Beleuchteter Reichstag

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1.9.2011 | Von:
Bogdan Musial

Der Bildersturm

Aufstieg und Fall der ersten Wehrmachtsausstellung

Politisierung und Polarisierung: Verhältnis zur Ausstellung als Prüfstein demokratischer Reife

Keine zeithistorische Debatte war in der Geschichte der Bundesrepublik so politisiert und keine wirkte so polarisierend wie die um die Ausstellung. Sie war von Anfang an ein Politikum, das im Lauf der Zeit an Brisanz gewann und die deutsche Öffentlichkeit in zwei Lager spaltete: in Gegner und Befürworter der Ausstellung.

In der Regel bestimmte die politische Einstellung der Kontrahenten, ob jemand für oder gegen die Ausstellung war. So sprachen sich die konservativen Parteien (CDU und CSU) im Allgemeinen gegen die Ausstellung aus. In der FDP und der SPD waren die Fronten nicht mehr so klar, die FDP tendierte jedoch eher gegen und die SPD überwiegend für die Ausstellung. Grüne und PDS waren von Anfang an für die Ausstellung, ihre Thesen und Inhalte fanden in diesem politischen Spektrum geradezu reflexartig einen vorbehaltlosen Zuspruch. Den Kontrast dazu bildete die instinktive und ebenfalls reflexartige Ablehnung auf der politischen Gegenseite.

Befürworter sprachen von "Tabubruch", "Verantwortung für die NS-Vergangenheit", "Moral" und "historischen Tatsachen" und polemisierten gegen die "Ewiggestrigen". Die Gegner empörten sich über "Geschichtsklitterung", "Generalisierung", "Kollektivschuld", "Pauschalurteil" und "Diffamierung". Je mehr nach links oder rechts die politische Einstellung der jeweiligen Akteure (etwa PDS, verschiedene Antifa-Komitees; Republikaner oder DVU) tendierte, desto heftiger und emotionaler fielen die Stellungnahmen dafür oder dagegen aus.

In den ersten Wochen hofften die Gegner der Ausstellung noch, dass das öffentliche Interesse an der Schau bald abflauen und sie gewissermaßen eines natürlichen Todes sterben würde. Diese Hoffnung verflog jedoch rasch. Am 25. April 1995 schrieb der Ehrenvorsitzende der CDU/CSU-Fraktion Alfred Dregger an den Bundesverteidigungsminister Volker Rühe: "Die ursprünglich wohl sinnvolle Strategie, diese Ausstellung im wahrsten Sinne des Wortes 'links' liegen zu lassen, ist damit überholt."[27] Dies lag an der eigentümlichen Dynamik, welche die Ausstellung von Beginn an entwickelte.

Außer den Thesen, die polarisierten und die teilweise heftige Reaktionen hervorriefen, trug das organisatorische Verfahren, das mit dieser Ausstellung einherging, zur weiteren Politisierung des Konflikts um sie bei. Die Schau war als Wanderausstellung angelegt. Um sie zeigen zu können, mussten an den jeweiligen Orten finanzielle Mittel und Räume besorgt werden. So war allein eine Mindestsumme von 30.000 DM notwendig, um die Ausstellungstafeln an den gewünschten Ort zu holen. Hinzu kamen Kosten für Begleitprogramme, Betreuung vor Ort (Führung, Überwachung), Räume usw.: "Das Verfahren der Antragstellung zur Finanzierung der Ausstellung mit öffentlichen Mitteln mobilisiert die am Ort einflußreichen politischen Akteure – Parteien, Bürgermeister, Organisationen, Kirchen, Vereine, Interessengruppen – und spaltet sie durch die Prozedur der Mehrheitsentscheidung in Gegner und Befürworter, Sieger und Unterlegene."[28]

Beispielsweise beantragten die Grünen beim Präsidium des Baden-Württembergischen Landtags, die Ausstellung im Foyer des Parlaments in Stuttgart zu zeigen. Der Antrag wurde mit den Stimmen der CDU, der FDP und der Republikaner abgelehnt. Dies rief eine unkonventionelle Gegenkoalition von Juristen und Gewerkschaften auf den Plan: Die Neue Richtervereinigung Baden-Württemberg tat sich zusammen mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund aus dem Kreis Stuttgart-Döblingen, der schließlich als Organisator der Ausstellung auftrat. Sie wurde dann in den Räumen des DGB gezeigt. Diese Auseinandersetzung wurde in der regionalen Presse ausführlich und emotional diskutiert und schuf zugleich eine "gespannte öffentliche Aufmerksamkeit".[29]

Ähnlich war es in anderen Orten: In Konstanz traten "20 kommunale Mitveranstalter – von kirchlichen Organisationen über das Stadttheater, den Fachbereich Geschichte der Universität bis hin zu kommunalen Kinos" auf, in Hannover 72 und in Aachen 45.[30] Im Laufe der Zeit verschärfte sich der Konflikt um die Orte und um die Finanzierung in den jeweiligen Städten, wo die Ausstellung gezeigt werden sollte. Diese Konflikte wurden vor den Augen der interessierten Öffentlichkeit ausgetragen. Ähnlich verlief die Auseinandersetzung in Österreich, wo die Ausstellung ebenfalls sehr schnell zum Politikum wurde.[31]

In Bremen führte Ende 1996 der Konflikt um Austragungsort gar zu einer Krise der schwarz-roten Landesregierung. Die CDU, welche die Ausstellung nicht abwenden konnte, versuchte wenigstens zu verhindern, dass sie im Rathaus gezeigt werden würde – vergeblich. Dies führte zu heftigen Kontroversen.

In München, im Frühjahr 1997, erreichte der politische Konflikt seinen Höhepunkt und mündete in eine verbale Schlacht, die weltweit Schlagzeilen machte. Peter Gauweiler, der Chef der Münchner CSU, empfahl am 14. Februar 1997 dem Initiator der Ausstellung, Jan Philipp Reemtsma, er "'solle eine Ausstellung machen über die Toten und Verletzten, die der Tabak angerichtet hat, den er verkauft hat', anstatt mit dieser 'Einseitigkeit' viele Menschen in ihrer Ehre zu kränken."[32] Die Befürworter der Ausstellung ließen das nicht auf sich beruhen. Der ehemalige Münchner Oberbürgermeister und SPD-Vorsitzende Hans-Jochen Vogel meldete sich in einem Offenen Brief zu Wort. Darin warf Vogel Gauweiler unter anderem vor, er verwende "Vokabeln der Rechtsradikalen und schlägt eine Tonart an, in der seinerzeit die Deutschnationalen die Verteidiger der Weimarer Republik bekämpft haben. [...] Wer sich so äußert, wer sich so verhält, [...] der sollte seine politische Heimat bei der NPD suchen. An der Spitze einer demokratischen Partei hat er nichts mehr verloren."[33] Die Münchener SPD bezeichnete Gauweiler als "geschichtsverfälschend, plump, populistisch". Siegfried Benker, Fraktionschef der Münchner Grünen, appellierte an die Bevölkerung der Stadt, "die Ausstellung zu besuchen und sich nicht 'durch ein braunes Bündnis von der CSU über die NPD bis hin zu neonazistischen Splittergruppen' das Recht auf Information nehmen zu lassen."[34] Die Welle der Empörung schlug bis zum Bundestag, wo auf Antrag der Grünen schließlich eine Debatte über die Ausstellung stattfand.[35]

Auch die Ausstellungsmacher mischten sich aktiv in das Geschehen ein. Hannes Heer warf der CSU vor, sie habe eine "normale Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit in einen Krieg verwandelt."[36] In einem Interview mit dem "Spiegel" vom 24. Februar 1997 erklärte Heer: "Herr Gauweiler ist ein durchgeknallter Provinzpolitiker, der in Vergessenheit geriet und jetzt die Ausstellung benutzt, um wieder an die Spitze der eigenen Partei zu gelangen. Da die Auschwitz-Lüge juristisch geahndet wird, greift er halt zur Wehrmachts-Lüge."

Aus den heftigen Auseinandersetzungen in München und anschließend in Frankfurt am Main gingen die Befürworter der Ausstellung als klare Sieger hervor. Die Ursache dafür lag aber nicht in den besseren Argumenten – eine sachliche Diskussion fand nicht statt und sie war in diesem Klima auch kaum möglich –, sondern unter anderem darin, dass die Rechtsradikalen die Auseinandersetzung um die Ausstellung und die enorme mediale Aufmerksamkeit für ihre politischen Zwecke instrumentalisierten.
Neonazi-Aufmarsch gegen die Wehrmachtausstellung in München, 30. November 1999.Neonazi-Aufmarsch gegen die Wehrmachtausstellung in München, 30. November 1999. (© AP, Foto: Diether Endlicher)
So mobilisierte die NPD etwa 5.000 ihrer Mitglieder und Sympathisanten für eine Demonstration in München gegen die Ausstellung: der größte Aufmarsch der Neonazis in der Geschichte der Bundesrepublik.[37]

Dieser Umstand drängte die Gegner der Ausstellung in die Defensive, da ihnen immer wieder vorgeworfen wurde, sie würden mit den Neonazis gemeinsame Sache machen. So sprach der grüne Bundestagsabgeordnete Gerald Häfner "von einem Sturz der CSU ins ultrarechte Spektrum".[38] Medien berichteten ausführlich über solche und ähnliche Vorwürfe, die alle Kritiker ins Zwielicht rückten. Im März 1997 konstatierte die "FAZ": "Rasch entdeckten die linken Parteien in jedem Kritiker der Ausstellung den Neonazi, zumindest den typischen Stockkonservativen oder Ewiggestrigen mit geistigem Minimalabstand zum Rechtsextremismus. Das Schlagwort von der schwarzbraunen Koalition ging um."[39]

Im Frühjahr 1997 wurde die Haltung gegenüber der Ausstellung von den linken Parteien (SPD, Grüne, PDS) zum Prüfstein demokratischer Reife erhoben. So erklärte der sozialdemokratische Landtagspräsident Schleswig-Holsteins, Heinz-Werner Arens, im November 1998, die Ausstellung werde eine "Bewährungsprobe für unsere Demokratiefähigkeit" sein.[40] Mit der Zeit wurde die Schau zu einem Instrument in der politischen Auseinandersetzung, die nach einem bestimmten Schema funktionierte: Die Linken (SPD, Grüne, PDS und verschiedene Bürgerinitiativen) holten die Ausstellung in einen Ort, möglichst vor einer anstehenden Wahl. Die Proteste ihrer politischen Gegner, der Konservativen, war damit vorprogrammiert. Jan Philipp Reemtsma sprach in einem Interview von einer Liste von Städten, "die sie [die Ausstellung] alle haben möchten und die Briefe schrieben, wir brauchen die Ausstellung für unsere politische Auseinandersetzung."[41] Diese Instrumentalisierung fiel sogar den ausländischen Journalisten auf. So schrieb am 11. Oktober 1999 die "Financial Times": "Observers could not help noticing that the exhibitions' arrival was often close to a local election, thus warning the electorate off any rightist sympathies."

Das Hamburger Institut für Sozialforschung beobachtete diese Entwicklung nicht ohne Unbehagen, wie die "taz" am 14. März 1997 berichtete: "'Die Ausstellung wird benutzt, um parteipolitische Querelen auszutragen', beklagte die Sprecherin des Hamburger Instituts: 'Jetzt wird nach Parteidisziplin entschieden, für oder gegen die Ausstellung zu sein.'" Michael Wolffsohn konstatierte im Februar 1997, die Ausstellung leide "auch daran, daß jede Seite von Geschichte spricht aber Parteipolitik betreibt. Das ist ein Skandal. Heinrich Heine würde dazu sagen: 'Und es will mir dünken, daß sie alle beide stinken.'"[42]

Nach den Auseinandersetzungen in München gerieten die Kritiker der Ausstellung immer mehr in die Defensive. In Bonn wurde die Ausstellung in der Beethovenhalle, in Hannover im Rathaus und in Kiel schließlich erstmals in einem Landesparlament gezeigt. Dessen Präsident, Heinz-Werner Arens (SPD), begründete diese Entscheidung wie folgt: "Ein solches Thema gehört in seiner Bearbeitung in die Mitte des Volkes, und nicht an den Rand. Und zumindest symbolische Mitte ist das Parlament des Landes."[43] Größeren Widerstand seitens der politischen Parteien gab es nicht.


Fußnoten

27.
Kopie des Schreibens im Besitz d. Vf.
28.
Birgitta Nedelmann, Die Ausstellung "Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944" und die Konstruktion öffentlicher Diskurse, in: Eine Ausstellung und ihre Folgen. Zur Rezeption der Ausstellung "Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944", Hg. Hamburger Institut für Sozialforschung, Hamburg 1999, S. 230–261, hier 257.
29.
Birgitta Nedelmann, Die Ausstellung "Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944" und die Konstruktion öffentlicher Diskurse, in: Eine Ausstellung und ihre Folgen. Zur Rezeption der Ausstellung "Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944", Hg. Hamburger Institut für Sozialforschung, Hamburg 1999, S. 230–261, hier 235f.
30.
Bernd Greiner, Bruch-Stücke. Sechs westdeutsche Beobachtungen nebst unfertigen Deutungen, in: Eine Ausstellung und ihre Folgen. Zur Rezeption der Ausstellung "Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944", Hg. Hamburger Institut für Sozialforschung, Hamburg 1999, S. 15–86, hier 19.
31.
Walter Manoschek, Die Wehrmachtsausstellung in Klagenfurt, in: Mittelweg 36, 6/1996, S. 79–86.
32.
CSU attackiert das Rathaus, in: Süddeutsche Zeitung vom 15. Februar 1997; "Dumm und gefährlich". Reaktionen der Auslandspresse auf die CSU-Attacken, in: Süddeutsche Zeitung vom 26. Februar 1997.
33.
"Gefahr für den demokratischen Grundkonsens", in: Blick nach rechts, 5.3.1997.
34.
Streit um Haltung der CSU zugespitzt, in: Süddeutsche Zeitung, 18.2.1997.
35.
Ungewollte Debatte, in: taz, 14.3.1997. Vgl. BT-Plenarprotokolle 13/163 u. 13/169.
36.
"Wer auf die Pauke haut, wird von Neonazis gehört", in: Süddeutsche Zeitung, 25.2.1997.
37.
München entgeht knapp einer Straßenschlacht, in: Berliner Zeitung, 3.3.1997.
38.
Angst vor Anschlägen auf Wehrmachtsausstellung, in: Die Welt, 24.2.1997.
39.
Die Ausstellung taugt nichts, ebenso wie ihre Kritiker, in: FAZ, 3.3.1997.
40.
Kieler Landtag zeigt die Wehrmachtsausstellung, in: Die Welt, 28.11.1998.
41.
Am Abgrund der Erinnerung, in: Die Zeit, 27.5.1999.
42.
Michael Wolffsohn, Die Führung der Wehrmacht war Teil der NS-Mordmaschinerie, in: Berliner Morgenpost, 27.2.1997.
43.
Zit.: Bernd Greiner, Bruch-Stücke. Sechs westdeutsche Beobachtungen nebst unfertigen Deutungen, in: Eine Ausstellung und ihre Folgen. Zur Rezeption der Ausstellung "Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944", Hg. Hamburger Institut für Sozialforschung, Hamburg 1999, S. 15–86, hier 41.

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