2Die Hochschule für Grafik und Buchkunst

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Die Teilnahme an der Demonstration zum 1. Mai war die einzige Verpflichtung der Studenten, auf der Rektor Heisig bestand. Die Studenten fanden jedoch einen Weg, trotz dieser Anordnung ihre persönliche Haltung zu den politischen Verhältnissen zur Anschauung zu bringen: Traditionsgemäß wurde von Studenten ein Objekt für den 1. Mai verfertigt. Das dritte Studienjahr malte 1984 detailgetreu das in jedem öffentlichen Raum befindliche Porträt Erich Honeckers nach – ein damaliger Student: „Alles war eine Spur zu groß – der Kopf, die Brille, das Parteiabzeichen. Und das Lächeln ein bisschen zu selbstgefällig.“ Foto: Jens Rötzsch
Die Teilnahme an der Demonstration zum 1. Mai war die einzige Verpflichtung der Studenten, auf der Rektor Heisig bestand. Die Studenten fanden jedoch einen Weg, trotz dieser Anordnung ihre persönliche Haltung zu den politischen Verhältnissen zur Anschauung zu bringen: Traditionsgemäß wurde von Studenten ein Objekt für den 1. Mai verfertigt. Das dritte Studienjahr malte 1984 detailgetreu das in jedem öffentlichen Raum befindliche Porträt Erich Honeckers nach – ein damaliger Student: „Alles war eine Spur zu groß – der Kopf, die Brille, das Parteiabzeichen. Und das Lächeln ein bisschen zu selbstgefällig.“ (© Jens Rötzsch)