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Links zu den Anschlägen vom 11.9.2001

2. Reaktionen

Frankfurter Rundschau (17.03.2010)
http://www.fr-online.de/frankfurt_und_h
essen/nachrichten/main_taunus/2430284_D
ie-Angst-ist-staendiger-Begleiter.html
"fr-online" stellt den Asylbewerber Fardin G. vor. "Fardin G. seufzt. Er wüncht sich sehnlich, hier in Deutschland arbeiten zu dürfen. Doch er bekommt keine Erlaubnis, da er nur geduldet ist. Sein Asylantrag wurde abgelehnt, weil man ihm nicht glaubte, dass er im iranischen Untergrund aktiv war, wie es in der Urteilsbegründung heißt. Laut Fardin G. lag jedoch nur ein Missverständnis über seine Zugehörigkeit zur CPI vor. Die Bezeichnung schrieb der Richter einer monarchistischen Vereinigung im Iran zu, die sich genauso abkürzt."
MSNBC (16.03.2010)
http://www.msnbc.msn.com/id/35899123/ns
/us_news-security/
US-Justizminister Eric Holder hat dem Kongress seine Überzeugung mitgeteilt, dass er nicht an eine Prozess gegen Al-Qaida-Chef Osama bin Laden vor einem US-Gericht glaube. Bin Laden werde nicht lebend gefasst werden. "'Let's deal with reality,' Holder said. Bin Laden 'will never appear in an American courtroom.' Pressed further on that point, Holder said: 'The possibility of catching him alive is infinitesimal. He will be killed by us or he will be killed by his own people so he can't be captured by us.'"
Die Welt (16.03.2010)
http://www.welt.de/die-welt/politik/art
icle6796371/Man-schiesst-deutsch.html
Deutschland ist weltweit der drittgrößte Rüstungsexporteur, berichtet die "Welt". "Alles, was schwimmt, geht! Ein rüstungspolitischer Grundsatz, der seine Relevanz in den vergangenen fünf Jahren unter Beweis gestellt hat. 'Von den 36 Staaten, die weltweit über nicht nukleare U-Boote verfügen, hat mehr als die Hälfte U- Boote deutscher Herkunft im Einsatz', meint Bernhard Moltmann von der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK)."
Freitag (15.03.2010)
http://www.freitag.de/politik/1010-usa-
pennsylvania-heiliger-krieg-terror
Der "Freitag" porträtiert die als "Jihad Jane" bekannt gewordene Colleen LaRose aus Pennsylvania, die wegen der von ihr geplanten Ermordung des schwedischen Karikaturisten Lars Vilks unter Anklage steht. "Angeblich wollte sie die Tat begehen, um 'der ganzen Welt der Ungläubigen' Angst zu machen. Auch wenn der Name in der Anklageschrift nicht auftaucht - sie soll es auf Lars Vilks abgesehen haben, einen Karikaturisten, der ein satirisches Bild mit dem Kopf des Propheten Mohammed auf dem Körper eines Hundes zeichnete. US-Medien berichten, der Fall LaRose stehe mit dem Fall von sieben Verschwörern aus Algerien, Kroatien, Palästina, Libyen und den USA in Verbindung, die in Irland verhaftet wurden. Al-Qaida soll auf die Ermordung Vilks eine Belohnung von 100.000 US-Dollar ausgesetzt haben."
BBC News (13.03.2010)
http://news.bbc.co.uk/2/hi/americas/856
5576.stm
Die Stadt New York hat Hilfskräften, die seit ihrer Arbeit an "Ground Zero" nach dem 11. September 2001 unter Gesundheitsproblemen leiden, eine finanzielle Entschädigung angeboten. Nicht alle Betroffenen seien von dem Angebot überzeugt, berichtet die BBC. "Mr McCormack denounces the settlement which has been reached between the workers' lawyers and the World Trade Center Captive Insurance Company representing New York City as 'a total sham'. He is concerned about how much of the $657m (£437m) on offer will go on lawyers' fees. And he fears that there isn't enough money to pay for the healthcare costs of all the rescue and recovery workers. 'I am disgusted with the way that the country has handled this,' Mr McCormack told me."
Global Post (12.03.2010)
http://www.globalpost.com/dispatch/worl
dview/100311/transatlantic-relations
Michael Moran plädiert angesichts des Aufstiegs von China und Russland für eine zügige Reparatur des transatlantischen Verhältnisses. "It would be tempting to argue the wheels are coming off the transatlantic relationship - indeed, some already have made that point. But in reality, more is right than wrong. On a day-to-day basis, it remains history's most important ever multinational alliance, and economically, there is no more powerful combination. (...) Europe may never completely come to terms with Russia and America may be destined for serious tensions with China, but there is nothing inevitable about a falling out between Europe and America, and nothing in that dire prospect for either side to relish."
Frankfurter Allgemeine Zeitung (12.03.2010)
http://faz-community.faz.net/blogs/sich
erheit/archive/2010/03/12/der-alte-und-
der-junge.aspx
Stephan Löwenstein berichtet über eine Veranstaltung an der Universität der Bundeswehr in Hamburg, bei der Altkanzler Helmut Schmidt und Verteidigungsminister Karl- Theodor zu Guttenberg auf dem Podium saßen. "Schmidt, als Namensgeber der Universität vor seinem eigenen Bronzekopf sitzend, zeigte sich sehr pessimistisch, was einen Erfolg der westlichen Staatengemeinschaft am Hindukusch anbelangt; wie gewohnt holte er geographisch und historisch weit aus. Guttenberg schwenkte gerne auf die auch ihm vertraute weite Umlaufbahn ein, dadurch im Einzelnen vage bleibend, das aber wie gewohnt eloquent."
BILD (11.03.2010)
http://www.bild.de/BILD/politik/2010/03
/11/air-force-one-dokumentation-bild-de
-lueftet/die-letzten-geheimnisse.html
"Bild.de" verweist auf die TV-Dokumentation "Air Force One - An Bord mit dem US-Präsidenten". "Der 11. September 2001 hat für die Mannschaft rund um Amerikas Flugzeug Nummer eins vieles verändert. Techniker, Crew und Sicherheitsbeamte stehen vor den Herausforderungen einer gefährlicher gewordenen Welt. Als erste Verteidigungslinie immer an Bord: Die bewaffnete Eliteeinheit des Sicherheitschefs Will Chandler."
The New York Times (11.03.2010)
http://www.nytimes.com/2010/03/12/scien
ce/earth/12zero.html?hp
Die Stadt New York hat tausenden Hilfskräften, die seit den Räumungsarbeiten an Ground Zero unter Gesundheitsproblemen leiden und die Stadt verklagt hatten, eine Entschädigung von bis zu 657 Millionen US-Dollar angeboten. "Lawyers for the plaintiffs estimated that individual settlement amounts would vary from thousands of dollars to more than $1 million for the most serious injuries. The settlement, which took two years to negotiate, raises the prospect of an end to years of complex and politically charged litigation that has pitted angry victims against city officials, who questioned the validity of some claims and argued that the city should be immune from liability."
The Independent (11.03.2010)
http://www.independent.co.uk/news/world
/americas/america-confronts-its-worst-n
ightmare-blonde-jihad-jane-1919466.html
Die Anklage gegen "Jihad Jane", eine blonde Frau aus einem Vorort in Philadelphia, habe den schlimmsten Alptraum vieler Amerikaner wahr werden lassen, schreibt Rupert Cornwell. "If convicted on the charges of treason, she could be sent to prison for life, as well as facing a fine of $1m. But it was not clear last night exactly how serious a threat Ms LaRose posed in reality. She is not identified with any major terrorist organisation. Prosecutors nonetheless insist she was part of a genuine and dangerous conspiracy. Most alarming perhaps is the fact that she fits no common terrorist profile. Ms LaRose is white, with blonde hair and green eyes. She was born in Michigan, moved to Texas and then to the Philadelphia area. 'It shatters any lingering thought that we can spot a terrorist based on appearance,' Michael Levy, the US prosecutor for eastern Pennsylvania, said in a statement."
Die Zeit (10.03.2010)
http://www.zeit.de/politik/deutschland/
2010-03/guttenberg-schneiderhan-wichert
"Ein so skandalöses Verhalten wie Guttenberg im Fall Kundus hat sich kein Vorgaenger erlaubt", schreibt Stephan- Andreas Casdorff auf "Zeit-Online". "Erst feuert er verdiente Mitarbeiter, jetzt versucht er sich herauszuwinden."
Der Spiegel (10.03.2010)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0
,1518,682771,00.html
Der "Spiegel" berichtet über einen Eklat bei dem Versuch einer Delegation pakistanischer Politiker, in die USA einzureisen. "Eine Delegation pakistanischer Politiker sollte in den USA den neuen Geist der vertieften Partnerschaft beider Länder kennenlernen - doch die Reise nach Washington wurde zum Fiasko. Die Gäste sollten am Flughafen körpergescannt werden. Sie verweigerten sich empört. Und werden nun als Helden gefeiert."
Salon.com (10.03.2010)
http://www.salon.com/news/opinion/glenn
_greenwald/2010/03/10/friedman/index.ht
ml
In einem Großteil der US-Medien hat sich Glenn Greenwald zufolge das "offizielle Dogma" durchgesetzt, dass der Krieg im Irak letztlich doch ein großer Erfolg gewesen sei. "It was only a matter of time before American elites abandoned their faux regret over Iraq. For tribalists and nationalists, America can err in its execution but never in its motives. There's no question (...) that it's now official dogma that this was the right thing to do, or at least that we produced something great and wonderful for that country, as was our intent all along."
The Global Post (10.03.2010)
http://www.globalpost.com/dispatch/worl
dview/100308/al-qaeda-yemen-islam-conve
rt
Um den radikalen Islam besser verstehen zu können, hat der US-Autor Theo Padnos jahrelang als Muslim getarnt in radikalen Moscheen in Jemen studiert. "Until late 2008, he spent most of his time in Yemen, polishing his Arabic and burnishing his Islamic credentials, until he managed to visit some of those radical outposts. Padnos has long wrestled with speaking publicly about the experience. (...) Finally, this year his cover has been blown. In the aftermath of the Fort Hood massacre and the attempted Christmas Day underwear bombing - both of which were allegedly inspired by a vibrant Yemeni arm of Al Qaeda - Padnos wrote a commentary in the London Review of Books that hinted at his inside knowledge of Yemen's Salafist milieu. He later granted interviews in Germany, to a newspaper and a television program. This tipped off a Yemeni reporter, who in February published an article disclosing his multi-year stint as a fake Muslim."
Salon.com (09.03.2010)
http://www.salon.com/news/torture/index
.html?story=/news/feature/2010/03/09/wa
terboarding_for_dummies
Mark Benjamin stellt ein CIA-Dokument vor, in dem "verstörend" praezise Anweisungen zum sogenannten "Waterboarding" von Terrorverdächtigen aufgeführt sind. "Interrogators pumped detainees full of so much water that the CIA turned to a special saline solution to minimize the risk of death, the documents show. The agency used a gurney 'specially designed' to tilt backwards at a perfect angle to maximize the water entering the prisoner's nose and mouth, intensifying the sense of choking - and to be lifted upright quickly in the event that a prisoner stopped breathing. The documents also lay out, in chilling detail, exactly what should occur in each two-hour waterboarding 'session.'"
The Globe and Mail (09.03.2010)
http://www.theglobeandmail.com/news/opi
nions/the-dutch-retreat/article1494141/
Ein Rückzug der niederländischen Truppen aus Afghanistan würde das NATO-Bündnis ernsthaft in Frage stellen, meint Ian Buruma. Die niederländische Entscheidung sei kein Ergebnis pazifistischer Überzeugungen, sondern ein Nachhall der Ereignisse in Srebrenica 1995. "The world watched as the hapless Dutch allowed heavily armed Serbs to massacre about 8,000 Bosnian Muslim men and boys. Then, too, pacifism had nothing to do with what happened. Quite the contrary: The main reason the Dutch allowed themselves to be manoeuvred into an impossible situation, without military support from the UN or from NATO allies, was their overeagerness to play an important role, to be taken seriously by the larger powers, to play with the big boys. As a result, they were left holding the bag."
Salon.com (09.03.2010)
http://www.salon.com/news/opinion/glenn
_greenwald/2010/03/09/iran/index.html
Glenn Greenwald vergleicht das Verfahren gegen 12 iranische Angeklagte, denen die Folter und Ermordung von drei iranischen Oppositionellen vorgeworfen wird, mit der Weigerung der US-Regierung, den Tod von mindestens hundert Gefangenen in US-Gewahrsam strafrechtlich zu verfolgen. "Iran is a horribly oppressive regime and many of these judicial processes may (or may not) be sham trials. But they have a citizenry which effectively demanded accountability for torture, a government which relented to citizen demands, and a judiciary which compelled at least some judicial scrutiny and adjudication for these crimes. One can only imagine what it must be like to be a citizen of a country that feels obligated - even if just to placate populist anger - to at least maintain the pretense of that the rule of law applies to all."
Profil-Online (09.03.2010)
http://www.profil.at/articles/1010/560/
263897/muammar-heiliger-krieg
Martin Staudinger schreibt auf "Profil-Online" über Muammar al-Gaddafis "heiligen Krieg" gegen die Schweiz und dessen Auswirkungen auf die Politik der Europäischen Union. "Der verhaltensoriginelle libysche Staatschef kann sich derzeit jede Eskapade erlauben, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen. Einerseits nimmt die Weltgemeinschaft seine polternden Auftritte offenkundig nicht mehr ganz ernst, andererseits fehlt ihm jegliche religiöse Autorität, den Dschihad auszurufen. Vor allem aber auch, weil: It's the economy, stupid! Keine drei Jahre ist es her, seit Libyen nach jahrzehntelanger Ächtung als Terrorstaat wieder in die internationale Gemeinschaft aufgenommen wurde - als begehrter Wirtschaftspartner."
die tageszeitung (09.03.2010)
http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/arti
kel/?ressort=me&dig=2010%2F03%2F09%2Fa0
013&cHash=4c25410255
Iris Hefets, Vorstandsmitglied der "Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden", schreibt in der "taz" über "Redeverbote" im Zusammenhang mit der israelischen Palästina-Politik. "Man stelle sich vor, Heinrich Böll wollte heute über die Sprache der israelischen Besatzer reden - und die nach ihm benannte Stiftung liesse das nicht zu. Rosa Luxemburg bekäme in der Stiftung, die ihren Namen trägt, keine Gelegenheit, über die Machtverhältnisse in Israel zu sprechen. Und der Jude Jesus fände die Türen der Trinitatiskirche verschlossen, wenn er über die Missachtung des Nächsten in Israel sprechen wollte. All diese Institutionen üben sich in Selbstzensur und belegen Publizisten, die sich für die Menschenrechte im Nahen Osten einsetzen, mit einem Redeverbot."
Der Spiegel (08.03.2010)
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,6
82301,00.html
Einem niederländischen Journalisten ist es offenbar gelungen, ein Sprengstoffimitat in ein Flugzeug zu schmuggeln. "Dem niederländischen Fernsehjournalisten Alberto Stegeman ist nach eigenen Angaben ein Coup gelungen. Er schmuggelte am Amsterdamer Flughafen Schiphol ein Sprengstoff-Imitat in ein Flugzeug und flog damit erst nach London, dann nach Washington - ohne entdeckt zu werden."
The Washington Post (07.03.2010)
http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/co
ntent/article/2010/03/04/AR201003040576
0.html
In den vergangenen acht Monaten seien drei indische Kino- Filme über den 11. September 2001 und dessen Folgen erschienen, berichtet Rama Lakshmi. "'These Indian films set in America show two mirrors: how the two great democracies of India and America play out what it means to be a Muslim, and democracies are presumed to have all the answers,' said Shiv Visvanathan, an anthropologist at the Dhirubhai Ambani Institute of Information and Communication Technology. 'They may be Indian stories, but today America is a canvas that belongs to everybody.'"
Der Spiegel (07.03.2010)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0
,1518,682230,00.html
Laut amerikanischer und pakistanischer Geheimdienstquellen konnte der Al-Qaida-Sprecher Adam Gadahn, genannt "Azzam, the American", festgenommen werden. "Er hatte eine Death- Metal-Band, wuchs bei jüdischen Grosseltern auf und schloss sich al-Qaida an. Nun soll der Terror-Hassprediger Adam Gadahn, genannt 'Azzam, the American', in Pakistan festgenommen worden sein. Doch es gibt auch ein Dementi, demzufolge es sich um eine Verwechslung handeln könnte."
MSNBC (06.03.2010)
http://www.msnbc.msn.com/id/35739295/ns
/world_news-mideastn_africa/
Der iranische Präsident hat sich in die Reihe derjenigen gestellt, die die Anschläge vom 11. September 2001 für eine "grosse Lüge" halten. "'September 11 was a big lie and a pretext for the war on terror and a prelude to invading Afghanistan,' Ahmadinejad was quoted as saying by state TV. He called the attacks a 'complicated intelligence scenario and act.' The Iranian president has questioned the official U.S. version of the Sept. 11 attacks before, but this is the first time he ventured to label it a 'big lie.'"
The Christian Science Monitor (05.03.2010)
http://www.csmonitor.com/USA/Justice/20
10/0305/Will-return-to-military-tribuna
ls-prompt-Guantanamo-closing
Einige Republikaner würden Peter Grier zufolge möglicherweise einer Schliessung des Gefangenenlagers in Guantanamo zustimmen, sollte sich US-Präsident Obama entschliessen, den mutmasslichen 9/11-Drahtzieher Khalid Sheikh Mohammed entgegen früherer Ankündigungen vor ein Militärtribunal zu stellen. "Sen. Lindsey Graham (R) of South Carolina, among others, has argued that it is inappropriate to try Mohammed in New York City in a civilian courtroom. (...) Graham said that he has long advocated closing Guantanamo Bay, if it is safe to do so. That safety would be ensured only by a comprehensive overhaul of the way the most dangerous Guantanamo inmates are to be tried, he said. 'What I have been trying to do from the Bush administration to now, is to create a legal system that recognizes we are at war, that understands there [are] due process rights available to detainees at war, but that they are not common criminals,' Graham said."
The Washington Post (05.03.2010)
http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/co
ntent/article/2010/03/04/AR201003040520
9.html
Das Weisse Haus steht der "Washington Post" zufolge kurz davor, den Plan eines Zivilprozesses gegen den mutmasslichen 9/11-Drahtzieher Khalid Sheik Mohammed aufzugeben und ein Militärtribunal zu empfehlen. "The president's advisers feel increasingly hemmed in by bipartisan opposition to a federal trial in New York and demands, mainly from Republicans, that Mohammed and his accused co-conspirators remain under military jurisdiction, officials said. While Obama has favored trying some terrorism suspects in civilian courts as a symbol of U.S. commitment to the rule of law, critics have said military tribunals are the appropriate venue for those accused of attacking the United States."
Wired.com (04.03.2010)
http://www.wired.com/threatlevel/2010/0
3/schmidt-cyberwar/
Der neue Sonderbeauftragte für US-Cybersicherheit, Howard Schmidt, hält nichts von der Bezeichnung "Cyber-Krieg", der angesichts der tatsächlichen Risiken des Internets für die nationale Sicherheit in die Irre führe. "Instead, Schmidt said the government needs to focus its cybersecurity efforts to fight online crime and espionage. His stance contradicts Michael McConnell, the former director of national intelligence who made headlines last week when he testified to Congress that the country was already in the midst of a cyberwar - and was losing it."
Die Zeit (04.03.2010)
http://www.zeit.de/2010/10/Fragen-an-He
lmut-Schmidt?page=3
Im Gespräch mit der "Zeit" äussert sich Altkanzler Helmut Schmidt unter anderem über seine Sorge, dass Atomwaffen in die Hände terroristischer Organisationen gelangen könnten. "Zum Beispiel durch einen Putsch oder einen Kuhhandel: So wie man Heroin unter der Hand in riesigen Mengen handelt, kann man auch angereichertes Uran handeln. Es hat derartige Fälle in Pakistan gegeben. Terroristen brauchen für einen atomaren Anschlag nicht unbedingt Raketen mit grosser Reichweite oder Militärflugzeuge. Es genügt schon ein einfacher Container, den man als Luftfracht verschicken oder in einen fremden Hafen verschiffen kann. Deshalb muss die Verbreitung von waffenfähigem Uran unter Kontrolle gebracht werden."
El Periodico (04.03.2010)
http://www.elperiodico.com/default.asp?
idpublicacio_PK=46&idioma=CAS&idnoticia
_PK=692595&idseccio_PK=1007
Die spanische "El Periodico" über die Ernennung des Jordaniers Ahmad Khalaf Masa'deh zum ersten Chef der "Union für das Mittelmeer". "los 27 de la Unión Europea y otros 16 países ribereños, principalmente del sur (todos menos Libia) y el este del Mediterráneo- aprobaron ayer los estatutos por los que se regirá el secretariado, que tiene la sede en el Palau de Pedralbes de Barcelona. El edificio se vestirá hoy de gala para acoger la ceremonia de presentación oficial del secretario general, el jordano Ahmed Jalaf Masade, designado el pasado 12 de enero."
Die Zeit (04.03.2010)
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitges
chehen/2010-03/sauerland-prozess-urteil
Die "Zeit" berichtet vom Ende des Verfahrens gegen die sogenannten "Sauerland-Terroristen". "Die Terroristen der islamistischen Sauerland-Gruppe müssen bis zu zwölf Jahre lang ins Gefängnis. Das Düsseldorfer Oberlandesgericht verurteilte am Donnerstag Fritz Gelowicz und Daniel Schneider jeweils zu zwölf Jahren Haft, den Mitangeklagten Adem Yilmaz zu elf Jahren. Als vierter muss Atilla Selek wegen Unterstützung für fünf Jahre in Haft. Von der Gruppe sei eine 'ungeheure Bedrohung' ausgegangen, sagte der Vorsitzende Richter Ottmar Breidling in der Urteilsbegründung."
Der Stern (04.03.2010)
http://www.stern.de/panorama/urteil-im-
islamisten-prozess-sauerlandbomber-hoff
en-auf-strafrabatt-1547942-photoshow_te
xt.html
Der "Stern" mit Kurzporträts der vier Mitglieder der sogenannten Sauerland-Terroristen.
Die Zeit (04.03.2010)
http://www.zeit.de/politik/ausland/2010
-03/niederlande-wilders-kommunalwahlen
"Zeit-Online" über die Konsequenzen aus den niederländischen Kommunalwahlen. "Ihre ausländerfeindlichen Parolen hatten Erfolg: Die Rechtspopulisten gewinnen die niederländischen Kommunalwahlen. Wilders hofft auf einen Sieg bei den Parlamentswahlen."
Foreign Policy (03.03.2010)
http://www.foreignpolicy.com/articles/2
010/03/03/china_s_hacker_army
Mara Hvistendahl wirft einen Blick auf die "chaotische" Welt chinesischer Hacker. "The myth of a monolithic Chinese cyberwar is starting to be dismantled. A look inside the teeming, chaotic world that exists instead - and that may be far more dangerous."
The American Prospect (03.03.2010)
http://www.prospect.org/cs/articles?art
icle=the_new_mccarthyism
Adam Serwer schreibt, dass Anwälte des US- Justizministeriums, die sich für regelkonforme Zivilverfahren gegen Terrorverdächtige eingesetzt hätten, einer Welle von Anschuldigungen ausgesetzt seien, die an die McCarthy-Ära erinnere. "The 'Gitmo Nine' aren't terrorists. They weren't captured fighting for the Taliban. They've made no attempts to kill Americans. They haven't declared war on the United States, nor have they joined any group that has. The Gitmo Nine are lawyers working in the Department of Justice who fought the Bush administration's treatment of suspected terrorists as unconstitutional. Now, conservatives are portraying them as agents of the enemy."
Basler Zeitung (03.03.2010)
http://bazonline.ch/ausland/naher-osten
-und-afrika/Waffen-ueber-die-Schweiz-in
-den-Iran-geschmuggelt/story/19301827
In Italien wurden sieben Personen festgenommen, die Waffen an den Iran geliefert haben sollen, berichtet die "Basler Zeitung". "Nach achtmonatigen Ermittlungen wurden ein 51- jähriger Iraner in Rom und ein 47-jähriger Landsmann in Turin festgenommen. Gemeinsam mit den Italienern und zwei weiteren Verdächtigen im Iran sollen sie unter anderem Panzerabwehrmunition, chemischen Sprengstoff und optische Zielgeräte in den Iran geschmuggelt haben. Den beiden Kontaktmännern im Iran unterstellen die italienischen Ermittler Verbindungen zum iranischen Geheimdienst."
presserelations.de (03.03.2010)
http://www.pressrelations.de/new/standa
rd/result_main.cfm?aktion=jour_pm&comef
rom=scan&r=402172
"presserelations.de" dokumentiert die jüngste Rede von Außenminister Guido Westerwelle vor dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen in Genf.
Hagalil (03.03.2010)
http://www.hagalil.com/archiv/2010/03/0
2/iran-42/
"hagalil" berichtet über den Entscheidungsprozess des Weltsicherheitsrates in Sachen Sanktionen gegen den Iran. "Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen diskutiert gegenwärtig eine neue Reihe von Sanktionen gegen das iranische Atomprogramm. Der österreichische Außenminister Michael Spindelegger, dessen Land zur Zeit einen Sitz im UN-Sicherheitsrat hat, sagte, dass es wahrscheinlich im März zu einer Entscheidung über eine vierte Runde von Sanktionen kommen würde. Frankreich, das Ende Februar den Vorsitz an Gabun abtrat, sprach sich für eine harte Position gegen den Iran aus. Der Sicherheitsrat hatte zuvor drei schwache Resolutionen gegen den Iran verabschiedet."
Der Stern (03.03.2010)
http://www.stern.de/politik/ausland/ein
reisehuerden-wie-die-usa-ihre-einwander
er-vergraulen-1547758.html
Die Einwanderungspolitik der USA gefährde deren Wettbewerbsfähigkeit, schreibt David Boecking. "Einst lockten die USA Menschen aus aller Welt. Heute droht dem Land ein Engpass an talentierten Immigranten. Übertriebene Sicherheitsvorkehrungen und überlastete Behörden gefährden Amerikas Wettbewerbsfähigkeit."
Global Post (01.03.2010)
http://www.globalpost.com/dispatch/worl
dview/100228/downsizing-foreign-news-th
reatens-us-democracy
Viele US-Medien verkleinern stetig ihren Stab an Auslandskorrespondenten. Nach Ansicht von Tom Fenton könnte sich dies als ernsthafte Bedrohung der Demokratie herausstellen. "(...) our country is in danger of falling into a two-class system for news. There will be a small elite who read highbrow journals and make the effort to search for news on the web from specialized or foreign sources. And there will be the masses who are mesmerized by the daily dumbed-down news, talk shows and trash television, and therefor know little about their own government or the rest of the world. The elite will be privy to the information they need to face the future, but it's the masses who elect our presidents and representatives."
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19. März 2010
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Der 11. September und die Folgen
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Der 11. September und die Folgen
Linkliste zum 11.9.2001

1. Überblick

1.1 Deutschsprachige Medien

1.2 Internationale Medien

2. Reaktionen

3. Akteure

4. Länderstudien

4.1 Israel / Palästina

4.2 US-Außenpolitik

4.3 Arabische Staaten und Mittlerer Osten

4.4 Afghanistan

5. Bündnisse und Militärschlag

6. Friedens- und Konfliktforschung

6.1 Allgemein

6.2 Kampf der Kulturen

7. Terrorismus

8. Fundamentalismus und Extremismus

9. Islam

10. Nachrichtendienste

11. Ökonomie

12. Augenzeugenberichte

13. Amerikanische Behörden und Einrichtungen

14. Sonstige Links