Beleuchteter Reichstag

Neue Beiträge im DA

In dieser Übersicht erscheinen alle neuen Beiträge des Deutschland Archivs aus den zurückliegenden zwölf Monaten in der Reihenfolge ihrer Veröffentlichung:

Erde mit Mundschutz. Friday for Future-Plakat auf der Wiese vor dem Reichstag im April 2020.

Hinrich Kuessner

„Corona führt uns die Schwächen unserer Gesellschaft vor Augen“

Wie lässt sich Demokratie nachhaltig stärken, fragt der ehemalige SPD-Volkskammerabgeordnete Hinrich Kuessner aus Greifswald in seiner „ungehaltenen Rede“ für das Deutschland Archiv. „Menschen wollen heute nicht nur regiert werden“, kritisiert er, sondern sich beteiligen. Dabei lenkt der Theologe den Blick über Gemeinde- und Landesgrenzen hinaus – bis hin zu deutscher Verantwortung in Afrika.

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Am 12.10.1950 empfing Präsident Pieck (r.) den Außenordentlichen und Bevollmächtigten Botschafter der chinesischen Volksrepublik General Tschi Peng Fei (l.) zur Übernahme seines Beglaubigungsschreibens.

Axel Berkofsky

China und die Berlin- und Deutschlandfrage

Bis zum chinesisch-sowjetischen Zerwürfnis in den 1960er Jahren war das Verhältnis zwischen Ost-Berlin und Peking so gut, dass China so tat, den von Ulbricht begründeten Mythos einer zweiten deutschen sozialistischen Nation zu glauben und Todesschüsse auf Republikflüchtige entlang der Berliner Mauer richtig fand. Bis in die 1970er Jahre, da tauschte Peking all das gegen Handel mit und Wirtschaftshilfe aus der Bundesrepublik ein.

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Mauerrest 1991 im Norden Berlins.

Klaus Steinitz

„Eine äußerst widersprüchliche Vereinigungsbilanz“

In loser Folge formulieren an dieser Stelle ehemalige Abgeordnete des letzten DDR-Parlaments Beiträge für das Deutschland Archiv. Diesmal der Ökonom Prof. Klaus Steinitz, früher PDS Mitglied. Er beschreibt die wirtschaftliche und soziale Entwicklung im Osten Deutschlands als „Vorausschau aus dem Jahr 1990 und Rückblick 30 Jahre danach“. Er plädiert für ein „spezielles Zukunftsprogramm für Ostdeutschland“.

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Das Foto zeigt die ehemalige Treuhand-Chefin Birgit Breuel (l), die am 23.7.1992 in Berlin mit Loïk Le Floch-Prigent, dem damaligen Präsidenten des Unternehmens Elf-Aquitaine, auf den Vertragabschluss zur Übernahme der Leuna-Werke und der Minol-Tankstellen anstößt.

Rainer Karlsch

Die Leuna-Minol-Privatisierung: Skandalfall oder Erfolgsgeschichte?

Die Leuna-Minol-Privatisierung gehörte zu den besonders umstrittenen, skandalumwitterten und teuren Projekten der Treuhandanstalt. Der Neubau einer Raffinerie, gegen den erbitterten Widerstand der Konkurrenz, war dennoch der entscheidende Schritt für den Erhalt des traditionsreichen Chemiestandorts.

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Das Foto zeigt die zugemauerten Türen zum Lichtspieltheater der Jugend im Stadtzentrum von Frankfurt (Oder), 10.11.2012. Frühestens 2021 sollen nach einem Wettbeweb und der Klärung der FinanzierungSanierungsarbeiten beginnen. Geplant ist, das hier das Landesmuseum für Moderne Kunst einzieht.

Nicolas Offenstadt

"Die DDR als Zankapfel in Forschung und Politik Französische Blicke auf den zweiten deutschen Staat"

Der französische Historiker Nicolas Offenstadt reagiert auf einen DA-Beitrag von Ulrich Pfeil zur DDR-Forschung in Frankreich. Er kritisiert darin die Darstellung seiner eigenen Forschungsarbeit und der dazugehörigen Publikationen.

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"Wir sind ein Volk" - fotografiert bei einer Kundgebung am 9. Dezember 1989 in Ost-Berlin.

Dietmar Keller

Geht alle Macht vom Volke aus?

In der Serie „Ungehaltene Reden“ ehemaliger Abgeordneter der letzten DDR-Volkskammer schreibt diesmal Dietmar Keller, damals stellvertretender Fraktionsvorsitzender der PDS. Der einstige DDR-Kulturpolitiker reflektiert über „kopfgesteuerte Demokratie“, und formuliert eine „Aufforderung zur politischen Mitte“ in der Außenpolitik.

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Mitglieder eines Deutschen Marine Bootes übergeben im Juli 1957 einen Impfstoff für 134 an der Asiatischen Grippe Erkrankte an die Besatzung des US-Schiffes General Patch . Das Schiff kam aus New York und ankerte vor Bremerhaven, nachdem es wegen des Ausbruchs der Grippe unter den 1.256 Passagieren und Crew-Mitgliedern in Quarantäne bleiben musste.

Maximilian Kutzner

Debatte zur Herkunft der Asiatischen Grippe 1957

Die Geschichtswissenschaft liefert für die Beurteilung und Bewältigung der Corona-Krise systemrelevante Erkenntnisse. Das Beispiel der Asiatischen Grippe aus dem Jahr 1957 zeigt, wie sich zeitgenössische Ängste in den Massenmedien artikulierten.

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Das Foto wirbt für die 31 Bilmontagen, die der Berliner Fotograf und Designer Alexander Kupsch aus historischen Fotografien vom kriegszestörten Berlin und neuen Stadtansichten collagiert hat.

Bildergalerie

Ausgebombt! Eine Zeitreise ins kriegszerstörte Berlin

31 Bildmontagen des Berliner Fotografen und Designers, Alexander Kupsch, aus historischen Fotos vom zerstörten Berlin und Aufnahmen aus dem Jahr 2015, zeigen, dass bei Kriegsende im Mai 1945 in der Stadt kaum ein Stein mehr auf dem anderen stand. Die Bildmontagen rücken die zerstörerische Kraft des Krieges erneut ins Bewusstsein, indem sie die Ruinen und Schuttberge aus dem Mai 1945 ins Berlin von heute übertragen.

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Schema der Grenzsperranlagen der DDR, technischer Stand ab 1979.

Debatte

Wer war Opfer des DDR-Grenzregimes?

Eine Studie des Forschungsverbunds SED-Staat hat eine Kontroverse ausgelöst. Wer war Opfer des DDR-Grenzregimes? Nur Flüchtlinge, die nach dem Mauerbau am 13. August 1961 aus dem Osten in den Westen Deutschlands fliehen wollten und auf ihrer Flucht tödlich verunglückten, ins Minenfeld gerieten oder von DDR-Grenzern erschossen wurden? Zwei neue Beiträge zu einer Debatte im Deutschland Archiv.

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Das Foto zeigt den CDU-Politiker und Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Lothar Späth, der im Mai 1990 einen Vortrag an der Technischen Universität Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz) hält.

Dierk Hoffmann

Übernahme?

Der Transfer des westdeutschen Modells und die Entstaatlichung der DDR sind zwei Seiten einer Medaille. Eine wichtige Rolle nahmen dabei 1990 die westdeutschen Länder und die Bürgermeister und Räte der Bezirke in der DDR ein. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und den drei südlichen Bezirken der DDR (Dresden, Karl-Marx-Stadt [heutiges Chemnitz], Leipzig) beim Verwaltungsaufbau während der Friedlichen Revolution 1989/90.

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Auf vielfache Weise wird in Schwarzenberg an die "unbesetzte Zeit" erinnert, u.a. mit einer Ausstellung im Schlossmuseum und einem "Lehrpfad Unbesetzt", zu dem es auf der Website der Großen Kreisstadt Schwarzenberg heißt: "Unsere Geschichte soll Sie Schritt für Schritt in eine Zeit zurückführen, die als einzigartiger historischer Abschnitt in dieser Region Unfassbares hervorzubringen vermochte. Wandern Sie mit uns von Etappe zu Etappe, zurück in die Vergangenheit, erfahren Sie von den geschichtlichen Ereignissen oder erleben Sie den Geist der Fiktion der 'Republik Schwarzenberg' mehr als 60 Jahre später."

Kriegsende

Missbraucht und entzaubert – Der Mythos der „Freien Republik Schwarzenberg“

Schwarzenberg im Westerzgebirge wurde durch die Legende von der „Freien Republik Schwarzenberg“ bekannt. Grundlage für den Schwarzenberg-Mythos ist die Tatsache, dass ein kleiner Landstrich nach dem Zweiten Weltkrieg 1945 sechs Wochen lang von den Alliierten unbesetzt blieb. Doch eine gesellschaftspolitische Utopie verwirklichte sich dort nicht.

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Das neuartige Coronavirus

Coronavirus

Geschichte im Ausnahmezustand

Das Corona-geprägte Jahr 2020 „steht in einer künftigen Geschichtsschreibung für einen tiefgreifenden Wandel der politischen Kultur", prognostiziert der Historiker Martin Sabrow. Doch in welche Richtung? Nicht im staatlichen, sondern „im gesellschaftlichen Ausnahmezustand“ könne „die eigentliche Zäsur unserer Tage“ liegen, reflektiert der Historiker und stellt vier Thesen zur Diskussion.

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Das Foto zeigt den gelb markierten Begriff Antisemitismus in einem Lexikon.

Debatte

Ist Antisemitismus vor allem ein Problem in Ostdeutschland?

Und ist, wer dem Osten den größeren Zuspruch zum Antisemitismus vorhält, womöglich auf dem westlichen Auge blind? Die Auseinandersetzung mit den Argumenten aus dem Osten lohnt sich und eine gute, differenzierte Debatte ist dieses wichtige Thema für unseren demokratischen Zusammenhalt allemal wert.

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Das Foto zeigt das Eingangs-Schild der Treuhand-Niederlassung in Chemnitz/Sachsen. Gewerkschafter haben am 11.05.1993 symbolisch den Eingang der Treuhand-Niederlassung in Chemnitz zugemauert. Einen Meter vor der Eingangstür zogen Mitglieder anderer Gewerkschaften aus Solidarität mit den Streikenden der IG Metall eine Mauer hoch. Mit der Aktion soll gegen die Rolle der Treuhand im Tarifstreit protestiert werden.

Christian Rau

Die Treuhandanstalt und die Gewerkschaften: Eine widersprüchliche Beziehung

Die Treuhandanstalt gilt vielen als Produkt des neoliberalen Zeitgeistes der 1980er Jahre, zu dessen Gegnern die Gewerkschaften zählten. Neu zugängliche Quellen zeigen jedoch das widersprüchliche, von Kontinuitäten und Brüchen geprägte Verhältnis zwischen beiden „Antipoden“.

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Ingo Hasselbach (Bildmitte im Hintergrund) im Sommer 1990 mit weiteren Jugendlichen aus der Berliner Neonaziszene bei einem Interview im Mauerstreifen für das damalige ZDF-Magazin "Kennzeichen D"

Ingo Hasselbach

"Die Neonaziszene ist wie eine Sekte"

Der ehemalige Ostberliner Neonaziführer Ingo Hasselbach war zum Mauerfall 23 Jahre alt und begriff schnell, wie einfach junge Menschen nach der Auflösung der DDR für eine neue Ideologie zu gewinnen waren, auch weil sie eine Identität, Respekt und Sicherheit suchten. Er beschreibt, wie er selber im Gefängnis zum Neonazi wurde und es danach gut verstand, andere in das rechtsextreme Milieu zu ködern.

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Stein des Anstoßes. Die Studie mit Recherchestand vom 1. Januar 2017 über Todesopfer des DDR-Grenzregimes an der innerdeutschen Grenze, herausgegeben von Prof. Klaus Schroeder und Dr. Jochen Staadt.

Historikerstreit

Begriffliche Unklarheiten

Wer gilt als Opfer des DDR-Grenzregimes? Darüber haben im Deutschland Archiv zwei Historiker unterschiedliche Thesen veröffentlicht, die einst sogar Kollegen waren. Zum zweiten Mal meldet sich nun Michael Kubina zu Wort, der auf einen Text von Jochen Staadt antwortet. Die Debatte wird demnächst auch von weiteren Fachleuten fortgesetzt.

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Das Foto zeigt den Abbau des Schriftzuges "OST" vom Dach der Volksbühne in Berlin am 24.06.2017 während der letzten Vorstellung von "Die Brüder Karamasow".

Jörg Ganzenmüller

Ostdeutsche Identitäten

Ostdeutschen wird eine spezifische Identität bescheinigt, die durch die SED-Diktatur und die Transformationszeit seit 1990 geformt worden sei. Auch eine westdeutsche Identität wird ausgemacht, die in der Zeit vor 1990 wurzele. Woher stammen diese Selbst- und Fremdzuschreibungen, und was bedeuten sie für die deutsche Vereinigungsgesellschaft?

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Mauerrest in der Bernauer Straße in Berlin-Mitte 2020.

Manon de Heus / Marijke van der Ploeg

Werdegänge

Drei lehrreiche DDR-Biografien: Ein Ex-Neonazi, ein Dopingopfer und ein Stasimann, portraitiert von zwei niederländischen Journalistinnen. Vorgestellt werden Menschen, die in der DDR aufgewachsen, aber nicht unbedingt dort geblieben sind. Deutsch-deutsche Geschichte geschrieben haben alle Portraitierten - und jede(r) von ihnen engagiert sich seit dem Mauerfall auf besondere Weise.

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Eine Gedenk-Flamme während Feierlichkeiten zum Kriegsende am 8. Mai 1945 vor dem Deutsch-Russischen Museum in Berlin-Karlshorst. Das Gebäude ist der historische Ort der Kapitulation der deutschen Wehrmacht in der Nacht vom 8. auf den 9. Mai 1945.

Martin Sabrow

Der 8. Mai – ein deutscher Feiertag?

Als überfällig bezeichnet es der Potsdamer Historiker Martin Sabrow, den 8. Mai als regelmäßigen Feiertag zu verankern – als „überdauernden Tag der befreienden Niederlage und des rettenden Zusammenbruchs“. Er zeichnet die in Deutschland so scheu geführte Debatte über dieses Datum und dessen Bedeutung nach, an dem vor 75 Jahren die Kapitulation der obersten deutschen Heeresleitung in Berlin erfolgte und der Weltkrieg in Europa zum Ende kam.

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Das Foto vom 13.12.1990 zeigt, dass die Opel AG, die Autowerke Eisenach GmbH und die Treuhandanstalt einen Vertrag über den Kauf eines Grundstücks in Eisenach unterzeichneten, auf dem die Opel AG eine neue Produktionsstätte errichten wollte. Diese Milliardeninvestition sollte mittelfristig 5.000 Arbeitsplätze in Thüringen schaffen. (vlnr: L. Hughes, Opel-Vorstandsvorsitzender, H. Haussmann, Wirtschaftsminister, D. Rohwedder, Treuhand-Chef, Josef Duchac, Ministerpräsident des Landes Thüringen, W. Liedke, Autowerk Eisenach).

Andreas Malycha

Im Schlepptau der Bonner Behörden?

Die Treuhandanstalt wurde am 1. März 1990 durch einen Beschluss der SED-geführten DDR-Regierung unter Hans Modrow gegründet. Bis zur ersten freien Volkskammerwahl am 18. März und der Regierungsbildung unter Lothar de Maizière (CDU) am 12. April fristete sie ein Schattendasein. Die neue Regierung setzte andere Schwerpunkte und die Bonner Bundesregierung schaltete sich ein. Hiermit befasst sich der folgende Beitrag.

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Werben für die Einheit in Berlin nahe dem Brandenburger Tor am 19. Dezember 1989

Rainer Jork

Warten auf das Abschlusszeugnis

Als „Lernenden in einem politischen Crashkurs“ bezeichnet sich der ehemalige Volkskammerabgeordnete Rainer Jork aus Radebeul bei Dresden – 30 Jahre nach seiner Amtszeit in der letzten Volkskammer der DDR. Jork vertrat damals die CDU. In der Serie „Ungehaltene Reden“ des DA blickt der Maschinenbau-Ingenieur und Hochschullehrer auf seine Erfahrungen im letzten Parlament der DDR zurück.

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Die an der neuen DDR-Regierung beteiligten Parteien unterzeichnen in der Volkskammer in Berlin die Koalitionsvereinbarung. V.l.n.r.: Rainer Eppelmann, Markus Meckel, Lothar de Maiziere, Hans-Wilhelm Ebeling und Prof. Dr. Rainer Ortleb.

Rüdiger Fikentscher

Die letzte Volkskammer als „Schule der Demokratie“

Vor 30 Jahren, am 12. April 1990, begann die parlamentarische Arbeit der letzten Volkskammer der DDR. Ihr Ziel war es, die Deutsche Einheit vorzubereiten. Ehemalige Abgeordnete erinnern sich. Diesmal der Mediziner Rüdiger Fikentscher, der damals die SPD im Wahlkreis Halle vertrat.

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Berlin-Mitte, Palast der Republik am ehemaligen Marx-Engels-Platz. Teilansicht der Fassade, hinter der u.a. die DDR-Volkskammer tagte, noch mit dem DDR-Staatswappen (Hammer und Zirkel) 1990.

Hans-Peter Häfner

„Was meine Enkel von der Volkskammer im Jahr 1990 erfahren sollen“

In loser Folge formulieren an dieser Stelle ehemalige Abgeordnete des letzten Parlaments der DDR, der am 5. April 1990 konstituierten ersten frei gewählten „Volkskammer“, Beiträge und Reden für das Deutschlandarchiv. An dieser Stelle Hans-Peter-Häfner, der damals den Wahlkreis Suhl für die CDU vertrat.

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Die Abgeordneten der Volkskammer stimmen mit Handzeichen während der Abstimmung am 23. August 1990 für den Beschluss zum Beitritt der DDR zur Bundesrepublik am 3. Oktober 1990. Die nach langen Auseinandersetzungen um unterschiedliche Beitrittstermine gefällte Entscheidung erfolgte mit 294 Ja - gegen 62 Nein-Stimmen.

Konrad Felber

„Als die Friedliche Revolution im Parlament ankam“

In loser Folge formulieren an dieser Stelle ehemalige Volkskammer-Abgeordnete der DDR Beiträge für das Deutschlandarchiv. An dieser Stelle Konrad Felber, damals Gründungsmitglied der Deutschen Forum Partei DFP, die sich dem Wahlbündnis „Die Liberalen“ anschloss. Später wurde Felber zum Leiter mehrerer Außenstellen der Stasi-Unterlagenbehörde.

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Das Foto zeigt die Eröffnung der Weltfestspiele der Jugend und Studenten in Ost-Berlin am 28.7.1973. Zu sehen ist der Einmarsch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Frankreich ins Stadion der Weltjugend im Stadtbezirk Mitte. Sie tragen ein Banner mit der Losung: Die französische Delegation begrüsst die Anerkennung der DDR. Begrüsst die DDR und ihre Gastfreundschaft.

Ulrich Pfeil

DDR: Zankapfel in Forschung und Politik

Die runden Geburtstage des Mauerfalls sind Anlass für französische Präsidenten, an dieses Ereignis zu erinnern und ihm eine aktuelle Dimension zu verleihen. Zudem gab es in Frankreich ein größeres Interesse an der DDR als in anderen Staaten Westeuropas. Einen Überblick zur französischen Deutschlandforschung gibt dieser Beitrag.

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Das Foto zeigt Gisela Helwig Anfang der 1990er Jahre.

Nachruf

Gisela Helwig ist gestorben

Am 17. März 2020 ist Dr. Gisela Helwig gestorben. Ihr ganzes Berufsleben verbrachte sie in der Redaktion des Deutschland Archivs. Zusammen mit der Chefredakteurin Ilse Spittmann-Rühle prägte sie das DA zu Zeiten der Teilung bis in die Jahre der Vereinigung von Bundesrepublik und DDR.

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Hans-Dietrich Genscher und Markus Meckel während der "2+4"-Gespräche zur deutschen Einheit im Juni 1990

Markus Meckel

Eine Glücksstunde mit Makeln

In loser Folge formulieren an dieser Stelle ehemalige Abgeordnete des letzten Parlaments der DDR, der am 18. März 1990 ersten frei gewählten „Volkskammer“, Beiträge und Reden für das Deutschlandarchiv. An dieser Stelle Markus Meckel, er war letzter Außenminister der DDR und sieht seine Parlamentszeit als "aufrechten Gang der DDR-Bürger in diese mehrheitlich von ihnen gewünschte Einheit".

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Was wäre, würde es den Palast der Republik mit der einstigen DDR-Volkskammer darin heute noch geben und ehemalige Abgeordnete aus dem Jahr 1990 könnten nochmals eine Rede halten? Das ehemalige "MdVK" (Mitglied der Volkskammer) Walter Fiedler aus der Fraktion CDU/DA würde sich der Schwimmbadförderung annehmen, die aus seiner Sicht unzureichend ist.

Walter Fiedler

"Nicht förderungswürdig"

In loser Folge formulieren an dieser Stelle ehemalige Abgeordnete des letzten Parlaments der DDR, der „Volkskammer“, die sich am 5. April 1990 konstituierte, Beiträge und Reden für das Deutschlandarchiv. An dieser Stelle Walter Fiedler, der Mediziner vertrat damals den Wahlkreis Magdeburg für die CDU.

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Das Foto zeigt den Ausstellungsabschnitt zum Ende des Kalten Krieges mit Mauersegmenten und Trabant im Mémorial de Caen.

Marie Müller-Zetzsche

Auf den Spuren des ostdeutschen Staates

Der Beitrag befasst sich mit drei französischen Ausstellungen aus den Jahren 2009 und 2017, die sich mit der DDR-Geschichte auseinandersetzen. Es wird deutlich, dass es jenseits der didaktischen Aufbereitung einen ganz eigenen Blick "à la française" auf das zweite Deutschland gibt.

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Das Foto zeigt Bertolt Brecht auf dem Festival des Nations in Paris 1954, wo er ein Gastpiel mit seinem Stück Mutter Courage hatte, das den Grundstein für seinen Erfolg auf Frankreichs Bühnen legte.

Nicole Colin

Utopie eines anderen Deutschlands: Theater- und Literaturtransfer zwischen Frankreich und der DDR

In Frankreich gab es ein insgesamt unverkrampfteres Verhältnis zur DDR-Kultur als in der Bundesrepublik. Die französischen Mittlerinnen und Mittler fühlten sich offenbar weniger verpflichtet eindeutig Stellung für den Westen zu beziehen. Von dem lebendigen Literaturaustausch zwischen Frankreich und der DDR handelt dieser Beitrag.

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Das Foto zeigt eine Auswahl an französichen Deutschlehrbüchern.

Franziska Flucke

Vom sozialistischen Paradies zum Erinnerungsort? Sechzig Jahre DDR in französischen Deutschbüchern

Die Darstellung der DDR im französischen Lehrbuch hat sich im Laufe ihrer Existenz sowie darüber hinaus stark gewandelt und reflektiert dabei den jeweils aktuellen Blick Frankreichs auf die (ost-) deutsche Gesellschaft. Ein Überblick.

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Protest-Plakate vor der DDR-Volkskammer am 4. November 1989. Viereinhalb Monate später wurde das DDR-Parlament erstmals frei gewählt.

Sabine Bergmann-Pohl

Ein emotional aufgeladenes Parlament

Am 18. März 1990 fand die Wahl zur letzten Volkskammer der DDR statt – zum ersten Mal in freier und geheimer Wahl. In loser Folge ziehen ehemalige Abgeordnete Bilanz. Diesmal Sabine Bergmann-Pohl, die damals für die CDU ins letzte DDR-Parlament einzog und dessen Präsidentin wurde.

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Alte Parolen vom Bitterfelder Kulturpalast, für den Sperrmüll bereitgestellt 1990

Richard Schröder

Deutschland einig Vaterland

Am 5. April 1990 konstituierte sich die letzte Volkskammer der DDR. Sie war mehrheitlich mit Abgeordneten besetzt, die die Deutsche Einheit verwirklichen wollten und mit ihren Beschlüssen vorbereiteten. Was hat sich seitdem entwickelt? Eine Bilanz von Richard Schröder, der damals für die im Osten neu gegründete SPD ins letzte DDR-Parlament einzog.

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Das Foto zeigt den Bürgermeister von Glashütte zu Besuch in Bobigny im Jahr 1974 vor dem Rathaus der Partnerstadt.

Constanze Knitter

Kommunalpartnerschaften zwischen Frankreich und der DDR

Partnerschaften mit französischen Städten und Gemeinden – vorrangig zu kommunistisch regierten Kommunen – dienten als Elemente der Völkerfreundschaft vor allem den außenpolitischen Zielen der DDR-Regierung. Dennoch entstanden Freundschaften auf der privaten Ebene. Der folgende Beitrag gibt einen Überblick.

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Das Foto zeigt die Stimmauszählung im Wahllokal Berlin Mitte, die wie überall öffentlich stattfand. An dem historischen Akt nahmen auch zwei Vertreter des Europäischen Parlaments teil.

Karin Hartewig

Die erste und letzte freie DDR-Volkskammerwahl am 18. März 1990

Am 18. März 1990 - vor 30 Jahren - wurde das erste und letzte Mal die Volkskammer der DDR demokratisch gewählt. Der Beitrag setzt sich damit auseinander, wie das Land sich nur wenige Monate nach dem Mauerfall auf die Wahl vorbereitete. Parteien wurden neu gegründet, andere wandelten sich. Und zum ersten Mal wurden Wahlwerbespots in DDR-Fernsehen gezeigt. Was vermittelten sie? Ein Überblick.

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Rund eine Million Menschen feierten in der Nacht des 3. Oktober 1990 in Berlin die wiedergewonnene deutsche Einheit - hier mit einem Transparent "West und Ost / Zukunft für Deutschland und Europa" vor dem Brandenburger Tor.

Philipp Ther

Der Preis der Einheit

"(Ost-)Deutschlands Weg 1989 - 2020 ff." war das Thema eines Kolloquiums am 2. und 3. März 2020 in der bpb. Der Themenschwerpunkt: Aspekte der Transformation in Deutschland und Europa seit dem Mauerfall und die Entwicklung neuer Zukunfts-Perspektiven. Zum Auftakt eine Analyse des Wiener Historikers Philipp Ther.

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Das Foto zeigt eine Demonstration, bei der rund 2.000 Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie aus den Ländern Berlin und Brandenburg  vor dem Gebäude der Treuhandanstalt die Sanierung der Betriebe in der ehemaligen DDR und damit die Erhaltung von Arbeitsplätzen forderten.

Marcus Böick

Die „Ur-Treuhand“ im Jahr 1990

Der Beitrag befasst sich mit der Vorgeschichte der Treuhandanstalt, deren Gründung im Frühjahr 1990 und ihrer Frühgeschichte bis zum Spätsommer 1990. Zudem geht es um den ursprünglichen Zweck der Einrichtung, deren Auftrag zunächst vor allem die Sicherung des Volksvermögens und dessen Erfassung war.

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Das Foto zeigt das Eingangsportal zum Verwaltungsgebäude in der Riebeckstraße 63 in Leipzig.

Maximilian Schochow und Florian Steger

Zwangseingewiesen: Mädchen und Frauen in geschlossenen Venerologischen Einrichtungen waren keine Prostituierten

In den geschlossenen Einrichtungen für Geschlechtskranke der SBZ und der DDR wurden Mädchen und Frauen häufig ohne medizinische Notwendigkeit zwangsweise zugeführt. Dies weisen die beiden Autoren anhand von Patientenakten nach.

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Das Foto zeigt den Generalsekretär des ZK der SED und Vorsitzenden des Staatsrates der DDR, Erich Honecker. Er schreitet am 21.10.1986, begleitet vom Präsidenten der Volksrepublik China, Li Xiannian, auf dem Tiananmen-Platz von Peking die Front der Ehrenformation der chinesischen Volksbefreiungsarmee ab.

Axel Berkofsky

China und die DDR in den 1980er Jahren – Feinde, Schönwetterfreunde und Komplizen

Der Beitrag gibt einen Einblick in die Anstrengungen der DDR in den 1980er Jahren eine eigenständige Außenpolitik zur Volksrepublik China aufzubauen und sich zum Vermittler zwischen der Sowjetunion und China zu machen, die seit den 1960er Jahren keine diplomatischen Beziehungen unterhielten.

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Stasi raus, Graffiti, Suhl

Jens Schöne

„Das Bezirksamt ist handlungsunfähig“

Vor 30 Jahren endete die Geschichte der Stasi. Die DDR-Geheimpolizei wurde im Zuge der Friedlichen Revolution aufgelöst, aber nicht erst am 15. Januar 1990 in Berlin. Die Entmachtung des MfS begann sechs Wochen vorher in den DDR-Bezirken. Eine Wegbeschreibung von Jens Schöne.

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Tausende Menschen feiern in der Nacht vom 2. auf den 3. Oktober 1990 die Wiedervereinigung am Brandenburger Tor in Berlin. Ein großes Feuerwerk ist der Höhepunkt der Festlichkeiten.

Martin Sabrow

Im Jahr der Jubiläen. Die ungewisse Republik

Kommt die Aufarbeitung der Vergangenheit an ihr Ende, und erleben wir eine neue Fragilität des Demokratiebewusstseins? Eine Reflexion über den Wandel des deutschen Selbstverständnisses 30 Jahre nach der Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990.

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Der Künstler Joseph Beuys 1985 in einem ZDF-Interview

Joseph Beuys

DDR-Kurzdiagnose

Vor 30 Jahren endete die Geschichte der DDR. Als Prophet ihres Untergangs erwies sich fünf Jahre zuvor in einem ZDF-Interview der Düsseldorfer Aktionskünstler Joseph Beuys. Der Anlass des Video-O-Tons war das seinerzeitige Einreiseverbot des Künstlers in die DDR.

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"Sie verlassen den Amerikanischen Sektor": Schild am Grenzübergang "Checkpoint Charlie".

Bernd Greiner

Spuren und Lehren des Kalten Kriegs

Vor 30 Jahren endete nicht nur die Geschichte der DDR und der Zweiteilung Deutschlands, sondern auch die des Kalten Kriegs. Der Historiker Bernd Greiner gibt einen Überblick, welche Gesichtspunkte dazu gehören, von denen einige Faktoren bis in die Gegenwart wirken.

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Jana Hensel und Wolfgang Engler im Streitgespräch im Studio von Zeitzeugen TV im März 2018.

Filmreihe mit Zeitzeugen

Wer wir sind – die Erfahrung ostdeutsch zu sein

2018 diskutierten die Schriftstellerin Jana Hensel und der Soziologe Wolfgang Engler im Studio von Zeitzeugen-TV (Berlin) über das „Ostdeutschsein“. Dieser Film ist ein Konzentrat daraus.

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Das Foto zeigt eine Guillotine und einen Schrumpfkopf, die in der Dauerausstellung im Museum für Deutsche Geschichte ausgestellt wurden. Das Foto stammt von 1953.

Anna Georgiev

Thälmanns Turnhose und andere Dinge

Welche Spuren hat der DDR-spezifische Antifaschismus in den Sammlungen von Museen und Gedenkstätten hinterlassen und was erzählen diese Dinge heute noch über die DDR? Dieser Beitrag zeigt, wie sich durch den Antifaschismus als Diskurs ein Monument seiner selbst in den Sammlungen der DDR etablierte.

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Das Foto zeigt Arbeiter am Fließband bei der Fertigung eines Standrad-LKW in den IFA-Werken in Ludwigsfelde im heutigen Brandenburg im Jahr 1990.

Kristina van Deuverden

Länderfinanzen Ost: 30 Jahre Solidarpakt – und nun?

1990 brauchten die ostdeutschen Bundesländer ausreichend Mittel für den Aufbau Ost. Ende 2019 fließen hierfür letztmalig Sonderzahlungen. Zeit für eine Bestandsausaufnahme: Wo stehen die Länderfinanzen heute? Und vor allem: Wohin könnte die Reise gehen?

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Das Foto von 1991 zeigt den früheren Vorstandsvorsitzenden der Treuhandanstalt Detlev Rohwedder, und das Vorstandsmitglied Birgit Breuel.

Keith R. Allen

Internationale Finanzakteure und das Echo des Sozialismus

Archivbestände offenbaren, wie Finanzberater aus dem englischsprachigen Raum und Vertreterinnen und Vertreter der planwirtschaftlich geprägten DDR-Nomenklatura die Arbeit der Treuhand prägten.

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Das Foto zeigt den Ausschnitt eines Buchtitels. Das Buch ist als Begleitmaterial zur ZDF-Serie "Unser Walter" (1974) erschienen. Die Serie gab der westdeutschen Öffentlichkeit erstmals Einblick in den häuslichen Alltag einer Familie, in der ein geistig behindertes Kind aufwächst.

Pia Schmüser und Raphael Rössel

Pflege als Alltagsphänomen

Dieser Beitrag widmet sich einem vernachlässigten Thema der deutsch-deutschen Zeitgeschichte. Er vergleicht Pflegealltage von Familien mit Kindern mit Behinderungen in der früheren Bundesrepublik und der DDR und blickt auf ihre Nachwirkungen im vereinigten Deutschland.

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Das Foto zeigt ein Gespräch in der Dr. Quendt Backwaren GmbH in Dresden zwischen dem Firmeninhaber Hartmut Quendt (M) und seinen Mitarbeiterinnen Antje Nowakowski (l) und Ines Habich über die Qualität des "Russisch Brot". Der 124 Jahre alte mittelständische Familienbetrieb ist nach eigenen Angaben zwischen Kap Arkona und dem Fichtelberg Marktführer beim Verkauf dieses Gebäcks.

Max Trecker

Soziale Marktwirtschaft ohne Mittelstand?

Mittelstand und soziale Marktwirtschaft gehören eng zusammen. Wenn in Deutschland von „Hidden Champions“ die Rede ist, bezieht sich dies auf kleine und mittlere Unternehmen, die zumeist im süddeutschen Raum beheimatet sind. Dies war jedoch nicht immer so. Mit der Wiedervereinigung bot sich in Ostdeutschland die Chance, dem Mittelstand zu alter Stärke zu verhelfen und gleichzeitig die Akzeptanz von Marktwirtschaft und Demokratie zu stärken.

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Auf dem Foto ist das Feiern der Union-Fans am 9. November 2019 des 1:0-Sieg in der 1. Bundesliga gegen Hertha BSC eine Woche zuvor zu sehen.

Matthias Koch

Vom Mauerblümchen zum Fußball-Leuchtturm

Der 1. FC Union Berlin ist oben angekommen. Als 56. Verein sind die Köpenicker in die Fußball-Bundesliga aufgestiegen. Alle einst besser platzierten Ost-Vereine haben „die Eisernen“ in den letzten drei Jahrzehnten überholt und um Längen abgehängt. Die Historie des Clubs ist arm an großen Triumphen, aber reich an Geschichten. Dass diese gerade im 30. Jahr des Mauerfalls unvergessen sind, verdankt Union vor allem seiner treuen Fangemeinde.

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Demonstration in der Leipziger Innenstadt am 4. September 1989.

Martin Sabrow

Mythos 1989

War die Friedliche Revolution vor über 30 Jahren eine Revolution ohne Revolutionäre? Verdient das Jahr 1989 jenen Mythos, mit dem alle fünf Jahre aufwändig an den Zusammenbruch der DDR erinnert wird? Und wollen heute Rechtspopulisten diese Geschichte usurpieren? Eine Betrachtung von Prof. Martin Sabrow über das anhaltende Ringen um die Deutungshoheit der Mauerzerfallsgeschichte.

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Die Bildmontage zeigt die frühere Mauersituation hinter dem Reichstagsgebäude in der heutigen Stadtansicht. Im Vordergrund ist ein zu einer Stretch-Limousine umgebauter Trabbi zu sehen.

Ausstellung

Die Mauer. Sie steht wieder!

30 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer erinnert das Deutschland Archiv der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb mit 30 Bildmontagen und einem Film an das Bauwerk, das die Stadt über 28 Jahre lang teilte.

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Tanz auf der Mauer vorm Brandenburger Tor am 10.11.1989

Multimedia-Paket

9. November 1989. Der Mauerfall aus vielen Perspektiven

Wie kam es zum Mauerfall am 9. November 1989? Oder war es ein Mauer-Sturz? Dieses Beitragspaket bündelt mehrere Sichtweisen - aus Wissenschaft, Medien, Kultur und Politik. Fotoserien und Videodokumente ergänzen das Mini-Dossier und ermöglichen eine facettenreiche "Zeitreise" 30 Jahre zurück.

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Der Musik- und Zeichentrickfilm "1989 - Lieder unserer Heimat" ist keine leichte Kost. Aber erleichternd für die Arbeit mit Schülerinnen und Schülern um DDR-Alltag zu rekonstruieren.

DDR-Alltag im Trickfilm

Aufarbeitung einmal anders. Der Leipziger Comic-Zeichner Schwarwel hat zu diesem Zweck einen Zeichentrickfilm realisiert und mit eigenen Songs betextet, um DDR-Alltagssituationen nahe zu bringen, die zur Friedlichen Revolution '89 und zum Mauerfall führten.

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Unzählige Menschen stehen in der Nacht des 9.11.1989 vor und auf der Berliner Mauer am Brandenburger Tor.

Rainer Eckert

Der Sturz der Berliner Mauer als Ergebnis der Friedlichen Revolution

Die Berliner Mauer ist nicht gefallen, sie wurde im Zuge der Friedlichen Revolution 1989/90 gestürzt. Ein Essay von Prof. Rainer Eckert, dem langjährigen Direktor des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig.

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Mühlenstraße in Friedrichshain, 1987. Heute verläuft hier die East Side Gallery.

Detlef Matthes

Heimliche Mauerfotos aus Ostberlin

Die Mauer zu fotografieren war von Ostberliner Seite aus verboten. Der Fotograf Detlef Matthes hielt sie dennoch heimlich mit der Kamera fest - sie war für ihn eine Art Sehnsuchtssymbol, denn dahinter lag unerreichbar der Westen.

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Mutiges Transparent am 4.11.1989 in Ost-Berlin: "Mauer ins Museum".

Egon Krenz

Legenden vom 9. November?

War die Grenzöffnung am 9. November 1989 die "erste wirklich souveräne Entscheidung" der DDR-Regierung? Unter der Überschrift "Wahrheiten und Legenden vom 9. November" schildert der damals amtierende DDR-Staatsratsvorsitzende und SED-Generalsekretär, Egon Krenz, seine Sicht auf die die Öffnung der Mauer und die Rolle Moskaus dabei.

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Beginn der Demontage des Grenzzauns nahe Nickelsdorf (Österreich) und Hegyeshalom (Ungarn) am 2. Mai 1989 durch ungarische Grenzer.

Joachim Jauer

Die Mauer fiel nicht in Berlin...

Die Vorgeschichte des Mauerfalls wird in Deutschland kaum beachtet, sagt der ehemalige Osteuropa-Korrespondent des ZDF, Joachim Jauer. Er rekonstruiert, wie Ungarns Regierung bereits am 2. Mai 1989 den "Eisernen Vorhang" zerschneiden ließ und damit den ersten Stein aus der Berliner Mauer brach.

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Mauer, stasi, Brandenburger Tor

Gerhard Sälter

Zwischen Siegestaumel und Herrschaftssicherung: Der Mauerbau am 13. August 1961 und die Machtelite der DDR

Am 9. November 1989 kam nicht nur die Mauer als Grenzbarriere zu Fall, sondern das komplette Machtsystem der DDR, das durch die Mauer stabilisiert worden war. Jetzt fehlte ihm der Halt. Eine Rückerinnerung von Dr. Gerhard Sälter, Historiker der Gedenkstätte Berliner Mauer.

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9. November 1989, 23.20 Uhr im Grenzübergang Bornholmer Straße. Die Mauer ist offen.

Zeitdokument

Die eigentlichen Maueröffner

Am späten Abend des 9. November 1989 schrieben Ost-Berliner Bürger und Bürgerinnen Weltgeschichte. Sie setzten die "unverzügliche" Öffnung der Mauer durch - und infolge die der gesamten innerdeutschen Grenze. Augenzeuge wurde damals ein Fernsehteam von Spiegel-TV. Es hielt um 23.20 Uhr auf Videoband den historischen Durchbruch fest, der alle überraschte. Das Video in voller Länge.

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Schema der Grenzsperranlagen der DDR, technischer Stand ab 1979.

Fortsetzung der Debatte

Wer war Opfer des DDR-Grenzregimes?

Eine Studie des Forschungsverbunds SED-Staat hat eine Kontroverse ausgelöst. Wer war Opfer des DDR-Grenzregimes? Dr. Jochen Staadt, Dr. Jan Kostka und Dr. Michael Kubina eröffnen eine Debatte, die das Deutschland Archiv in loser Folge ergänzen wird.

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Der Text der Gedenktafel für Heinz Brandt.

Manfred Wilke

Ein widerständiges Leben: Heinz Brandt

Über 33 Jahre nach seinem Tod wurde in Berlin der Gewerkschaftsjournalist Heinz Brandt für sein widerständiges Leben in der Zeit des Nationalsozialismus und der DDR geehrt. Der einstige SED-Funktionär hatte die DDR 1958 frustriert verlassen und wurde 1961 dorthin zurück entführt. Eine Zeitreise durch sein Leben und die Geschichte der DDR - aufgezeichnet von Prof. Manfred Wilke.

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Die Leipziger Montagdemonstration vom 9. Oktober 1989, heimlich vom Kirchturm der Reformierten Kirche aus gedreht.

Video

Schlüsselmoment der Geschichte:
Der 9. Oktober 1989 in Leipzig

Eine wesentliche Rolle bei der Ausbreitung der Friedlichen Revolution 1989 in der DDR spielten Fernsehbilder. Siegbert Schefke, einer der beiden Kameramänner, die damals heimlich die entscheidende Montagsdemonstration am 9. Oktober filmten, beschreibt, wie viel Mut und Angst damals mit diesen Aufnahmen verbunden war.

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Das Foto zeigt Übersiedlerinnen und Übersiedler aus der DDR Mitte der 1980er Jahre, die von der Bundesregierung freigekauft wurden, bei ihrer Ankunft in einem Notaufnahmelager.

Laura Wehr

Von der (eigenen) Geschichte eingeholt?

Für Familien, die in den 1980er Jahren per Ausreiseantrag die DDR verlassen hatten, war die „Wende“ von besonderer biographischer Bedeutung: Nicht nur der Sinn der Ausreise stand rückblickend in Frage; auch die kulturellen Identitäten und familialen Zugehörigkeiten gerieten (erneut) auf den Prüfstand.

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Eine der Protagonistinnen des Filmbeitrags beim Interview an der innerdeutschen Grenze im Harz

Video

Ost-West-Kindheiten

In einer Fernseh-Reportage aus der ZDF-Sendung "Kennzeichen D" vom 21. Juni 1989 machen Kinder und Jugendliche von aus der DDR ausgereisten Eltern deutlich, wie sie das zweigeteilte Deutschland vor dem Mauerfall erlebten, in dem sie hin- und herreisen durften, ihre Eltern aber nicht. Pointiert bringen die befragten Kids ihre Wahrnehmungen über die Mauer und deutsch-deutsche Unterschiede zum Ausdruck.

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Das Foto zeigt den französischen Präsident François Mitterrand (r), der am 20. Dezember 1989 von DDR-Ministerpräsident Hans Modrow (l) begrüßt wird. Das französische Staatsoberhaupt hielt sich zu einem eintägigen Besuch in Ost-Berlin auf.

Cyril Buffet

„Die deutsche Regierung beschleunigt zu stark“

Der französische Präsident Mitterrand hatte zunächst ein ambivalentes Verhältnis zur deutschen Wiedervereinigung. Seine Reise in die DDR im Dezember 1989 belastete die Beziehungen zwischen der Bundesrepublik und Frankreich für kurze Zeit. Der französische Historiker Cyril Buffet berichtet über das Verhalten Mitterrands im Jahr 1989.

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Das Foto zeigt den Demonstrationszug, der sich am 9. Oktober 1989 nach dem Montagsgebet in der Leipziger Nikolaikirche als friedliche Montagsdemonstration in Bewegung setzte. Schließlich hatte diese Demonstration 70.000 Teilnehmer. Schweigend und ohne Transparente ging es vom Karl-Marx-Platz um den Leipziger Innenstadtring.

Angela Siebold

Das Jahr 1989 und sein Stellenwert in der europäischen Erinnerung

Ohne Zweifel lässt sich 1989 als europäischer Erinnerungsort bezeichnen. Doch die Kritik an der „Friedlichen Revolution“ in Europa nimmt zu. Sie dient der nationalen Abgrenzungspolitik populistischer Bewegungen, kann aber auch als Pluralisierung der Erinnerung verstanden werden.

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Konrad Adenauer spricht im Parlamentarischen Rat. Am 23.05.1949 wird das Grundgesetz wird offiziell verkündet.

Arne Hoffrichter

Einheitsrhetorik und Teilungspolitik

Bundesrepublik und DDR wurden im Jahr 1949 aus der Taufe gehoben. Obwohl die Politiker auf beiden Seiten beteuerten, die Deutsche Einheit zu wollen, vollzogen sie unter Schuldzuweisung an die Gegenseite dennoch Schritt für Schritt die „Doppelte Staatsgründung“.

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Das Foto zeigt einen leeren Chefsessel.

Holger Lengfeld

Kaum Posten für den Osten

Mit der deutschen Einheit kam es in Ostdeutschland zu einem Austausch der Eliten. Führungspositionen unterschiedlichster Bereiche wurden oftmals mit Westdeutschen besetzt, weil sie sich besser mit West-Institutionen und Gesetzen auskannten. Doch auch 30 Jahre später sind Ostdeutsche deutlich seltener in Spitzenpositionen in Ostdeutschland zu finden. Der Beitrag beschäftigt sich mit unterschiedlichen Studien dazu und fragt nach möglichen Ursachen.

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Das Foto zeigt die Schornsteine der Stadt Bitterfeld.

Jörg Roesler

Zwischen Realitätsakzeptanz und Planillusion

Der Autor weist anhand von Protokollen von Politbürositzungen u. a. parteiinternem Material nach, dass die SED-Führung 1989 die Augen keineswegs vor den anstehenden ökonomischen Problemen verschloss. Sie gab sich allerdings weiterhin Illusionen über die Möglichkeiten der Planwirtschaft hin und war nicht in der Lage, auf die ernste Situation angemessen zu reagieren.

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AfD-Wahlplakat bei den Landtagswahlen 2019 in Brandenburg.

Christian Booß

Braune Wurzeln?

Ganz neu sind Wahlerfolge von Rechtspopulisten in Deutschlands Osten nicht, so wie jüngst in Brandenburg und Sachsen. Auch andere Rechtsaußen-Parteien konnten dort nach der Wiedervereinigung bereits überproportional Erfolge erzielen - auffallenderweise häufig dort, wo früher auch Hitlers NSDAP viele Stimmen holte. Dazu Thesen von Christian Booß.

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Das Foto zeigt Elisabeth Käsemann, die 1977 wegen ihres politischen und sozialen Engagements von der argentinischen Militärdiktatur nach wochenlanger Folter ermordet wurde.

Daniel Rafecas

Schweigen brechen und Straftaten aufklären

Aktuell haben in Teilen Lateinamerikas erneut autoritäre Staatschefs die Führung übernommen. Deshalb ist es so wichtig, die Verbrechen früherer Diktaturen aufzuarbeiten, wie den argentinischen Staatsterror zwischen 1976 und 1983. Die Käsemann Stiftung setzt sich dafür ein und arbeitet mit dem argentinischen Bundesrichter Dr. Daniel Rafecas zusammen. Im Folgenden zieht er eine Zwischenbilanz der Terror-Aufarbeitung in Argentinien.

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Der Eingang der Versöhnungskirche in der Bernauer Straße wird durch die Berliner Mauer versperrt, 1961

Mauergedenken

„Niemand hat die Absicht, die Menschenwürde anzutasten"

Alljährlich am 13. August wird in der "Kapelle der Versöhnung" an der Bernauer Straße in Berlin eine Gedenkrede zum Mauerbau gehalten, diesmal von einem Zeitzeugen, Jörg Hildebrandt.

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Die Bildmontage zeigt die frühere Mauersituation hinter dem Reichstagsgebäude in der heutigen Stadtansicht. Im Vordergrund ist ein zu einer Stretch-Limousine umgebauter Trabbi zu sehen.

Ausstellung

Die Mauer. Sie steht wieder!

30 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer erinnert das Deutschland Archiv der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb mit 30 Bildmontagen und einem Film an das Bauwerk, das die Stadt über 28 Jahre lang teilte.

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ORIGINAL-BU: Eine Ehrenparade der Nationalen Volksarmee leitete die Feierlichkeiten am 7.Oktober ein. Auf der Ehrentribüne in der Karl-Marx-Allee wurden herzlich begrüßt der Generalsekretär des ZK der SED und Vorsitzende des Staatsrates der DDR, Erich Honecker, und weitere Mitglieder der Partei- und Staatsführung der DDR sowie der Generalsekretär des ZK der KPdSU und Vorsitzende des Obersten Sowjets der UdSSR, Michail Gorbatschow (7.v.l.), und weitere Repräsentanten aus dem Ausland.

Ilko-Sascha Kowalczuk

Die Aufarbeitung der Aufarbeitung - Welche Zukunft hat die DDR-Geschichte?

Die DDR-Aufarbeitung könnte nun, fast dreißig Jahre nach dem Mauerfall, beginnen, die ganze Palette der DDR-Gesellschaft und die Transformationsgeschichte miteinander verknüpft zu erzählen. Dafür plädiert der Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk in seinem Debattenbeitrag.

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Fernmeldeverkehrsstelle des Bundesnachrichtendienstes (BND), Deckname Hortensie III, in Bad Aibling

Christopher Nehring

Nachrichtendienste in Deutschland. Teil II

Die Geschichte der DDR-Geheimpolizei Stasiist mittlerweile intensiv erforscht, die der westdeutschen Nachrichtendienste dagegen ein vergleichsweise weißer Fleck. Geheimdienste in einer Demokratie müssen sich aber der Betrachtung stellen, über ihre Geschichte und ihr Wirken in Vergangenheit und Gegenwart. Ein Blick auf die Nachrichtendienste der Bundesrepublik Deutschland in den 1970er, 1980er und 1990er Jahren.

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In einer Feierstunde am 9.11.1960, dem 22. Jahrestag der von den Nationalsozialisten 1938 veranstalteten Reichspogromnacht, wurde an der Stätte des ehemaligen jüdischen Altersheimes in der Großen Hamburger Straße in Berlin-Mitte ein Gedenkstein enthüllt. Während der Feierstunde ergriffen Hans Seigewasser, Vizepräsident des Nationalrats der Nationalen Front, und Rabbiner Martin Riesenburger das Wort.

Alexander Walther

Keine Erinnerung, nirgends? Die Shoah und die DDR

Die Shoah war kein prominentes Thema in der Erinnerungskultur der DDR, aber tabuisiert wurde sie nicht. Es gab immer Versuche, die jüdische Verfolgungserfahrung zu würdigen und kritische Fragen zu stellen. Der Beitrag untersucht dieses Spannungsverhältnis im Antifaschismus der DDR.

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Das Foto zeigt die alternative Modegruppe Chic, Charmant und Dauerhaft (CCD).

Interview mit Andrea Prause

Die Freiheit der Distanzierten – die alternative Modeszene der DDR

In den 1980er Jahren formierte sich in den Städten der DDR eine alternative Modeszene. Es wurde nicht nur Mode privat in kleinen Werkstätten produziert und auf Märkten verkauft, vor allem die Modeshows bildeten ein Ventil für die Macher/innen und ihr Publikum, um den Anpassungsdruck des Staates aushalten zu können. Andrea Prause hat im Rahmen ihrer Dissertation zu diesem Phänomen geforscht.

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"Wir sind ein Volk" - fotografiert bei einer Kundgebung am 9. Dezember 1989 in Ost-Berlin.

Richard Schröder

Wer beherrscht den Osten?

Was ist mit dem Osten los? Eine Klischee-Antwort aus den Neuen Bundesländern lautet: die Ostdeutschen seien durch den Einigungsprozess gedemütigt worden, würden fremdbestimmt und die Treuhand habe eine bessere wirtschaftliche Entwicklung verhindert. Doch was ist dran an solchen Kränkungsthesen? Eine Betrachtung aus dem Blickwinkel von Prof. Richard Schröder.

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Die Außenminister Österreichs, Alois Mock (l.), und Ungarns, Gyula Horn, durchschneiden am 27. Juni1989 symbolisch den Eisernen Vorhang bei Sopron

Andreas Förster

Vor 30 Jahren: Das Loch im Eisernen Vorhang

Ohne großes Aufsehen wurde ab Mai 1989 in Ungarn der Grenzzaun nach Österreich entfernt. Der Eiserne Vorhang als Symbol des Kalten Krieges verlor seine Funktion. In der Folge flohen mehrere Tausend DDR-Bürgerinnen und Bürger via Ungarn in den Westen. Dies forcierte den Niedergang der DDR. Eine Spurensuche von Andreas Förster.

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Das Bild zeigt einen Hörsaal in einer Universität

Maja Apelt/Irene Zierke

„Im eigenen Leben nicht mehr mitspielen zu dürfen, ist hart.“

Die Soziologinnen Maja Apelt und Irene Zierke zeigen am Beispiel einer ostdeutschen Hochschule auf, dass bis heute bei dortigen Beschäftigten aufgrund des Transformationsprozesses Verunsicherungen aber auch widerständige Selbstbehauptungen erkennbar sind.

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Blick auf den Eingang der Zentrale des Bundesnachrichtendienstes in Pullach bei Muenchen, aufgenommen am 17.Oktober 2003. Der Bundesnachrichtendienst (BND) soll laut einem Medienbericht in die angeblich illegalen Auslandeinsaetze deutscher Polizisten in Libyen eingebunden gewesen sein. Der BND habe die Ausbildungskooperation von 2005 bis 2007 beratend begleitet, schreibt die "Berliner Zeitung" unter Berufung auf Sicherheitskreise. Der BND gab zu dem Bericht auf eine Anfrage der Nachrichtenagentur AP zunaechst keine Stellungnahme ab.

Christopher Nehring

Nachrichtendienste in Deutschland

Die Geschichte der deutschen Nachrichtendienste ist ein weißer Fleck. Misstrauen, Desinteresse und Vergleiche mit diktatorischen Geheimpolizeien bestimmen ihr Image. Ein demokratisch-gewachsener Umgang braucht jedoch Transparenz und Hintergrundwissen. Teil I beschreibt die Zeit von 1945 bis 1969.

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Bundespräsident Richard von Weizsäcker bei seiner vielbeachteten Rede im Bonner Bundestag am 8. Mai 1985 während der Feierstunde zum Ende des Zweiten Weltkrieges

Vortrag von Wolfgang Benz

Zwischen Amnesie und Erinnerungskultur - Die Deutschen und der 8. Mai 1945

34 Jahre nach der bedeutenden Rede von Bundespräsident Richard von Weizsäcker zum Ende des Zweiten Weltkriegs, hielt der Historiker Wolfgang Benz auf dem Symposium „Tag der Befreiung – Tag der Erinnerung“ in Rostock zur Rezeption des 8. Mai 1945 in beiden deutschen Staaten einen wichtigen Debattenbeitrag. Diesen können Sie hier nachlesen.

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Das Foto zeigt einen Teller mit der Aufschrift "die Jagd gehört dem Volke". Dieser eines von vielen Exponaten zur Staatsjagd in der DDR, die in der Ausstellung "Jagd und Macht" im Jagdmuseum Schorfheide gezeigt werden.

Inteview mit Helmut Suter

Die Jagd gehört dem Volke - Interview Teil I

In der Schorfheide bei Berlin jagten die preußischen Kurfürsten, Könige und deutsche Kaiser. Nach 1918 schossen der Ministerpräsident des Freistaates Preußen Otto Braun und Reichspräsident Paul von Hindenburg auf Wild. Von 1934 bis 1945 gab sich der Nationalsozialist Hermann Göring dort in Carinhall dem Größenwahn hin. In der DDR sollte jeder jagen können, aber nur im Kollektiv. Der Autor Helmut Suter äußert sich dazu im Interview mit dem Deutschland Archiv.

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Das Foto zeigt Erich Honecker und Mitarbeiter des Staatlichen Forstbetriebes nach erfolgreicher Hasenjagd mit ausgelegter Beute.

Interview mit Helmut Suter

Jagdfieber zahlte Bevölkerung - Interview Teil II

Offensichtlich störte es die führenden Repräsentanten der DDR nicht, welches Erbe sie als Kommunisten bei der Staatsjagd in der Schorfheide antraten und welche Tradition sie mit ihren eigenen Privilegien bis 1989 auf Kosten der DDR-Bevölkerung fortsetzten. Der folgende Teil des Interviews widmet sich der Diskrepanz zwischen dem Anspruch der DDR als sozialistischer Staat und der privilegierten Jagd.

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Das Foto zeigt Hans Christange und Klaus Stenzel bei einer Lesung.

Hans Christiange und Klaus Stenzel

Ein Ost-West-Dialog in Briefen

Vor 30 Jahren ist die Berliner Mauer durch die friedliche Revolution gefallen, und im kommenden Jahr liegt die deutsche Wiedervereinigung 30 Jahre zurück. Das nehmen wir zum Anlass, um unseren Leserinnen und Lesern Einblick in einen privaten Ost-West-Briefwechsel zu geben, der seit 1996 bis heute andauert.

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Das Foto zeigt den Besuch von Bundeskanzler Adenauer von fünf Kompanien der neu aufgestellten westdeutschen Streitkräfte in Andernach 1956.

Frank Heinz Bauer

,,Geräuschlos“ und ,,ohne Geschrei!“ – Sicherheitspolitik von 1949 bis 1956

Ausgehend von den Entmilitarisierungsbeschlüssen der Potsdamer Konferenz des Jahres 1945, beschreibt der Autor Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Gestaltung der Sicherheitspolitik der beiden deutschen Staaten bis 1956. Die Darstellung stützt sich auf ehemals als geheim eingestufte Quellen aus dem Bundesarchiv-Militärarchiv in Freiburg (Breisgau).

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Auf dem Foto ist ein Teil der Wanderausstellung „Verboten und Verfolgt. Jehovas Zeugen im KZ Ravensbrück und in Haftanstalten der DDR“ zu sehen, die am 22. April 2018 anlässlich des 73. Jahrestages der Befreiung des Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück eröffnet wurde.

Falk Bersch

Jehovas Zeugen und die DDR-Erinnerungspolitik – Das Beispiel Ravensbrück

Jehovas Zeugen fanden in den Nationalen Mahn- und Gedenkstätten der DDR, die den Opfern des Nationalsozialismus (NS) gewidmet waren, keine Erwähnung. Von Gedenkzeremonien waren sie ausgeschlossen. Wenn eine Nennung dieser NS-Opfergruppe unumgänglich war, verwendete man Synonyme. Am Beispiel Ravensbrück lässt sich dies nachvollziehen.

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Titel des radix-Heftes "Aufrisse - Absage an Praxis und Prinzip der Abgrenzung", 1980er Jahre.

Peter Wensierski

Für die Freiheit verlegt - die radix-blätter

Vier Jahre vor dem Ende der DDR bauten junge Oppositionelle heimlich einen Verlag auf. In einer geheimen Kammer am Rande Ost-Berlins wurden bis zum Fall der Mauer – unentdeckt von der Stasi – mehr als 120.000 Seiten gedruckt. Umfangreiche Publikationen, in denen 136 Autorinnen und Autoren unter ihren vollen Namen systemkritische Texte veröffentlichten: die radix-blätter.

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Ihr Kindergarten wurde teilweise schon von den Eltern besucht. Er gehörte zu den ersten Sozialeinrichtungen, die die LPG Merxleben nach ihrer Gründung 1952 schuf.

Anna Kaminsky

(Verordnete) Emanzipation? – Frauen im geteilten Deutschland

In Fragen der Gleichberechtigung gilt die Frauenpolitik der DDR als vorbildlich. Auch wenn nach 1989 kaum noch etwas von der DDR Bestand hatte und alles kritisch hinterfragt wurde: Eines wurde gegen alle Vorwürfe verteidigt: Die Frauenpolitik der SED-Führung. Die sei doch gut gewesen.

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Ein sanierter Wohnblock und ein zum Rückbau vorgesehener benachbarter Wohnblock im Plattenbaugebiet Süplinger Berg in Haldensleben/Sachsen-Anhalt , 2005.

Karen Sievers

Stadtumbau Ost – Lösung einer Wohnungsfrage?

Nicht nur Schrumpfung, sondern in der Folge auch der Stadtumbau prägen die Lebenswelt ostdeutscher Städte und Kommunen. Was als Lösung einer Wohnungsfrage begann, war und bleibt auch fast 20 Jahre nach Einführung des Bund-Länder-Programms eine Herausforderung für Betroffene, Planung und Verwaltung.

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Reste des Grenzzaunes an der ehemaligen innerdeutschen Grenze in der Gedenkstätte Point Alpha.

Maximilian Kutzner

Die Generation 1989 und die deutsch-deutsche Vergangenheit

Im dreißigsten Jahr nach dem Mauerfall führen wir im „Deutschland Archiv“ eine Debatte über die Erinnerungskultur zur DDR-Geschichte. Die neue Reihe wird eröffnet mit einem Beitrag des Historikers Maximilian Kutzner, der – aus der Perspektive eines 1989 Geborenen – eine grundlegende Modernisierung der Erinnerungskultur fordert. Die Redaktion ist interessiert an weiteren Fach- und Debattenbeiträgen zu diesem Thema. Vorschläge können Sie an deutschlandarchiv@bpb.de senden.

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Die Abbildung zeigt die Illustration des Feuerdrachen "Zion", die in der DDR-Kinderzeitung ABC-Zeitung 1984 abgedruckt war.

Christian Gaubert

Der Nahostkonflikt und die Wahrnehmung Israels in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, Teil I

Anhand einer inhaltlichen Analyse von Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR zeigt Christian Gaubert, wie diese ein antisemitisches Israelbild unter dem Deckmantel des Antizionismus kommunizierten.

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Die Abbildung zeigt die illustrierte Doppelseite der Geschichte "Der Storch von Wadi Achat", die in der ABC-Zeitung, Nr. 4/1985, erschienen ist.

Der Nahostkonflikt und die Wahrnehmung Israels in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, Teil II

Die Zusammenstellung von Artikelbeispielen ermögliche, einzelne Eskalationsstufen einer von wachsender Drastik und zunehmender antisemitischer Enthemmung gekennzeichneten Nahostberichterstattung in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR sichtbar zu machen, schreibt Christian Gaubert in Teil II seines Beitrages.

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Auf dem Foto ist Karl-Eduard von Schnitzler abgebildet, der von 1960 bis 1989 im DDR-Fernsehen in der Sendung "Der schwarze Kanal" gegen die Bundesrepublik Deutschland polemisierte.

Clemens Escher

Israel im Schwarzen Kanal

Anhand der Aufzeichnungen und der Sendemanuskripte zu der DDR-Fernsehsendung „Der schwarze Kanal“ beschäftigte sich Clemens Escher mit dem Israelbild, das deren Chefkommentator Karl-Eduard von Schnitzler für die DDR-Bürgerinnen und Bürger lieferte. Dabei habe es sich um eine Israelisierung des Antisemitismus gehandelt, wie sie, als Kritik getarnt, auch noch heute vorkomme.

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Das Foto zeigt Grabschändungen auf dem jüdischen Friedhof in Berlin, Schönhauser Allee, die bereits im Jahr 1947 fotografisch festgehalten wurden.

Monika Schmidt

Die Bedeutung des offiziellen Antizionismus im Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil I

Schändungen jüdischer Friedhöfe hat es in der DDR, wo Antifaschismus angeblich zur Staatsräson gehörte, nachweislich gegeben. Und das bereits kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. In der Regel wurden diese Taten als "Dummejungenstreiche" von offizieller Seite in der DDR abgetan. In Ihrem Beitrag, der aus zwei Teilen besteht, arbeitet Monika Schmidt den Antisemitismus durch Friedhofsschändungen in der DDR auf.

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Auf dem jüdischen Friedhof in Potsdam wurden 1989 Grabsteine mit Hakenkreuzen  beschmiert.

Monika Schmidt

Die Bedeutung des offiziellen Antizionismus im Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil II

Antisemitische Schmierereien auf jüdischen Friedhöfen in der DDR sind im Wesentlichen ab den 1970er-Jahren dokumentiert. Das Umwerfen von Grabsteinen und andere Zerstörungen der Gräber und Friedhöfe haben sich bis 1990 bruchlos fortgesetzt. Darüber berichtet Monika Schmidt im Teil II Ihres Beitrags über die Schändungen jüdischer Friedhöfe in der DDR.

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Das Foto zeigt eine Szene aus der US-amerikanischen Fernsehserie "Holocaust" (übersetzt: "Massenvernichtung"). Darin werden Juden in ein Konzentrationslager nach Polen deportiert. Erzählt wird in dem insgesamt über sieben Stunden dauernden Film die Geschichte zweier Familien im Dritten Reich - einer jüdischen und einer nationalsozialistischen.

Katrin Hammerstein

Eine Fernsehserie schreibt Geschichte: Reaktionen auf die Ausstrahlung von „Holocaust“ vor 40 Jahren

Die Ausstrahlung der US-amerikanischen Fernsehserie „Holocaust“ jährt sich im Januar 2019 zum 40. Mal. Daher wird der Vierteiler noch einmal gesendet. Mit den Reaktionen, die der Film 1979 in den „Täterstaaten“ Bundesrepublik Deutschland, DDR und Österreich ausgelöst hat, befasst sich Katrin Hammerstein in diesem Beitrag.

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Die Staatssicherheit fotografierte die Mitglieder der Umweltbibliothek bei ihrer Verhaftung in der Nacht vom 24. auf den 25. November 1987. V.l.n.r.: Bodo Wolff, Till Böttcher, Bert Schlegel, Wolfgang Rüddenklau, Tim Eisenlohr.

Silke Kettelhake

Vom Suchen und Finden – Stasi-Razzia in der Umweltbibliothek

Die Stasi wollte die Oppositionsbewegung stoppen und stürmte in der Nacht vom 24. auf den 25. November 1987 die Umweltbibliothek an der Zionskirche in Ost-Berlin. Silke Kettelhake beschreibt, warum aus der so genannten Aktion Falle kein Erfolg für die Staatsmacht der DDR wurde.

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Ausgebombt! Eine Zeitreise ins kriegszerstörte Berlin

31 Bildmontagen des Berliner Fotografen Alexander Kupsch, aus historischen Fotos vom zerstörten Berlin und Aufnahmen aus dem Jahr 2015, rücken die zerstörerische Kraft des Krieges erneut ins Bewusstsein, indem sie die Ruinen aus dem Mai 1945 ins Berlin von heute übertragen.

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NEU: Videoreportagen

Vom Einläuten der Friedlichen Revolution

Rund um den 7. Oktober 1989 herrschte Ausnahmezustand in mehreren Städten der DDR. Polizei, Betriebskampfgruppen und Stasi gingen gewaltsam gegen Demonstranten vor, die friedlich für Reformen, Demokratie und Reisefreiheit eintraten - und sich mit Kerzen, Worten und Zivilcourage gegen die Staatsmacht durchsetzten. Ein filmischer Überblick.

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Themenseite

30 Jahre Mauerfall

Die Berliner Mauer war über 28 Jahre das Symbol der deutschen Teilung und des Kalten Krieges. Am 9. November 1989 reagierte die DDR-Regierung mit Reiseerleichterungen auf den Ausreisestrom und monatelange Massenproteste – die Mauer war geöffnet. Wir präsentieren ausgewählte Angebote zur Geschichte der Mauer und des Mauerfalls.

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Deutschlandarchiv bei Twitter

Ausstellung + Film

Die Mauer. Sie steht wieder!

Was wäre, wenn die Mauer Berlin erneut halbieren würde? 30 Jahre nach dem Mauerfall erinnert das Deutschland Archiv der bpb mit 30 Bildmontagen und einem Film von Alexander Kupsch an das Bauwerk, das die Stadt über 28 Jahre lang teilte.

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Chronik der Mauer

Es erwartet Sie eine Fülle von multimedial aufbereiteten Informationen über Mauerbau und Mauerfall - und über die Opfer der Grenze.

Mehr lesen auf chronik-der-mauer.de

Dossier

Stasi

Alles wissen, alles kontrollieren, Menschen manipulieren. Aus der Arbeitsweise der DDR-Geheimpolizei "Stasi" ist auch viel zu lernen über die Mechanismen von Diktaturen der Gegenwart. In der DDR überwanden couragierte Bürgerinnen und Bürger allerdings 1989 ihre Angst vor der "Staatssicherheit". Vor 30 Jahren wurde sie gänzlich entmachtet.

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Online-Angebot der bpb und der Robert-Havemann-Gesellschaft

jugendopposition.de

Wie haben junge Menschen in der DDR mit Mut und Musik gegen Stasi und SED-Diktatur gekämpft? Zeitzeugen berichten. Mit zahlreichen Texten, Videos, Audios, Fotos und Dokumenten.

Mehr lesen auf jugendopposition.de

Online-Archiv

www.wir-waren-so-frei.de

Fast 7.000 private Filme und Fotos aus der Umbruchzeit 1989/90 sowie über 100 begleitende Erinnerungstexte. Dazu ost- und westdeutsche Medienberichte. Die persönlichen Erfahrungen der Fotografen und Filmemacher bieten zusammen mit der öffentlichen Berichterstattung vielfältige Blicke auf die historischen Ereignisse und deren Auswirkungen auf den Alltag in Ost und West.

Mehr lesen auf wir-waren-so-frei.de

Wird die DDR-Diktatur verharmlost? Und warum begann die intensive Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit erst so spät? Die Deutung von Geschichte ist oft umstritten - und nicht selten ein Politikum.

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13. August 1961: In den frühen Morgenstunden beginnt der Bau der Mauer, die Deutsche Teilung wird zementiert. Am Abend des 9. November 1989 kommt es zum Mauerfall. Bald 30 Jahre danach ist Deutschland in vielem noch immer ein Land mit zwei Gesellschaften.

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Zu dem Thema "Children of Transition, Children of War, the Generation of Transformation from a European Perspective" diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Deutschlandforschertagung 2016 vom 3. bis 5. November 2016 in der Universität Wien. Die Tagungsdokumentation gibt Einblick in die Themen und Ergebnisse.

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Messenger-Projekt

Der Mauerfall und ich

Es ist Leipzig im Spätsommer des Jahres 1989. Die Studentin Kathrin und ihre Freundinnen und Freunde erleben eine Zeit des Umbruchs in der DDR. Im November fällt die Mauer und damit die Grenze, die Deutschland und die Deutschen viele Jahrzehnte trennte. Über ihre Erlebnisse hat Kathrin von August bis November 2019 im bpb-Messengerprojekt "Der Mauerfall und ich" berichtet.

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Gedenkstätten, Museen, Dokumentationszentren, Mahnmale, Online-Angebote - zahlreiche Einrichtungen und Initiativen erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus, bieten Bildungsangebote zur Geschichte des Nationalsozialismus und engagieren sich für Überlebende und Jugendbegegnungen. Wo Sie welche Erinnerungsorte mit welchem pädagogischen Angebot finden, erfahren Sie in der Datenbank.

Mehr lesen auf bpb.de

Der Tag in der Geschichte

  • 22. Mai - 2. Juni 1946
    Die Einheitsschule wird in der SBZ mit dem Ziel eingeführt, die Schule zu demokratisieren: ohne Rücksicht auf Geschlecht, Besitz, Glauben oder Abstammung. Privilegien im Bildungswesen sollen so abgeschafft werden. Auf den »vorschulischen« Kindergarten folgt... Weiter
  • 20. April - 2. Juni 1948
    Die zweite Sitzungsperiode der Londoner Sechsmächtekonferenz beschließt, dem deutschen Volk zu ermöglichen, »auf der Basis einer freien und demokratischen Regierungsform« seine Einheit wiederherzustellen und allmählich »volle Regierungsverantwortung« zu... Weiter