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16.10.2008 | Von:
Farah Dustdar

Demokratie und die Macht der Gefühle

Fazit

Der Hirnforschung kommt das Verdienst zu, unser Verständnis von der Rationalität und der Gestaltungskraft der Gefühle erweitert zu haben. Die Tatsache, dass Gefühl und Kalkül eng miteinander verknüpft sind und daher gemeinsam zu berücksichtigen seien, wenn politisches Handeln verständlich werden soll, findet zunehmend Zugang in die politische Literatur.

Strategien zu entwickeln, um demokratienützliche Gefühle zu fördern und demokratiefeindliche Emotionen zu dämpfen, ist nicht nur eine individuelle Pflicht, sondern auch eine epistemologische Aufgabe.