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Deutsche Einheit: "Bei den jungen Leuten spielt das Thema Ost-West gar keine Rolle mehr"

Ist Deutschland mehr als 25 Jahre nach der Wiedervereinigung ein geeintes Land? Wie misst man Einheit? Und gibt es Baustellen, die sich nicht in Zahlen fassen lassen? Iris Gleicke war bis 2018 Ostbeauftragte der Bundesregierung. Vier Jahre lang war sie für die Belange der neuen Bundesländer zuständig und stellte jährlich den Bericht zum Stand der Deutschen Einheit vor. Ihre Bilanz heute?

Iris Gleicke, ehemalige Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer"Die Bevölkerung wächst zusammen." Iris Gleicke war von 2014 bis 2018 Beauftrage der Bundesregierung für die neuen Länder. (© bpb)

Frau Gleicke, mit der Einheit verbinden die Menschen ganz unterschiedliche Gedanken und Gefühle, haben ganz unterschiedliche Sachen erlebt. Welches persönliche Erlebnis verbinden Sie mit der Einheit?

Nur ein einziges persönliches Erlebnis zu nennen, ist ein bisschen schwierig. Etwas Besonderes war natürlich meine erste Fahrt in den Westen - zu meiner Patentante. Aber es geht mir so wie den meisten anderen Menschen. Jeder weiß, was er am 9. November 1989 gemacht hat. Bei mir ist es so, dass ich dummerweise auf dem Sofa eingeschlafen bin. Ich war alleinerziehende Mutter, machte damals einen Computerkurs, hatte also lange Tage und ein kleines Kind. Ich habe die spannenden Sätze von Herrn Schabowski schlicht und ergreifend verpennt.

Günter Schabowski bei der Pressekonferenz am 9. November 1989Am 9. November 1989 gibt Günter Schabowski auf einer Pressekonferenz die Öffnung der Grenze bekannt. (© Bundesarchiv, Bild 183-1989-1109-030 / Fotograf: Thomas Lehmann)
Jetzt standen Sie vor der schwierigen Aufgabe, den Stand dieses Konstrukts "Einheit" messbar zu machen. Wie misst man Einheit überhaupt, wo macht das Sinn und wo kann man das eigentlich gar nicht?

Man braucht sich ja bloß mal zurückzuerinnern, wie unsere Städte ausgesehen haben, von Eisenach und Erfurt über Dresden und Leipzig bis nach Schwerin und Rostock. Flächendeckend hat überall Stadtsanierung eingesetzt. Wenn man sich überlegt, wie es in manchen Gegenden gerochen hat in der DDR, dann kann man auch ermessen, dass da ganz viel bei der Beseitigung von Umweltlasten passiert ist, also ganz greifbare Sachen. Die Straßen, die Infrastruktur ist ausgebaut worden. Das kann man ganz objektiv messen.

Und natürlich gibt es Zahlen, die man vergleichen kann, beispielsweise die Wirtschaftskraft. Die messen wir ja am Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner. Das ist in Ostdeutschland in den letzten 25 Jahren doppelt so groß geworden. Man muss nur an der Stelle dazusagen: Auch die westdeutsche Wirtschaft ist gewachsen. Im Vergleich Ost-West bleibt deshalb nach wie vor eine Differenz, die sich recht einfach darstellen lässt: Pro Kopf liegt die Wirtschaftskraft in den neuen Ländern erst bei rund zwei Dritteln der westdeutschen Wirtschaftskraft. Das liegt nicht daran, dass die Ossis dumm oder faul wären, sondern daran, dass die Unternehmen sehr viel kleinteiliger sind. Es gibt im Osten also nicht die großen Zentralen und großen Entwicklungsabteilungen, wo viele Ingenieurinnen und Ingenieure sitzen und wo gut verdient wird, sondern es wird auf einem sehr viel kleineren Niveau gearbeitet, aber genauso hart. Das bedeutet dann wiederum, dass die Löhne niedriger sind und dass die Steuern niedriger sind und damit die Einnahmequelle der Länder und Kommunen in Ostdeutschland.

Straßenszene in der Erfurter Altstadt im September 1995."Flächendeckend hat überall Stadtsanierung eingesetzt", Iris Gleicke. (© picture-alliance / ZB)
Diesen Befund muss man an diesen objektiven Kriterien festmachen, damit man weiß, was man für die Zukunft machen muss. Denn wir wollen ja weiterkommen, das Ziel der Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse nicht aus den Augen verlieren. Wobei es eben auch ganz klar ist: Den Wert von Einheit und Freiheit zu messen, das kann man so nicht. Zu diesen emotionalen Fragen haben wir verschiedene Befunde: Die Bevölkerung wächst zusammen; Ostdeutsche und Westdeutsche nähern sich einander an – in vielen Punkten. Die Lebenszufriedenheit ist auch in Ostdeutschland sehr hoch. Und bei den jungen Leuten spielt das Thema Ost-West gar keine Rolle mehr. Das ist auch ein schöner Befund nach über 25 Jahren.

Gibt es auch Baustellen, die gar nicht so leicht messbar sind, die man gar nicht so in Zahlen fassen kann, die nicht in den Bericht gefunden haben?

Häufig geht es ja auch um Lebenschancen. Wenn ich weniger verdiene in Ostdeutschland, habe ich auch geringere Möglichkeiten, an bestimmten Dingen teilzuhaben. Oder wenn junge Menschen gar nicht dableiben, weil sie sagen: Ich bin so gut ausgebildet, ich gehe lieber in die alten Länder, weil da kriege ich 20 Prozent mehr Lohn. Das hat natürlich auch was mit Perspektiven in Ostdeutschland zu tun. Und um die muss man sich auch kümmern, die haben aber wieder was mit diesen nackten trockenen Zahlen zu tun. Deshalb ist es auch eine wichtige Aufgabe, dass wir in den nächsten Jahren auch weiter vorankommen, was die Lohnangleichung angeht, sonst sind die jungen Leute weg. Wir haben mal die Mauer eingerissen, damit wir uns frei bewegen können und dass das unsere Kinder tun, ist ja auch ein schöner Befund, aber die Wirtschaft wird die jungen Leute brauchen.

Und wie sehr, würden Sie sagen, abgesehen von Wirtschaftsfragen, ist Einheit auch eine Frage von Einstellungen?

Ja, das ist es, und die Einstellungsmuster nähern sich an. Ich habe vor Kurzem eine Studie in Auftrag gegeben, da ging es um solche Einstellungsmuster. Die Ergebnisse waren schon spannend zu lesen. Die Lebenszufriedenheit liegt im Westen bei 83 Prozent und im Osten bei 76 Prozent. Das ist fast gleich hoch. Da hatten wir schon ganz andere Jahre. Aber wenn Dreiviertel der Westdeutschen, aber eben nur knapp die Hälfte der Ostdeutschen das politische System als ihr Zuhause empfinden – da sieht man wieder eine größere Distanz. Das Institutionenvertrauen der Deutschen ist gering. Da haben wir in Ost und West als Politiker eine Klatsche gekriegt, aber die Ostdeutschen sind nochmal skeptischer, was das angeht.

Die jungen Leute, die 14- bis 29-Jährigen, die sagen, sie sehen zu rund 65 Prozent ihre politische Heimat in der Bundesrepublik. Das heißt, dort gibt es die Angleichung. Und das sind diese Jahrgänge, die eben zu DDR-Zeiten gerade vier waren oder nach der Wende geboren worden sind. Da gleicht sich einiges an. Es gibt auch einen Punkt, da lernt der Westen gerade vom Osten, in den letzten Jahren. Das ist das Thema egalitäre Gesellschaft, Frauenerwerbstätigkeit. Wann darf man ein Kind in den Kindergarten bringen? Heute diskutiert keiner mehr die Rabenmutter und wie schlimm das ist, dass kleinere Kinder schon in den Kindergarten gehen oder in die Kinderkrippe. Heute wird selbstverständlich darüber geredet: "Klar, fangt wieder frühzeitig an zu arbeiten, damit ihr nicht zulange draußen seid aus dem Job."

Kritiker sagen, dass in den Berichten zum Stand der Deutschen Einheit zu wenig Perspektiven für die Zukunft gegeben werden, dass zu wenig gesagt wird, wie wir dahinkommen. Was sagen Sie dazu?

Ich sage dazu, dass nicht von irgendwoher ein Allheilmittel kommt nach dem Motto: "Und jetzt machen wir alles ganz anders". Der Bericht sagt eine ganze Menge dazu, welche Maßnahmen wirklich gut gewirkt haben. Zum Beispiel die Innovationsförderung. Internationalisierung, also nicht mehr nur Zulieferer für die westdeutsche Wirtschaft zu sein, sondern auch auf den Weltmärkten aktiv zu sein, ist ein weiteres Thema. In Ostdeutschland gibt es viele dieser kleinen Unternehmen, die durchaus ihre Nische gefunden haben und in dem Sinne "hidden champions" sind – auch auf dem Weltmarkt. Und das dritte ist eben auch die Investitionsfähigkeit. Es hat sich in den letzten Jahren zwar die Eigenkapitalquote in den Unternehmen aus Ostdeutschland verbessert, wie im Westen auch. Aber für große Wachstumsinvestitionen fehlt sehr häufig das Geld. Und da muss der Staat unterstützen, ansonsten fallen wir wieder zurück.

Fakt ist: Das geht nicht schnell. Alle diese Versprechungen von Anfang der 90er Jahre von blühender Landschaften in kürzester Zeit, nach dem Motto "keinem wird es schlechter gehen, aber vielen besser", haben dazu geführt, dass in Ostdeutschland der Eindruck entstanden ist: Das geht alles ganz schnell. Und in Westdeutschland ist der Eindruck entstanden: Das kostet alles nichts. Und die Enttäuschung darüber, dass es länger dauert und dass es auch etwas kostet, die wirkt bis heute fort. Und die bestimmt auch die politischen Debatten. Insofern ist der Jahresbericht zum Stand der Deutschen Einheit das entscheidende Kriterium dafür, zu bestimmen, wo es wie weitergeht.

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Zur Person

Iris Gleicke (SPD) ist seit 2014 die Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer. Als sogenannte Ostbeauftragte stellt sie jährlich den Bericht zum Stand der Deutschen Einheit vor.


Ist die Angleichung ein Prozess, der immer bergauf geht oder gab es auch mal Rückschläge?

Ich bin seit 1990 Mitglied des Deutschen Bundetags, habe meinen Wahlkreis in Südthüringen und aus meiner Wahrnehmung ist es ein Bergauf. Aber am Anfang der 90er Jahre ist es schnell bergauf gegangen. Und jetzt ist das Ganze deutlich flacher. Wenn sich’s lange zieht und lange zieht und lange zieht, ist es etwas mühseliger. Wenn Sie sich diese objektiven Zahlen angucken, sehen Sie, dass der Angleichungsprozess fast zum Stillstand gekommen ist. Das heißt, die ostdeutsche Wirtschaft wächst, aber sie wächst nicht stärker oder viel stärker als die westdeutsche Wirtschaft. Aber sie wächst! Also es geht aufwärts, aber die Angleichung ist langsamer als das am Anfang der Fall war.

Wenn Sie eine Einschätzung machen müssten: Wie lange wird es den Bericht zum Stand der Deutschen Einheit noch geben?

Den wird es wohl so lange geben, wie es die Unterschiede zwischen Ost und West gibt. Das ist so. Natürlich gibt es auch Unterschiede zwischen München und dem Münchner Umland. Das liegt aber für mich im Rahmen der normalen Unterschiede zum Beispiel im Stadt-Land-Gefüge. Das Entscheidende ist ja: Wenn Sie sich heute Deutschland anschauen, dann haben Sie Ostdeutschland als gesamtes, zusammenhängendes strukturschwaches Gebiet. Wenn Sie nach Niedersachen oder nach Schleswig-Holstein oder auch nach Bayern gucken, haben Sie dort auch strukturschwache Regionen: in Bayern entlang der tschechischen Grenze oder bestimmte andere Regionen, die nicht so prosperieren wie München. Oder in Nordrhein-Westfalen das Ruhrgebiet. Strukturschwache Gebiete wie das Ruhrgebiet sind aber Bestandteil des starken Nordrhein-Westfalens, während Ostdeutschland komplett strukturschwach ist. Das macht schon einen Unterschied aus.

Und solange diese Strukturschwäche besteht, solange wird man sich auch um den Aufbau Ost weiter kümmern müssen. Da habe ich aber auch gar kein Problem mit. Bayern hat 40 Jahre gebraucht, um zum Geberland zu werden! Ich sage dann auch gerne dazu: Ich muss da nicht in Sack und Asche gehen. Wir holen auf, wir haben einen wirklich guten Stand. Mir geht es noch zu langsam, das ist klar. Man muss, glaube ich, den Leuten ehrlich sagen: Wir können stolz darauf sein, was wir in bald drei Jahrzehnten miteinander geschafft haben, und den Rest schaffen wir auch noch. Aber es wird eben nicht mit einem Fingerschnips gehen, sondern wir brauchen jetzt den langen Atem. Gucken Sie mal, wie lange Familienunternehmen gebraucht haben, um zu großen Unternehmen, zu Aktienkonzernen zu werden.

2020 wird Deutschland den 30. Jahrestag der Deutschen Einheit feiern. Wenn Sie jetzt in die Zukunft blicken: Was würden Sie sagen, wie sieht unsere Gesellschaft in nochmal 30 Jahren aus?

Es wird immer Unterschiede geben, zwischen Stadt und Land zum Beispiel. Das ist ja ein Thema, das Ost und West gleichermaßen betrifft. Aber Ostdeutschland betrifft es stärker. Bereits im Jahr 2030 wird im Osten jeder Dritte über 64 Jahre sein. Im übrigen Bundesgebiet wird das erst im Jahr 2060 der Fall sein. Daran kann man sehen, dass durch Abwanderungen weitere größere Probleme entstehen. Aber Ostdeutsche sind sehr pfiffig. Wir haben schon zu DDR-Zeiten unter schwierigen Bedingungen doch ganz anständige Rührmixer und Staubsauger hergestellt, die auch im Westen verkauft worden sind.

Und wir haben in den Jahren seit 1990 auch unter Beweis gestellt, dass wir schon auf pfiffige und interessante Ideen kommen, beispielsweise bei der Frage: Wie schafft man es eigentlich, mit geringeren Einnahmen trotzdem den öffentlichen Nachverkehr zu erhalten? Da gibt es innovative Projekte auf dem flachen Land, um den öffentlichen Nahverkehr etwa mit dem Güterverkehr zu verbinden. Da ist Ostdeutschland an vielen Stellen tatsächlich so etwas wie Avantgarde. Das Land wird sich verändern. Ich gehe davon aus, dass einige junge Leute auch nach Ostdeutschland ziehen und dass jetzt eine umgekehrte Bewegung einsetzt. Die Chancen in Ostdeutschland sind mitunter besser als in Westdeutschland. Man kriegt heute im Osten eher eine Lehrstelle. Das ist auch ganz logisch: Alle die, die 1990 angefangen haben, die gehen jetzt auch alle langsam in Rente.

Das Interview führten Sinah Grotefels und Merle Tilk.



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Kommentare anderer Nutzer

Gregor | 13.09.2017 um 09:00 [Antworten]

Deutsche Einheit

Ein sehr schöner, formulierter Beitrag!
Sehr gut zum Lesen, hab ihn gleich meinen Freunden gezeigt.


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