Zwei Hände halten den offiziellen Stimmzettel zur Bundestagswahl. Im Hintergrund ist der Reichstag zu sehen.

André Nagel am 05.08.2013

Der Wahlblog auf bpb.de

Noch 49 Tage, dann sind 61,8 Millionen Wahlberechtigte aufgefordert, ihre Abgeordneten für den Deutschen Bundestag zu wählen. Wahlprogramme, Kandidaten/-innen, Wahlformalitäten, Umfragen – selbst für politische interessierte Bürger/-innen ein schwer zu überblickendes Feld. Daher wollen wir Ihnen mit dem Wahlblog einen Einstieg zur Auseinandersetzung mit der Bundestagswahl bieten.

Hier werden wir Ihnen zeigen, in welchen bpb-Veröffentlichungen Sie die Antworten auf Ihre drängendsten Fragen zur Wahl finden. Oder warum soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und Google+ nicht nur von den Parteien zu Wahlkampfzwecken genutzt werden, sondern auch gute Instrumente der Wahlvorbereitung für Sie sein können.

Nicht fehlen darf dabei natürlich der Wahl-O-Mat. Im Wahlblog wollen wir hinter die Kulissen des beliebten Frage-Antwort-Tools schauen und Ihnen aus der Perspektive einer Teilnehmenden zeigen, wie die Thesen entstehen. Aber wir wollen auch mit den Machern sprechen, darüber welche Herausforderungen immer wieder aufs Neue warten, was Wähler-/-innen von dem Tool erwarten können und wie sich der Wahl-O-Mat seit 2002 entwickelt hat.

Schließlich wird es auch darum gehen, warum man eigentlich wählen gehen sollte. Zumindest die Statistiken zur sinkenden Wahlbeteiligung der vergangenen Jahre zeigen, dass sich zahlreiche Bürger/-innen diese Frage stellen. Aber warum ist das so? Und wieso sollte man unbedingt wählen gehen? Dies wollen wir hier im Wahlblog mit Ihnen und unseren Experten/-innen diskutieren.

Wir wollen Ihnen aber auch zeigen, dass Wahlen nur eine von vielen Möglichkeiten sind, sich an den politischen Entscheidungs- und Willensbildungsprozessen in unserem Land zu beteiligen, insbesondere in Zeiten der zunehmend digitalen Demokratie. Wir können uns einfacher als je zuvor politisch informieren, engagieren und mitgestalten, ohne einer Partei beizutreten, ganz allein mit den Möglichkeiten die uns das Internet und die digitalen Medien bieten.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare, Anregungen und vor allem Fragen.

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Kommentare anderer Nutzer

Ewald Ickstadt | 07.08.2013 um 17:38 [Antworten]

Berechnung der Sitzverteilung bei der Bundestagswahl

Habe leider keine Informationen gefunden über die Berechnung der Sitzverteilung bei der Bundestagswahl am 22. September 2013 aufgrund der mit dem Zweiundzwanzigsten Gesetz zur Änderung des Bundeswahlgesetzes vom 3. Mai 2013 erfolgten Neuregelung des Sitzzuteilungsverfahrens. Erbitte hierzu nähere Informationen, da der Gesetzestext § 6 BWG nicht verständlich ist.

Jörg Hager | 07.08.2013 um 17:45 [Antworten]

Wahlblog

Ich halte es für sehr wichtig, dass die Bürger über die Parteien informiert werden und ihre Meinungen darüber austauschen können. Nur so kann man einer Wahlverdrossenheit entgegenwirken.

Frank Nürnberger | 07.08.2013 um 22:16 [Antworten]

Regionales BTW13-Blog

Schauen Sie doch mal rein: Bei direktmandat61.de begleite ich die Direktkandidaten aller demokratischen Parteien im Wahlkreis 61 Potsdam und Umgebung.

Vielleicht können Sie ja mal ein Aufstellung machen über regionale Wahlblogs?

Grüße
Frank Nürnberger

Franz Jósef Klein | 07.08.2013 um 23:23 [Antworten]

Wahlen

Ich persönlich vermisse auf dem Wahlzettel die Aussage: "Ich will keine diese Parteien wählen", da sie mich nicht ansprechen und meine Meinung vertreten. Viele Bürger gehen nicht wählen oder wählen Protest.
Da die Wahlleitung der Meinúng ist, dass meine Meinung nicht dem Ausgang der Wahlen entgegen kommen würde, da dann vermutlich die stärkste Partei der Meinung ist, keine Partei zu wählen, werde ich mir überlegen, nicht zu wählen oder Protest.
Leider haben die etablierten Parteien keine großen Unterschiede mehr und führen sich nicht demokratisch, sondern eher parteidiktatorisch auf wie z.B. in der CDU nachzulesen in vielen Zeitschriften.

RogerHawk | 08.08.2013 um 15:53 [Antworten]

Bundestagswahl 2013

Sehr geehrte Damen und Herren,

nachdem ich mich in letzter Zeit etwas über die Verhältnisse in Deutschland informierte, habe ich ein paar Grundlegende Fragen zur kommenden Bundestagswahl 2013:

In seinem Urteil vom 3. Juli 2008 hat das Bundesverfassungsgericht die Sitzverteilung nach dem Bundeswahlgesetz teilweise für verfassungswidrig erkannt. Auch die am 3. Dezember 2011 in Kraft getretenen Neuregelung mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 25. Juli 2012 in zentralen Teilen für verfassungswidrig erklärt.
Damit sind nach meinem Verständnis alle Bundestagswahlen seit 1956 Verfassungswidrig und somit ungültig. Somit kann man einwandfrei ableiten, dass auch die seit diesem Zeitpunkt entstandenen "Regierungen" rechtswidrig ein Amt ausgeführt haben, welches ihnen nicht zustand, was meines Wissens sogar eine strafbare Handlung beinhaltet.

Die Frage ist jetzt:

Wie kann eine unrechtmäßig handelnde "NICHT-Regierung" Gesetze erlassen oder korrigieren um rechtlich einwandfrei gewählt zu werden?

Welche Bedeutung hat vor diesem Hintergrund die von Union, SPD, FDP und Grünen verabschiedete Reform der Sitzverteilung vom 9. Mai 2013, die ja von unrechtmäßig gewählten Politikern entschieden wurde?

Welche Wertigkeit/Rechtsverbindlichkeit haben Staatsverträge der BRD "Regierung" vor dem Hintergrund der nicht rechtmäßig vom Volk gewählten "Volksvertreter" seit 1956?

Mit freundlichen Grüßen

RogerHawk

Mira | 03.09.2013 um 09:51 [Antworten]

Barrierefreiheit

Guten Tag,

seit langem bin ich Fan der Bundeszentrale für politische Bildung. Heute allerdings bin ich in Ihrem Angebot an eine Grenze gekommen, die ich persönlich schlimm finde:

Mit meiner Haushaltshilfe sprach ich über die kommende Wahl. Sie sagte, sie wisse nicht, wen sie warum wählen solle, und ich empfahl ihr den Wahl-o-mat als Orientierungshilfe.
Erst als wir die Fragen gemeinsam durchgingen, verstand ich, dass für sie dieses eigentlich niederschwellige Angebot zu hoch ist. Denn sie versteht die tw. verneinten Fragen nicht als solche, auch die Fachbegriffe sind ihr fremd.
Besteht die Möglichkeit, den Wahl-o-mat auch barrierefrei in "Leichter Sprache" anzubieten? Gerade Menschen mit geringerer Bildung würden davon doch besonders profitieren. Das wäre mir eine Herzensangelegenheit.

Mit freundlichen Grüßen,
Mira

Erwin | 04.09.2013 um 21:00 [Antworten]

Volksverdummung

Vielen Dank für die "Aufklärung"!!!
Spätestens wenn man zu den Infos über die einzelnen Parteien verzweigt, erkennt man dass die Urheber dieser sogenannten Informationen den etablierten Parteien genauso hörig sind wie fast alle Medien in Deutschland. Das Ganze ist eine genauso große Volksverdummung wie die Versprechen der etablierten Parteien vor der Wahl. Weder CDU/CSU, FDP oder die SPD-Ruine und die Grünen haben jemals nach der Wahl das getan was sie vorher vollmundig versprochen haben. Das ist seit 1990 bis heute der Fall. Aber weder die Jounaille noch die von diesen Parteien finanzierte Bundeszentrale für Volksverdummung stören sich ernsthaft daran.


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