Eine Gruppe von Frauen demonstriert am 12.03.1912 in Berlin für das Frauenwahlrecht

Dossier

Frauenwahlrecht

Frauen haben das Recht zu wählen. Eine Selbstverständlichkeit, die bis vor 100 Jahren in Deutschland fast undenkbar war und hart erkämpft werden musste. Das Dossier zeichnet die Geschichte dieses Kampfes nach und blickt auf die Entwicklung des Frauenwahlrechts und der Gleichberechtigung von Frauen in der Politik bis heute.

Mehr lesen

Luther-Denkmal in Wittenberg

Dossier

Reformation: Luthers Thesen und die Folgen

Am 31. Oktober 1517 schlug Martin Luther seine 95 Thesen zur Ablasspraxis an die Wittenberger Schlosskirche. Welche Voraussetzungen hatte die Reformation? Und welche Folgen hat sie bis heute?

Mehr lesen

Der Galgenbaum von Jacques Callot.

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 30-31/2018)

Dreißigjähriger Krieg

1618 löste der Prager Fenstersturz den Dreißigjährigen Krieg aus, in dem mehrere europäische Mächte um die religiöse und weltliche Vorherrschaft in Europa kämpften. Gibt es Lehren für die Gegenwart?

Mehr lesen

18. Januar 1871: Proklamation von Wilhelm I. zum Deutschen Kaiser im Spiegelsaal des Schlosses von Versailles. Gemälde von Anton von Werner.

Das Deutsche Kaiserreich

War das Deutsche Kaiserreich ein "normaler" Nationalstaat? Oder führte der "deutsche Sonderweg" in die Moderne letztlich zu Weltkrieg und Nationalsozialismus?

Mehr lesen

Soldatenfriedhof der Panzerfestung Douaumont des 1.Weltkrieges, 7 km nördlich von Verdun.

Der Erste Weltkrieg

Vor 100 Jahren, am 11. November 1918, endete der Erste Weltkrieg. Er gilt als Zäsur des beginnenden 20. Jahrhunderts: Er zerstörte naive Fortschrittshoffnungen, offenbarte die Zerstörungspotentiale der industriellen Moderne und prägte als "Urkatastrophe" maßgeblich alle Bereiche von Staat, Gesellschaft und Kultur ebenso wie den weiteren Verlauf der neueren Geschichte.

Mehr lesen

Ein Straßenschild ragt vor strahlend blauem Himmel über Reste der Berliner Mauer. Auf dem weißen Schild steht "Platz des 9. November 1989". Auf der Mauer sind Teile von Buchstaben in roten, schwarzen und gelben Graffiti zu erkennen.

Der 9. November in der deutschen Geschichte

1848, 1918, 1923, 1938, 1989: Der 9. November gilt als "Schicksalstag" in der deutschen Geschichte. Jedes Jahr fallen an diesem Tag Feier- und Gedenkstunden zusammen. 1938 gipfelte an diesem Tag der staatliche Antisemitismus in einem Pogrom gegen die jüdische Bevölkerung.

Mehr lesen

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kommt während der konstituierenden Sitzung des 19. Deutschen Bundestages am 24.10.2017 im Plenarsaal im Reichstagsgebäude in Berlin aus der Wahlkabine.

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 42/2018)

Frauen wählen

Vor knapp 100 Jahren erlangten Frauen beziehungsweise die Frauenbewegung endlich das Wahlrecht in Deutschland.

Mehr lesen

Der Potsdamer Platz im Berlin der 1920er Jahre.

Dossier

Weimarer Republik

Die Weimarer Republik war in den bald 100 Jahren seit ihrer Gründung schon so einiges: erste deutsche Demokratie, Republik ohne Republikaner, Zwischenkriegszeit, aber auch Negativfolie und Identitätsressource zugleich. Was prägte diese bewegte, teils widersprüchliche Zeit zwischen 1918 und 1933?

Mehr lesen

Ein britischer Soldat mit deutschen Kriegsgefangenen 1945.

Dossier

Der Zweite Weltkrieg

Vor 70 Jahren endete mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht der Zweite Weltkrieg in Europa. Als nationalsozialistischer, rasseideologischer Vernichtungskrieg hatte er Millionen Menschen das Leben gekostet.

Mehr lesen

Flüchtlingsstrom nach Westberlin 1961

Flucht und Vertreibung

Alles zurücklassen und aus der Heimat fliehen: Kriege und Gewalt zwingen immer wieder viele Flüchtlinge zum Aufbruch ins Ungewisse. Allein der Zweite Weltkrieg machte Millionen Menschen heimatlos. Diese Themenseite beleuchtet die Geschichte von Flucht und Vertreibung im Europa des 20. Jahrhunderts.

Mehr lesen

Erste Tagung des parlamentarischen Rates in Bonn. Am Nachmittag des 1. September 1948 hielt der parlamentarische Rat in Bonn seine erste Sitzung ab. Neben den 65 stimmberechtigten Mitgliedern aus westdeutschen Ländern nahmen Vertreter Berlins mit beratender Stimme an der Sitzung teil.

Grundgesetz und Parlamentarischer Rat

Am 1. September 1948 traf in Bonn zum ersten Mal der Parlamentarische Rat zusammen, um das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland auszuarbeiten. Viele Fragen mussten beantwortet werden: Wie sollte der neue Staat aussehen? Nach welchen Prinzipien sollte er funktionieren?

Mehr lesen

Ein Modell der Berliner Museumsinsel.

60 Jahre Kriegsende – Wiederaufbaupläne der Städte

Bereits während des Zweiten Weltkrieges wurde über den Wiederaufbau der deutschen Städte diskutiert. Welchen Leitbildern folgte der Städtebau in den zwei deutschen Nationen nach 1945? Vor welchen Aufgaben steht er heute? Ein Spezial über Geschichte und Zukunft der Städteplanung in Deutschland.

Mehr lesen

Fahnenschwenker vor dem Brandenburger Tor am 17. Juni 1953.

Dossier

Der Aufstand des 17. Juni 1953

Mutig demonstrierten Ostdeutsche am 17. Juni 1953 in der ganzen DDR für geringere Arbeitsnormen und Demokratie. Ihre Hoffnungen wurden nach wenigen Stunden zerstört, als sowjetische Panzer auffuhren und den Aufstand niederschlugen. Trotzdem blieb der Volksaufstand ein Trauma für die SED-Führung.

Mehr lesen

DDR-Demonstration, Ministerium für Staatssicherheit Stasi, Überwachungsmonitore

Dossier

Stasi

Sie war zentrales Machtinstrument der allmächtig regierenden SED in der DDR - die Geheimpolizei "Staatssicherheit". Alles wissen, alles kontrollieren, Menschen manipulieren. Dieses Dossier beleuchtet Aspekte des Stasi-Wirkens mit Hilfe von Analysen, Filmen, MfS-Dokumenten sowie Interviews mit Opfern und Tätern.

Mehr lesen

Brandenburger Tor

Dossier

Deutsche Teilung - Deutsche Einheit

13. August 1961: In den frühen Morgenstunden beginnt der Bau der Mauer, die Deutsche Teilung wird zementiert. Am Abend des 9. November 1989 kommt es zum Mauerfall. Bald 30 Jahre danach ist Deutschland in vielem noch immer ein Land mit zwei Gesellschaften.

Mehr lesen

50 Jahre Anwerbeabkommen

Dossier

Das Anwerbeabkommen 1961

Am 30. Oktober 1961 schloss die Bundesrepublik ein Anwerbeabkommen mit der Türkei. Heute gehört deutsch-türkisches Zusammenleben zur Alltagsrealität in Deutschland - von Hamburg bis München, von Köln bis Berlin.

Mehr lesen

"Eine Revolte, die um den gesamten Erdball ging" - Daniel Cohn Bendit gemeinsam mit anderen Aktivisten auf einer Demonstration in Saarbrücken im Jahr 1968.

Die 68er-Bewegung

Sie protestierten gegen starre Strukturen, den Vietnamkrieg, die rigide Sexualmoral und die Nichtaufarbeitung des Nationalsozialismus: Tausende von Studenten gingen in den 1960er Jahren auf die Straße – und als 68er in die Geschichtsbücher ein. War diese Zeit notwendig für den Übergang in die moderne Gesellschaft?

Mehr lesen

Brennender Bus in Prag am 21.8.1968

Prag 1968 und die Rolle der DDR

Am 21. August 1968 beendeten Kampftruppen des Warschauer Pakts gewaltsam die reformkommunistische Bewegung des "Prager Frühlings" in der damaligen CSSR (den heutigen Ländern Tschechien und Slovakei). Dies hatte auch Folgen in der DDR, deren Staatsführung maßgeblich den Einmarsch gefordert hatte.

Mehr lesen

Die RAF löste eine nie da gewesene Großfahndung aus.

Die Geschichte der RAF

Im Oktober 1977 entführte die RAF Hanns-Martin Schleyer. Die dramatischen Ereignisse während der 44-tägigen Geiselnahme gingen als "Deutscher Herbst" in die Geschichte ein. Lesen Sie Hintergründe, Chroniken und Analysen zur Geschichte der terroristischen "Roten Armee Fraktion".

Mehr lesen

Auf der Seepromenade Warnemünde
3. Juli 1990

Dossier

Ostzeit

Die Fotografen der Agentur Ostkreuz erzählen in ihren Bildern Geschichten aus einem vergangenen Land – authentisch und ungeschönt. Sie zeigen den Alltag, die Arbeit und die Menschen hinter der DDR.

Mehr lesen

Abschlussfeier der X. Weltfestspiele der Jugend und Studenten in Ost-Berlin, 5. August 1973.

Spezial

Weltfestspiele 1973

8 Millionen Menschen kamen während der Weltfestspiele 1973 in Ost-Berlin zum X. Jugendfestival zusammen. Es ging weder um Zehnkampf noch um Gewichteheben, sondern um politische Inszenierung.

Mehr lesen

Online-Angebot

Chronik der Mauer

28 Jahre war die Berliner Mauer Symbol der deutschen Teilung und des Kalten Krieges. In zeitlicher Abfolge werden Ursachen, Verlauf und Folgen von Mauerbau und Mauerfall durch Texte, Film- und Tonmaterial, Fotos und Zeitzeugeninterviews dargestellt.

Mehr lesen auf chronik-der-mauer.de

Der Tag in der Geschichte

  • 14. November 1961
    Viertes Kabinett Adenauer: Es besteht aus einer CDU/CSU- und FDP-Koalition, der mit Elisabeth Schwarzhaupt erstmals eine Frau als Ministerin angehört. Am 29. 11. 1961 gibt Adenauer seine Regierungserklärung ab. Bundeskanzler Konrad Adenauer (CDU)... Weiter
  • 14. November 1971
    Nach offiziellen Angaben bestätigen die Wahlen zur 6. Volkskammer, zu den Bezirkstagen und zur Ost-Berliner Stadtverordnetenversammlung mit 99,85 Prozent der Stimmen die Einheitsliste der Nationalen Front (Wahlbeteiligung: 98,48 Prozent). Am 26. 11. 1971... Weiter
  • 14. November 1975
    Der Mannheimer Parteitag der SPD verabschiedet den ökonomisch-politischen Orientierungsrahmen als Langzeitprogramm bis 1985. Es präzisiert auf der Basis des Godesberger Programms die Grundwerte des demokratischen Sozialismus, es analysiert gesellschaftliche... Weiter
  • 14. November 1982
    Bundesdelegiertenkonferenz der Grünen in Hagen: Bei einem Einzug in den Bundestag soll die Zusammenarbeit mit etablierten Parteien geprüft werden. Zu verhindern seien die Großprojekte Frankfurter Startbahn West und Rhein-Main-Donau-Kanal, die allgemeine... Weiter
  • 14. November 1985
    Das Hochschulrahmengesetz (26. 1. 1976) wird unter Verzicht auf die Gesamthochschule als Leitziel novelliert. Es ändert die Personalstruktur für den wissenschaftlichen Nachwuchs, stärkt die Stellung der Professoren und erweitert den Gestaltungsspielraum der... Weiter
  • 14. November 1990
    Die Außenminister Deutschlands und Polens, Hans-Dietrich Genscher und Krzysztof Skubiszewski, unterzeichnen in Warschau ein Grenzabkommen. Wie im 2+4-Vertrag vereinbart (12. 9. 1990), bestätigen die Vertragsparteien die zwischen ihnen bestehende Grenze an... Weiter
Bildwortmarke BReg
Angebote der Bundesregierung

Erinnern und Gedenken

"Erinnern und Gedenken" ist das zentrale Online-Portal der Bundesregierung zur Erinnerung an Weltkriege und Gewaltherrschaft. Sie finden hier Informationen zu aktuellen Veranstaltungen, Gedenkstätten und historische Reden.

Mehr lesen auf bundesregierung.de

Online-Angebot

17. Juni 1953

Website 17Juni53.de – ein Gemeinschaftsprojekt der Bundeszentrale für politische Bildung, DeutschlandRadio und Zentrum für Zeithistorische Forschung. Als Chronik und Karte führt die Website durch die Geschichte des 17. Juni. Sie versammelt umfangreiche, zum Teil bisher unveröffentlichte Dokumente in Wort, Bild und Ton.

Mehr lesen auf 17juni53.de