Der Berliner Reichstag

38.1. Innenpolitik und Rechtssicherheit

17. November 1994

Bundeskanzler Kohl stellt sein fünftes Kabinett vor: Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) Stellvertreter Klaus Kinkel (FDP) Auswärtiges Klaus Kinkel (FDP) Inneres Manfred Kanther (CDU) Justiz Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP), ab 17. 1. 1996 Edzard Schmidt-Jortzig (FDP) Finanzen Theo Waigel (CSU) Wirtschaft Günter Rexrodt (FDP) Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Jochen Borchert (CDU) Arbeit und Sozialordnung Norbert Blüm (CDU) Verteidigung Volker Rühe (CDU) Familie, Senioren, Frauen und Jugend Claudia Nolte (CDU) Gesundheit Horst Seehofer (CSU) Verkehr Matthias Wissmann (CDU) Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Angela Merkel (CDU) Post und Telekommunikation Wolfgang Bötsch (CSU) bis 31. 12. 1997 Raumordnung, Bauwesen und Städtebau Klaus Töpfer (CDU), ab 15. 1. 1998 Eduard Oswald (CSU) Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie Jürgen Rüttgers (CDU) Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Carl-Dieter Spranger (CSU) Besondere Aufgaben Friedrich Bohl (CDU) In seiner Regierungserklärung vom 23. 11. 1994 fordert Kohl ein »Bündnis für die Zukunft«. Er schlägt deshalb u. a. Gespräche zwischen Wirtschafts- und Gewerkschaftsführern für eine neue »Beschäftigungsinitiative« vor, die zusätzliche Arbeitsplätze schaffen soll, und befürwortet, Staat und Gesellschaft zu erneuern. Die teilweise bereits verwirklichte »innere Einheit« Deutschlands sei auszugestalten. »Jetzt gilt es, alle Kräfte anzuspannen, ganz Deutschland fit zu machen für das nächste, das 21. Jahrhundert.«

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