Diskutieren Sie mit auf dialog.bpb.de

André Nagel am 28.11.2012

Was sind offene und freie Bildungsmaterialien? Zwei Experten im Dialog-Podcast

Open Educational Resources (OER), freie beziehungsweise offene Lehr- und Lernmaterialien werden in den letzten Monaten auf Bildungsblogs, Veranstaltungen und in sozialen Medien kontrovers diskutiert. Manche sehen in ihnen eine Revolution der Lehr- und Lernmaterialien, andere vermuten, dass sie einen Qualitätsverlust in Schulen hineintragen. Dies sind nur zwei Aspekte einer weitreichenden Debatte um OER.

Um jedoch die Diskussion genauer betrachten zu können, muss erst einmal eine Grundlage dessen geschaffen werden, was OER eigentlich sind, welche Verständnisse und Assoziationen mit ihnen verbunden und welches Potential, welche Probleme in ihnen gesehen werden. In zwei Gesprächen geht die Bundeszentrale für politische Bildung grundlegenden Fragen rund um OER nach.


„Das Buch ist ein Buch ist ein Buch“



Der Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Wilfried Hendricks, Mitbegründer des Instituts für Bildung in der Informationsgesellschaft (IBI) und emeritierter Professor am Institut für Berufliche Bildung und Arbeitslehre der TU Berlin, erklärt im Gespräch, welche Vorteile und welche Gefahren OER vereinen. Daneben betrachtet er die verschiedenen Akteure auf diesem Feld genauer und wagt einen Blick über die deutschen Landesgrenzen hinaus. Als Treiber auf dem Feld der OER identifiziert er die Nutzer.
Download





Ein Schritt auf dem Weg zur offenen Bildung?



Foto: Wikimedia Deutschland (CC-by-sa)
OER spielen eine zunehmend größere Rolle, so Elly Köpf, Projektmanagerin im Bereich Bildung und Wissen bei Wikimedia Deutschland. Warum ist das Vorantreiben von OER wichtig? Inwiefern sind OER ein Zeichen für die Veränderung des Lernens und der Lehre? Warum haben diese offenen Lehr- und Lernmaterialien etwas mit dem Urheberrecht zu tun? Elly Köpf stellt sich im Gespräch solchen und ähnlichen Fragen und erklärt, warum sie an eine Zukunft der Bildung mit OER glaubt.
Download






Was denken Sie? Sind offene und freie Bildungsmaterialien die Zukunft? Können OER klassische Schulbuchformate ergänzen oder gar ablösen? Wir freuen uns über Ihre Beiträge im Kommentarbereich unterhalb dieses Artikels.

Die Interviews führten Jaana Müller und Markus Heidmeier von der »Kooperative Berlin«


Creative Commons License Dieser Text ist unter der Creative Commons Lizenz veröffentlicht. by-nc-nd/3.0/de/

 
Open Educational Resources - ein Dosser auf werkstatt.bpb.de

Open Educational Resources (OER)

Copy-Paste von digitalen Lern- und Lehrmaterialien?! Im Dossier auf werkstatt.bpb.de werden legale Alternativen zu der Vielzahl urheberrechtsgeschützter Materialien vorgestellt - auch, wie in anderen Ländern mit den sog. OER umgegangen wird. Weiter... 

Logo werkstatt.bpb.de

werkstatt.bpb.de

Die Werkstatt der bpb ist Ideenwerkstatt, Redaktions- und Diskussionsportal. Im Fokus: „Digitale Bildung in der Praxis“. In der Schule und an außerschulischen Lernorten. In diesem Kontext wollen wir informieren, diskutieren, ausprobieren. Weiter... 

Logo pb21.de

pb21.de

Was bedeutet Web 2.0 für die politische Bildung? Mit pb21.de bieten das DGB-Bildungswerk und die bpb Praxisbeispiele, Anleitungen und Tipps um das Web 2.0 als Werkzeug der politischen Bildung. Weiter... 

Die bpb in Social Media

zum Fragebogen >

Ihre Meinung ist uns wichtig


Vielen Dank für Ihren Besuch von bpb.de!

Wir wollen unseren Internetauftritt verbessern - und zwar mit Ihrer Hilfe. Dazu laden wir Sie herzlich zu einer kurzen Befragung ein. Sie dauert etwa 10-12 Minuten. Die Befragung führt das unabhängige Marktforschungsinstitut SKOPOS für uns durch.

Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Teilnahme. Ihre Meinung ist uns sehr wichtig!

Ihre Bundeszentrale für politische Bildung

Information zum Datenschutz und zur Datensicherheit


Als unabhängiges Marktforschungsinstitut führt SKOPOS Institut für Markt- und Kommunikationsforschung GmbH & Co. KG im Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung diese Befragung durch.

Zur Durchführung der Befragung erhebt SKOPOS Ihre IP-Adresse. Diese wird umgehend anonymisiert und getrennt von den Befragungsdaten verarbeitet, deshalb ist eine Identifizierung von Personen nicht möglich. Weitere personenbeziehbare oder personenbezogene Daten werden nicht erhoben.

Die Befragung entspricht den gesetzlichen Bestimmungen zum Datenschutz und den Richtlinien des Berufsverbandes Deutscher Markt- und Sozialforscher e.V. sowie der Europäischen Gesellschaft für Meinungs- und Marketingforschung. Es erfolgt keine Weitergabe an Dritte.

Weitere Informationen und Kontaktdaten finden Sie hier.