Diskutieren Sie mit auf dialog.bpb.de

Redaktion am 28.10.2016

Relaunch von spielbar.de

Das etwas andere Games-Magazin im neuen Design: Unsere Spieletests aus pädagogischer Sicht und Hintergrundinformationen für Eltern präsentieren sich jetzt noch übersichtlicher und moderner.

Viel Platz für visuelle Eindrücke, ein angenehmes Leseumfeld, eine klare Struktur: spielbar.de wurde komplett neu durchdacht. (Viel Platz für visuelle Eindrücke, ein angenehmes Leseumfeld, eine klare Struktur: spielbar.de wurde komplett neu durchdacht. (© bpb)

Auf www.spielbar.de finden Eltern, PädagogInnen und Fans digitaler Spiele eine Anlaufstelle, um sich zu informieren und auszutauschen. Da die digitale Spielewelt stetigen Entwicklungen unterliegt, haben wir das Angebot grundlegend überarbeitet, um die Stärken der Plattform besser zur Geltung zu bringen und den veränderten Nutzungsweisen anzupassen. Dazu haben wir spielbar.de neu strukturiert und umgestaltet. Hier ein Überblick über die Änderungen:

Neues Design

spielbar.de Logospielbar.de Logo (© bpb)
Zeitgemäß, frisch, freundlich – so präsentiert sich die neue Welt von spielbar.de. Das neue Logo verweist farblich auf die bpb, bewahrt sich jedoch eine verspielte unverwechselbare Identität. Bildstark präsentieren sich fortan auch alle neuen Beiträge: Wir schaffen Platz für lebhafte Impressionen aus den Spielen. Doch auch ältere Artikel finden Sie weiterhin auf spielbar.de, am besten über die verbesserte Suche mit Filterfunktionen.

Unabdingbar ist ein responsives Design: spielbar.de passt sich ab sofort allen Bildschirmgrößen an, ob auf dem Smartphone oder dem guten, alten Desktop-PC, von unterwegs oder von zu Hause. Selbstverständlich erhalten Sie auch den monatlichen Newsletter im neuen Gewand: Die Redaktion von spielbar.de hält Sie weiterhin kurz und prägnant auf dem Laufenden. Die An- und Abmeldung finden Sie unter www.bpb.de/newsletter.

Neue Struktur

Der kleinteilige, komplexe Weblogcharakter von spielbar.de mit seiner Anordnung der Artikel nach Erscheinungsdatum ist Geschichte: Aktuelle Themen sind im kompakten Magazinformat schneller und besser erfassbar, wichtige News besser platzierbar. Alle Artikel und Informationen erhalten Sie neu und übersichtlich in fünf Kategorien sortiert: "Spiele", "Neues", "Wissen", "Praxis" sowie "Fachartikel".

Sie haben Fehler entdeckt, wollen Lob oder Kritik loswerden?

Zu Beginn kann es hier und da noch zu Fehlern kommen. Sollten Sie etwas finden, wären wir Ihnen für einen Hinweis per E-Mail an spielbar@bpb.de oder direkt als Kommentar unter diesem Beitrag dankbar. Bitte machen Sie uns möglichst genaue Angaben zum jeweils verwendeten Gerät, Betriebssystem und Browser. Auch wenn Sie Lob oder Kritik zu Design oder Funktionalität haben, freuen wir uns auf Ihr Feedback!




So fing alles an

Es mag überraschen, doch bereits seit 1988 engagiert sich die Bundeszentrale für politische Bildung im pädagogischen Themenfeld "Digitale Spiele". Bereits zu einer Zeit, als noch klobige "Brotkasten" wie der Commodore 64 oder die ersten Amiga-Modelle die bevorzugten "Daddelkisten" darstellten und wenige Monate vor der Veröffentlichung des ersten Nintendo Game Boy machte im Jahr 1988 der neueste Band 260 unserer Schriftenreihe den ersten Schritt: Programmiert zum Kriegspielen. Weltbilder und Bilderwelten im Videospiel, so der bis heute brisant anmutende Titel von Jürgen Fritz. Über die Killerspieldebatte hinaus wurden noch weitere Diskurse vorweggegriffen: zum Freizeitverhalten von Jugendlichen, pädagogische und bildungspolitische Problemstellungen, sogar Fragen zur Kommerzialität von Videospielen.

Im Vergleich zu ihrer heutigen Popularität sprachen die frühen "Computerspiele" in ihrer grafischen Schlichtheit nur eine verschwindend geringe Klientel meist jugendlicher Enthusiasten an. Nur Eingeweihte vermochten die Spiele über die sperrigen Kommandozeilen überhaupt ans Laufen zu bringen. Die Eltern der "Gamer" wurden von dieser Entwicklung oft abgehängt. Zugleich wollten sie wissen, was ihr Nachwuchs an den Spielen so fasziniert, wie die einzelnen Spiele wirken und welche pädagogischen Implikationen sich daraus ergeben.

Es war nur folgerichtig, das Thema dauerhaft zu begleiten: Um angesichts der stetigen Spiele-Neuerscheinungen den Erziehenden ein fortlaufend aktualisiertes Informationsangebot an die Hand zu geben, startete 1992 der Newsletter Computerspiele auf dem Prüfstand – analog, auf Papier, zum Abheften. Die umfangreichen Spielbesprechungen wurden in Zusammenarbeit mit medienpädagogisch betreuten, jugendlichen Spieletestergruppen erstellt und decken von 1992 bis 1997 alle wichtigen Neuerscheinungen ab, darunter Klassiker wie Civilization (Ausgabe 16/92) und The Secret of Monkey Island (8/92), aber auch in Vergessenheit geratene Titel wie "James Pond 2" (Ausgabe 09/92). Auch indizierte Spiele wie "Duke Nukem 3D" (59/97) haben dort eine kritische Würdigung erfahren.

Bereits ab 1993 erschien die digitale, interaktive Datenbank Search&Play mit einer Sammlung der bislang erschienenen Artikel auf 3,5″-Disketten, ab 1995 als CD-ROM und seit 1999 im "Cyberspace". Das Online-Angebot war zunächst als reine Datenbank der Spielbesprechungen gedacht, musterte sich jedoch im Laufe der Zeit zu einem umfangreichen Magazin, welches 2007 die CD-Version endgültig ersetzte und seitdem unter dem Namen "spielbar.de" die zentrale Marke der bpb für Engagements im Videospielbereich stellt.

Über spielbar.de

spielbar.de informiert über digitale Spiele und erstellt pädagogische Beurteilungen. PädagogInnen, Eltern und Spielende sind eingeladen, ihre eigenen Beurteilungen, Meinungen und Kommentare zu veröffentlichen. spielbar.de hilft Eltern und pädagogisch Verantwortlichen beim Einstieg in das Thema und stellt Tipps und Materialien für Alltag und pädagogische Praxis bereit. spielbar.de schlägt eine Brücke zwischen Spielenden und Nicht-Spielenden.


Ihr Kommentar:

(*) Diese Felder sind Pflichtfelder

Ihr Kommentar wird von der Redaktion geprüft und dann freigeschaltet



spielbar.de

spielbar.de informiert über Computerspiele und erstellt pädagogische Beurteilungen. Pädagogen, Eltern und Gamer sind eingeladen, ihre eigenen Beurteilungen, Meinungen und Kommentare zu veröffentlichen.

Mehr lesen auf spielbar.de

Medienpädagogische Workshops zu Computerspielen

Eltern-LAN – Eine LAN-Party für Eltern und Pädagogen

Kinder und Jugendliche begeistern sich für Computerspiele. Bei der Eltern-LAN erhalten Eltern und pädagogische Fachkräfte die Möglichkeit, eigene Computerspielerfahrungen zu sammeln und sich über Inhalte und Wirkungen virtueller Spielwelten zu informieren als auch sich mit jugendlichen Gamern und MedienpädagogInnen darüber auszutauschen.

Mehr lesen

Publikation zum Thema

Coverbild Faszination Computerspiele

Computerspiele

Die Broschüre bietet pädagogisches Orientierungswissen zu Computerspielen. Sie enthält Informationen zu Geschichte und Genres, zu Faszination und Spieldauer, zum Jugendschutz, Praxistipps zum pädagogischen Umgang und ein Glossar.Weiter...

Zum Shop

Dossier

Computerspiele

Sie sind ein Milliardenmarkt und fester Bestandteil unseres Alltags: Computerspiele haben sich still zu einem Leitmedium des 21. Jahrhunderts gemausert. Wie verändern sie unser Leben?

Mehr lesen