Beleuchteter Reichstag

Öffentlicher Umgang mit Geschichte

Geschichte boomt. In verschiedenen Debatten der letzten Jahre ist – zum Teil heftig – über die Erinnerungskultur und über die Präsentation der Vergangenheit in Museen gestritten worden. In der Öffentlichkeit spielt die Geschichte eine bedeutende Rolle: (Zeit-)Geschichte ist zu einem Tourismusfaktor geworden, Museen erfreuen sich seit Jahren wachsenden Zulaufs, verschiedene Ausstellungen haben in der jüngsten Vergangenheit eine große öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Die "Aneignung der Vergangenheit" war und ist immer auch ein Politikum.

"Opa war ein Mörder": Junge Demonstranten gegen den Aufmarsch von Neonazis anlässlich der Wehrmachtausstellung in Hamburg, 27. März 2004.

Deutschland Archiv 10/2011

Zeitgeschichte/Zeitgeschehen

Neben spektakulären Ausstellungen wie der umkämpften Wanderschau "Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht" gedeihen – deutlich weniger prominent – einige interessante Ausstellungen und Ausstellungsprojekte. Auch sie tragen mit innovativen Ansätzen und Methoden zur Vermittlung unserer Geschichte bei.

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Blick in die Ausstellung.

Deutschland Archiv 10/2011

Forum

Die Musealisierung etwa der DDR-Vergangenheit schreitet stetig voran. Doch wie wird dabei mit der materiellen Kultur des untergegangenen SED-Staates, sowohl des Herrschaftsapparates als auch des DDR-Alltags, umgegangen?

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Von Diktatur keine Spur?

Deutschland Archiv 10/2011

Literaturjournal

Legenden und Mythen über die DDR existieren zuhauf, auch über die Friedliche Revolution 1989/90. Verschiedene Bücher stellen diesen Legenden Fakten über den Alltag, über das Herrschaftssystem und über das Ende der DDR entgegen.

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Ausstellung + Film

Die Mauer. Sie steht wieder!

Was wäre, wenn die Mauer Berlin erneut halbieren würde? 30 Jahre nach dem Mauerfall erinnert das Deutschland Archiv der bpb mit 30 Bildmontagen und einem Film von Alexander Kupsch an das Bauwerk, das die Stadt über 28 Jahre lang teilte.

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NEU: Videoreportagen

Vom Einläuten der Friedlichen Revolution

Rund um den 7. Oktober 1989 herrschte Ausnahmezustand in mehreren Städten der DDR. Polizei, Betriebskampfgruppen und Stasi gingen gewaltsam gegen Demonstranten vor, die friedlich für Reformen, Demokratie und Reisefreiheit eintraten - und sich mit Kerzen, Worten und Zivilcourage gegen die Staatsmacht durchsetzten. Ein filmischer Überblick.

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Themenseite

30 Jahre Mauerfall

Die Berliner Mauer war über 28 Jahre das Symbol der deutschen Teilung und des Kalten Krieges. Am 9. November 1989 reagierte die DDR-Regierung mit Reiseerleichterungen auf den Ausreisestrom und monatelange Massenproteste – die Mauer war geöffnet. Wir präsentieren ausgewählte Angebote zur Geschichte der Mauer und des Mauerfalls.

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Deutschlandarchiv bei Twitter

Chronik der Mauer

Es erwartet Sie eine Fülle von multimedial aufbereiteten Informationen über Mauerbau und Mauerfall - und über die Opfer der Grenze.

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Dossier

Stasi

Alles wissen, alles kontrollieren, Menschen manipulieren. Aus der Arbeitsweise der DDR-Geheimpolizei "Stasi" ist auch viel zu lernen über die Mechanismen von Diktaturen der Gegenwart. In der DDR überwanden couragierte Bürgerinnen und Bürger allerdings 1989 ihre Angst vor der "Staatssicherheit". Vor 30 Jahren wurde sie gänzlich entmachtet.

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Online-Angebot der bpb und der Robert-Havemann-Gesellschaft

jugendopposition.de

Wie haben junge Menschen in der DDR mit Mut und Musik gegen Stasi und SED-Diktatur gekämpft? Zeitzeugen berichten. Mit zahlreichen Texten, Videos, Audios, Fotos und Dokumenten.

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Online-Archiv

www.wir-waren-so-frei.de

Fast 7.000 private Filme und Fotos aus der Umbruchzeit 1989/90 sowie über 100 begleitende Erinnerungstexte. Dazu ost- und westdeutsche Medienberichte. Die persönlichen Erfahrungen der Fotografen und Filmemacher bieten zusammen mit der öffentlichen Berichterstattung vielfältige Blicke auf die historischen Ereignisse und deren Auswirkungen auf den Alltag in Ost und West.

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Wird die DDR-Diktatur verharmlost? Und warum begann die intensive Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit erst so spät? Die Deutung von Geschichte ist oft umstritten - und nicht selten ein Politikum.

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13. August 1961: In den frühen Morgenstunden beginnt der Bau der Mauer, die Deutsche Teilung wird zementiert. Am Abend des 9. November 1989 kommt es zum Mauerfall. Bald 30 Jahre danach ist Deutschland in vielem noch immer ein Land mit zwei Gesellschaften.

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Zu dem Thema "Children of Transition, Children of War, the Generation of Transformation from a European Perspective" diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Deutschlandforschertagung 2016 vom 3. bis 5. November 2016 in der Universität Wien. Die Tagungsdokumentation gibt Einblick in die Themen und Ergebnisse.

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Messenger-Projekt

Der Mauerfall und ich

Es ist Leipzig im Spätsommer des Jahres 1989. Die Studentin Kathrin und ihre Freundinnen und Freunde erleben eine Zeit des Umbruchs in der DDR. Im November fällt die Mauer und damit die Grenze, die Deutschland und die Deutschen viele Jahrzehnte trennte. Über ihre Erlebnisse hat Kathrin von August bis November 2019 im bpb-Messengerprojekt "Der Mauerfall und ich" berichtet.

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Gedenkstätten, Museen, Dokumentationszentren, Mahnmale, Online-Angebote - zahlreiche Einrichtungen und Initiativen erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus, bieten Bildungsangebote zur Geschichte des Nationalsozialismus und engagieren sich für Überlebende und Jugendbegegnungen. Wo Sie welche Erinnerungsorte mit welchem pädagogischen Angebot finden, erfahren Sie in der Datenbank.

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Der Tag in der Geschichte

  • 14. Februar 1959
    Der Deutsche Ausschuss für das Erziehungs- und Bildungswesen in der BRD legt den »Rahmenplan zur Umgestaltung und Vereinheitlichung des allgemein bildenden öffentlichen Schulwesens« vor. Er plädiert dafür, das tradierte dreigliedrige Schulsystem... Weiter
  • 14. Februar 1964
    In Bonn konstituiert sich der Sachverständigenrat (Gesetz vom 14. 8. 1963). Er begutachtet jährlich die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und gibt auch aus besonderen Anlässen Stellungnahmen ab. Anders als die Beiräte von Ministerien ist der... Weiter
  • 14. Februar 1967
    Erste konzertierte Aktion: Angeregt von Wirtschaftsminister Schiller (SPD) treffen sich Vertreter des Staates, der Tarifparteien und der Wissenschaft erstmals zu einer Gesprächsrunde, um ihr Handeln in der Wirtschafts- und Sozialpolitik zu beraten und... Weiter
  • 14. Februar 1984
    Das Europäische Parlament billigt mit großer Mehrheit den »Entwurf eines Vertrags zur Gründung der Europäischen Union». Diese Reformvorschläge, von einem Ausschuss unter Altiero Spinelli ausgearbeitet, sollen die Grundlage für eine europäische Verfassung... Weiter
  • 14. Februar 1990
    Grüne Partei (GP) und Unabhängiger Frauenverband (UFV, offizieller Gründungskongress am 17. 2. 1990) schließen ein Wahlbündnis. Hauptforderungen sind: die Gleichberechtigung der Geschlechter, soziale Bestandsgarantien und Sicherheiten sowie die deutsche... Weiter
  • 13./14. Febr. 1990
    Während seines Besuchs in Bonn vereinbart Ministerpräsident Modrow (PDS), den 17 Regierungsmitglieder begleiten, mit Bundeskanzler Kohl (CDU) die Einsetzung einer gemeinsamen Kommission zur Vorbereitung der angebotenen Währungsunion mit Wirtschaftsreform.... Weiter