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Screenshot Pac-Man von 1983.

6.12.2005 | Von:

Unterwegs in Online-Welten

Spieler des Online-Rollenspiels "Ultima Online" über das Leben im Spiel und außerhalb

Die Interviewpartner: Zur Person der Spieler

Ich habe im Juli und August 2002 zehn UO-Spieler nach ihren Ansichten und Spielgewohnheiten befragt. Im Folgenden werde ich meine Interviewpartner etwas näher vorstellen:

Beginnen wir mit Florian (16 J.). Er besucht die 11. Klasse an einem Gymnasium, spielt seit 15 Monaten UO und verbringt täglich ca. ein bis vier Stunden auf dem Freeshard "Beyond all Betrayal".

Dennis (18 J.) hat das Fachabitur abgeschlossen und befindet sich in der Bewerbungsphase für einen Ausbildungsplatz zum Informatiker bzw. biologisch-technischen Assistenten. Er besucht seit 13 Monaten regelmäßig die UO-Welt, wo er zwei bis vier mal wöchentlich ca. zwei Stunden auf dem Freeshard "Schattenwelt" spielt.

Paul (18 J.) wartet auf die Zusage für einen Studienplatz für die Fächer Grafikdesign bzw. Medieninformatik an einer Fachhochschule. Er ist seit 17 Monaten in den Weiten von UO anzutreffen und spielt ebenfalls zwei bis vier mal wöchentlich ca. drei Stunden auf dem Freeshard "Das Erbe".

Ähnlich ergeht es Jessica (19 J.). Auch sie wartet auf die Zusage für einen Studienplatz im Bereich Bioinformatik bzw. Informatik. Jessica ist seit 8 Monaten von UO begeistert und hält sich täglich sechs bis acht Stunden auf "Beyond all Betrayal" auf.

Und auch Stella (19 J.) wartet nach bestandenem Abitur auf den positiven Bescheid der Uni für das Fach Kunstgeschichte. Sie ist, mit erst einem Monat Spielerfahrung, der Newbie (Neuling) unter den Interviewpartnern. Dies wird jedoch nicht lange anhalten, denn sie verbringt täglich ca. 2 Stunden ihrer Zeit auf "Beyond all Betrayal", "Calandria" oder "Ares Pals".

Sebastian (19 J.) besucht die 13. Klasse an einem Gymnasium, spielt seit 24 Monaten UO und beschäftigt sich täglich ca. drei Stunden mit dem Spiel auf den Freeshards "Hells-Gate" oder "Cimmeria".

Thomas (21 J.) studiert an einer Uni Lehramt für Gymnasium Deutsch und Englisch. Er ist seit 20 Monaten in UO aktiv und investiert täglich ca. fünf bis 10 Stunden seiner Freizeit in das Spiel "Cimmeria".

Andy (22 J.) absolviert eine Ausbildung zum Informatikkaufmann und zählt mit 24 Monaten Spielerfahrung zu den Veteranen unter den Interviewpartnern. Er beschäftigt sich jedoch nur noch phasenweise jeweils ca. drei Stunden mit UO, indem er sich auf "Cimmeria" oder "Beyond all Betrayal" aufhält.

Der Restaurantfachmann Pierre (23 J.) kehrt seit neun Monaten zwei bis vier mal wöchentlich ca. drei Stunden auf dem OSI-Shard "Drachenfels" ein.

Ines (45 J.) soll unsere Vorstellungsrunde beenden. Ihr Alter ist etwas ungewöhnlich für einen UO-Spieler, hat sie aber dennoch nicht davon abgehalten, seit 15 Monaten täglich ca. zwei Stunden Freizeit auf den Freeshards "Vergessene Welt", "Draco" und derzeit "The Lost World" zu verbringen. Ines ist Hausfrau und Mutter von vier Kindern.

Abschließend ist anzumerken, dass sieben der Interviewpartner Singles sind, zwei in einer Partnerschaft leben und eine Interviewpartnerin geschieden ist.

Persönliche Situation als Rollenspieler

Die meisten Spieler halten sich nur auf einem UO-Shard auf. Viele spielen jedoch auch abwechselnd auf mehreren Welten. Als Hauptgrund für die Wahl des jeweiligen Shards wird meist die Empfehlung eines Freundes oder Bekannten genannt, der ebenfalls auf diesem Shard spielt. Da sich die Anmeldung auf einem Freeshard jedoch als sehr schwierig erweisen kann, entschied sich Thomas für Cimmeria, da hier seine Anmeldung als erstes angenommen wurde. Sebastian spielt auch auf Hells-Gate, da sich diese Welt von der Masse der Freeshards abhebt. Als Mitbegründerin eines Freeshards sagt Stella dazu aus:

"Ares Pals, weil ich vom Konzept sehr angetan bin, und weil ich sehe, wie der Shard langsam Form bekommt. Und ich will natürlich auch sehen, wie die anderen auf unserem Shard spielen und sich darauf zurechtfinden."

Auf die Frage nach den Zielen der Spieler antwortet die Mehrheit der Interviewpartner, dass ihr Hauptziel die sozialen Beziehungen zu den anderen Spielern ist. Die Hälfte der Befragten gibt zudem an, gutes Rollenspiel spielen zu wollen bzw. Spaß zu haben und sich die Zeit zu vertreiben.

Andy: "Spaß haben, Zeit vertreiben. UO ist für mich eher eine Art grafischer Chat als ein wirkliches Spiel."

Stella: "Ziele ... Ich möchte eigentlich hauptsächlich Spaß am Spielen haben. Dazu gehört auch eine Char-Entwicklung [Charakter-Entwicklung], die sich bei mir jedoch eher auf im Spiel geknüpfte Kontakte bezieht, nicht auf Skillgain (d.h. dass der Char bessere Fähigkeiten erlangt)."

Paul: "Früher stand im Vordergrund ... einfach Spaß haben ... mit Char entwickeln und Monster jagen und viele Gegenstände zu tauschen.. Doch während der Zeit wird man ein wenig, ich weiß nicht ... reifer oder wie ich es ausdrücken soll. Später war für mich bloß die Freundschaft mit einigen Personen wichtig, also der soziale Part dieses Spieles ... Kommunikation mit anderen Menschen ...und das Char entwickeln war sinnlos geworden ..."

Eine Ausnahme bildet Thomas, da dieser einen so genannten GM-Posten (Game Master) auf Cimmeria einnimmt. Er sagt dazu aus: "Ich bin Elder GM auf Cimmeria. Meine Player-Chars hab ich vor einiger Zeit auf Eis gelegt. Dementsprechend gelten meine Ziele vor allem der Weiterentwicklung von Cimmeria."

Der Begriff GM beinhaltet zwei verschiedene Bedeutungen. Zum einen steht er für Grand Master, d.h. man hat in einer Fähigkeit die maximal zu erreichende Punktzahl erzielt und ist daher in dieser Fähigkeit nicht mehr zu überbieten.

Des weiteren steht GM jedoch auch für die Bezeichnung Game Master (Spielleiter). Dies sind auf den Freeshards Spieler, die mit besonderen Rechten ausgestattet sind. Ihre Aufgabe ist es, das Spielgeschehen zu überwachen, darauf zu achten, dass die Regeln eingehalten werden, Streit zu schlichten und den Spielern helfend und beratend zur Seite zu stehen. Weiterhin sind sie für so genannte Quests (Abenteuer) und die Gestaltung der Spiellandschaft (Städtebau u.ä.) zuständig.

Game Master wird man auf den meisten Freeshards, indem man sich um diesen Posten per E-Mail beim Staff (Betreiberteam) bewirbt und ausreichendes Wissen über den jeweiligen Shard (Hintergrundgeschichte, Regeln usw.) und soziale Kompetenzen nachweisen kann. Auf den OSI-Shards handelt es sich bei den GMs um 25 Spielleiter, die in einem Schichtsystem hauptberuflich für OSI tätig sind.

Andere MMORPGs werden von den Interviewpartnern nicht gespielt. Zum einen, weil kaum ein User über genügend Zeit für mehr als eines dieser Spiele verfügt und zum anderen, weil andere Vertreter dieses Genres kostenpflichtig sind.

Die Charaktere im Spiel

Die meisten der Interviewpartner spielen abwechselnd mehrere Charaktere, in die annähernd die selbe Spielzeit investiert wird. Andere spielen vorrangig mit einem Hauptcharakter und eher selten mit einem Nebencharakter. Andy und Florian dagegen widmen ihre gesamte Spielzeit nur einem Charakter.

Die jeweils gewählten Rollen der Interviewpartner könnten unterschiedlicher nicht sein, so werden z.B. ein Barde, ein ehrgeiziger und goldgieriger Schmied, eine Tierzähmerin, Schneiderin, Schatzsucherin, Diebin, ein zurückgezogener Waldläufer, ein zwergischer Krieger, ein intriganter Hochelf, menschliche Krieger und Zauberer verkörpert. Da die Game Master auf Cimmeria in ein Göttersystem integriert sind, spielt Thomas beispielsweise Xeon, Gott des Zorns, der unter anderem darüber wacht, dass die cimmerischen Gesetze eingehalten werden.

Ein Grund für die Auswahl der Charaktere sind spielinterne Aspekte, wie die effektivere Fähigkeiten-Entwicklung oder die erschwerten Bedingungen, z.B. auf einem Freeshard einen Zauberer zugelassen zu bekommen. Aber auch rollenspielerische Hintergründe tragen zur Entscheidung über den Charakter bei.

Andy: "Barde ist eine Klasse, die durch Rollenspiel und Wortwitz besticht, nicht durch "Macht" im Sinne eines Schwertes oder heftigem Mana [= Energie für Zaubersprüche]."

Dennis: "Magier waren schon immer meine Lieblingscharaktere bei P&P-Rollenspielen [Pen&Paper-Rollenspielen], oder auch in Büchern. [...] Sie fangen schwach an, werden aber später sehr mächtig. Außerdem lösen sie Dinge eher mit dem Kopf, indem sie z.B. den richtigen Zauberspruch zur richtigen Zeit wählen. Mir gefällt auch der Hintergrund zum Charakter."

Stella: "Schneiderin habe ich deshalb gewählt, weil ich RL [real life] auch sehr gerne schneidere und mich damit halbwegs auskenne. Deshalb sprach es mich von allen angebotenen Klassen auch am meisten an." Jessica dagegen schreibt eine Fantasy-Geschichte und versucht, diese Charaktere in UO umzusetzen.

Als persönliche Ziele der verschiedenen Charaktere wurde von den meisten Interviewpartnern Macht, hoher sozialer Status und Reichtum genannt. Anderen Usern ist ein gewisser Bekanntheitsgrad und der damit verbundene Respekt der Mitspieler wichtig. Andy, der einen Barden verkörpert, sagt dazu: "Man ist nur jemand, wenn man gekannt wird."

Aber auch eine angemessene Ausübung des gewählten Berufs ist den meisten Interviewpersonen wichtig. So möchte Florians Schmied beispielsweise Grand Master Schmied werden, damit er von ihm gefertigte Rüstungen mit seinen Initialen versehen kann. Thomas sagt zu seiner Gott-Rolle aus:

"Xeon ist Gott des Zorns, demnach ein Gott der bösen Seite. Sein Ziel ist die Verbreitung seiner Macht, gleichzusetzen mit der Verbreitung des Zorns. Er schürt Misstrauen und Zorn unter den Menschen (und in gewissem Rahmen auch unter Angehörigen anderer Rassen). Er tut nichts umsonst, sondern sucht immer seinen eigenen Vorteil."

Die eigene Persönlichkeit fließt bei fast allen Interviewpersonen sehr stark in den Hauptcharakter mit ein. Stella: "Sehr stark. Jeder Char verkörpert einen Teil von mir. Eigentlich spiele ich zum großen Teil mich selbst, nur in einer anderen Person und Zeit."

Nur Florian gibt einen Einfluss von höchstens 20 Prozent an, da es seiner Meinung nach gerade der Reiz des Rollenspiels ist, in eine völlig andere Person zu schlüpfen. Dies wird von den anderen Interviewpartnern meist mit ihren Nebencharakteren kompensiert.

Nun ist es nicht verwunderlich, dass die Charaktere der meisten Interviewpartner auch die selben Ansichten und Denkweisen wie die jeweiligen Spieler vertreten. Stella: "Größtenteils. Ich handle meistens, wie ich selbst handeln würde, da ich sie charaktermäßig an mich selbst angelehnt habe. Bei meinen anderen beiden Chars ist das anders, deshalb sind die auch anstrengender zu spielen. Man kann nicht mehr impulsiv handeln, sondern muss wirklich dieses Charakterbild vor Augen haben, um seine Figur so weiterzuspielen, wie man sie bisher gestaltet hat, auch wenn man selbst im RL anders handeln würde." Dennis erstellt seine Charaktere sogar – soweit dies möglich ist – nach seinem äußeren Ebenbild.

Charaktere des anderen Geschlechts werden nur von drei Interviewpartnern gespielt. Dies hat teils rollenspieltechnische, teils spielinterne Gründe, da beispielsweise nur Frauen im Spiel Einhörner reiten dürfen. Sebastian: "Ich spiele auch weibliche Charakter, weil es in meinen Augen einfach dazu gehört. Man spielt ja auch verschiedene Typen von Charakteren, also warum nicht auch ein anderes Geschlecht. Ist relativ schwer eine Frau überzeugend zu spielen als männlicher Spieler.

Die Spieler vermeiden es jedoch, mit anderen Charakteren zu flirten, Pierre sagt dazu aus: "Nein ... Ich würde mir da ein bisschen blöd vorkommen, und außerdem hätte ich dann ein schlechtes Gewissen, wenn doch jemand an mir mehr interessiert sein sollte."

Das Spielen der Ausführung des Geschlechtsverkehrs ist übrigens auf den meisten Shards verboten, da sich auch Spieler unter 18 Jahren im Spiel aufhalten. Das hält einige User jedoch nicht davon ab, es gegen die Regeln zu praktizieren. So sagt Thomas, Game Master auf Cimmeria:

"Die meisten Player scheinen sich, wenn es um Ingame-Sex geht, gerade die Dinge auszusuchen, die ihnen im RL [real life] nicht zur Verfügung stehen. Herausstechen da natürlich die männlichen PO's [Player Off = Spieler am PC]. Der Höhepunkt jeglicher Verrücktheit war die lesbische Beziehung zweier weiblicher Chars [Charaktere], die von männlichen Playern gespielt wurden. [...] Männliche PO's haben aber auch schon versucht, ein Freudenhaus zu eröffnen. [...] Ach ja, lesbische Beziehungen sind verbreitet. Schwule Beziehungen sind nicht vorhanden."

Soziale Kontakte im Spiel

Bei der Frage zu den sozialen Kontakten des Charakters im Spiel gibt die Hälfte der Interviewpartner an, sehr kontaktfreudig zu sein, die andere Hälfte bezeichnet ihre Avatare eher als Einzelgänger. Nun muss man hier allerdings Rücksicht auf die gewählte Rolle nehmen. Selbstverständlich ist ein Barde oder eine geschäftstüchtige Schneiderin wesentlich geselliger als ein zurückgezogener Waldläufer oder Zauberer.

Dennoch sagen alle Interviewpersonen aus, offen für andere bzw. neue Spieler zu sein. Stella: "Natürlich bin ich offen für andere Spieler. Man würde einiges verpassen, wenn man immer nur mit einer bestimmten Gruppe spielt."

Den Freundeskreis des gespielten Charakters bezeichnen bis auf Sebastian alle Befragten als konstant. Das Ausscheiden eines beliebten Mitspielers aus UO wird von sechs Interviewpersonen als Verlust empfunden. Andy: "Es trifft mich. Es ist eine Person weniger, mit der man gutes Spiel erlebt hat. Eine Person weniger, mit der das Spielen Spaß macht."

Pierre: "Ich muss ehrlich sagen ... dass es mir nicht egal ist ... Aber ich kann daran ja auch nichts ändern. .. Ist fast so, wie wenn du jemanden kennen lernst und dann nach einiger Zeit der dann weggeht oder wegzieht ... nur mit dem Unterschied, dass der, der in UO weggeht ... wahrscheinlich irgendwann wieder zurückkommt, bzw. über ICQ [ein Kommunikationssystem im Internet] noch erreichbar ist."

Stella: "Ja, dann trifft es mich schon etwas. Es ist nicht so, dass ich vor Trauer vergehe und meine Chars 3 Wochen lang in schwarz herumrennen lasse, aber es ist schade, da ein Punkt fehlt, eine Konflikt- oder Kontaktstelle."

Paul und Thomas ist dieser Weggang gleichgültig, solange sie noch außerhalb des Spiels Kontakt zu dieser Person halten können. Thomas: "Mit der Zeit hat man dagegen eine gewisse Immunität entwickelt. Zumal sich die meisten Abschiede nicht abrupt vollziehen, sondern Ergebnis wochenlanger, wenn nicht gar Monate währender Entwicklungen sind. Und es gibt da so ein Sprichwort auf Cim: Manchmal kommen sie wieder. Vollkommen losreißen von Cimmeria können sich nur die allerwenigsten."

Dennis und Sebastian dagegen finden so einen Abschied zwar schade, aber er trifft sie nicht besonders. Sebastian sagt dazu: "Ist nur ein Spiel :) So tragisch ist die Sache auch wieder nicht."


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