2Die Mauer. Sie steht wieder!

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Die gesamte Breite der Bernauer Straße lag im West-Berliner Bezirk Wedding. Die Häuser am südlichen Straßenrand gehörten zum Ost-Berliner Bezirk Mitte. Sie waren für viele der Ausgangspunkt für Fluchten. Die SED-Führung ließ deshalb zunächst die Türen der Häuser zumauern. Im September 1961 folgten dann die Zwangsräumung der Wohnungen und das Zumauern der Fenster. Nach 1963 wurden die Gebäude bis auf die Fassaden der Erdgeschosse abgetragen, um einen breiten Sperr- und Todesstreifen zu schaffen. Auf Grund günstiger Bodenverhältnisse wurden in der Bernauer Straße auch mehrere Fluchttunnel zumeist aus Kellern von Häusern auf der West-Berliner Seite in den Osten gegraben. Am bekanntesten sind der "Tunnel 29" und der "Tunnel 57", durch die zusammen 86 Menschen in den Westen flüchten konnten. 
Noch am 19. November 1986 gelang es einem Mann, die Sperranlagen auf der Höhe der Brunnenstraße mit Hilfe einer Leiter zu überwinden. Zwölf gezielte Schüsse wurden auf ihn abgefeuert, eine Kugel verfehlte ihn nur knapp.
Die gesamte Breite der Bernauer Straße lag im West-Berliner Bezirk Wedding. Die Häuser am südlichen Straßenrand gehörten zum Ost-Berliner Bezirk Mitte. Sie waren für viele der Ausgangspunkt für Fluchten. Die SED-Führung ließ deshalb zunächst die Türen der Häuser zumauern. Im September 1961 folgten dann die Zwangsräumung der Wohnungen und das Zumauern der Fenster. Nach 1963 wurden die Gebäude bis auf die Fassaden der Erdgeschosse abgetragen, um einen breiten Sperr- und Todesstreifen zu schaffen. Auf Grund günstiger Bodenverhältnisse wurden in der Bernauer Straße auch mehrere Fluchttunnel zumeist aus Kellern von Häusern auf der West-Berliner Seite in den Osten gegraben. Am bekanntesten sind der "Tunnel 29" und der "Tunnel 57", durch die zusammen 86 Menschen in den Westen flüchten konnten. Noch am 19. November 1986 gelang es einem Mann, die Sperranlagen auf der Höhe der Brunnenstraße mit Hilfe einer Leiter zu überwinden. Zwölf gezielte Schüsse wurden auf ihn abgefeuert, eine Kugel verfehlte ihn nur knapp. (© Polizeihistorische Sammlung Berlin/Alexander Kupsch inklusive Montage)