Zwei Hände halten den offiziellen Stimmzettel zur Bundestagswahl. Im Hintergrund ist der Reichstag zu sehen.

André Nagel am 03.09.2013

Live-Chat - Ihre Frage zum Wahl-O-Mat (10. September, 14:00h)

Seit dem 29. August ist er online – der Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl 2013. Aber wie entsteht das Frage-Antwort-Tool? Und was hat mein Ergebnis zu bedeuten? Zu diesen und weiteren Fragen antworteten im Live-Chat am 10.09. die Wahl-O-Mat-Projektleiterin Pamela Brandt und der Experte Professor Stefan Marschall.

An dieser Stellen finden Sie das Transkript des Chats.

Wo muss ich mich bewerben, wenn ich in die Redaktion des Wahl-O-Mats möchte? Wer entscheidet darüber, welche Redakteure ins Team kommen? (Frage von John Boy)

P. Brandt: Jede Wahl-O-Mat Redaktion besteht aus einem Team aus Erst- und Zweitwählern und -Wählerinnen sowie Politikexperten. Die bpb veröffentlicht etwa vier Monate vor einer Landtags-, Bundes- oder Europawahl ein Bewerbungsformular, in dem sich alle Interessierten bewerben können. Zur Bundestagswahl haben sich bei uns etwa 300 junge Menschen zwischen 18 und 26 Jahren beworben. Die 25 Redakteure haben wir so ausgesucht, dass eine gute Mischung in der Redaktion zustande kommt: Geschlecht, Alter, Wohnort in verschiedenen Bundesländern, möglichst verschiedene Berufe und Ausbildungen. Die nächste Bewerbungsrunde gibt es im Januar unter www.wahlomat.de/bewerbungen zur Europawahl.


Mittlerweile gibt es unglaublich viele unterschiedliche Wahlhilfen, ist denn der Wahl-O-Mat besser oder informativer und warum? (Frage von Sabina)

S. Marschall: Der Wahl-O-Mat hat drei besondere Eigenschaften: 1. Die Thesen werden von einer Jugendredaktion mitentwickelt, 2. Fast alle zugelassenen Parteien sind dort vertreten, 3. Die Parteien haben ihre Positionen selbst autorisiert. Rund um den Wahl-O-Mat gibt es noch eine Reihe von weiteren Info-Angeboten, z.B. "Wer steht zur Wahl" etc.

Merken Sie eigentlich etwas von den ganzen Wahlhelfer-Plagiaten, die dieses Jahr erschienen sind? Benutzen weniger Menschen den Wahl-O-Maten? (Frage von kollegex)

S. Marschall: Nein, der Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl 2013 ist so populär wie noch nie zuvor. Bereits jetzt zur Halbzeit sind es schon mehr Nutzungen als bei der vergangenen Bundestagswahl 2009 insgesamt.

Politische Konzepte sind komplex. Eine einzelne Entscheidung wird meist von anderen Entscheidungen begleitet oder hängt von bestimmten Konstellationen ab. Verzerrt der Wahl-O-Mat daher die Übereinstimmung des Users mit den Positionen der Partei? (Frage von Kaffee!)

S. Marschall: Es stimmt: Politik ist komplex. Manche Fragen können oder müssen aber auf ein ja/nein runtergebrochen werden. Das ist bei Volksabstimmungen übrigens auch erforderlich. Im Wahl-O-Mat haben die Parteien die Möglichkeit, diese Komplexität noch in den Begründungen zu ihren Positionen darzustellen.

Gibt es eigentlich eine bestimmte Zielgruppe für den Wahl-O-Mat? Richtet er sich zum Beispiel eher an Bürger die sich weniger für Politik interessieren? (Frage von Marcel)

P. Brandt: Eigentlich wurde der Wahl-O-Mat für Erst- und Zweitwähler entwickelt, also junge Menschen zwischen 18 und 26 Jahre. Gerade diese Zielgruppe sagt bei Umfragen, dass sie nicht zur Wahl gehen würde, da sie die Unterschiede bei den Parteien nicht sehen würde. Genau dafür wurde der Wahl-O-Mat geschaffen: Er soll die Unterschiede zwischen den Parteien deutlich machen. Am Anfang waren es über die Hälfte der User, die unter 30 Jahre alt waren - mittlerweile werden sie aber immer älter :-(.

Können Sie mir die Frage beantworten, ob es in Zukunft die Wahl-O-Mat Seite auch in einer Fassung in leichter Sprache geben wird? (Frage von Birgit Finnberg über bpb.de/dialog)

P. Brandt: Das Thema Wahl-O-Mat in leichter Sprache haben wir schon intern und mit unseren europäischen Partnern mehrmals diskutiert. Probleme machen uns dabei z.B. neben der schwierigen weiteren Vereinfachung von z.T. komplexen Fragestellungen auch die Tendenz, die vereinfachten Thesen häufig inne wohnt. Wir haben noch keine Lösung gefunden, wie wir ein Tool mit unseren Qualitätskriterien in leichter Sprache anbieten können. Das ist schade, aber wir wissen nicht wie....

Mich würde außerdem interessieren, warum es nur 3 Antwort-Möglichkeiten gibt (also stimme zu, neutral und stimme nicht zu). Manchmal würde ich mir eine größere Anzahl an Antwortmöglichkeiten wünschen. (Frage von Sabina)

S. Marschall: Bei vielen Fragen ist keine abgestufte Antwort möglich, entweder ist man dafür oder dagegen (oder man ist unentschieden und votiert neutral). Nebenbei bei Volksabstimmungen ist es ja auch so: entweder stimmt man zu oder lehnt ab.

Wie kommen Sie bei den einzelnen Themen zu klaren Positionen der Parteien? Wer entscheidet das? (Frage von Veronica)

P. Brandt: Das Wahl-O-Mat Redaktionsteam erarbeitet in drei Workshop-Tagen etwa 85 Thesen, die sie auf der Grundlage der Wahlprogramme aller Parteien erstellt. Diese Thesen werden dann an die Vorstände und Generalsekretäre der Parteien zur Beantwortung geschickt. Die Parteien entscheiden dann, wie sie abstimmen und begründen dazu noch ihre Voten. Also werden alle Antworten von den Parteien selbst autorisiert.

Warum kann ich nur 8 Parteien in meinen Vergleich mit einbeziehen, das beeinflusst doch das Ergebnis. (Frage von Franzi)

P. Brandt: Die Beschränkung der gleichzeitigen Auswertung auf acht Parteien dient u.a. auch der Übersicht und Vergleichbarkeit. In erster Linie ist der Wahl-O-Mat jedoch ein Angebot zur politischen Bildung und Information – und kein Wahlempfehlungs-Tool. Der Wahl-O-Mat möchte zum einen wichtige Fragen der Wahl vorstellen und zum anderen die Auseinandersetzung des Users mit den zur Wahl zugelassenen Parteien unterstützen. Im Wahl-O-Mat soll sich der User am Ende einmal genau alle zur Wahl zugelassenen Parteien anschauen und jene bewusst auswählen, die für ihn interessant sind. Diese Auswahl kann man beliebig oft wiederholen - und so seine Positionen mit allen Parteien vergleichen.

Gibt es Studien, ob der Wahl-O-Mat tatsächlich Auswirkungen auf das Wahlverhalten hat? (Frage von Franzi)

S. Marschall: Ja, die gibt es. Wir konnten beispielsweise nachweisen, dass die Nutzung des Wahl-O-Maten eine positive Wirkung auf die Wahlbeteiligung hat. Das heißt, eine Reihe von Nutzern ist erst durch den Wahl-O-Mat motiviert worden, zur Wahl zu gehen. Ähnliche Befunde gibt es zu baugleichen Tools in anderen Ländern.

Wie stark wirkt die Gewichtung der Thesen kurz vor Ende des Wahl-O-Maten auf das Resultat? (Frage von Bobblob)

P. Brandt: Bei der Gewichtung der Thesen können Sie entscheiden, welche Themen Ihnen besonders am Herzen liegen. Diese werden dann doppelt gewichtet und Sie erhalten am Ende ein genaueres Ergebnis.

Oft kommt es vor, dass die Parteien eine eher neutrale Position zu gewissen Themen haben. Inwiefern werden diese mit aufgenommen? (Frage von Marina)

S. Marschall: Meinen Sie, wenn die Partei eine neutrale Position hat? Dann kann sie diese die These mit "neutral" beantworten. Ansonsten ist es so, dass es kaum politische Themen gibt, bei denen alle Parteien neutral votieren.

Plant man für die zukünftige Version des Wahl-O-Maten noch mehr Fragen aufzunehmen? Meist sind es ja um die 35. Dabei kommen vielleicht manche Themen zu kurz. Wären z.B. 50 Fragen noch sinnvoll? (Frage von Hubert)

P. Brandt: Bislang haben wir immer 38 Thesen im Wahl-O-Mat und versuchen möglichst viele wichtige Themen darzustellen. Der Wahl-O-Mat dauert mit diesen Thesen bei jedem User etwa 10 bis 15 Minuten, was für ein "Online-Spiel" zu Politik und Wahlen schon sehr lange ist. Wir denken, dass der Wahl-O-Mat sonst zu lange dauern würde.

Nach meinem Verständnis soll der Wahl-O-Mat ja eine Orientierungshilfe sein. Besteht aber nicht gerade bei jungen Wählern die Gefahr, dass sie ihre Wahlentscheidung nur von den Ergebnissen des Wahl-O-Maten abhängig machen? (Frage von Laura)

S. Marschall: Unsere Studien sagen, dass die meisten Nutzer bereits eine klare Parteipräferenz haben. Und die meisten finden sich im Wahl-O-Mat-Ergebnis entweder bei ihrer Partei oder bei einer Nahestehenden wieder. Ohnehin werden Wahlentscheidungen nicht nur von Themen, sondern den Personen, die zur Wahl stehen, bestimmt. Insofern halte ich diese Gefahr für gering.

Wer hat den Wahl-O-Mat entwickelt? (Frage von Maja)

P. Brandt: Wir von der bpb hatten leider nicht die Idee :-(. Der Wahl-O-Mat kommt aus den Niederlanden, dort heißt er "Stemwijzer" (Stimmweiser) und wurde von Pro Demos entwickelt. Wir haben nur die Lizenz für den deutschsprachigen Raum. Aber eines ist dann doch von uns: Der bpb war es immer sehr wichtig, dass nicht Experten alleine die Thesen entwickeln, sondern dass wir diese gemeinsam mit einer Jugendredaktion erstellen. Bei manchen Themengebieten (z.B. Ehegattensplitting) bedarf es ein wenig Vorbildung, um wirklich eine Position zu beziehen. Könnte man nicht kleine Infotexte zu gewissen Themen in den Wahl-O-Mat integrieren? (Frage von Bernd)

P. Brandt: Das ist immer ein Problem, das wir intensiv in der Redaktion diskutieren. Wir versuchen die Thesen im Wahl-O-Mat so einfach und verständlich wie möglich zu gestalten. Wenn wir dazu noch weitere Texte verlinken, wird der Wahl-O-Mat immer komplexer und es dauert noch länger ihn zu spielen. Daher ist immer unser Ziel, komplexe Themen in einfache Thesen zu übersetzen. Wir hoffen, das gelingt uns.

"28 von 29 Parteien haben die Wahl-O-Mat-Thesen beantwortet." Welche Partei nicht und wieso? (Frage von Maik)

S. Marschall: Die Partei "Die Rechte" hat trotz mehrfacher Anfragen nicht die Thesen beantwortet. Wir wissen nicht warum.

Für manch einen wäre es interessant zu sehen, wie andere Menschen beim Wahl-O-Mat gewählt haben. Wäre es möglich (vielleicht auch nach der Wahl), alle Ergebnisse des Wahl-o-Maten zu veröffentlichen? Eine Art Wahl-O-Mat Sonntagsfrage. (Frage von Cakelie)

S. Marschall: Das wäre schon interessant, aber zugleich auch ein wenig irreführend, denn die Ergebnisse würden wie eine repräsentative Umfrage verstanden, die sie aber nicht sind und nicht sein können. Die Idee des Wahl-O-Maten ist der Vergleich zwischen "mir" und "den Parteien", nicht der Vergleich mit den anderen Nutzern/innen.

Wird es für die Landtags- und Europawahlen 2014 wieder einen Wahl-O-Mat geben? (Frage von MoeSzyslak)

P. Brandt: Für die Europawahl 2014 planen wir sogar ein ganz besonderes Projekt: Wir wollen in mindestens 15 EU-Ländern ein gemeinsames Tool erstellen: Dann heißt der Wahl-O-Mat international VoteMatch. Wir gehen wahrscheinlich Anfang Mai damit online. Zu den Landtagswahlen 2014 planen wir jetzt schon mit den Landeszentralen für politische Bildung.

Der Wahl-O-Mat trifft nicht die gewünschte Partei von mir. Was tun? (Frage von GustavGans)

S. Marschall: In diesem Fall würde ich empfehlen, einen genauen Blick auf die Begründungen der Partei zu werfen und zu schauen, wo sie sich von "Ihrer" Partei unterscheiden. Es kann aber auch sein, dass die Themen, die sie in die Nähe zu dieser Partei bringen, nicht im Wahl-O-Mat abgedeckt sind.

Mich interessiert, wie Sie die Thesen auswählen, d.h. nach welchen Kriterien. (Frage von wahlhelfer)

P. Brandt: Nach dem Rücklauf der autorisierten Antworten von den Parteien wurden in einem nächsten Schritt unter Heranziehung verschiedener statistischer Verfahren die 38 besten Thesen für den Wahl-O-Mat ausgewählt und zwar nach folgenden Kriterien: Vollständige Beantwortung durch alle Parteien, Themenausgewogenheit im Wahl-O-Mat, Unterscheidungsstärke der Thesen, Unterscheidbarkeit zwischen allen möglichen Parteienkonstellationen und Wahlkampfrelevanz. Wir hoffen damit ein insgesamt möglichst ausgewogenes Spektrum der relevanten Wahlkampfthemen wieder zu spiegeln.

Wie soll ich denn reagieren, wenn beispielsweise ein Schüler die meisten Übereinstimmungen mit der NPD hat? (Frage von Sabina)

P. Brandt: Dazu haben wir einige interessante Artikel auf unserer Webseite veröffentlicht: www.bpb.de/wahlomat und besonders für die Schule www.wahlomat.de/unterricht. Dabei sollen besonders die Begründungen der extremen Parteien genauer analysiert werden.

Wird eine Statistik über die Ergebnisse des Wahl-O-Maten geführt? Mich würde interessieren, ob die Partei, die am häufigsten auf Platz 1 landet auch letztlich die Wahl für sich entscheiden kann. Hat sich in der Vergangenheit ein solches Bild abgezeichnet? (Frage von hwakinszky)

S. Marschall: Nein, eine solche Statistik wird nicht geführt. Wir wissen nicht, welche Partei am besten "abschneidet". Ich glaube aber auch, dass eine solche Statistik uns nicht verraten könnte, welche Chancen eine Partei bei der Wahl hat. Denn die Nutzerschaft des Wahl-O-Mat ist nicht repräsentativ und die Wahlentscheidung wird von vielen anderen Faktoren mitbestimmt.

Wie kam es eigentlich zum Namen "Wahl-O-Mat"? (Frage von Peter)

P. Brandt: 2002 erschien der erste Wahl-O-Mat in Deutschland. So ganz wurde leider nicht geklärt, wer den Namen erfunden hatte. Auf alle Fälle sah der Wahl-O-Mat in der ersten Version wie ein Spielautomat aus - und daher kam wohl auch die Namensidee: Der Automat vergleicht - quasi als Maschine - meine Positionen mit denen der Parteien zur Wahl.

Das Wahlprogramm ist das eine, die Umsetzung etwas anderes. Schneiden Parteien mit utopischen Programmen im Wahl-O-Mat daher besser ab? (Frage von Mistwetter)

S. Marschall: Das halte ich für unwahrscheinlich, denn die Nutzer/-innen sind schlau genug zu erkennen, wenn Parteien nicht-realisierbare Ziele verkünden. Nebenbei: Aus der Forschung wissen wir, dass Wahlprogramme durchaus realisiert werden - wenn auch nicht eins zu eins.

Gab es intern große Diskussionen, die Begründungen der PARTEI genauso zu übernehmen? (Frage von Kolberg)

P. Brandt: Die Partei "Die Partei" ist vom Bundeswahlleiter zur Bundestagswahl zugelassen worden - daher haben wir diese genauso behandelt wie alle anderen Parteien. Alle Voten und Begründungen wurden von den Parteien selbst gegeben und autorisiert - und am Ende so veröffentlicht. Dennoch: Die Begründungen der "Partei" wurden bei uns im Redaktionsteam am meisten gelesen :-).

Moderator: Die Chat-Zeit ist auch schon fast um: Wollen sie noch ein kurzes Schlusswort an die Chatterinnen und Chatter richten?

Stefan Marschall: Vielen Dank, hat mir Spaß gemacht. Gute Fragen! Hoffe, die Antworten waren zufriedenstellend. Wer Interesse an unserer Forschung zum Wahl-O-Mat hat: www.wahlomat.uni-duesseldorf.de.

Pamela Brandt: Wir hoffen, dass wir mit dem Wahl-O-Mat möglichst viele Menschen erreichen und - dass Sie zur Wahl gehen! Vielen Dank, auch mir hat das Gespräch viel Spaß gemacht.

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