30 Jahre Deutsche Einheit Mehr erfahren
Aus Politik und Zeitgeschichte - Dossierbild
Ein Straßenschildermast in Berlin Mitte mit zwei Straßenschildern - das linke Schild ist überklebt der Aufschrift "Anton-W-Amo-Straße", das rechte Schild mit der offiziellen Aufschrift "Mohrenstraße" ist mit Farbe ünbermalt.

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 42-44/2020)

(Anti-)Rassismus

Rassismus als vermeintliche Legitimation von Ungleichheitsstrukturen kennt vielfältige Betroffene und passt sich an wandelnde gesellschaftliche Kontexte an. Während unter Demokrat:innen Einigkeit darüber besteht, dass er eine Gefahr ist und bekämpft werden muss, wird regelmäßig kontrovers diskutiert, wie rassistischen Zuschreibungen und Handlungsmustern begegnet werden kann.

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Detailaufnahme eines grauen Straßenbelags in Italien mit aufgedruckter Markierung "Proprieta Privata".

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 41/2020)

Eigentum

Der Schutz des Eigentums gehört zu den zentralen Grundrechten einer jeden liberalen Demokratie. Was Eigentum genau umfasst und wo die Grenzen seines Gebrauchs liegen, ist jedoch umstritten. Angesichts neuer Forderungen nach Enteignung und Vergesellschaftung von Eigentum scheint eine neuerliche demokratische Verständigung über Inhalt und Schranken der Eigentumsgarantie nötiger denn je.

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Zwei Gebäudereiniger putzen in 27 Metern Höhe das gewölbte Glasdach des World Trade Centers in Dresden

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 39-40/2020)

Mindestlohn

Zum 1. Januar 2015 wurde in Deutschland ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn eingeführt. Die Bilanz der ersten fünf Jahre fällt in weiten Teilen positiv aus. Mit der Corona-Pandemie wird sich indes zeigen, welche Effekte die Lohnuntergrenze in Zeiten eines Konjunktureinbruchs zeitigt.

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Auf den Plätzen im Bundestag liegen Zettel für die Bereiche, die aufgrund der Corona-Pandemie frei bleiben sollen.

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 38/2020)

Parlamentarismus

Parlamente sind die Herzstücke unserer Demokratie. Ihre Funktionsfähigkeit lebt vom Austausch der politischen Meinungen, von gründlichen Beratungen sowie geordneten Verfahren zur demokratischen Entscheidungsfindung. All dies sind jedoch keine Selbstverständlichkeiten, sondern Idealbedingungen. Seit März 2020 fordert insbesondere die Corona-Pandemie die parlamentarische Arbeit heraus.

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Junge Menschen liegen während der Coronakrise unter Einhaltung der Abstandsregeln auf einer Wiese in Düsseldorf, 11.07.2020

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 35–37/2020)

Corona-Krise

In der Corona-Krise steht der Staat vor der Aufgabe, einen angemessenen Ausgleich zwischen Freiheit und Sicherheit herzustellen. Mit Blick auf langfristige gesellschaftliche Folgen gewinnen Fragen nach der Problemlösungskompetenz von liberalen Demokratien, den Handlungsmöglichkeiten der EU und der Gestaltung von (De-)Globalisierungsprozessen an Relevanz.

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Männer in historischen Uniformen laufen anlässlich der Nachstellung der Völkerschlacht bei Leipzig 2019  an einem Dixi-Klo vorbei. Mitglieder militärhistorischer Vereine marschieren zum Gelände für die Nachstellung der historischen Gefechte der Völkerschlacht in der Nähe von Liebertwolkwitz. Mehrere hundert Akteure in Uniformen begehen den 206. Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig und gedenken der zahllosen Opfer. Im Herbst 1813 tobte vor den Toren der Stadt die größte und blutigste Feldschlacht bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts.

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 33-34/2020)

Jahrestage, Gedenktage, Jubiläen

50 Jahre dies, 100 Jahre das: Kritik an der "Jahrestagisierung" von Geschichtswissenschaft, historisch-politischer Bildung und Geschichte in der Öffentlichkeit insgesamt ist nicht neu. Ein vollständiger Ausstieg aus dem Jahrestagskarussell scheint indes schwierig und ist, je nach Anlass, auch nicht wünschenswert.

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Ein Flüchtling läuft am 05.09.2015 auf dem Hauptbahnhof in München (Bayern) über den Bahnsteig und hält dabei ein Foto von Angela Merkel in den Händen.

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 30-32/2020)

"Wir schaffen das"

"Wir schaffen das" – der Satz von Bundeskanzlerin Angela Merkel aus dem August 2015 wurde zum Slogan sowohl der "Willkommenskultur" als auch des "Kontrollverlustes". Was wurde seither "geschafft"?

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Spaziergänger auf der Kirschblütenallee, dem ehemaligen Mauerstreifen zwischen Berlin und Brandenburg

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 28-29/2020)

Deutsche Einheit

Das vereinte Deutschland wird zu einem eigenen Kapitel in den Geschichtsbüchern. Der gesellschaftliche Aushandlungsprozess über die Frage, wie dieses Kapitel zu schreiben ist und von wem, hat im Vorfeld des 30. Jubiläums der Deutschen Einheit Züge eines Deutungskampfes angenommen.

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Einschusslöcher in der Tür der Synagoge in Halle. 2019 versuchte ein rechtsextremer Attentäter, in die Synagoge einzudringen.

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 26-27/2020)

Antisemitismus

Obwohl Antisemitismus geächtet ist, sind judenfeindliche Einstellungen relativ konstant bei rund einem Viertel der deutschen Bevölkerung verankert. Jüngere Fallzahlen belegen einen deutlichen Anstieg antisemitischer Straftaten. Welche Handlungsmöglichkeiten gibt es, um Antisemitismus vor dem Hintergrund eines rechtspopulistischen "Grundrauschens" in der Gesellschaft etwas entgegenzusetzen?

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Die Flagge der Europäischen Union weht in Berlin vor einem eingerüsteten Bürogebäude

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 23-25/2020)

Europäische Baustellen

Die Corona-Pandemie kostet nicht nur Zehntausende Leben und verursacht enorme wirtschaftliche Schäden, sie legt auch Probleme offen, die bislang nicht so deutlich sichtbar waren. Aber auch ohne Pandemie stünde die Europäische Union vor genügend "Baustellen", an denen weiterhin zu arbeiten ist.

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06.01.2020, Iran, Teheran: Trauergäste halten ein Plakat, auf dem Särge US-Amerikanischer Soldaten zu sehen sind sowie der Schriftzug "Hard Revenge" (Schwere Rache), während sie an einem Trauerzug für den wichtigsten Vertreter des iranischen Militärs im Ausland, Ghassem Soleimani, und den stellvertretenden Leiter der überwiegend schiitisch-muslimischen Einheiten (PMF), Abu Mahdi al-Mohandes, teilnehmen.

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 21-22/2020)

Iran

Trotz Corona-Pandemie gibt es keine Entspannung im Konflikt zwischen USA und Iran. Ein Hilfsangebot von US-Präsident Donald Trump lehnte Teheran ab, gleichzeitig halten die USA die Sanktionen gegen Iran aufrecht. Ob die 2015 geschlossene Atomvereinbarung noch gerettet werden kann, ist derzeit nicht absehbar.

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Mehrere Kerzen brennen in der Dunkelheit

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 20/2020)

Menschenrechte

Als politische Norm haben die Menschenrechte eine beachtliche Wirkmächtigkeit entfaltet und gehören heute zu den Leitmotiven des internationalen Diskurses. Doch die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit des internationalen Menschenrechtsschutzes ist groß, und jüngere Entwicklungen geben Grund zur Sorge.

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Ein mit der äthiopischen Flagge bemaltes Auto fährt durch Addis Abeba.

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 18–19/2020)

Äthiopien

Äthiopien ist mit rund 110 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern das zweitbevölkerungsreichste Land Afrikas und eines der politischen Schwergewichte des Kontinents. Zwar leben große Teile der Bevölkerung in Armut, doch angesichts ihres dynamischen Wirtschaftswachstums gilt die Bundesrepublik international als Musterbeispiel für eine hoffnungsvolle Entwicklung in Afrika.

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Bundeswehr-Soldat

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 16–17/2020)

Militär

Militär und Staatlichkeit gehen weltweit größtenteils miteinander einher. Die Rolle des Militärs variiert von Land zu Land, insbesondere von Demokratien zu Autokratien, aber auch zwischen Staaten mit ähnlicher Herrschafts- und Gesellschaftsordnung. Für die europäische Geschichte war die Einführung der allgemeinen Wehrpflicht von besonderer Bedeutung.

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Ein rot-weiß gestreifter Leuchtturm steht zwischen Dünen, am Himmel scheint der Vollmond

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 14–15/2020)

Politische Bildung

Die Konjunktur rechtspopulistischer Ideen hat die politische Bildung vor Herausforderungen gestellt. Was bedeutet die Verschärfung der gesellschaftspolitischen Debatten für Lehrende in Schulen und außerschulischen Bildungseinrichtungen?

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Kopf eines Strauß mit geöffnetem Schnabel

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 12-13/2020)

Freie Rede

Die Meinungsäußerungsfreiheit ist für die demokratische Willensbildung unerlässlich und genießt in Deutschland weitreichenden Schutz. Wie verhält sich dieses Grundrecht zu Hate Speech und Political Correctness?

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Schwarzblauer Ölkaefer

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 11/2020)

Natur- und Artenschutz

Biodiversität ist die Voraussetzung dafür, dass die Natur dauerhaft jene Leistungen erbringen kann, auf die der Mensch angewiesen ist. Der ohnehin schon alarmierende Biodiversitätsverlust schreitet heute jedoch bis zu hundertmal schneller voran als im Durchschnitt der vergangenen zehn Millionen Jahre.

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Proteste gegen Peking in Hongkong Ende Dezember 2019

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 8-10/2020)

Hongkong

Die anhaltenden Massenproteste in Hongkong wurden von einem Auslieferungsgesetz losgetreten. Nach monatelangen Demonstrationen zog die pekingnahe Regierung den Gesetzesentwurf zurück. Die Proteste setzten sich fort und wurden auch nicht durch das repressive Vorgehen der Sicherheitskräfte gestoppt. Die Gewalt eskalierte – auf beiden Seiten.

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Blick auf die Stadt Spremberg mit Kreuzkirche und Kraftwerk, Niederlausitz, Brandenburg.

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 6-7/2020)

Lausitz

Der Lausitz steht mit dem Kohleausstieg ein tiefer Einschnitt bevor. Im Strukturwandel liegt auch eine Chance, dem Status als "Sorgenregion" zu entkommen. Das industriekulturelle Erbe gilt es dabei ebenso zu pflegen wie die reiche Geschichte und Kultur jenseits der Braunkohle in dieser Grenzregion im Herzen Europas.

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Atompilz über der japanischen Stadt Hiroshima am 06. August 1945

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 4-5/2020)

1945

Vor 75 Jahren endete der Zweite Weltkrieg – in Europa am 8. Mai 1945, im asiatisch-pazifischen Raum am 2. September. Zugleich markiert das Jahr 1945 mit den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August den Beginn des nuklearen Zeitalters.

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Graffiti an einer Hauswand in Sanaa/Jemen, 05.06.2014

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 1–3/2020)

Jemen

Seit 2015 herrscht Krieg im Jemen. Die Vereinten Nationen sprechen von der derzeit größten humanitären Katastrophe weltweit. In der westlichen Öffentlichkeit ist der Krieg im bereits zuvor von Instabilität geprägten "Armenhaus der arabischen Welt" weniger präsent als etwa jener in Syrien.

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