2Die Mauer. Sie steht wieder!

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Der Grenzübergang Invalidenstraße konnte von West- und Ost-Berlinern – zumeist Rentnerinnen und Rentner – genutzt werden. Heute befinden sich in der Straße der Hamburger Bahnhof (Museum für Gegenwart/zeitgenössische Kunstsammlungen), das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie das Naturkundemuseum. Am 12. Mai 1963 gab es am Grenzübergang Invalidenstraße einen spektakulären Fluchtversuch: Acht junge Ost-Berliner versuchten mit einem gestohlenen Linienbus die Betonsperren zu durchbrechen. Grenzsoldaten eröffneten das Feuer. Zerschossen und manövrierunfähig schleuderte der Bus in die Mauer – nur ein Meter trennte ihn vom Westen. Die Flüchtenden wurden später zu Gefängnis- und Zuchthausstrafen verurteilt, auch die drei Schwerverletzten. 
Unweit davon wurde am 24. August 1961 Günter Litfin erschossen, als er durch den Humboldthafen in den Westen schwimmen wollte. Auch danach fanden noch mehrere Menschen in den Grenzgewässern der näheren Umgebung den Tod.
Der Grenzübergang Invalidenstraße konnte von West- und Ost-Berlinern – zumeist Rentnerinnen und Rentner – genutzt werden. Heute befinden sich in der Straße der Hamburger Bahnhof (Museum für Gegenwart/zeitgenössische Kunstsammlungen), das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie das Naturkundemuseum. Am 12. Mai 1963 gab es am Grenzübergang Invalidenstraße einen spektakulären Fluchtversuch: Acht junge Ost-Berliner versuchten mit einem gestohlenen Linienbus die Betonsperren zu durchbrechen. Grenzsoldaten eröffneten das Feuer. Zerschossen und manövrierunfähig schleuderte der Bus in die Mauer – nur ein Meter trennte ihn vom Westen. Die Flüchtenden wurden später zu Gefängnis- und Zuchthausstrafen verurteilt, auch die drei Schwerverletzten. Unweit davon wurde am 24. August 1961 Günter Litfin erschossen, als er durch den Humboldthafen in den Westen schwimmen wollte. Auch danach fanden noch mehrere Menschen in den Grenzgewässern der näheren Umgebung den Tod. (© Polizeihistorische Sammlung Berlin/Alexander Kupsch inklusive Montage)