Zwei Hände halten den offiziellen Stimmzettel zur Bundestagswahl. Im Hintergrund ist der Reichstag zu sehen.

André Nagel am 09.08.2013

WebTalk: Wahlkampf und Soziale Medien

Es ist Wahlkampfzeit. Deutlich wird das wenige Wochen vor der Bundestagswahl nicht nur durch die Fernsehauftritte führender Parteipolitiker, die Schlagzeilen in den Tageszeitungen oder die mit Wahlplakaten gesäumten Straßen. Auch im Netz begegnen uns zunehmend Politiker und Parteien und werben um unsere Stimme. Was bedeutet das für uns, die Wähler/-innen?

Social Media heißt das Schlagwort, dass Wahlkämpfer quer durch alle Parteien ausgerufen haben.

Kaum ein Kandidat, der nicht auf Facebook oder Twitter ein „berufliches Profil“ pflegt. Ansprechbar, kritikfähig, authentisch, sympathisch – so wollen sie sich präsentieren. Und das scheint naheliegend, denn wir verbringen mittlerweile einen Großteil unserer Zeit im Internet und in den Sozialen Medien.

Aber wie hat sich der Wahlkampf durch Social Media verändert?
Welche Ziele verfolgen die Parteien wirklich und erreichen sie diese?
Und vor allem - Was bedeutet das für uns, die Wähler/-innen?

Diese und weitere Fragen haben wir am 14. August mit Christoph Bieber, Professor für Ethik in Politikmanagement und Gesellschaft an der NRW School of Governance und unseren Nutzer-/innen diskutiert.


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