2Ausgebombt - eine Zeitreise ins zerstörte Berlin

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Die Bildmontage zeigt die Stresemannstraße im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, Ortsteil Kreuzberg.
Die Stresemannstraße beginnt im Norden am Potsdamer Platz und mündet im Süden in die Wilhelmstraße. Sie war Teil der Berliner Zollmauer, die bis 1868 auf der Mitte der Straße verlief. 1930 wurde die vormalige Königgrätzer Straße zu Ehren des 1929 verstorbenen Außenministers der Weimarer Republik Gustav Stresemann umbenannt. Von 1935 bis 1947 trug sie den Namen Saarlandstraße. Seit 1947 heißt sie wieder Stresemannstraße. 
An der Stresemannstraße befindet sich das Europahaus, ein modernes Bürogebäude. Zusammen mit dem benachbarten Deutschlandhaus wurde es von 1926 bis 1931 im Stil der Neuen Sachlichkeit erbaut. In dem Gebäudekomplex befanden sich in den 1930er Jahren der Europa Tanz Pavillon, Festsäle, Cafés, der Hofbräuhaus Augustiner-Keller sowie das Lichtspieltheater Europa-Palast mit 2.000 Plätzen. Berühmtes Kennzeichen war die Leuchtreklame der Allianz an der Fassade, später durch einen Lichtturm auf dem Dach um den Schriftzug Odol ergänzt. Ein weiterer Anziehungspunkt war das Dachgartenrestaurant „Palmengarten“.

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Europahaus beschädigt, sodass umfangreiche Instandsetzungsmaßnahmen durchgeführt werden mussten. Nach verändertem Wiederaufbau von 1959 bis 1966 war im Europahaus das Fernmeldeamt 2 Berlin (später: 3 Berlin) der Deutschen Bundespost untergebracht. Heute befindet sich hier der Berliner Sitz des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Im Deutschlandhaus soll voraussichtlich im Sommer 2021 das Dokumentationszentrum der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung eröffnen.

Stresemannstraße, Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, Ortsteil Kreuzberg:

Die Stresemannstraße beginnt im Norden am Potsdamer Platz und mündet im Süden in die Wilhelmstraße. Sie war Teil der Berliner Zollmauer, die bis 1868 auf der Mitte der Straße verlief. 1930 wurde die vormalige Königgrätzer Straße zu Ehren des 1929 verstorbenen Außenministers der Weimarer Republik Gustav Stresemann umbenannt. Von 1935 bis 1947 trug sie den Namen Saarlandstraße. Seit 1947 heißt sie wieder Stresemannstraße. An der Stresemannstraße befindet sich das Europahaus, ein modernes Bürogebäude. Zusammen mit dem benachbarten Deutschlandhaus wurde es von 1926 bis 1931 im Stil der Neuen Sachlichkeit erbaut. In dem Gebäudekomplex befanden sich in den 1930er Jahren der Europa Tanz Pavillon, Festsäle, Cafés, der Hofbräuhaus Augustiner-Keller sowie das Lichtspieltheater Europa-Palast mit 2.000 Plätzen. Berühmtes Kennzeichen war die Leuchtreklame der Allianz an der Fassade, später durch einen Lichtturm auf dem Dach um den Schriftzug Odol ergänzt. Ein weiterer Anziehungspunkt war das Dachgartenrestaurant „Palmengarten“.

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Europahaus beschädigt, sodass umfangreiche Instandsetzungsmaßnahmen durchgeführt werden mussten. Nach verändertem Wiederaufbau von 1959 bis 1966 war im Europahaus das Fernmeldeamt 2 Berlin (später: 3 Berlin) der Deutschen Bundespost untergebracht. Heute befindet sich hier der Berliner Sitz des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Im Deutschlandhaus soll voraussichtlich im Sommer 2021 das Dokumentationszentrum der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung eröffnen. (© Landesarchiv Berlin/Alexander Kupsch inklusive Montage)