Hans und Sophie Scholl mit Christoph Probst (v.l.n.r.). Abschied vor der Abfahrt zur Ostfront, München Juli 1942.

20.4.2005 | Von:

Auszüge aus den Verhörprotokollen von Hans Scholl

Februar 1943

Auszüge aus den Verhörprotokollen, Teil III

Ich bin der Ansicht, dass in Deutschland in der Zeit von 1918-1933 und vor allem 1933 nicht zu sehr die Masse des Deutschen Volkes politisch versagt hat, sondern gerade diejenige Schicht, eines Staates, der ein Volk politisch führen sollte, die Intelligenz. Obgleich sich in Deutschland an Gelehrten- und Spezialistentum auf allen Gebieten des geistigen Lebens zu voller Blüte entwickelte, waren gerade diese Menschen nicht in der Lage, die einfachsten politischen Fragen richtig zu beantworten. Nur aus diesem Grunde ist es erklärlich, dass Massenbewegungen mit ihren einfachen Parolen jede tiefere Gedankenarbeit übertönen konnten. Ich empfand, dass es höchste Zeit war, diesen Teil des Bürgertums auf seine staatspolitische Pflichten aufs Ernsteste hinzuweisen. Hätte die aussenpolitische Entwicklung zunächst noch friedlichere Bahnen verfolgt, so wäre ich sicher nicht vor die Alternative gestellt worden: Soll ich Hochverrat begehen oder nicht? Sondern ich hätte versucht, innerhalb dieses Staates die positiven Kräfte derart zu mobilisieren, dass sie im Laufe der Zeit alles Negative überflügelt hätten und zu einem Staatswesen übergeleitet hätten, welches erstrebenswert geworden wäre.

Den Vervielfältigungsapparat besorgte ich mir kurz vor der Herausgabe des ersten Blattes und zwar bei der Firma Beierle. Es war ein Greif-Vervielfätiger mit Handabzug für 32 RM. Papier und Matrizen habe ich mir – soweit ich mich erinnern kann – bei der Fa. Kaut und Bullinger besorgt. Die Schreibmaschine hat mit Alexander Schmorell verschafft, ohne dass er aber von meinem Vorhaben etwas gewusst hatte. Wo er die Schreibmaschine herhatte, weiss ich nicht. Ich kann zu diesem Punkt auch auf nochmaligen Vorhalt keine anderen Angaben machen. Der Entwurf des Flugblattes – wie auch seine Ausführung und Verschickung – stammt von mir. Ich habe diese Arbeit in meinem damaligen Zimmerchen am Athenerplatz 4 ausgeführt. Ich habe damals allein gewohnt, d.h. meine Schwester studierte noch nicht in München. Ich habe von jedem Flugblatt der "Weißen Rose" etwa 100 Stück hergestellt, in Briefumschläge verschlossen und an ganz bestimmte – aus dem Telefonbuch Münchens – ausgewählte Adressen versandt.

Im ganzen erschienen vier verschiedene, nummerierte (I-IV) Auflagen. Der Gesichtspunkt nach welchem ich die Adressen auswählte, erklärt sich aus dem Motiv meiner Handlung. Ich wollte die intelligentere Schicht aufrufen und wandte mich daher hauptsächlich an Akademiker usw. Auch an einige Münchner Wirte habe ich diese Blätter adressiert. Ich wollte dadurch erreichen, dass sie populär werden, denn ich hoffte, dass die Wirte es an ihre Gäste weitererzählen würden. Das benutzte Telefonbuch habe ich mir zu diesem Zwecke neu besorgt. Ich habe es beim Umzug vernichtet. Ich habe mir die Namen – wie es auch einem der Flugblätter angegeben ist – nicht notiert und daher kommt es auch, dass nicht alle Abonnenten gleichmäßig beliefert wurden, obwohl dies ursprünglich in meiner Absicht gelegen war.

Ich habe bei der Versendung der späteren Ausgabe die Leute nicht mehr so genau im Gedächtnis gehabt. Die Leute, die ich angeschrieben habe, sind mir größtenteils unbekannt. Darunter befinden sich jedoch einige wenige Professoren, die ich von den Vorlesungen her kenne und zwei oder drei persönliche Bekannte. Von den Bekannten fallen mir jetzt nur zwei ein, nämlich der Gastwirt Josef Poschenrieder in Tölz, den ich aber nur als Wirt kenne und der Dichter Hermann Claudius mit dessen Tochter Ursula ich längere Zeit befreundet war. Claudius wollte ich mit diesem Blatt ärgern, weil er nationalsozialistisch gesinnt ist. Mir ist bekannt, daß es vor längerer Zeit in München im Rahmen der Kdf-Veranstaltungen aus eigenen Werken gelesen hat, doch weiß ich nichts davon, daß er vor Studenten ebenfalls aus eigenen Werken lesen sollte. Jedenfalls habe ich ihn dazu nicht aufgefordert.

Über den Gesundheitszustand des Claudius bin ich unterrichtet. Mit dem Dichter Benno v. Mechow, wohnhaft in Brandenburg hatte ich kurz nach dem Frankreichfeldzug einen kurzen Briefwechsel über eine Novelle von ihm, die um diese Zeit in der Frankfurter Zeitung veröffentlicht wurde. Den Titel kann ich augenblicklich nicht angeben. Eben fällt er mir ein, er lautet: Novelle auf Sizilien. Weiter habe ich in Tölz den Dr. med. vet. Josef Schneider, dort Bahnhofstr. 13 wohnhaft kurz kennen gelernt und sandte ihm ein Flugblatt der Ausgabe I, II und III zu. An das Polizeipräsidium München habe ich keine solchen Flugblätter geschickt. Wenn mir gesagt wird, die Postsendung wäre unter "Einschreiben" gelaufen, so kann ich nur sagen, daß ich es ganz bestimmt nicht gemacht habe. Ich vermute, daß sich ein von mir Angeschriebener auf diese Weise der Schriften entledigt hat.

Auf den Namen Franz Monheim in Aachen bin ich gekommen, weil ich seinen Sohn in einem Lazarett kennen gelernt hatte. Ich habe auch nach Zell bei Ruhpolding einigemale Schriften geschickt. Die Empfänger sind entweder Besitzer von Cafes oder Krämereien, die ich während meiner dortigen Aufenthalte kennen lernte. Durch meine Abberufung nach Rußland am 20.7.1942 wurde ich an der Herausgabe weiterer solcher Schriften gehindert. Ob ich andernfalls weiterhin solche Schriften hergestellt und verbreitet hätte weiß ich nicht mehr, weil ich damals schon im Zweifel war, ob dies der rechte Weg sei.

Den zum Herstellen dieser Schriften benützten Abziehapparat habe ich an die Fa. Bayerle wieder verkauft. Glaublich habe ich dafür 15,-- oder 20.–RM bekommen. Die Schreibmaschine habe ich an Alexander Schmorell zurückgegeben. Auf Befragen betone ich nochmals, daß Schmorell mit der Herstellung und Verbreitung dieser Schriften nichts zu tun hatte und davon auch nichts wußte. Er hat zwar von diesen Flugblättern später erfahren, nicht aber durch mich, sondern von anderen Studenten. Ich habe mich wohlweislich gehütet, anderen Studenten zu sagen, dass ich der Hersteller und Verbreiter dieser Flugblätter bin und ich habe auch anderen Studenten oder Außenstehenden diese Flugblätter nicht gezeigt. Meine Schwestern, übrigens alle Familienangehörigen wußten von dieser meiner Tätigkeit gar nichts.

Mit der mir eben vorgezeigten Schrift "Sieg um jeden Preis" habe ich nichts zu tun. Ich will damit sagen, daß ich von deren Herstellung und Verbreitung nie etwas gehört habe. Ich würde es nun jedenfalls zugeben, wenn ich auch diese Schrift hergestellt und verbreitet hätte. Ebenso verhält es sich mit der mir eben vorgezeigten Schrift "30.1.1933 – 10 Jahre Natinalsozialismus! – 30.1.1943" von deren Existenz ich bisher nichts gewußt habe. Zu den Bayerischen Motoren-Werken in München habe ich keinerlei Beziehungen, war noch nie in diesem Betrieb und kenne von dort keinen Arbeiter oder Angestellten. Ich habe bei irgendeiner Unterhaltung erfahren, daß die Predigten des Bischofs von Münster, Graf von Galen, vervielfältigt und verbreitet worden sind. Ich weiß heute bestimmt nicht mehr, bei welcher Gelegenheit und wann ich davon hörte. Ein Exemplar dieser Schrift ist mir aber nie zu Gesicht gekommen.

Auf Befragen erkläre ich ausdrücklich, daß ich außer den von mir jetzt zugegebenen Schmier- oder Propagandaaktionen weitere nicht ausgeführt habe. Ich habe nie Plakate oder dergleichen mit irgendwelchen Vermerken versehen. Von einer angeblich in München stattgefundenen V-Propaganda habe ich nichts gehört und stehe damit auch in keinerlei Zusammenhang. Zurückkommend auf meine Schrift "Die weiße Rose" möchte ich auf Befragen, warum ich diesem Flugblatt gerade diese Überschrift gegeben habe, folgendes erklären: Der Name "die Weiße Rose" ist willkürlich gewählt. Ich ging von der Voraussetzung aus, daß in einer schlagkräftigen Propaganda gewisse fest Begriffe da sein müssen, die an und für sich nichts besagen, einen guten Klang haben, hinter denen aber ein Programm steht. Es kann sein, dass ich gefühlsmäßig diesen Namen gewählt habe, weil ich damals unmittelbar unter dem Eindruck der spanischen Romanzen von Brentano "Die Rosa Blanca" gestanden habe. Zu der "Weißen Rose" der englischen Geschichte bestehen keine Beziehungen. Daß früher einmal eine Mädchenorganisation unter diesem Namen bestanden hat, wußte ich gar nicht. Die Flugblätter, welche mit Maschine geschrieben und inhaltlich mit der "Weissen Rose" identisch sind, stammen nicht von mir.

Von dem Gedanken, eine schlagkräftige Organisation zu schaffen, bin ich bald wieder abgekommen, weil ein solches Unternehmen nicht zeitgegeben ist. Ich hatte diesen Gedanken im Anfang des Januar 1943 nur ganz flüchtig gefaßt. Ich habe darüber mit niemanden gesprochen und es ist nicht der geringste Versuch zur Bildung einer solchen Organisation unternommen worden.

Bei dem Vervielfältigungsapparat den ich bei der Aktion im Januar und Februar 1943 im Dezember 1942 bei der Fa. Bayerle gekauft habe, handelt es sich um einen gebrauchte "Roto Preziosa-Apparat", Fabr.-Nr. 13101. Er kostete 240,-- RM. Er wurde zusammen von Schmorell und mir bezahlt, da mir Schmorell etwas 500,-- RM zur Verfügung stellte. Beim Einkauf desselben befand ich mich in Uniform (Feldwebel) und auf die Frage des Geschäftsinhabers, zu welchem Zweck ich diesen benötige, erklärte ich kurz für studentische Zwecke. Beim Anbringen der Schriften "Nieder mit Hitler" haben Schmorell und ich abgewechselt. Es hat also Schmorell eine Zeitlang den Farbkübel getragen und ich habe den Pinsel gehabt und umgekehrt.

An Soldaten, die sich an der Front befinden, habe ich keine von mir hergestellten Schriften geschickt. Aus grundsätzlichen Erwägungen habe ich davon Abstand genommen, weil ich die psychologische Verfassung eines Frontsoldaten durch eigene Erfahrung kenne und der Überzeugung bin, dass man an der Front nicht mit solchen Dingen kommen darf. Bei den literarischen Briefen, die ich geschrieben habe, handelt es sich um einen Rundbrief mit dem Titel: "Das Windlicht". Diese Briefe wurden an einen ehemaligen Ulmer Freundeskreis, der jetzt durch den Krieg auseinandergerissen worden ist, versandt, um auf diese Weise eine geistige Brücke zu schlagen. Er war unpolitischer Art und steht mit den Flugblättern in keinem Zusammenhang. Der Rundbrief enthielt in einem Heft mehrere Aufsätze von meiner Schwester Inge Scholl, Otto Aicher und mir verfaßt. Von den Empfängern sind mir augenblicklich folgende Namen m Gedächtnis:
Oberfeldwebel Ernst Reden, gefallen
Hauptmann Fritz Hartnagel (Stalingrad)
Gefreiter Werner Scholl (Bruder) und
Gefreiter Wilhelm Habermann.
Glaublich wurden diese Rundbriefe nur an 8 Mann versandt.
Diese Briefe sind im Frühjahr 1942 in Ulm von meiner Schwester Inge Scholl geschrieben worden.

An der Studentenkundgebung im Deutschen Museum in München, in deren Anschluß es zu einer Demonstration gekommen ist, habe ich entgegen einem Befehl meines Truppenteils (Studentenkomp.) nicht teilgenommen, weil mich die Rede des Gauleiters nicht interessierte. Ich war auch nicht Teilnehmender der erwähnten Demonstration und habe davon erst am folgenden Tage durch verschiedene Studenten erfahren. Im Hauptpostamt habe ich nie die Flugblätter ausgelegt, insbesondere hatte ich dabei nie einen Zusammenstoß mit einem Wehrmachtsangehörigen. Ich kenne auch niemand, der nach der Beschreibung in Frage kommen könnte. Die in meiner Wohnung vorgefundene 08-Pistole habe ich nie bei meinen nächtlichen Aktionen mitgeführt. Diese habe ich mir in Rußland organisiert.

In einem ersten Verhör am 21. Februar 1943 ging es um Scholls Mitgliedschaft im Deutschen Alpenverein und um Bekannte und Freunde. Er wurde zu verschiedenen Briefen und ihren Inhalt befragt, die er erhalten hatte. Unter anderem handelte es sich dabei um einen Brief von seiner Kommilitonin und ehemaligen Freundin Traute Lafrenz sowie um einen von Prof. Karl Muth, in dem er sich offenbar kritisch über einen Fliegerangriff auf München geäußert hatte. Scholl betonte, dass Muth ihn in keiner Weise beeinflusst oder gar zu seiner Tätigkeit gegen das Regime ermutigt habe. Am selben Tag wurde er nochmals vernommen:

Geheime Staatspolizei
Staatspolizeileitstelle München
II A Sondk./Ma
München, den 21. Feb. 1943

Weiter vernommen mach der led. Student cand. med. Hans Fritz Scholl, geb. 22.9.1918 in Ingersheim, folgende Angaben

Nach Vorzeigung des Abschnittes eines Posteinlieferungsscheines wonach am 30.6.42 an die Fa. Franz Baier in München, Sendlingerstr. 49, ein Betrag von RM 36,-- einbezahlt und ich neuerdings zur Wahrheitsangabe ermahnt wurde, will ich nun auch hinsichtlich der Herstellung und Verbreitung der Flugblätter "Die Weisse Rose" die volle Wahrheit sagen. Bei meiner letzten Vernehmung habe ich erklärt, dass ich diese Schriften allein hergestellt und verbreitet habe. Dies ist nicht richtig, denn auch dabei war mir Schmorell behilflich. Ich will nun die Sache zusammenhängend schildern:

Den Entwurf haben wir in gemeinschaftlicher Arbeit gefertigt. Die erste Anregung hierzu ging von mir aus. Schmorell hat sich sofort zur Mitarbeit bereit erklärt. Das erste Blatt habe ich entworfen. Das zweite Blatt stammt zur Hälfte von mir, den zweiten Teil von "Nicht über die Judenfrage..." an, hat Schmorell verfaßt. Vom dritten Blatt habe ich den ersten Teil bis "höher und immer höher...", Schmorell den Rest verfasst. Der vierte Teil stammt ganz von mir. Wir haben zu unseren Ausführungen keine Quellen gebraucht. Den Abziehapparat, Marke Greif, habe ich bei der Fa. Baier gekauft. Er kostete nicht RM 32,-- sondern 36,-- RM. Dieser Apparat wurde in die Wohnung von Schmorell verbracht; ob wir beide ihn dorthin beförderten weiss ich heute nicht mehr. Auch kann ich nicht sagen, ob wir oder ich allein diesen zunächst in mein Zimmer verbrachte. Jedenfalls wurden die Flugblätter "Die Weisse Rose", und zwar Teil I bis IV jeweils im Zimmer des Schmorell von beiden gemeinschaftlich angefertigt. Die Schreibmaschine, Marke Remington, hat Schmorell von einem seiner Bekannten geliehen, von wem weiss ich nicht mehr genau, aber ich glaube, er hat einmal den Namen eines mit ihm befreundeten Chemikers (Michl mit Vorname) welcher in seiner unmittelbaren Nachbarschaft wohnt, genannt.

Von "Michl" weiss ich nur, aber auch nicht genau, dass er ein Klassenkamerad von Schmorell war. Ich habe ihn einmal nur ganz flüchtig bei Schmorells gesehen und ich will ihn heute nicht wieder erkennen. Das zum anfertigen der insgesamt etwa 400 Stück Flugblätter benötigten Papier, sowie die Briefumschläge und Briefmarken hat Schmorell besorgt. Die Abzüge haben wir gemeinsam hergestellt, ebenso wurden die Anschriften abwechslungsweise auf der fraglichen Remington-Maschine gemacht. Die Adressen haben wir jeweils aus dem Telefonbuch des Schmorell (Vater) entnommen. Meines Erinnerns war diese Telefonbuch aus dem Jahre 1942. Dies nehme ich an, weil Schmorell sicher die neueste Ausgabe besass. Die Flugschriften haben wir jeweils bei verschiedenen Postämtern eingeworfen. Die Angehörigen des Alexander Schmorell haben von dem Unternehmen nichts bemerkt. Es ist nie einer seiner Angehörigen in das Zimmer gekommen, wenn wir dort gearbeitet haben.

Wenn mir vorgehalten wird, dass ich mit den Herstellern und Verbreitern der Schrift "Grundsätzlicher Befehl" vom 11.1.1940, herausgegeben vom "Der Generalbevollmächtigte des Führers im geheimen Auftrag in Obersalzberg" am 24.2.42 in irgend einer Beziehung stehe, so habe ich dazu zu erklären: Ich kenne diese Sache nicht und habe noch nie von ihr gehört. Ich kann mir nicht denken, von wem sie ausgegangen ist.

Quelle: Bundesarchiv Berlin, ZC 13267, Bd. 2


Dossier

Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg

Mit dem deutschen Überfall auf Polen begann am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg. Als er 1945 endete, lag Europa in Trümmern. Über 60 Millionen Menschen waren tot. Wie konnte es soweit kommen? Und wie sollte es weitergehen mit einem Land, das den größten Zivilisationsbruch der Geschichte begangen hatte?

Mehr lesen

Dossier

Geschichte und Erinnerung

Wird die DDR-Diktatur verharmlost? Und warum begann die intensive Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit erst so spät? Die Deutung von Geschichte ist oft umstritten - und nicht selten ein Politikum.

Mehr lesen

Online-Angebot

Kinofenster.de: Sophie Scholl – Die letzten Tage

Bis heute steht der Widerstand der Münchner Studentin im Dritten Reich sinnbildlich für die Notwendigkeit, sich gegen Unrecht und Unmenschlichkeit aufzulehnen und persönliches Gewissen über willkürliches Recht zu stellen. Zivilcourage und Kompromisslosigkeit kennzeichnen Sophies Geisteshaltung bis zuletzt, historisch verbürgt sind ihre Worte. Kinofenster.de bietet passende filmpädagogische Begleitmaterialien für den Schulunterricht.

Mehr lesen auf kinofenster.de

Die 4. Internationale Konferenz zur Holocaustforschung widmete sich vom 27. bis 29. Januar dem Fokus "Volksgemeinschaft – Ausgrenzungsgemeinschaft. Die Radikalisierung Deutschlands ab 1933". Hier finden Sie die Veranstaltungsdokumentation.

Mehr lesen