Bildnachweis v. l. n. r.: Spielfigur „Blitzcrank“ aus „League of Legends“ (Quelle: Pixabay); Schutzbrief von Feist Hertz, Lizenz: CC-BY-NC-ND (Leo Baeck Institute – New York | Berlin); Einsteinturm (Quelle: Wikimedia); Silberne Spielzeuglokomotive, Lizenz: CC-BY-NC-ND (Jüdisches Museum Hohenems); „Der Vollkommene Pferdekenner“, Lizenz: CC-BY-NC-ND (Leo Baeck Institute – New York | Berlin); Salvarsan-Ampulle, Lizenz: CC-BY-NC-ND (Georg-Speyer-Haus); Stolpersteine für die Familie Frank in Aachen, Lizenz: CC-BY-NC-ND (Volkshochschule Aachen); Siegel von Josel von Rosheim (© Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 56 U 15); Edikt von Kaiser Konstantin aus dem Jahr 321, Lizenz: CC-BY-NC-ND (Biblioteca Apostolica Vaticana); Motorroller "Schwalbe KR51" der Firma Simson, Lizenz: CC-BY-NC-ND (AKF Fahrzeugteile GmbH; Foto: Leo Baeck Institute – New York | Berlin)

20.10.2021 | Von:
Marion Kaplan

Portrait Bertha Pappenheim

Die Frauenrechtlerin Bertha Pappenheim hielt es für ein religiöses jüdisches Gebot sowie für den besten Ausdruck deutsch-liberaler Tradition, das Leben von Frauen zu verbessern.

Portrait von Bertha PappenheimPortrait von Bertha Pappenheim, Shared History Projekt. Lizenz: cc by-nc-nd/4.0/deed.de (Leo Baeck Institute – New York | Berlin)

Das Objekt

Nach den von Herta Pineas unterzeichneten biographischen Angaben, die sich in der Helene Krämer Collection (AR 2046) im Archiv des Leo Baeck Institute finden, schenkte Helene Krämer dieses in Öl gemalte Portrait der Vorreiterin der Frauenrechtsbewegung Bertha Pappenheim dem Leo Baeck Institute im Jahr 1977. Zum Zeitpunkt der Schenkung war Helene Krämer 82 Jahre alt und wohnte im Pflegeheim "Daughters of Jacob" in der Bronx. Herta Pineas notierte, dass das Gemälde einst im "Mädchenclub" des Vereins "Weibliche Fürsorge" in Frankfurt gehangen hatte und dass es von Helene Edinger geschaffen worden war, einer Hobbymalerin und Tante von Dora Edinger, der ersten Biographin von Bertha Pappenheim.

Historischer Kontext

Für Bertha Pappenheim war der Feminismus eine Brücke zwischen deutscher und jüdischer Kultur

Die junge Frau in diesem Portrait, das über Jahre im vom Frankfurter Verein "Weibliche Fürsorge" betriebenen "Mädchenclub" hing, hat ihr gesamtes Leben der Verbesserung der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Lebensumstände von Frauen gewidmet. Als 1859 in Wien geborene Tochter einer orthodoxen Familie der oberen Mittelschicht hat Bertha Pappenheim nie selbst die Mühsal erfahren, die das Leben der aus Osteuropa eingewanderten Jüdinnen aus der Arbeiterklasse bestimmte, denen ihre Fürsorge galt. Ihr war aber zutiefst bewusst, wie die Gesellschaft, in der sie lebte, der wirtschaftlichen, sozialen und intellektuellen Teilhabe von Frauen aller Schichten und Ethnien Grenzen setzte.

Als ihre Schulausbildung endete, war sie 16 Jahre alt; die darauffolgenden Jahre waren geprägt von Ernüchterung über die Möglichkeiten, die einer jungen Jüdin ihrer gesellschaftlichen Schicht offenstanden: Ehe, Führung des Haushalts, im besten Fall noch ein bisschen Wohltätigkeit. Nachdem sie ihren Vater bis zu dessen Tod gepflegt hatte, während ihr Bruder seinem Studium an der Universität nachging, und nach Überwindung einer psychischen Erkrankung (durch die von ihr selbst unternommene "Redekur", die durch ihren Arzt Josef Breuer und später durch Sigmund Freud als Fallgeschichte des Fräuleins "Anna O." Berühmtheit erlangte), zog Bertha Pappenheim 1888 mit ihrer Mutter nach Frankfurt. Dort war sie als Übersetzerin tätig, schrieb Theaterstücke und Kurzgeschichten und widmete sich der jüdischen Wohlfahrtspflege. Die von ihr ab den 1890er Jahren und während ihres gesamten Lebens verfassten Texte spiegelten ihre Beschäftigung mit den Rechten der Frauen und mit jüdischen Fragen wider. 1899 veröffentlichte sie das Theaterstück "Frauenrechte" und eine Übersetzung von Mary Wollstonecrafts "A Vindication of the Rights of Women" (Verteidigung der Rechte der Frauen). Mit ihren später publizierten Übersetzungen der Memoiren der Kauffrau Glückel von Hameln aus dem 17./18. Jahrhundert sowie der Z.e’enah u-Re’enah, einer "Frauenbibel" aus dem 16. Jahrhundert, erschloss sie ihren Leserinnen und Lesern jüdisches weibliches Kulturerbe.

Berta PappenheimBerta Pappenheim (© picture-alliance, IMAGNO)
Bertha Pappenheim, die die Förderung von Frauen als religiöse Pflicht des Judentums betrachtete, entwickelte sich zu einer der wichtigsten Unterstützerinnen des Vereins "Weibliche Fürsorge" und eines Wohnheims für ledige Mütter nahe Frankfurt am Main. Sie wusste, dass Frauen protestantischen und katholischen Glaubens in eigenen nationalen Frauenbünden organisiert waren, und nahm sich ein Beispiel an der deutschen feministischen Bewegung. In der Überzeugung, dass "Männer stets und in allen Umständen ihre eigenen Interessen verfolgen", widmete sie sich ausschließlich den Belangen von Frauen. Sie gründete im Jahr 1904 den Jüdischen Frauenbund (JFB); mit Beitritt dieses Dachverbands in den 1894 gegründeten Bund Deutscher Frauenvereine (BDF) integrierte sie die jüdische Frauenrechtsbewegung in den allgemeinen Kampf um Gleichberechtigung in Deutschland.

Bertha Pappenheim zufolge brachte "[d]ie deutsche Frauenbewegung […] dem schüchternen, unsicheren Voranschreiten des jüdischen Frauenwillens Weg- und Zielsicherheit"; von 1914 bis 1924 gehörte sie dem Vorstand des BDF an. Ihr Engagement war die Symbiose ihrer Überzeugungen als Frauenrechtlerin und als Jüdin. Obwohl sie die Angleichung an deutsche kulturelle Normen befürwortete, war ihr die Erhaltung der gesellschaftlichen und religiösen Alleinstellung ihres Volkes dennoch ein zentrales Anliegen. Den sowohl in der deutschen Gesellschaft als auch in der deutschen Frauenbewegung anzutreffenden Antisemitismus nahm sie stets wahr; dennoch unterstützten Bertha Pappenheim und der JFB nachdrücklich die Schwerpunktsetzung des BDF auf Bereiche wie das Recht von Frauen auf Bildung, die Frauen der Arbeiterklasse gewährten Hilfen und den Kampf für das Frauenwahlrecht in Deutschland.

Den Großteil ihres Engagements widmete Bertha Pappenheim jedoch der Verbesserung der Lebensumstände jüdischer Frauen. Sie betonte die Notwendigkeit von Bildung und Ausbildung für jüdische Mädchen, insbesondere in der Hauswirtschaft und Sozialarbeit. Darüber hinaus setzte sie sich für die Rechte der Frauen innerhalb der jüdischen Gemeinschaft ein, vor allem anderen für das Frauenwahlrecht. Von besonderer Bedeutung war ihr Kampf gegen den Frauen- und Mädchenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung. Jüdische Zuhälter und Prostituierte waren zwar nicht die Hauptbeteiligten an diesem Geschäft, doch stachen sie hervor, vor allem in den Augen von Antisemiten. Bertha Pappenheim nahm an allen wichtigen Konferenzen zu diesem Thema teil. Sie beschrieb den Sexhandel in Osteuropa und im Nahen Osten in ihrem Buch "Sisyphus-Arbeit" und unternahm dorthin Reisen, um vor Ort den Kampf gegen Prostitution und Ausbeutung zu organisieren. Bei ihren Bemühungen verband sie zwei Belange: die Verbesserung des Standes jüdischer Frauen und den Kampf gegen den Antisemitismus. Ihre Hoffnung war es, der Welt zu zeigen, dass die jüdische Gemeinschaft den jüdischen Anteil dieses Verbrechens bekämpfte.

Als gläubige Jüdin und entschieden liberale Deutsche hatte sie weder für Assimilationsbestrebungen noch für den Zionismus etwas übrig. Für sie bedeutete die Frauenrechtsbewegung eine Möglichkeit, jüdisches Leben zu stärken; der Zionismus hingegen kam für sie einer Absage an ihr deutsches Vaterland gleich. In den 1920er Jahren nahm der JFB den "Kampf gegen den Antisemitismus" in seine Satzung auf und sagte den Zionisten "jüdische Solidarität" zu. Bei der Machtergreifung der Nationalsozialisten im Jahr 1933 trat der JFB aus dem BDF aus, der sich einige Tage später selbst auflöste. Nach zwei Jahren nationalsozialistischer Herrschaft lernte Bertha Pappenheim Henrietta Szold kennen, die Leiterin der Jugend-Alijah, die deutsch-jüdische Kinder und Jugendliche nach Palästina brachte, und unterstützte sie bei ihrer Arbeit. Sie starb 1936 an Krebs und blieb somit von den schlimmsten Auswüchsen des Nationalsozialismus verschont.

Persönliche Geschichte

Helene Krämer widmete ihr Leben der Flüchtlingshilfe, bis sie selbst zum Flüchtling wurde

    "Es ist keine Pension mit komfortablen Einrichtungen, die verwöhnen und verweichlichen und mit künstlicher Lichtfülle das Auge für den Ernst des Lebens blenden, aber auch keine Fürsorgeerziehungsanstalt mit spartanischen Abhärtungsmaßregeln. Es ist alles, von den Schlafräumen bis zu Keller und Küche, Bade- und Waschräumen, traut, einfach, lieb und heimelig, gewollt primitiv, die Grundidee einprägend: das Leben ist schön, aber es muß durch Arbeit erkauft werden. Es blühen Blumen – wenn sie mit mühe- und liebevollen Händen begossen und gepflegt werden. Zwölf Pflegerinnen unter der sicheren Leitung des Frl. Krämer und der Frau Haas [...] tun Tag und Nacht mit Liebe zum Kinde [...] ihren nicht leichten Dienst."
    "Isenburg" in: Der Israelit. 8. Dezember 1927. Jahrgang 16, Heft 49. S. 9.
Die in diesem 1927 in der von der Frankfurter orthodoxen Gemeinde herausgegebenen Wochenzeitung "Der Israelit" erschienenen Artikel genannte Helene Krämer wurde von Bertha Pappenheim gefördert und widmete ihr gesamtes Arbeitsleben dem Dienst an Waisen und Geflüchteten. Sie selbst war über weite Strecken ihres Lebens Waise oder Geflüchtete.

Helene Krämers Vater, ein Lehrer, starb kurz vor ihrer Geburt 1881 in Höchst. In ihrer Verzweiflung gab ihre Mutter, die nicht in der Lage war, für acht Kinder zu sorgen, ihre Tochter 1888 in das Waisenhaus des Israelitischen Frauenvereins - im selben Jahr, in dem Bertha Pappenheim aus Wien nach Frankfurt zog. Nachdem Bertha Pappenheim 1895 die Leitung des Waisenhauses übernommen hatte, förderte sie Helene Krämer als Mentorin und unterstützte sie großzügig mit eigenen Mitteln. So ermöglichte sie es ihr, das Humboldt-Gymnasium in Frankfurt zu besuchen und später am Pestalozzi-Fröbel-Haus, Teil der wachsenden Reformpädagogik-Bewegung in Deutschland, eine Ausbildung in frühkindlicher Pädagogik zu absolvieren.

Unter dem Einfluss von Bertha Pappenheim und aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen als Waise waren Selbstbestimmung und Selbsthilfe die Eckpfeiler der pädagogischen Tätigkeit von Helene Krämer. 1907 entsandte sie der Jüdische Frauenbund in ein Waisenheim in Galizien, wo sie es trotz Widrigkeiten wie ihrer mangelnden Jiddisch-Kenntnisse und ihres Status als unverheirateter Frau bis 1914 aushielt. Mit Ausbruch des Krieges kehrte sie nach Frankfurt zurück und arbeitete im von der Familie Rothschild finanzierten Heim für Kriegsflüchtlinge. Zuletzt ernannte Bertha Pappenheim sie zur Leiterin eines neuen Heims in Neu-Isenburg für ledige Mütter und durch den Sexhandel ausgebeutete Frauen. Für dieses war sie noch am 8. November 1938 verantwortlich, als das Haus von Nazi-Gewalttätern angegriffen wurde, die eines der vier Gebäude in Brand setzten. Ihr Bericht:

    "Die Barbaren kamen mit Pechfackeln, riefen, ,Öffnet, wir bringen Euch Fleisch‘, drangen in das überfüllte Haus, [und] schrien, ,Juden heraus!‘ [...]. Der Anführer der Horde, der Ingenieur Schmidt, der im Heim die Lichtleitung gelegt hatte, umringte mich, bis er die Heimkasse hatte [...]. Wir standen alle, Säuglinge, die wir in Körbchen hinaustrugen, Kleinkinder, Jugendliche, und Angestellte, über eine Stunde in der kalten Winternacht im Garten bei dem grausigen Anblick des Brandes des Hauses [...]."
Der gesamte Besitz von Helene Krämer fiel den Flammen zum Opfer, doch konnte sie zumindest ein Erinnerungsstück an ihre zerstörte Welt mitnehmen, als sie nach New York zu ihrem Bruder floh: das Gemälde ihrer Mentorin Bertha Pappenheim, das einst im Mädchenclub in Frankfurt gehangen hatte.

Dieser Beitrag ist Teil des Shared History Projektes vom Leo Baeck Institut New York I Berlin.

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