Beleuchteter Reichstag

Forum

Die Ausbildung von Erinnerungstraditionen bzw. die Berufung auf Traditionen sind wesentliche Elemente der Gedenkkultur einer Gesellschaft. Doch wie gehen Schülerinnen und Schüler um mit Widersprüchen zwischen der Geschichte, wie sie einerseits im Unterricht, in Museen und Gedenkstätten vermittelt wird, und jener, wie sie andererseits in ihrer Familie erinnert wird? Und in welcher Tradition stehen die Runden Tische der DDR 1989/90: Waren sie späte Erben der Rätebewegung?

Die Projektgruppe "Grenzerfahrungen" des Gymnasiums Lüchow besucht die Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße. Das Projekt wurde 2009 mit dem Einheitspreis der Bundeszentrale für politische Bildung ausgezeichnet.

Sabine Moller

Diktatur und Familiengedächtnis

Der Widerspruch zwischen unterschiedlichen Lesarten der DDR-Geschichte wird an einem Fallbeispiel aus einer Schülerstudie illustriert und in historischer sowie ost-west-vergleichender Perspektive ausgeleuchtet. Deutlich wird, warum Bildungseinrichtungen offen und konstruktiv mit Schülervorstellungen umgehen und eine "richtige" Lesart der Geschichte nicht vorschreiben sollten.

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Sitzung des Zentralen Runden Tisches im Schloss Niederschönhausen, 22.1.1990.

Francesca Weil

Räte im Deutschen Reich 1918/1919 – Runde Tische in der DDR 1989/90

Um die Runden Tische der DDR von 1989/90 ranken sich Mythen. Im Mittelpunkt einer sachlichen Bewertung steht eine differenzierte Analyse sowie die Frage, ob die Tische in der Tradition der Rätebewegung, der round-table talks oder zivilgesellschaftlicher Aktivitäten stehen oder ob sie ein einmaliges Phänomen darstellen.

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Ausgebombt! Eine Zeitreise ins kriegszerstörte Berlin

31 Bildmontagen des Berliner Fotografen Alexander Kupsch, aus historischen Fotos vom zerstörten Berlin und Aufnahmen aus dem Jahr 2015, rücken die zerstörerische Kraft des Krieges erneut ins Bewusstsein, indem sie die Ruinen aus dem Mai 1945 ins Berlin von heute übertragen.

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NEU: Videoreportagen

Vom Einläuten der Friedlichen Revolution

Rund um den 7. Oktober 1989 herrschte Ausnahmezustand in mehreren Städten der DDR. Polizei und Stasi gingen gewaltsam gegen Demonstranten vor, die friedlich für Reformen eintraten. Ein filmischer Überblick.

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Themenseite

30 Jahre Mauerfall

Die Berliner Mauer war über 28 Jahre das Symbol der deutschen Teilung und des Kalten Krieges. Am 9. November 1989 reagierte die DDR-Regierung mit Reiseerleichterungen auf den Ausreisestrom und monatelange Massenproteste – die Mauer war geöffnet. Wir präsentieren ausgewählte Angebote zur Geschichte der Mauer und des Mauerfalls.

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Deutschlandarchiv bei Twitter

Ausstellung + Film

Die Mauer. Sie steht wieder!

Was wäre, wenn die Mauer Berlin erneut halbieren würde? 30 Jahre nach dem Mauerfall erinnert das Deutschland Archiv der bpb mit 30 Bildmontagen und einem Film von Alexander Kupsch an das Bauwerk, das die Stadt über 28 Jahre lang teilte.

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Chronik der Mauer

Es erwartet Sie eine Fülle von multimedial aufbereiteten Informationen über Mauerbau und Mauerfall - und über die Opfer der Grenze.

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Dossier

Stasi

Alles wissen, alles kontrollieren, Menschen manipulieren. Aus der Arbeitsweise der DDR-Geheimpolizei "Stasi" ist auch viel zu lernen über die Mechanismen von Diktaturen der Gegenwart. In der DDR überwanden couragierte Bürgerinnen und Bürger allerdings 1989 ihre Angst vor der "Staatssicherheit". Vor 30 Jahren wurde sie gänzlich entmachtet.

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Online-Angebot der bpb und der Robert-Havemann-Gesellschaft

jugendopposition.de

Wie haben junge Menschen in der DDR mit Mut und Musik gegen Stasi und SED-Diktatur gekämpft? Zeitzeugen berichten. Mit zahlreichen Texten, Videos, Audios, Fotos und Dokumenten.

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Online-Archiv

www.wir-waren-so-frei.de

Fast 7.000 private Filme und Fotos aus der Umbruchzeit 1989/90 sowie über 100 begleitende Erinnerungstexte. Dazu ost- und westdeutsche Medienberichte. Die persönlichen Erfahrungen der Fotografen und Filmemacher bieten zusammen mit der öffentlichen Berichterstattung vielfältige Blicke auf die historischen Ereignisse und deren Auswirkungen auf den Alltag in Ost und West.

Mehr lesen auf wir-waren-so-frei.de

Wird die DDR-Diktatur verharmlost? Und warum begann die intensive Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit erst so spät? Die Deutung von Geschichte ist oft umstritten - und nicht selten ein Politikum.

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13. August 1961: In den frühen Morgenstunden beginnt der Bau der Mauer, die Deutsche Teilung wird zementiert. Am Abend des 9. November 1989 kommt es zum Mauerfall. Bald 30 Jahre danach ist Deutschland in vielem noch immer ein Land mit zwei Gesellschaften.

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Zu dem Thema "Children of Transition, Children of War, the Generation of Transformation from a European Perspective" diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Deutschlandforschertagung 2016 vom 3. bis 5. November 2016 in der Universität Wien. Die Tagungsdokumentation gibt Einblick in die Themen und Ergebnisse.

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Messenger-Projekt

Der Mauerfall und ich

Es ist Leipzig im Spätsommer des Jahres 1989. Die Studentin Kathrin und ihre Freundinnen und Freunde erleben eine Zeit des Umbruchs in der DDR. Im November fällt die Mauer und damit die Grenze, die Deutschland und die Deutschen viele Jahrzehnte trennte. Über ihre Erlebnisse hat Kathrin von August bis November 2019 im bpb-Messengerprojekt "Der Mauerfall und ich" berichtet.

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Gedenkstätten, Museen, Dokumentationszentren, Mahnmale, Online-Angebote - zahlreiche Einrichtungen und Initiativen erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus, bieten Bildungsangebote zur Geschichte des Nationalsozialismus und engagieren sich für Überlebende und Jugendbegegnungen. Wo Sie welche Erinnerungsorte mit welchem pädagogischen Angebot finden, erfahren Sie in der Datenbank.

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Der Tag in der Geschichte

  • 11. Mai 1945
    Die von Präsident Truman am 10. 5. 1945 gebilligte, geringfügig geänderte Direktive JCS 1067 vom 26. 4. 1945 schreibt der US-Militärregierung vor, Deutschland nicht zum »Zwecke seiner Befreiung« zu besetzen, sondern als »besiegten Feindstaat«. Untersagt sind... Weiter
  • 11. Mai 1951
    Das Gesetz zu Art.131 GG klärt die Rechtsverhältnisse, Wiederverwendungs- und Versorgungsansprüche von Personen, die am 8. 5. 1945 im öffentlichen Dienst gestanden haben, aus ihm jedoch aus Gründen der Arbeits- und Wehrdienstpflicht, der Vertreibung, Flucht... Weiter
  • 11. Mai - 20. Juni / 13. Juli - 5. August 1959
    Viermächte-Außenministerkonferenz in Genf, an der an »Katzentischen« auch die Außenminister der beiden deutschen Staaten (Heinrich von Brentano und Lothar Bolz) als »Berater« teilnehmen. Die Konferenz endet faktisch ergebnislos: Dulles' Nachfolger Christian... Weiter
  • 11. Mai 1990
    Das Bundesimmissionsschutzgesetz (15. 3. 1974) wird umfassend novelliert, vor allem mit der Zielsetzung, die Umweltvorsorge zu verbessern: durch Prüfungen, Kontrollen, sicherheitstechnische Regeln, »Luftreinhaltepläne«, »Lärmminderungspläne« u. a.... Weiter
  • 11. Mai 1995
    Die überprüfungskonferenz der 178 Unterzeichnerstaaten in New York beschließt im Konsensverfahren (without a vote), den Nuklearen Nichtverbreitungsvertrag (Atomwaffensperrvertrag) vom 1. 7. 1968 unbefristet und unkonditioniert zu verlängern. (1. 7. 1968 und... Weiter