Checkpoint Charlie, Panzer, 1961
James F. Byrnes war amerikanischer Außenminister von 1945-1947 unter Präsident Harry S. Truman.

Deutsche Teilung im Kalten Krieg

Ost-West-Konflikt und deutsche Teilung

Bereits am 6. September 1946 verkündete der amerikanische Außenminister Byrnes, man wolle dem deutschen Volk die Regierung wiedergeben und es wieder in die Reihe freien Völker aufnehmen. Dieses Versprechen hatte durchaus richtungsweisenden Charakter: Durch die Schaffung der Bizone und wirtschaftliche Unterstützung in Form des Marshall-Plans war die Spaltung Deutschlands vorprogammiert.

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Schwarz-Weiß-Foto (undatiert!): Mehrere Berliner Kinder sitzen 1948 auf dem Zaun des Berliner Flughafens Tempelhof, während ein so genannter 'Rosinenbomber' der US-Luftstreitkräfte über ihnen zur Landung ansetzt.

Deutsche Teilung im Kalten Krieg

Berlin - auf dem Weg zur geteilten Stadt

Die anhaltenden Differenzen zwischen den Westmächten und der UdSSR entluden sich 1948 in der sowjetischen Blockade der Land- und Wasserwege nach Berlin. Lediglich drei Luftkorridore sicherten die Versorgung des Westteils der Millionenstadt. Als die Blockade 1949 aufgehoben wurde, war das Schicksal Berlins als geteilte Stadt besiegelt.

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Die Delegation der Volkskammer der DDR am Flughafen Schönefeld vor ihrem Abflug nach Bonn am 19. September 1952

Andreas Meier

Gesprächsstrategie im Kalten Krieg: Empfang einer Volkskammerdelegation im Deutschen Bundestag 1952

Im September 1952 beobachtete die Weltpresse den ersten Empfang einer Volkskammerdelegation im Deutschen Bundestag. Heute erwähnt ihn kein Schulbuch. Dieser Beitrag thematisiert eine "vorwegnehmende Utopie", mit der der damalige Präsident des Deutschen Bundestages Hermann Ehlers (CDU) 1952 im Kalten Krieg – gegen die Koalition von Bundeskanzler Adenauer (CDU) mit der SPD – gesellschaftliche Gesprächsforen in beiden deutschen Staaten politisch nutzen wollte mit dem Ziel, die deutsche Einheit in freiheitlicher Ordnung herbeizuführen.

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Soldaten der Volkspolizei (dunkle Uniform) und Nationalen Volksarmee (NVA) überwachen den Bau der Mauer am Potsdamer Platz, 13. August 1961.

DA 11+12/2011 – Forum

Die Zäsur des Mauerbaus im Kalten Krieg und in der deutsch-deutschen Geschichte

Welchen Stellenwert besaß der Mauerbau für die deutsche-deutsche Geschichte, für die Entwicklung der Bundesrepublik und für die der DDR wirklich? Im Vergleich mit der Kubakrise wird zudem deutlich, welche Bedeutung dem 13. August 1961 für den Verlauf des Kalten Krieges tatsächlich zukommt.

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Generaloberst Anatolij Grigorjewitsch Mereschko

Deutschland Archiv 2/2011 – Dokumentation

"Arbeiten Sie einen Plan zur Grenzordnung zwischen beiden Teilen Berlins aus!"

Generaloberst Anatolij Grigorjewitsch Mereschko war 1961 beauftragt, "einen Plan zur Grenzordnung zwischen beiden Teilen Berlins" auszuarbeiten. Im Gespräch erläutert er den Zusammenhang von politischer und militärischer Entscheidung Nikita S. Chruschtschows, der SED die Schließung der Sektorengrenzen zu erlauben.

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Mit Menschenketten, Demonstrationen und einer Kundgebung im Bonner Hofgarten demonstrierten ca. 400.000 Menschen aus allen Teilen des Bundesgebietes und vielen politischen Richtungen gegen die Nachrüstung vor ca. 30 Jahren.

Martin Rink

Die Bundeswehr im Kalten Krieg

Die Wiederbewaffnung besiegelte die Westbindung der Bundesrepublik. Integriert in die Nuklearstrategie der NATO stand die Bundeswehr fast vierzig Jahre lang an der Front des Kalten Krieges, die mitten durch Deutschland verlief. Das führte auch innenpolitisch zu Spannungen.

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"Bruderkuss" zwischen Erich Honecker und Leonid Breschnew. Kunstwerk an der Berliner East Side Gallery.

Valentina Zamperini

Die DDR in den 1970er und 1980er Jahren: Suche nach einer eigenen Außenpolitik im Schatten Moskaus

Die DDR war militärisch, wirtschaftlich und politisch von der Sowjetunion abhängig. Dennoch musste sich die SED nicht allen Anweisungen aus Moskau widerspruchslos fügen. Insbesondere in der Außenpolitik war sie nach der Machtübernahme Honeckers bemüht, sich mehr Spielraum zu verschaffen und eine Annäherung an die Bundesrepublik zu ermöglichen.

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Inszenierte Herzlichkeit auf dem Weihnachtsmarkt: Erich Honecker lässt sich im Beisein von Bundeskanzler Helmut Schmidt auf dem Balkon des Güstrower Rathauses bejubeln, 13. Dezember 1981. Neben Schmidt der Bundesminister für innerdeutsche Beziehungen, Egon Franke.

DA 11+12/2011 - Zeitgeschichte/Zeitgeschehen

"... eine große Herzlichkeit"?

Im Dezember 1981 trafen Helmut Schmidt und Erich Honecker zum zweiten deutsch-deutschen Gipfel zusammen. Die internationale politische Atmosphäre war spannungsgeladen. Der Symbolwert des Treffens war deshalb hoch: Statt Kaltem Krieg sachliche Gespräche? Auch nationale Gemeinsamkeiten waren fühlbar. Beim abschließenden Güstrow-Besuch präsentierte die DDR-Staatssicherheit allerdings eine andere Seite "deutscher Normalität".

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Peter/Wentker, KSZE

Deutschland Archiv Online 11+12/2012

Ost-West-Beziehungen in der Anfangs- und Spätzeit des Kalten Krieges

Die sowjetische Interessenpolitik in Deutschland während der Nachkriegszeit und die internationale Politik sowie die gesellschaftliche Transformation gegen Ende des Kalten Krieges nehmen neue Quellen- und Aufsatzpublikationen in den Fokus.

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Spione und Gefangene aus dem Westen steigen an der Glienicker Brücke in einen Bus, nachdem sie bei dem Agentenaustausch zwischen Ost und West am 1. Februar 1986 freigekommen sind.

Hintergrund aktuell (10.02.2016)

1986: Letzter Agentenaustausch auf der Glienicker Brücke

Die Glienicker Brücke zwischen Berlin und Potsdam wurde während des Kalten Krieges als "Agentenbrücke" berühmt. Hochrangige Agenten wurden dort zwischen Ost und West ausgetauscht. Die letzte Austauschaktion fand 1986 statt.

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Krieg, Terror, gewaltsame Konflikte: Internationale Auseinandersetzungen sind allgegenwärtig. Aber auch auf nationalstaatlicher Ebene spielen Konflikte eine zunehmend wichtigere Rolle. Dabei geht es auch und immer wieder um das Verhältnis von Freiheit und Sicherheit. Seit 2001 verschickt die bpb daher einen täglichen Newsletter mit Beiträgen zu den Folgen von Krieg, Terrorismus und anderen Aspekten der Sicherheitspolitik.

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Vom Kosovo nach Kolumbien, von Somalia nach Süd-Thailand: Weltweit schwelen über 280 politische Konflikte. Und immer wieder droht die Lage gewaltsam zu eskalieren.

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Dossier

Prag 1968

Es ging um Machtblockerhalt im Kalten Krieg. Am 21. August 1968 beendeten Kampftruppen aus der Sowjetunion, Bulgarien, Ungarn und Polen gewaltsam die reformkommunistische Bewegung des "Prager Frühlings" in der damaligen CSSR (den heutigen Ländern Tschechien und Slowakei). Damit machte die kommunistische Führung der Sowjetunion unmissverständlich deutlich, dass sie in ihren osteuropäischen Satellitenstaaten kein Abweichen von ihrem ideologischen und diktatorischen Kurs duldete.

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Welches Land gibt wie viel für sein Militär aus? Und wer bezieht die meisten Waffen aus Deutschland? Das interaktive Portal liefert Antworten auf sicherheitspolitische Fragen.

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Starre Feindbilder bestimmten die Politik im Kalten Krieg. Deren Wurzeln gehen zurück bis in die russische Oktoberrevolution 1917.

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DDR-Demonstration, Ministerium für Staatssicherheit Stasi, Überwachungsmonitore
Dossier

Stasi

Alles wissen, alles kontrollieren, Menschen manipulieren. Aus der Arbeitsweise der DDR-Geheimpolizei "Stasi" ist auch viel zu lernen über die Mechanismen von Diktaturen der Gegenwart.

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Ein Lehrstück aus Nordkorea über Propaganda im Kalten Krieg und darüber hinaus: Die 8-jährige Zin-mi lebt mit ihren Eltern in Pjöngjang in Verhältnissen wie aus einem nordkoreanischen Bilderbuch. Regisseur Vitaly Mansky durfte sie über den Zeitraum eines Jahres mit der Kamera begleiten, streng bewacht von Aufpassern des Regimes. Sein Film aus dem Jahr 2015 blickt hinter die Fassade einer im Kalten Krieg auch in anderen sozialistischen Ländern allgegenwärtigen staatlichen Inszenierung.

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Mauer, Checkpoint Charlie, Grenzer, MfS
Junges Politik-Lexikon

Kalter Krieg

Mauern, Feindbilder, Spionage, Hochrüstung und Propaganda. All das gehörte zum Kalten Krieg. Eine kurze Begriffserklärung für Kids...

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Der Tag in der Geschichte

  • 18. September 1953
    Das Bundesergänzungsgesetz - seit 29. 6. 1956 Bundesentschädigungsgesetz (BEG) - regelt die Wiedergutmachung für NS-Opfer. Voraussetzung ist, dass sie aus Gründen der Rasse, des Glaubens, der Weltanschauung oder der politischen Gegnerschaft Schäden an Leben,... Weiter
  • 18. September 1963
    Die Visapflicht entfällt zwischen der DDR und Ungarn bei Privatreisen. Dies wird auch mit der CSSR am 30. 9. 1963, mit Polen am 7. 6. 1964, mit Rumänien am 15. 6. 1965 und mit der Sowjetunion am 16. 12. 1965 vereinbart. Weiter
  • 18. September 1973
    Aufnahme in die UNO. Die DDR tritt der UN-Charta sowie dem Statut des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag bei. (18. 9. 1973 und 18. 9. 1973) Die DDR ist ab 1. 1. 1980 zwei Jahre lang nichtständiges Mitglied im UN-Sicherheitsrat. Weiter
  • 18. September 1973
    Die Generalversammlung nimmt die BRD und die DDR durch Akklamation in die Vereinten Nationen (UNO) auf. Gemäß Grundvertrag vom 21. 12. 1972 (21. 12. 1972) hatten die beiden deutschen Staaten am 13./15. 6. 1973 ihre Mitgliedschaft beantragt. Der Sicherheitsrat... Weiter
  • 18. September 1973
    Aufnahme der beiden deutschen Staaten in die UNO: 18. 9. 1973. Weiter
  • 18. September 1973
    Die beiden deutschen Staaten werden in die UNO aufgenommen. Zur Antragstellung: 21. 12. 1972 und 18. 9. 1973. Die Vier Mächte hatten am 9. 11. 1972 bestätigt, dass sie die Anträge der BRD und der DDR auf Mitgliedschaft in der UNO unterstützen, und... Weiter
  • 18. September 1973
    Beitritt der beiden deutschen Staaten zur UNO. (18. 9. 1973 und 18. 9. 1973) Weiter
  • 18. September 1990
    West-Berliner Senat und Ost-Berliner Magistrat vereinbaren, die Stadt vom 3. 10. bis zur Bildung einer Gesamtberliner Exekutive nach den Wahlen vom 2. 12. 1990 gemeinsam zu regieren. Weiter