A18_sbg.pdf

"Die neuen 'Löwen Syriens'"
Die Dominanz islamistischer Gruppen auf Seiten der Rebellen im syrischen Bürgerkrieg mache es dem Westen bei der Suche nach einer Syrienstrategie nicht leicht, schreibt Guido Steinberg. "Weder ein Fortbestand des Asad-Regimes noch eine Machtübernahme durch die Aufständischen sind im deutschen Interesse. Solange dieses Dilemma fortbesteht, sollte sich Deutschland neben humanitärer Hilfe vor allem auf die Terrorismusbekämpfung konzentrieren und zu diesem Zweck die Zusammenarbeit mit der Türkei verbessern." Weiter...


Al Jazeera English (07.04.2014)

http://www.aljazeera.com/news/europe/2014/04/ukraine-fears-crimea
-scenario-east-201447123558335415.html

"Ukraine fears 'Crimea scenario' in east"
Al Jazeera berichtet in diesem Beitrag und einem begleitendem Live-Blog über die pro-russischen Proteste in der Ost-Ukraine, die Befürchtungen über einen Einmarsch russischer Truppen ausgelöst haben. "Earlier on Monday, pro-Moscow protesters occupying a regional administration building in Donetsk declared the creation of the 'Donetsk People's Republic' as an independent state. 'In the event of aggressive action from the illegitimate Kiev authorities, we will appeal to the Russian Federation to bring in a peacekeeping contingent,' said the proclamation, voiced by an unidentified bearded man. (...) After seizing official buildings in of Kharkiv, Luhansk and Donetsk on Sunday night, pro-Russian activists demanded that referendums be held on whether to join Russia like the one that preceded Moscow's takeover of Crimea." Weiter...


Blätter für deutsche und internationale Politik (06.04.2014)

https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2014/april/die-krimkris
e-und-der-wortbruch-des-westens

"Die Krimkrise und der Wortbruch des Westens"
Reinhard Mutz wirft Politik und Öffentlichkeit in westlichen Ländern in Bezug auf Russland ein "ziemlich monochromes Meinungsbild, weitgehend frei von Nuancen und Schattierungen" vor. "Sicherheit ist das Kernanliegen jedes Staates. Hier werden seine Führer stets am wenigsten zu Konzessionen bereit sein. Das gilt für den Westen wie für die Ukraine wie für Russland. Alle offiziellen Verlautbarungen der drei Präsidenten im Kreml – Jelzin, Putin, Medwedjew – durchzog das Unbehagen über die Missachtung russischer Anliegen bei der Umgestaltung der europäischen Sicherheitsordnung nach 1989. Doch bis zu Wladimir Putins harschem Wechsel der Tonlage auf der Münchner Sicherheitskonferenz im Februar 2007 wurde die Kritik im Westen von Politik und Öffentlichkeit völlig ignoriert. Wer die Rede liest, findet jedoch durchaus begründete Beschwerden und erfüllbare Erwartungen. Sie überschreiten nicht den Rahmen legitimer Sicherheitsbelange, die jedes Land, zumal die westlichen, wie selbstverständlich für sich in Anspruch nehmen und die speziell für Russland von existenzieller Bedeutung sind." Weiter...


Spiegel Online (06.04.2014)

http://www.spiegel.de/politik/ausland/krim-und-nato-bundesregieru
ng-will-osteuropa-militaerisch-unterstuetzen-a-962811.html

"Krim-Krise: Große Koalition streitet über militärpolitische Konsequenzen"
SPD-Verteidigungsexperte Rainer Arnold plädiert im Spiegel für eine strategische Neuausrichtung. Die Union ist hingegen anderer Ansicht, wie mit der Krim-Krise umgegangen werden sollte. "Diskutiert wird unter anderem, die Bereitschaft der westlichen Land- und Luftstreitkräfte zu erhöhen. Zurzeit würde es 180 Tage dauern, bis die große Masse verlegt und einsatzbereit wäre. Diese Spanne könnte verkürzt werden. Das beträfe auch mindestens 10.000 Bundeswehrsoldaten. Arnold regte ferner an, dass 'Europa schnellstmöglich die gemeinsame Entwicklung einer Drohne auf den Weg bringen' solle. Auch die Entscheidung, den 'Euro Hawk' nicht anzuschaffen, sollte 'überdacht' werden. Der Vorsitzende der Unions-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, will sich dem widersetzen. Er sagte dem SPIEGEL: 'Die aktuelle Situation der Krim-Krise hat auf die Rüstungsprojekte der Bundeswehr null Einfluss.'" Weiter...


BBC News (03.04.2014)

http://www.bbc.com/news/world-middle-east-26864485

"Million Syria refugees registered in Lebanon – UN"
Die UNO hat gemeldet, dass mittlerweile offiziell eine Million syrische Flüchtlinge im benachbarten Libanon angekommen sind. Die Flüchtlinge stellten damit ein Viertel der libanesischen Gesamtbevölkerung, die humanitären Folgen für das kleine Land seien erheblich. "The UN's refugee agency, UNHCR, notes that the influx of refugees is accelerating. 'Every day, UNHCR in Lebanon registers 2,500 new refugees: more than one person a minute,' the agency said in a statement. International aid agencies are finding it increasingly difficult to cope with the flow of refugees. UNHCR has only received 14% of the $6.5bn (£4bn; 4.7bn euros) funding it has asked for." Weiter...


Die Welt (01.04.2014)

http://www.welt.de/geschichte/article126439623/Was-an-Schaeubles-
Putin-Hitler-Vergleich-stimmt.html

"Was an Schäubles Putin-Hitler-Vergleich stimmt"
Sven Felix Kellerhoff hält den auch in der Bundesregierung umstrittenen Putin-Hitler-Vergleich von Finanzminister Schäuble durchaus für berechtigt. "Das scheindemokratische Referendum auf der Krim erinnert fatal an die Volksabstimmung, die Hitler im April 1938 in Österreich inszenieren ließ. Die russischen Drohgebärden an der Grenze zur Ostukraine unterscheiden sich nicht wesentlich vom Verhalten der Wehrmacht im besetzten Sudetenland Ende 1938 und Anfang 1939. Die Folgen von Wladimir Putins völkerrechtswidriger Politik müssen nicht die gleichen sein wie nach der Sudetenkrise. Doch die Ingredienzien sind ähnlich. Darauf hingewiesen zu haben ist Wolfgang Schäubles Verdienst – aller Relativierungspolemik zum Trotz." Weiter...


Spiegel Online (02.04.2014)

http://www.spiegel.de/politik/ausland/faktencheck-helmut-schmidt-
und-das-voelkerrecht-a-961654.html

"Münchhausen-Check: Helmut Schmidt und das Völkerrecht"
Hauke Janssen hat die Aussagen von Altbundeskanzler Helmut Schmidt zur Ukrainekrise mit dessen früheren Argumenten zur Gültigkeit des Völkerrechts verglichen und kommt zu dem Fazit. "Man kann mit guten Argumenten zweifeln, ob die Ukraine zum Zeitpunkt der Annexion der Krim eine verfassungsgemäße Staatsführung hatte. Doch selbst wenn man, wie Russland, die bestehende Regierung in Kiew nicht anerkennen will, hört deshalb doch der Staat Ukraine nicht auf zu existieren. Ein Recht, bei kurzzeitig 'funktionsuntüchtigen' Regierungen die entsprechenden Staaten ganz oder in Teilen (Krim) vereinnahmen zu dürfen, gibt es nicht. Wo sollte das auch hinführen? Fazit: Schmidt hat kein völkerrechtlich tragfähiges Argument zur Annexion der Krim. Note: ein 'Ungenügend' für den Altkanzler". Weiter...


The National Interest (02.04.2014)

http://nationalinterest.org/commentary/the-wests-illegal-transfor
mative-occupations-10172

"The West's Illegal 'Transformative Occupations'"
Der Westen wolle das Unabhängigkeitsreferendum auf der Krim auch deshalb nicht anerkennen, weil es unter der Aufsicht von ausländischen Besatzungstruppen durchgeführt worden sei, schreibt Reza Nasri vom Graduate Institute of International and Development Studies in Genf. Tatsächlich gebe es in der Geschichte zahlreiche Fälle (Deutschland, Japan, Südkorea, Irak, Afghanistan), in denen westliche Mächte kein Problem mit ähnlichen Abstimmungen gehabt hätten. "(...) if one looks at how Western countries conduct their foreign policies with regard to other major contemporary issues, one could hardly deduct 'genuine respect' for fundamental principles of international law such as the one strictly prohibiting the coercion, intimidation and threatening of other sovereign countries. (...) This persisting double-standard approach to international law and its core principles — with this open disregard for the law when their own interests is at play — is precisely why the Western narrative of events is increasingly more difficult to sell to public opinion." Weiter...


Zeit Online (31.03.2014)

http://www.zeit.de/politik/2014-03/hitler-putin-schaeuble

"Diesmal hilft die Hitler-Keule"
Bundesinnenminister Schäuble hat die russische Übernahme der Krim mit der Annektierung des Sudetenlands durch Adolf Hitler verglichen. Carsten Luther verteidigt Schäuble gegen die Kritik, die dessen Vergleich ausgelöst hat. "Wie Putin sich die Krim genommen hat, ist in der jüngeren europäischen Geschichte beispiellos. Man muss bis 1938 zurückgehen, um eine ähnliche Rechtfertigung für eine Annektierung von Staatsgebiet zu finden. Diese historische Parallele hat Schäuble aufgezeigt, er hat nicht Putin mit Hitler verglichen. Geschichte wiederholt sich nicht, aber lernen lässt sich auch aus Ähnlichkeiten." Weiter...


Süddeutsche Zeitung (31.03.2014)

http://www.sueddeutsche.de/politik/krim-krise-diffamiert-als-russ
landversteher-1.1925559

"Diffamiert als 'Russlandversteher'"
Der Schriftsteller Ingo Schulze kritisiert in seinem Beitrag, dass die westliche Mitverantwortung für die Eskalation der Krise in der Ukraine in der deutschen Mediendebatte häufig ignoriert werde. "Woher kommt in der deutschen Politik wie in den deutschen Medien dieses unkritische Verhältnis zu den eigenen Positionen? Wo sind Distanz und Skepsis gegenüber dem eigenen Handeln geblieben? Wo die Gleichberechtigung des Gegenübers? Woher diese Blindheit? Was passierte, wenn beim Blick des Westens auf sich selbst ein Deutschland-Verstehen einträte, ein EU-Verstehen? Es würde die Selbstgewissheit des Westens irritieren und so die Welt um eine Gefahr ärmer machen." Weiter...


Spiegel Online (31.03.2014)

http://www.spiegel.de/politik/ausland/augstein-zur-krim-krise-deu
tsche-journalisten-berichten-einseitig-a-961623.html

"Krim-Krise: Die Mär vom irren Iwan"
Auch Jakob Augstein kritisiert die unter deutschen Politikern und Journalisten verbreitete Deutung der Krim-Krise. "Im Angesicht eines angenommenen Feindes lernen wir gerade den Unterschied zwischen einem freien und einem unfreien Pressewesen: In Russland werden die Medien von der Regierung gleichgeschaltet, bei uns übernehmen sie das gerne auch mal selbst. Für den Journalismus wird die Krim-Krise damit zur Sinn-Krise." Weiter...


Redaktion

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