Die bpb

29.4.2019

Einen Referenten / eine Referentin für die Projektgruppe (Politische Bildung und Kultur)

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Referenten / eine Referentin für die Projektgruppe (Politische Bildung und Kultur) unbefristet, vergütet nach Entgeltgruppe 13 TVöD, Dienstort Berlin.

Die Hauptaufgaben der Projektgruppe "politische Bildung und Kultur" der bpb bestehen in der Auseinandersetzung mit Dimensionen der Politisierung von Kultur, der Kulturalisierung von Politik und Gesellschaft sowie der Erarbeitung von Erkenntnissen, Formaten und Didaktiken einer transkulturellen Bildung. In den Bildungsdebatten der letzten Jahre zeichnet sich immer deutlicher die Notwendigkeit ab, Bildungsprozesse zu dekolonisieren. Dies gilt insbesondere für die politische Bildung, die den Zielen der Auseinandersetzung mit sozialer Ungleichheit und der Abschwächung von Machtasymmetrien im Bildungsprozess verpflichtet ist.

Ungleichheit und Ungleichbehandlung im Bildungssystem ist nicht nur das Ergebnis so genannter "sozialer" Benachteiligung und Deprivation, sondern geht auf Diskriminierungserfahrungen i.S. von Klassismus, Rassismus, Geschlechterdiskriminierung oder Behindertendiskriminierung zurück, die erhebliche Konsequenzen für Bildungserfahrungen generieren. Gegenstand der ausgeschriebenen Stelle ist u.a. die kritische Auseinandersetzung mit postmodernen wissenschaftlichen Positionen der Transkulturalität, Intersektionalität, Diversität, kritischen Weißseinsreflexion und Rassismusforschung sowie feministischer Theorie, Gender Studies, postkolonialem Erinnern und deren Übersetzung in politische Bildungsansätze unter Berücksichtigung ihrer spezifischen Bildungsbegriffe und normativen Bezüge.

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Auf einen Blick

  • Einen Referenten / eine Referentin für die Projektgruppe (Politische Bildung und Kultur) in Berlin
  • Bezahlung nach EG 13 TVöD
  • Bewerbungsfrist ist der 20.05.2019.
  • Online bewerben unter diesem Link

Aufgabengebiet

  • Konzeption, Steuerung und Durchführung von Veranstaltungen und Betreuung von (Modell-) Projekten der politischen und transkulturellen Bildung in den oben genannten Feldern insbesondere in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern u.a. aus den Bereichen Gesellschaft, Kultur, kulturelle Bildung, public philosophy, Wissenschaft;
  • wissenschaftliche Aufbereitung von Themen und Fachdiskursen in den oben genannten Feldern;
  • Erschließung neuer Zielgruppen für die Produkte der bpb und Entwicklung neuer Formate im Hinblick auf die kulturalisierten Kontroversen in den genannten Feldern unter besonderer Berücksichtigung der aktuell virulenten Ost-West-Dimension in Deutschland;
  • Zuarbeit zu Entwicklung und Durchführung von Maßnahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und der internen Kommunikation für Veranstaltungen und Projekte der Projektgruppe "politische Bildung und Kultur";
  • Verfassen und Redaktion von wissenschaftlichen Textbeiträgen - auch für Print- und Onlineprodukte der bpb - und Produkten der Öffentlichkeitsarbeit;
  • Konzeptionelle Mitarbeit, Planung und Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen für Pädagoginnen/Pädagogen im Rahmen von Projekten sowie Entwicklung von pädagogischen Materialien für unterschiedliche Zielgruppen;
  • Verfassen von Reden und Briefings;
  • Briefing und Steuerung von externen Kooperationspartnern und Agenturen;
  • Förderung von Projekten in den Themenschwerpunkten der Projektgruppe.

Anforderungsprofil

  • abgeschlossenes Hochschulstudium (Master, Uni-Diplom, Magister oder gleichwertiger Abschluss) mit mindestens der Abschlussnote gut in Politikwissenschaft, Kulturwissenschaften, Neuerer deutscher Literaturwissenschaften, Philosophie oder Geschichte;
  • sehr gute Kenntnisse der postmodernen wissenschaftlichen Fachdiskurse zu den Feldern Intersektionalität, Diversität, kritische Weißseinsreflexion, feministische Theorie, Gender und Race Studies, postkoloniales Erinnern;
  • spezifische Kenntnisse in den Bereichen Black Studies, Schwarze Europäische Geschichte, Geschichte des Rassismus, Diskriminierungssituation von Menschen afrikanischer Herkunft in Deutschland;
  • spezifische Kenntnisse der identitätspolitischen Diskurse in Deutschland unter Berücksichtigung der Ost-West-Dimension;
  • ausgeprägtes Interesse an kulturpolitischen, kulturwissenschaftlichen und kulturpädagogischen Fragestellungen;
  • nachweisbare Erfahrungen im Veranstaltungsmanagement;
  • nachweisbare Erfahrungen im Praxisfeld "Transkulturelle Bildung", wie z.B. in der Moderation von Veranstaltungen transkultureller politischer Bildung und/oder im Bereich transkulturelle Fortbildungen/Trainings für Intersektionalität, Diversität o.ä.
  • Kenntnisse im Bereich diskriminierungskritischer Organisationsentwicklung;
  • umfassende Erfahrungen im Verfassen und Redigieren von Texten unterschiedlicher Textgattungen (wissenschaftlich, publizistisch);
  • sehr guter sprachlicher Stil, Textsicherheit und Kommunikationsfähigkeit mit der Fach- und politischen Öffentlichkeit;
  • gute englische Sprachkenntnisse in Wort und Schrift,
  • konzeptionelle und analytische Fähigkeiten, Flexibilität, Organisationsstärke, Reisebereitschaft, Teamfähigkeit und Überzeugungskraft;
  • ausgeprägtes Verhandlungsgeschick im Umgang mit externen Partnern und Agenturen;
  • sehr gute englische Sprachkompetenz.

Wir bieten

  • Bezahlung nach EG 13 TVöD;
  • interessante, abwechslungsreiche und anspruchsvolle Tätigkeiten mit beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten in einem kompetenten und kreativen Team;
  • offene Kommunikationskultur, eigenverantwortliches Arbeiten, Teamarbeit;
  • ein flexibles Arbeitszeitsystem, das es Ihnen ermöglicht, private und berufliche Herausforderungen erfolgreich miteinander in Einklang zu bringen;
  • ein angenehmes Arbeitsumfeld mit einer familienbewussten Personalpolitik zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf;
  • intensive Unterstützung und Begleitung in Ihrer fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung;
  • Freiraum zur Verwirklichung eigener Ideen in Ihrem Verantwortungsbereich;
  • eine wertschätzende Behördenkultur;
  • Möglichkeit zum Bezug eines Großkundentickets (Job-Ticket).

Weitere Hinweise

Wir gewährleisten die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. Nach Maßgabe des § 8 Bundesgleichstellungsgesetzes (BGleiG) werden Bewerbungen von Frauen daher besonders begrüßt.

Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt. Für die vorgesehene Tätigkeit wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.

Wir freuen uns auf Bewerbungen von Menschen mit Migrationserfahrung.

Fühlen Sie sich angesprochen?

Dann bewerben Sie sich bitte unter konkreter Benennung des Fachbereichs bis zum 20.05.2019 über das im Internet eingestellte Online-System unter der Kennziffer BpB-2019-010.

Der Link hierzu lautet: https://bewerbung.dienstleistungszentrum.de/frontend/BpB-2019-010/index.html

Sie gelangen zu den jeweiligen Online-Systemen auch über www.bva.bund.de (Personalgewinnung-Jobbörse).

Passwort und Account erhalten Sie unter Angabe Ihrer E-Mail-Adresse. Ihre aussagekräftigen und vollständigen Bewerbungsunterlagen sind im Rahmen des Online-Verfahrens bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist im System hochzuladen.

Sie haben noch Fragen?

Für Fragen im Zusammenhang mit Ihrer Bewerbung stehen Ihnen die Mitarbeiter/innen vom Servicezentrum Personalgewinnung unter der Telefonnummer 022899 358 – 8755 gerne zur Verfügung.

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