Screenshot Pac-Man von 1983.

6.12.2005 | Von:

Unterwegs in Online-Welten

Spieler des Online-Rollenspiels "Ultima Online" über das Leben im Spiel und außerhalb

Spielmotivation

Ein Motiv für das UO-Spielen stellt die Faszination der User am Mittelalter und am Fantasy-Genre dar. Die Mehrheit der Befragten widmet ihre Freizeit auch Pen&Paper-Fantasy-Rollenspielen. Andy: "Daher ist es auch mein Interesse an Mittelalter und Fantasy, welches mich zu UO treibt. Das Bedürfnis, eine mittelalterliche Welt zu erleben, dort ein paar Schritte zu tun, sich umzusehen. Das ist doch die ganze Motivation dahinter ... oder?"

Aber auch das Hauptkriterium eines MMORPGs verfehlt seine Wirkung nicht. Pierre: "Der Reiz bei UO ist für mich ... dass man immer andere Leute trifft und dass man genau weiß, dass da ein anderer irgendwo vorm Computer sitzt und auch spielt .. Das ist auch der Grund, warum ich schon so lange dabei bin ... Und aus diesem Grund wird's auch nicht wirklich langweilig ... so wie's bei mir mit anderen Spielen ist ... bzw. nach einiger Zeit ... wenn ich durch bin oder einfach nicht mehr will."

Die so genannten Quests (Abenteuer) tragen bei der Hälfte der Befragten ebenfalls zur Spielmotivation bei, da sie meist mit mehreren Usern zusammengespielt und als spannend empfunden werden. Andy: "Quests sind das Salz in der Suppe. Man kann nur eine bestimmte Zeit auf der Bank sitzen und labern, bevor es langweilig wird. Aber eine Story, eine Quest, macht das Ganze interessant."

Das Charakterspiel wird von fast allen Interviewpartnern für wichtiger als das Trainieren der Skills (Fähigkeiten) befunden. Dennis: "Sehr wichtig. Das sollte immer im Vordergrund stehen, denn darum geht es meiner Meinung nach bei UO. Ich finde, wenn jemand nur spielt, um seine Skills hoch zu puschen, kann er auch gleich Spiele wie 'Diablo' spielen." Stella: "Was nützt mir ein Char mit fantastischen Fähigkeiten, wenn ich nicht gutes Rollenspiel machen kann? Dann spielt auch keiner mit mir."

Thomas führt jedoch dazu aus: "Ich gehöre zu den Vertretern der Gruppe: Kein RP [Role Play = Rollenspiel] ohne Skills. Außerdem sind Skills natürlich, genauso wie Items [wertvolle Gegenstände] ein Ansporn und eine messbare Form von Aufstieg, im Gegensatz zur weniger messbaren und wesentlich langsameren Entwicklung, die man im Fall der RP-Macht hat."

Eine Zugehörigkeit zu einer Gilde (Zusammenschluss von mehreren Spielern zu einer gemeinsam interagierenden Spielergruppe) wird von einem Großteil der Interviewpartner als nicht wichtig empfunden. Pierre: "Also die Gildenzugehörigkeit ist mir nicht wichtig ... vielmehr die Leute, die in der Gilde sind. .. Mir ist egal, welchen Namen sie hat ... nur die Leute sind mir nicht egal." Thomas: "Gilden habe ich immer vermieden, da sie mich zu sehr eingezwängt haben. Ein Freundeskreis ermöglicht die gleichen Vorteile, verbunden mit weniger Nachteilen."

Ein fester Freundeskreis wirkt – außer auf Florian – auf alle Interviewpartner stark motivierend. Dennis: "Wichtig. Man hat es alleine schwer und es ist schön, wenn man auf die Hilfe von Freunden hoffen kann." Pierre: "Wenn ich darüber nachdenke ... ja ... eigentlich schon, man sollte auch nicht im RL dauernd die Freunde wechseln .. oder?"

Auswirkungen auf das soziale Netzwerk und die reale Welt

Für einen Großteil der Befragten hat sich das Verhältnis zu den Freunden der realen Welt nicht wesentlich geändert. Dennis: "Eigentlich gar nicht. Ich habe jedenfalls noch kein Treffen mit meinen Freunden wegen eines UO-Spiels abgesagt." Paul: "Ehrlich gesagt gar nicht ... Ich lebe mein Leben so wie es immer war.. Nur ein geringer Teil meiner Freizeit ... wo ich meine Freunde sowieso nicht treffen konnte... spiele ich UO."

Bei Florian und Sebastian jedoch war eine Vernachlässigung des Freundeskreises feststellbar. Florian: "Ich muss schon sagen, dass ich eine zeitlang wirklich nichts mehr mit meinen RL-Freunden gemacht habe. Aber das wird jetzt nach und nach wieder besser und ich bin wieder auf Partys, gehe mit Freunden ins Kino, etc."

Sebastian hat gar einige Freunde verloren, da er zu viel Zeit im Internet verbrachte. Jedoch bietet UO auch die Gelegenheit, neue Freundschaften zu knüpfen. Diese werden von der Mehrheit der Interviewpartner durchaus mit echten Freundschaften verglichen, vor allem wenn schon Treffen und Besuche in der realen Welt stattgefunden haben.

Paul: "Das ist immer so, das ist logisch.. Personen, die man einfach mehr mag... in die vertieft man sich einfach mehr und da ist ein RL-Treffen nicht ausgeschlossen.. oder vielleicht Beziehungen sogar... Warum nicht? :)"

Florian und Pierre betrachten ihre UO-Bekanntschaften zwar als Freunde, wagen jedoch noch nicht den Vergleich zu einer Freundschaft der realen Welt, da sie meist nur Fotos ausgetauscht und über das Internet kommuniziert haben. Pierre: "Für mich persönlich kenne ich ihn zu wenig, um ihn richtig als Freund zu sehen ... Jein ... schon ein Freund ... aber nicht so wie andere, die ich hab .. die kenne ich einfach besser .. Das ist aber auch kein Nachteil, weil die anderen auch mal nur Bekannte/Freunde waren. Es gibt für mich einfach einen kleinen Unterschied zwischen Bekanntschaft und Freund und richtigem Freund."

Dennis dagegen bezeichnet seine Mitspieler in UO nur als Internetbekanntschaften. Die Freeshards betreiben größtenteils noch zusätzlich Foren und Chats, in denen sich die Spieler austauschen und diskutieren können. Dort werden meist die im Spiel geknüpften Kontakte intensiviert.

Da das Spielen eines MMORPGs sehr zeitaufwendig erscheint, kommt hier natürlich auch die Frage nach Konflikten mit den Eltern oder dem Partner auf. Vier der Befragten kamen durch das Spiel in Konflikt mit ihren Eltern. Florian: "Meine Mutter kennt das Spiel nicht wirklich, aber sie sieht schon, dass ich zu viel vorm Computer verbringe und sie macht sich halt Sorgen, weil ich auch etwas schlechter in der Schule geworden bin."

Stella: "Hm ... als ich anfangs 2 Tage durchgespielt habe, haben sie das nicht toleriert. Aber ansonsten haben sie kein Problem damit. Ich spreche ja nicht so oder renne mit Pfeil und Bogen durch Lindau, um potentielle Monster abzuschießen ..."

Alle Interviewpartner sind der Meinung, Schule, Studium oder Beruf nicht aufgrund des Spiels zu vernachlässigen. Einige User geben jedoch zu, dies früher getan zu haben. Dennis: "Anfangs vielleicht etwas. Da war halt noch der Reiz des Neuen vorhanden. Ich denke, jetzt kann ich das ganz gut regeln."

Stella: Ich bin wegen UO durch meine Matheabiturprüfung gefallen ... Aber daraus habe ich gut gelernt, und ich bin sogar froh über diese Erfahrung. Denn wirklichen Schaden hat es mir nicht gebracht, meinen Schnitt hat es zwar nach unten gezogen, aber da ich eh keinen NC habe, ist es egal."

Fast alle Interviewpersonen äußern, ihren übrigen Freizeitinteressen (z.B. Lesen, mit Freunden treffen, Kino, Pen&Paper-Rollenspiel, Zeichnen, Sport) noch genauso nachzugehen, wie vor Beginn ihrer Spielzeit in UO. Dennis: "Das reale Leben ist auf jeden Fall wichtiger. Kein Spiel auf der Welt ist es wert, wegen ihm Freunde zu verlieren oder ähnliches." Jessica: "Hmm ... nein, ich muss ja nicht spielen ... alles andere was ich machen will, mache ich genauso ..."

Allein Florian gibt an, eine zeitlang fast nur noch in der virtuellen UO-Welt gelebt zu haben: "Ich hab schon ein schlechtes Gewissen gehabt, erst recht die Zeit lang, wo ich ja sozusagen fast kein RL mehr hatte. (Außer in die Schule gehen und so was halt). Aber es bessert sich schon, muss ich sagen."

Auf die Frage "Wie bist Du da raus gekommen? Was hat Dich dazu gebracht, dass es sich jetzt bessert?" antwortete er: "Durch meine Freunde denke ich, sie haben mich öfters eingeladen zu irgendwas mitzukommen etc. Und durch meine Eltern auch. Besonders seit wir unseren Schrebergarten haben, bin ich eigentlich wieder täglich an der frischen Luft und so, weil ich schon von klein auf an Gärtnerei, Pflanzen, Blumen und so interessiert war."

Transferprozesse

Als erstes soll uns hier die Frage beschäftigen, ob die Interviewpersonen glauben, im Spiel etwas für das reale Leben zu lernen. Dabei sagen drei der Befragten aus, dass dies für sie persönlich nicht zutreffen würde. Paul begründet dies mit dem zu großen Abstand zwischen gespieltem Charakter und User. Ines meint, dass sie aufgrund ihres Alters und ihrer Lebenserfahrung nichts neues mehr im Spiel lernt, weiter führt sie jedoch aus:

"Aber die jungen Spieler können etwas lernen... Zusammen ohne Gewalt viel Spaß zu haben und sich ganz normal austauschen über alles mögliche... Nachgeben können, den anderen zuhören, auf deren Bedürfnisse einzugehen ... Und auch einfach mal vom Alltag (Schul- und Lernstress) abschalten können."

Die verbleibenden Interviewpartner meinen, sehr wohl etwas im Spiel für die reale Welt zu lernen. Hier werden eine Verbesserung der Rechtschreibung und ein schnelleres Tempo beim Tippen auf der Tastatur verzeichnet. Weiterhin gibt Sebastian an, dass er vor dem UO-Spielen so gut wie keine technischen Kenntnisse im PC- und Internet-Bereich hatte. Heute ist er als Game Master auf dem Freeshard "Hells Gate" unter anderem für den Weltenbau mit einem speziellen Programm zuständig.

Das Spielen in UO hat ihn weiterhin motiviert, sich mit dem Programmieren in HTML zur Gestaltung einer eigenen Internetseite zu befassen. Thomas und Andy äußern, dass ihre Fähigkeit, mit Menschen umzugehen und Gruppendynamik zu verstehen, durch das Spielen in UO geschult wird. Dazu zählt auch der angemessene Umgang mit Konflikten.

Jessica: "Na ja, ig [ingame = im Spiel] hat man genau wie og [offgame = außerhalb des Spiels] soziale Kontakte, und ich denke, man lernt auch ein wenig mit Konflikten umzugehen und dergleichen, weil die Leute ig ebenso unberechenbar sind wie og."

Da Thomas als Game Master auch über das Recht verfügt, regelbrechende Spieler angemessen zu bestrafen, bleiben Beschimpfungen natürlich nicht aus. Inzwischen hat er jedoch gelernt, gelassen auf diese zu reagieren. Konflikte aus dem Spiel wirken sich bei der Mehrheit der Interviewpartner nicht auf den Alltag aus. Andy: "Es gab Momente, in denen ich mich über ein paar der Pfeifen dort aufgeregt habe. Aber das hat mich nicht wirklich so mitgenommen, dass ich im RL [real life] unausstehlich gewesen wäre."

Dennis, Jessica und Florian konnten jedoch eine Beeinflussung ihres Alltags feststellen, auch wenn diese nur kurz anhielt. Dennis: "Wenn mich etwas sehr stört bei UO, kann ich schon schlecht gelaunt sein. Das hält aber nicht lange an ... Es ist halt nur ein Spiel." Jessica: "Sehr selten, nur wenn man mich quasi als og-Person angegriffen hat."

Wie verhält es sich denn bei dieser Beeinflussung des Alltags in Bezug auf das Rollenspiel, wenn beispielsweise etwas Trauriges erlebt oder ein Quest erfolgreich gelöst wurde? Hier geben vier der Befragten an, keine Auswirkungen zu spüren. Jessica sieht dies jedoch anders:

"Na ja ... schon .... man ist ja auch gut gelaunt, wenn man die Runde Mensch-ärger-dich-nicht gewonnen hat, oder? Natürlich sind Erfolg oder Versagen im Spiel ein wenig übergreifend aufs RL, sonst würd' es einem auch keinen Spaß machen."

Auch Ines erzählt, dass sie sich noch Gedanken über das Spiel hinaus macht, wenn sie im Rollenspiel beispielsweise Konflikte mit Freunden hatte. Dies tritt jedoch sehr selten auf. Die verbleibenden vier Interviewpersonen äußern, dass sich nur positive Erlebnisse im Rollenspiel auf ihren Alltag auswirken. Andy: "Aber ich BIN gut gelaunt, wenn ich Spaß gehabt habe. Und Quests lösen macht Spaß." Dennis: "Ja, ich denke man lässt 'schöne oder gute' Emotionen eher zu, als schlechte."

Ist das Rollenspiel eine Flucht in eine andere Welt – ohne Bezug zur realen Welt? Dies verneinen fast alle Interviewpartner. Dennis: "'Flucht' ist vielleicht das falsche Wort. Sicherlich tauche ich dadurch in eine andere Welt ein, aber ich würde es nicht als Flucht bezeichnen."

Pierre: "Ich bin kein richtiger RPler [Rollenspieler]. Manchmal baue ich Elemente davon ein (die Geschichte von meinem Char z.B.), aber ich bin ich, auch im Spiel ... also keine Flucht." Thomas: "Es hat Bezug zur realen Welt – man merkt ständig, dass es auch nur Menschen sind, die sich dort rumtreiben."

Stella äußert sich jedoch anders: "Ja, ist es. Das ist es aber für jeden. Nur denke ich, dass, wenn dies in gesundem Maße geschieht und man immer noch sein reales Leben vor Augen hat, es tolerierbar und als Hobby gewertet werden kann. Es ist aber eine Falle und kann ganz schnell zur Sucht werden, vor allem bei Problemen im RL [real life]." Und auf die Frage, ob sie in UO völlig abschalten, die reale Welt außen vor lassen könne, antwortete sie kurz: "Ja."

Probleme aus dem Alltag werden nicht von den Interviewpartnern im Spiel verarbeitet. Dennis und Pierre äußern sich dazu wie folgt: Dennis: "Nein. Mein Charakter hat dort ja ein eigenes Leben, und so soll es auch bleiben. [...] UO oder Rollenspiel allgemein ist für mich ein Hobby und keine Therapie." Pierre: "Ob ich könnte ... vielleicht ... aber ich mach's nicht ... Wenn ich spiele, dann um abzuschalten, und da haben dann meine 'Probleme' nichts darin verloren."

Bei der Frage, ob die Interviewpartner schon einmal bestimmte Situationen (Konflikt- oder Flirtsituationen) im Rollenspiel durchgespielt und hinterher auch real gemacht haben, konnten viele der Befragten ein Lachen nicht unterdrücken, da ihnen dieser Gedanke als zu abwegig erschien. So ist es nicht verwunderlich, dass dies von allen Interviewpartnern verneint wird.

Auf die Frage nach Werten, Normen und Moralvorstellungen geben vier Interviewpartner an, dass diese in der virtuellen und der realen Welt für sie im großen und ganzen identisch sind, da der gespielte Charakter stark der eigenen Persönlichkeit entspricht. Für die anderen Interviewpersonen gelten verschiedene Vorstellungen für die jeweiligen Welten.

Jessica: "Natürlich unterscheiden sie sich, weil in UO wird es nach mittelalterlichen Maßstäben gespielt, also radikaler als im RL." Die Frage, ob radikaler bedeute, dass schneller zum Schwert gegriffen werde, bejaht sie.

Thomas: "Andere Vorstellungen, angepasst an die Rassen - versuch ich zumindest. Man kann sich letztendlich nicht vollkommen davon loslösen, aber das genau ist es ja eigentlich was Roleplaying beinhaltet." So ist für Florians goldgierigen Schmied ein kleiner Betrug kein großes Verbrechen. Auch Jessica und Stella rauben mit ihren Kriegerinnen-Charakteren ab und zu andere UO-Mitmenschen aus. Doch alle Freveltaten, die darüber hinausgehen, werden von diesen Dreien abgelehnt.

Paul, Sebastian und Thomas dagegen schöpfen das gesamte Repertoire der in UO erlaubten Missetaten aus und halten sich nur an die vorgegebenen Shardregeln. Paul: "An die, die in den Shardregeln stehen..., ob es nötig ist, gerade ein Tier zu missbrauchen.. bleibt offen :) oder sonstige unmoralische Dinge zu tun, die ein wenig zu weit gehen ..."

Sebastian betont jedoch, dass er auch im Spiel keinen Rassismus ausüben würde. "Wenn die Möglichkeit bestünde, würden nur Jessica und Stella gern in einer realen Welt wie in der von UO leben. Dies führen beide auf ihre allgemeine Faszination für das Mittelalter zurück. Fünf der Befragten würden die UO-Welt als reale Welt ablehnen, da ihnen das Mittelalter einfach zu altmodisch ist." Andy gibt als weiteren Grund an: "Weil eine Welt, die derart kampforientiert ist, einfach nicht lebenswert ist."

Die verbleibenden drei Interviewpartner sehen sich nicht imstande, zu dieser Frage eine Aussage zu machen, da ihnen bewusst ist, dass diese Möglichkeit niemals bestehen wird.

Als letztes soll uns in diesem Zusammenhang die Frage beschäftigen, ob in UO etwas existiert, dass es so auch in der realen Welt geben sollte. Daraufhin äußern drei der Befragten, dass dies nicht der Fall wäre. Andy sagt dazu: "Alles 'Gute' in UO gibt es in irgendeiner Art hier schon."

Von den verbleibenden Interviewpartnern jedoch werden z.B. Magie, Elfen – besonders seit der Herr-der-Ringe-Verfilmung – Wiederbelebungsplatten und dass niemand an Hunger sterben kann, genannt. Weiterhin wird ausgeführt: Dennis: "Auf jeden Fall! Es gibt dort 'Travel Mages', also Reise-Magier. Man sagt einfach 'gate to ...' und man ist da. Das wäre doch mal eine praktische Sache!"

Ines: "Nur ein Bruchteil von Zusammenhalt und Rücksichtnahme wie die Spieler, mit denen ich zu tun habe, wäre schon sehr schön." Pierre: "Doch ... etwas gibt es schon ... dass jeder mit jedem ins Gespräch kommt ... Das gibt's leider in der RL nicht immer, was aber auch ein Grund der großen Entfernungen sein könnte. [...] Einige könnten dabei noch sehr viel lernen."

Die beiden Game Master Sebastian und Thomas regen zudem an, dass es auch in der realen Welt so eine Instanz wie die GMs geben sollte, da diese bei Regelverstößen weitaus effektiver als Polizei oder Gericht vorgehen könnten. Von Thomas werden sie als eine Art unabhängiges Schiedsgericht, nur mit mehr Einflussmöglichkeiten bezeichnet. Ihm ist jedoch auch bewusst: "Es bräuchte lebende Götter, um Game Master in der realen Welt verkörpern zu können."


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