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Vertreter_innen des Komitees "Ärzte der DDR zur Verhütung eines Nuklearkrieges" besuchten das Bezirkskrankenhaus Cottbus. Sie führten Gespräche in verschiedenen Bereichen des Hauses. Das Foto zeigt Prof. Ingeborg Rapoport, die mit  Schwestern der Kinderklinik diskutierte. Anschließend fand ein Friedensmeeting im Krankenhaus statt, 30.10.1985.

„Das Kind nicht mit dem Bade ausschütten“

Charlotte Misselwitz porträtiert die Wissenschaftlerin für Kinderheilkunde, Inge Rapoport, die 1952 als linke Jüdin gemeinsam mit ihrer Familie ganz bewusst in die DDR reimmigrierte. Die Autorin wuchs quasi mit der Familie Rapoport auf, deren Kinder waren mit ihren Eltern gut bekannt. Inge Rapoport nannte sie gern „meine adoptierte Tochter“, weil die beiden immer im Gespräch geblieben sind, auch wenn sie nicht immer einer Meinung waren. Inge Rapoport verstarb 2017 im Alter von 104 Jahren in Berlin-Pankow.

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[8 Kommentare Letzter Kommentar vom 11.04.2021 10:18]