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Denkmal für die Berliner Mauer

Kontroverse Sichten

Der Verlauf, den die deutsche Einheit genommen hat und nimmt, hat auch immer wieder zu öffentlichen Debatten geführt. In diesen wurden und werden zum Teil sehr gegensätzliche Einschätzungen zum Ausdruck gebracht. Solche "Kontroversen der Einheit" sind beispielsweise die Streitthemen "Blühende Landschaften" oder "DDR – ein Unrechtsstaat?".

DDR-Grenzsoldaten tragen 1971 eine Person, die beim Fluchtversuch angeschossen wurde, durch die Grenzanlagen in Berlin.

Everhard Holtmann

Die DDR – ein Unrechtsstaat?

War die DDR ein Unrechtsstaat? Die Frage wird von Medien, Politikern und Öffentlichkeit häufig diskutiert. Dabei war in der DDR von Rechtsstaatsprinzipien nichts übrig geblieben. Woher also kommt die oft positive Bewertung der DDR?

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Günstige Schallplatten und Möbel im Angebot eines Sozialkaufhauses in Erfurt/Thüringen. Ein Kunde schaut sich Küchenschränke an.

Everhard Holtmann

Soziale Gerechtigkeit – mehr als eine Frage der Moral

War die DDR die "gleichere" Gesellschaft? Welche Gerechtigkeitsvorstellungen hegte die Bevölkerung in Ost- und Westdeutschland zum Zeitpunkt der Wiedervereinigung? Und wie hat sich das bis heute gefestigt oder gewandelt?

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Ein blaues VW-Käfer Cabriolet in der Einfahrt zur Treuhandanstalt in Berlin 1993

Heinrich Best / Ronald Gebauer

Die Kosten und Erträge der Wiedervereinigung Deutschlands

Wie hoch war der Preis der Einheit? Heinrich Best und Ronald Gebauer meinen: Die geldwerten Vorteile der deutschen Wiedervereinigung bis zum Jahr 2016 überwiegen die Kosten, die bei einer fortwährenden Teilung aufgelaufen wären.

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Straßenschild, das Treuhandmitarbeiter davor warnt, die Gemeinden Siegelbach, Dosdorf und Espenfeld im Kreis Arnstadt/Thüringen zu betreten.  Aufgenommen am 6. März 1992.

Marcus Böick

Treuhandanstalt und Wirtschaftsumbau

Auch 30 Jahre nach der Deutschen Einheit ist es vor allem die Debatte um den Wirtschaftsumbau sowie die hiermit verbundenen gesellschaftlichen wie kulturellen Umbrüche nach 1990, die die allgemeine Jubelstimmung trüben. Die noch immer umstrittene Treuhand erweist sich damit auch über ein Vierteljahrhundert nach ihrer Schließung als emotional wie symbolisch hochaufgeladener Streitfall. Marcus Böick erklärt, warum.

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Pogida-Demonstranten mit einem Banner "Wir lassen uns nicht länger belügen - Wir sind das Volk stehen am 20.01.2016 auf dem Bassinplatz in Potsdam (Brandenburg)

Richard Hilmer

Politische Einheit, gespaltene Meinungsmuster

Die bundesdeutsche Gesellschaft ist polarisiert wie lange nicht mehr, schreibt Richard Hilmer. Anders als in früheren Jahren verlaufe die Hauptkonfliktlinie aber nicht auf der sozio-ökonomischen, sondern auf der kulturellen Achse.

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Die Ministerpräsidenten der ostdeutschen Bundesländer Sachsen-Anhalt, Reinhard Höppner (SPD), Sachsen, Kurt Biedenkopf (CDU), Thüringen, Bernhard Vogel (CDU), Mecklenburg-Vorpommern, Harald Ringstorff (SPD), Brandenburg, Manfred Stolpe (SPD) und der Chef der Berliner Senatskanzlei, Andre Schmitz (v.l.n.r.) 2001 in Erfurt.

Raj Kollmorgen

Zwischen Austausch und Marginalisierung: Ostdeutsche in den Eliten nach der Vereinigung

Wer die Transformation Ostdeutschlands und Entwicklung des Vereinigungsprozesses seit 1989 erklären und bewerten will, kommt an der Frage nach dem Austausch der alten Führungskräfte und der Präsenz Ostdeutscher in den Eliten der Bundesrepublik nicht vorbei.

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Vietnamesische Vertragsarbeiterin. Vertragsarbeiterinnen und -arbeiter aus Vietnam, Mosambik und Angola, Kuba, Algerien, Ungarn und Polen bildeten die größte Gruppe von in der DDR lebenden Ausländern.

Patrice G. Poutrus

Ausländer in Ostdeutschland

Neben den sowjetischen Besatzungstruppen bildeten Vertragsarbeiter die größte Gruppe von in der DDR lebenden Ausländern. Es gab aber auch ausländische Studierende und politische Emigranten. Politische Gründe für ihre Anwesenheit und ökonomischer Nutzen wurden in der DDR nie offen debattiert. In der Folge wurden alle Ausländer als Kostgänger der Aufnahmegesellschaft wahrgenommen, meint Patrice Poutrus. Mit Folgen bis in die Gegenwart.

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Auf einem Plakat in einer Ausstellung steht 8000-9000 Gewissensgefangene in der DDR

Ronald Gebauer

Politische Verfolgte – verdrängte DDR-Vergangenheit?

Inhaftierung, Zwangsumsiedlung, seelische und körperliche Gewalt: Die DDR-Diktatur schöpfte die ganze Bandbreite repressiver Maßnahmen aus. Auch heute ist das Schicksal der Verfolgten nur wenigen bewusst. Über den schwierigen Weg zu einer Kultur der Erinnerung.

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Ein Denkmal an der ehemaligen innerdeutschen Grenze zeigt zwei ineinandergreifende Hände.

Bernd Martens

Der Blick zurück: Erwartbare Enttäuschungen

Seit 20 Jahren ist die DDR Geschichte. Doch sie lebt zugleich weiter in Erinnerungen, Vorstellungen und Erzählungen. Welche Bilder von der DDR haben die Menschen heute?

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Ein Grenz-Beobachtungsturm aus den 60er Jahren zwischen Elementen der Betonsperrmauer der ehemaligen innerdeutsche Grenze.

Bernd Martens

Die Einigung als Experiment

Fand nach der Wende im Osten Deutschlands ein gesellschaftlicher Großversuch statt? Wurden hier Neuerungen erprobt? Und wenn ja: von wem und mit welchen Ergebnissen?

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Illustration, die Kathrin und Ereignisse rund um den Mauerfall 1989 zeigt.
Messenger-Projekt

Der Mauerfall und ich

Es ist Leipzig im Spätsommer des Jahres 1989. Die Studentin Kathrin und ihre Freundinnen und Freunde erleben eine Zeit des Umbruchs in der DDR. Im November fällt die Mauer und damit die Grenze, die Deutschland und die Deutschen viele Jahrzehnte trennte. Über ihre Erlebnisse hat Kathrin von August bis November 2019 im bpb-Messengerprojekt "Der Mauerfall und ich" berichtet.

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Der 18. März steht mit den revolutionären Berliner Barrikadenkämpfen vom 18. März 1848 und der ersten freien DDR-Volkskammerwahl vom 18. März 1990 in besonderem Maße für die repräsentative Demokratie, für Menschen- und Bürgerrechte und für die Einheit Deutschlands.

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13. August 1961: In den frühen Morgenstunden beginnt der Bau der Mauer, die Deutsche Teilung wird zementiert. Am Abend des 9. November 1989 kommt es zum Mauerfall. Bald 30 Jahre danach ist Deutschland in vielem noch immer ein Land mit zwei Gesellschaften.

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Auf der Seepromenade Warnemünde
3. Juli 1990
Dossier

Ostzeit

Die Fotografen der Agentur Ostkreuz erzählen in ihren Bildern Geschichten aus einem vergangenen Land – authentisch und ungeschönt. Sie zeigen den Alltag, die Arbeit und die Menschen hinter der DDR.

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Stacheldrahtsperre in der Bernauer Straße: Volkspolizisten halten Ost-Berliner in Schach, 13. August 1961
Online-Angebot

Chronik der Mauer

28 Jahre war die Berliner Mauer Symbol der deutschen Teilung und des Kalten Krieges. In zeitlicher Abfolge werden Ursachen, Verlauf und Folgen von Mauerbau und Mauerfall durch Texte, Film- und Tonmaterial, Fotos und Zeitzeugeninterviews dargestellt.

Mehr lesen auf chronik-der-mauer.de

Bildwortmarke BReg
Angebote der Bundesregierung

Freiheit und Einheit

"Freiheit und Einheit" ist die Internetseite der Bundesregierung zur Erinnerung an die Ereignisse rund um Friedliche Revolution und Wiedervereinigung. Hier finden Sie eine Chronik der Ereignisse, Veranstaltungshinweise sowie eine umfangreiche Mediathek.

Mehr lesen auf freiheit-und-einheit.de