Resilienz in Konfliktgesellschaften: Israelische und palästinensische Perspektiven

Eine alte Plastikflasche in einem augetrockneten Flussbett nahe der Stadt Eilat in Israel.Eine alte Plastikflasche in einem augetrockneten Flussbett nahe der Stadt Eilat in Israel. (© picture-alliance, ASSOCIATED PRESS/Oded Balilty)

Leben unter widrigen Umständen: Dieser Situationsbeschreibung würden viele Menschen zwischen dem Jordantal und dem Mittelmeer grundsätzlich zustimmen. Nicht nur die weiterhin andauernde Corona-Pandemie, sondern auch die Auswirkungen des Klimawandels stehen in Israel und in den Palästinensischen Gebieten für Krisenphänomene, die alte Konflikte neu befeuern. Ausbrüche von Gewalt - wie im Sommer 2021 im Kontext des Gaza-Kriegs und innerhalb Israels - reaktivieren bestehende Traumaerfahrungen. Schließlich schlagen sich globale Machtverschiebungen, wie etwa die strategische Rivalität zwischen den USA und China, auch im Nahen - und Mittleren Osten nieder. Sie erzeugen ein Gefühl der Verunsicherung und Destabilisierung. Die Zwei-Staaten-Lösung als Basis für einen verhandelten Frieden zwischen Israelis und Palästinensern spielt weltpolitisch nur noch eine marginale Rolle.

Als Antwort auf die Vielzahl von Herausforderungen fällt nicht selten das Stichwort "Resilienz". Was bedeutet dieser Begriff für israelische und palästinensische Akteure in ihren jeweiligen Konfliktrealitäten? Welche konkreten Strategien werden in der Gesellschaft entwickelt, um aus einer Vielzahl von Krisen zu lernen? Worin liegen Chancen und Grenzen von lokalen Ansätzen, abseits der internationalen Bühne?

Auf einer Studienreise mit Stationen in Israel und in den Palästinensischen Gebieten (Ost-Jerusalem und Westjordanland) möchten wir diesen Fragen auf den Grund gehen.

Das Vorbereitungstreffen findet am 18.03.2022 in Frankfurt statt.

Termin

18.03.2022 bis 30.03.2022

Ort

Frankfurt, Israel und Palästinensische Gebiete

Für

Ausschließlich für junge Medienschaffende und Multiplikator/- innen (zw. 18 und 30 Jahre). Bewerbungen über das Höchstalter hinaus können leider nicht berücksichtigt werden.

Veranstalter

Bundeszentrale für politische Bildung/bpb

Anmeldung

Teilnahmegebühr: Reduzierter Eigenbeitrag für diese Zielgruppe: 500 €

Bewerbungsfrist: 23.01.2022. Die Auswahl der Teilnehmenden erfolgt schnellstmöglich nach Ende der Bewerbungsfrist.

Aus aktuellem Anlass:
Es gelten die aktuellen Corona-Einreisebedingungen der israelischen Regierung und die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts.
Als zwingende Voraussetzung für die Einreise nach Israel gilt ein vollständiger Impfschutz gegen Covid19 mit einem in Israel anerkannten Vakzin. Der Termin der Zweitimpfung darf bei Ausreise nicht länger als 6 Monate zurückliegen.

Für Informationen zur Ein- und Ausreise übernimmt die bpb keine Gewähr.

Die Teilnahmegebühr umfasst Hin- und Rückflug von Deutschland, Unterbringung in Doppelzimmern und Verpflegung auf Basis von Halbpension. Für Details siehe: PDF-Icon Häufig gestellte Fragen zu den Israel-Studienreisen.

Anmeldung bei

Bewerbungen werden nur über das Online-Bewerbungsformular entgegengenommen.

Kontakt

israel-studienreisen@bpb.de

Pressekontakt

Journalistinnen und Journalisten wenden sich bitte an die Pressestelle.



Vorbereitungsdossier für Studienreisen nach Israel

Fit für Israel – Themen. Begegnung. Widersprüche.

Perspektivwechsel gefällig? Die Online-Module des Dossiers Fit für Israel – Themen. Begegnung. Widersprüche. geben einen Einblick in die Inhalte und Themen der bpb-Studienreisen nach Israel.

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