Dossierbild: Verbotene Spiele

28.8.2007 | Von:
empty-biographie

Transkript: Wie gefährlich sind Spiele?

Transkript der Userkommentare

Patrick_Portz: Guten Tag :)

Kalli87: Warum sind Sie so sicher, dass solche Spiele Gewalt hervorrufen?

gibtsnicht: Soll die Interaktion (aktiv) bei Computerspielen "gefährlicher" sein als das "konsumieren" von Gewalt über zum Beispiel Spielfilme (passiv)? Falls ja, warum?

dramaqueen: Warum schießt sich die Debatte nach Amokläufen et cetera so auf Computerspiele ein? Eigentlich müsste doch klar sein, dass es da nicht den einen alleinigen Auslöser gibt...

Beretta: Die USK ist doch sowas wie freiwillige Selbstkontrolle

Lale: Wenn es noch gar keine gesicherten Erkenntnisse darüber gibt, ob Computerspiele zu gewalttätigem Verhalten führen - warum scheint sich die Politik an Studien zu orientieren, die einen Zusammenhang beweisen wollen?

Patrick_Portz: Nichts weiter als Third-Person-Effekte...

Patrick_Portz: Sag ich doch ^^...

Stigi: Was für Veränderungen wären das konkret?

Beretta: Frau Möller, wer kann ausschließen, dass nicht dritte Variablen diese Veränderungen bewirken? Die bloße Existenz des 3rd-Person-Effekts sagt ja nichts darüber aus, ob andere mit ihren Einschätzungen recht haben.

Patrick_Portz: Noch schwerer interpretierbar werden diese Selbstauskünfte doch noch, wenn der Proband überhaupt keine adäquate Eigendefinition von Gewalt/Aggression vorlegen kann, bzw. diese beiden Begriffe nicht differenziert!

Beretta: Herr Kunczik: Halten Sie die Katharsis-These angesichts der Besonderheiten von Spielen (v.a. Interaktivität) für erneut überprüfenswert?

Bone: Wie kann eigentlich geglaubt werden, dass Computerspiele wie z. B. Counter Strike daran schuld sind, dass Jugendliche Amok laufen? Millionen von Jugendlichen spielen diese Spiele, dabei dreht vielleicht jedes Jahr einer durch.

Kugelblitz: Wie kann es sein, dass "gewalttätige Computerspiele" als günstiger Sündenbock für Attentate an Schulen herhalten müssen? Warum werden die wirklichen Probleme, welche bei Einzelnen zu solchen Verzweiflungstaten führen, zensiert (Bastian B.) und ignoriert?

gibtsnicht: Wie möchte man die Grenzen fassen, ob ein Spiel indiziert werden soll oder nicht? Bei Filmen ist die Altersbeschränkung sobald ein Mensch auf einen Mensch schießt in der Regel ab 18.

Beretta: Frau Möller: Was ist mit dem Drittvariablen? Wer will die bei Panel-Untersuchungen kontrollieren? Das ist praktisch unmöglich!

Patrick_Portz: Ich hoffe, Sie spielen nicht auf die Studien von Bushman und Anderson an, die sind doch höchst fragwürdig.

Stigi: @gibtsnicht: Was bedeutet jetzt "ein Mensch schießt auf einen anderen"? Im "Tatort" werden auch Menschen erschossen und der läuft zur Prime-Time.

mARTin: Ist die Motivation, aus der Teilnehmer einer Studie und "echte" Spieler spielen, nicht grundsätzlich verschieden und somit auch die Reaktion auf das Spiel?

Beretta: Frau Möller: Zum Fernsehen wurde doch in Wirklichkeit auch nichts wirklich Aufschlussreiches herausgefunden. Welche Wirkungen sollen dann auch für Spiele gelten?

Beretta: @Patrick_Portz: Leider werden ja selbst oder gerade die offensichtlich fortschrittsfeindlichsten aller Forscher sehr gerne zitiert...

Patrick_Portz: @Beretta: Stimmt. Anders kann man sich den Medienzirkus um Pfeiffer, Spitzer und bis vor einigen Jahren noch Glogauer nicht erklären. Oder Lukesch, Weiß, Grossman und wie sie alle heißen....

test: Gerade das finde ich in der öffentlichen Darstellung der Debatte so irreführend. Bei hartaberfair wird gesagt, dass Videospiele emotionale Hirnregionen verkümmern lassen, Spitzer sagt, dass friedliche Personen durch Gewaltspiele aggressiver als gewaltbereite Menschen werden. Dabei geht es, sofern ich es verstanden habe, in der Forschung doch im Moment nur darum, ob Videospiele genauso "schlimm" wie Filme wirken?

Patrick_Portz: Man sollte nicht den Fehler machen, Computerspiele nur als "aktives" Medium wahrzunehmen. Sie können durchaus auch "passiv" rezipiert werden, ähnlich Filmen. Computerspiele sind bereits "Nebenbeimedien"

Beretta: @Patrick_Portz: Es sollte mal einer 'nen Bericht über die ideologischen Hintergründe der "Experten" machen. In mindestens neun von zehn würde dann irgendwo "Religion", "konservativ" oder "über 50 Jahre alt" auftauchen.

Beretta: @Frau Möller: ...ja, im Auftrag der Schulberatungsstelle BAYERN Ost

Beretta: "Theoretisch vorhersagbar wäre ein stärkerer Effekt der Spiele eben wegen der Interaktivität, die Herr Kunczik ja gerade schon ansprach ..." Woher will Frau Möller das wissen?

Patrick_Portz: Eine aktuelle Studie des BBFC widerspricht doch diesem "theoretisch so einleuchtendem" Gedanken und besagt gerade, dass die Effektstärke bei Computerspielen deutlich unter der von Filmen liegen würde.

Stigi: Ich denke, die Studien werden vor allem das widerspiegeln, was die Durchführenden zu finden gehofft haben...

Beretta: Frau Möller: Das hört sich ja nicht gerade nach einer einheitlichen Erkenntnislage an...

Patrick_Portz: Insgesamt muss man aber wohl konstatieren, dass Einzelstudien derweil ohnehin unangebracht scheinen, um sich auf sie explizit berufen zu können, zumal immer und immer wieder die gleichen Fehler gemacht werden.

test: @Ingrid Möller: Ich habe von einer mehrmonatigen Studie gelesen, bei der Probanden das Spiel Asheron Call 2 spielten, wohingegen die Vergleichsgruppe abstinent war. Es konnte keinerlei Auswirkung festgestellt werden.

Beretta: @Patrick_Portz: Was sich auch nicht ändern wird, solange vornehmlich solche Forscher Studien durchführen, die sich für das Medium und seine Eigenheiten überhaupt nicht interessieren oder sogar mal selbst spielen.

mARTin: Es gibt unzählige Studien zu diesem Thema, wie wäre es mit einer statistischen Auswertung darüber, wie viele die Aussage haben, dass Computerspiele gewaltbereit machen können, und wie viele keinen oder einen gegenteiligen Effekt hervorrufen.

Patrick_Portz: Nun... Forschungslücken... und Stagnation: Herr Kunczik, konstatierten Sie der Wirkungsforschung nicht, dass sie den Erkenntnisstand der 1960er Jahre bislang nicht überschritten hat?

Beretta: Die Politik stützt sich doch auch auf nichts weiter als auf öffentlich-rechtliche Medienberichte.

Stigi: Aber auf jeden Fall behaupten Politiker, die von ihnen propagierten Wirkungen seien zweifelsfrei bewiesen.

kent: Hallo an alle.

Heissus: Kann das sein, dass manche Studien vom Staat finanziert werden? Da sich die Studien teilweise negativ auswirken. (für den Staat) (negativ für den Konsumenten)

Patrick_Portz: Von "der Politik" kann ja nicht die Rede sein. Keine der großen Parteien ist für ein pauschales Verbot, außer einiger Individuen.... und der CSU. Aber selbst die jungpolitische Unterorganisation der CSU vertritt nicht den Kurs der CSU selbst...

Beretta: Da gibt es ja auch genügend AKTUELLE Politiker.

Stigi: Differenzierung zu meinem letzten Beitrag: viele Politiker.

Beretta: ...außer Craig Anderson.

Torsten: Hallo zusammen, meiner Meinung nach ist die ganze Diskussion nur ein viel zu einfaches Vehikel für Politiker, sich in der Öffentlichkeit zu profilieren. Das Problem der Gewalt hat andere Ursachen, gewaltlastige Spiele sind nur ein Symptom und nicht die Ursache. Die Ursache ist schwieriger zu lösen.

xfsd: @Patrick: Wieso haben denn die Parteien keine allgemeine Position? Weil sie sich noch gar nicht richtig mit dem Thema beschäftigt haben, oder?

Patrick_Portz: Es sind günstige Sündenböcke: Die Computerspiellobby ist ja quasi kaum existent, die Spieler selbst haben ein Kommunikationsdefizit, da sie größtenteils auf das Internet beschränkt bleiben. Da kann man als Politiker schon mal einfache Ursachen und rasche Lösungen präsentieren, vor allem weil man dann nicht eingestehen muss, selbst Fehler gemacht zu haben.

gelobtseis: Wie ist das eigentlich in der Fernsehforschung? Gibt es da inzwischen anerkannte Erkenntnisse, welche Sendungen schädlich sind - und für wen?

kent: Meines Erachtens sollte in der Politik mehr getan werden und nicht mit billigen Themata vom Eigentlichen abgelenkt werden......Killerspiele gab es schon immer schon seitdem ich mein ersten 486 hatte... Meines Erachtens sollte mehr getan werden im Bezug auf den Werteverfall der Gesellschaft, da dies ein ausschlaggebender Faktor ist, warum Kinder zu Drogen greifen, sich in eine surreale Welt flüchten und die Taten in der Realität umsetzen....Keiner redet von Pornographie, die zu genüge in PC-Zeitschriften verbreitet wird, keiner redet von Armut und der Arbeitslosigkeit oder den Zukunftschancen der Jugend bzw. den gebotenen oder vielmehr nichtgebotenen Möglichkeiten für die Jugend... Meiner Meinung nach ist der Werteverfall ausschlaggebend, und nicht ein Killerspiel... Viele, die nur zusehen, erkennen nicht, dass es um Geschicklichkeit geht, um Taktik und Intelligenz, da die Außenstehenden nur ein Geballer sehen ... Diese sollten selbst erstmal so ein Spiel spielen, um zu erkennen, was es an Leistung bedarf, damit klar zu kommen, und dann erst urteilen....Gruss

dethecor: Computerspiele als Auslöser aggressiven Verhaltens! Sieht man das eigentlich bei Comics/Filmen oder Büchern genauso? Also, ich frage mich, warum gerade Computerspiele so sehr aufs Korn genommen werden, und Filme werden einfach mit Altersbeschränkung verkauft und damit hat sich´s. Oder Bücher, ich hab noch nie erlebt, das in einer Buchhandlung ein Verkäufer mal gesagt hätte: "Sorry, aber du bist zu jung, um das zu lesen!"

Patrick_Portz: @xfsd: Die Parteien haben durchaus konkrete Positionen zu dem Thema, sowohl BÜNDIS 90/die Grünen, DIE LINKE und die FDP haben sich ganz explizit gegen Verbote ausgesprochen, ebenso die SPD, letztere aber nicht in aller Vehemenz, diese will erst die Gesamtevaluation des HBI abwarten et cetera. Das findet sich auch in diversen Fraktionsbeschlüssen. Nur CSU und (tadaaa) die NPD sind für Totalverbote ;).

Dakuma: @gelobtseis: Da kannste aber lange drauf warten, wer soll denn so eine Erkenntnis machen? Diverse Fernsehsender oder dafür bezahlte Institute?

Daniel O.: Ich finde das so arm von den Politikern. Anstatt mal genau auf die wahren Probleme einzugehen, wie z.B. Mobbing an den Schulen oder die Zukunftsaussichten von Schulabbrechern, einfach den schon bekannten Sündenbock Killerspiele zu benutzen, um sich dann auch noch zu profilieren.

Torsten: Was sind dann die Ursachen im Einzelnen ?

Patrick_Portz: Definieren sie doch bitte diese Problemgruppen.

blade85: Ich bin der Meinung, dass ein Verbot nicht viel ändert, weil man immer an solche Spiele kommt. Ich denke auch, dass man das FSK ab 18 auf 21 setzen sollte. Und dann sollten aber keine Spiele zensiert werden. Man kann von erwachsenen Leuten doch ausgehen, dass die zwischen Realität und Spiel unterscheiden können.

Torsten: Wer ist gefährdet?

Beretta: Herr Kunczik: Diese Personenkategorien sind doch aber nicht nur für Spielgewalt, sondern für jegliche Medien- und Alltagseinflüsse besonders anfällig.

kent: Ein Spiel ist ein Spiel, wer das nicht begriffen hat, sollte da erstmal anfangen, bevor er urteilt und richtet.

Dakuma: @daniel: Das ist dann wieder die Gesellschaft, die ja solche Fehler nicht verursacht, wenn man manchen Politikern glaubt.

mARTin: Der Begriff Amoklauf (willkürlich) wird leider in diesem Kontext häufig verwendet. Ist der Begriff Schulmassaker zutreffender, da es gezielte Racheakte gegen bestimmte Schülergruppen und Lehrer sind?

Patrick_Portz: @mARTin: Völlig richtig, ein ähnlich emotionalisierender, normativ verzerrender Begriff wie "Killerspiel". Dass es keine "Amokläufe" sind, wird schon durch die Planung dieser Taten deutlich: Planung und Amoklaufen widersprechen sich.

benhier: Guten Tag.

Torsten: Diese Frage sollte erst geklärt werden, bevor hier mit Verboten und Gesetzen blind gehandelt wird.

Dakuma: Für mich stellt sich die Frage, warum sollte ein Computerspieler amoklaufen, aber ein normaler Schüler, der keine PC-Games spielt, nicht?

Patrick_Portz: Im englischsprachigen Raum hat sich da ja auch der Begriff "school-shooting" eingebürgert.

Heissus: Ich glaube, dass es ein Problem mit der Gesellschaft allgemein ist. Man sollte schon mal intensiver mit der Gesellschaft arbeiten (und nicht verallgemeinern).

Beretta: Ich nehme mit Freude zur Kenntnis, dass sowohl Herr Kunczik als auch Frau Möller eingestehen, nicht über ALLES Bescheid zu wissen. Da können sich so manche Psychologen, die meinen, sich mit Spielen auszukennen, mal eine Scheibe abschneiden, BEVOR sie die nächste Studie durchführen.

test: Nun ja, die amerikanische Regierung hat da einige interessante Zahlen. Die Studie, auf die einer der vehementesten Verbotsverfechter, Christian Pfeiffer, der nach dem Amoklauf von Blacksburg auch schon prophylaktisch einmal mehr ein Verbot von Computerspielen gefordert hatte (obwohl dieser Amokläufer keine Videospiele spielte), seine Forderung gründet (Baier+Pfeiffer, "Gewalttätigkeit bei deutschen und nichtdeutschen Jugendlichen - Befunde der Schülerbefragung 2005 und Folgerungen für die Prävention", KFN Forschungsberichte Nr. 100, 2007), hält fest, dass 35-40 Prozent aller Jugendlichen so im Alter von 14 Jahren gewalthaltige Computerspiele konsumieren (mpfs: 37 Prozent, 14 - 19 Jahre). Eine Untersuchung der "Safe School Initiative" in den USA stellte allerdings fest, dass nur zwölf Prozent der jugendlichen Amokläufer gewalthaltige Computerspiele gespielt hatten. Amokläufer stechen also unter den Jugendlichen anscheinend durch einen besonders niedrigen Konsum von Gewaltspielen heraus.

dethecor: Eigentlich müsste man die Freigabe ja auch nicht vom Alter, sondern vom psychologischen Profil abhängig machen. Ein gefestigter, einigermaßen vernünftiger 15jähriger kann wahrscheinlich besser zwischen Spiel und Realität unterschieden, als ein traumatisierter 20jähriger, der seinen Realitätsbezug schon vor Jahren verloren hat. . .

warlo: Ist es nicht so, dass vor allem Menschen mit labiler Psyche besonders anfällig auf Gewalt reagieren und nicht differenzieren können?

Torsten: Sind alle Probanden über 18?

Patrick_Portz: Kunczik zumindest schreibt ja auch in seinem Standardwerk "Gewalt und Medien", dass er explizit der MEINUNG ist, Spiele könnten Gewalt fördern, dies jedoch nicht belegen kann und es nur Indizien gibt.

Dakuma: @Patrick: Filme, Musik und Bücher können das auch... Nur suchen Politiker mehr oder weniger nach einem, sagen wir, Opfer - in dem Fall die PC-Games.

Joe: Abweichende Frage: In der Schweiz hat vor kurzem eine Organisation, die sich für Kinder und Jugendliche engagiert, eine Kampagne gestartet, die ein Gesetz zur Zensur von gewalttätigen Medien fordert. Würden Sie den Schweizer Politiker empfehlen, dieses doch sehr umfangreiche Thema aufzugreifen, oder, wie ich finde, es lohnt nicht, da NOCH zu wenig Studien vorhanden sind, auf die man sich stützten kann?

Di_L3r: @dethecor: Willst du dann jeden Käufer von Spielen testen?

test: @Torsten: Bei manchen Studien hat man 8 Jährige Mortal Kombat spielen lassen, das ist eines der Spiele, die schon jetzt in Deutschland verboten sind. Und trotzdem konnte man da keine Wirkung feststellen.

Torsten: Ist dann das Spielen nicht eher ein Symptom?

Patrick_Portz: Wirken neben diesen "individualbiographischen" Faktoren die Medienfaktoren nicht irgendwie nur konstruiert?

Torsten: Die Spiele sind mindestens ab 16!

exci: Diskutieren über solche Themen bringen rein gar nichts, da jeder Mensch anders ist und anders reagiert, da is nix mit Erforschung. Man sollte sich mal lieber darauf konzentrieren, dass Menschen geholfen wird, wenn sie Probleme haben und dass Deutschland sozialer wird im Umgang und der Spalt zwischen Arm und Reich sich nicht weiter ausdehnt. Allein das würde helfen, dass die Leute nicht durchdrehen.

Dakuma: @test: Mortal Kombat war aber schon immer relativ brutal, es ging halt um Zweikämpfe mit allen Mitteln, das Alter ist da eigentlich relativ, weil schon der erste Teil glaub ich keine Freigabe hatte.

Stigi: Wobei bei exzessivem Konsum gewalthaltiger Spiele wieder die Frage "Was ist Ursache, was ist Wirkung?" aufkommt.

Rave33: Warum werden einige Spiele aber generell verboten, anstatt das eine Ab-18-Einstufung das Maximum darstellt! Alles andere ist Bevormundung von Erwachsenen!

paxaurea: Was verstehen Sie unter religiös gefestigt? Humanismus und Ethik haben ihren Ursprung in der griechischen Philosophie. Wie Sie das schreiben, könnte man ja meinen, Kinder von Atheisten wären automatisch Teil der Risikogruppe.

KrazyIvan: Wenn Spiele, in denen durch Gewalt Probleme gelöst werden, verboten werden sollten, dann muss man auch so konsequent sein, dass man alle Medien, in denen durch Verbrechen Probleme gelöst werden, auch verbietet.

Beretta: Frau Möller: Bleibt immer noch das Problem, welche Probanden welche und wie viel Gewalt überhaupt WAHRNEHMEN.

Patrick_Portz: Frau Möller: Was aber, wenn die entsprechenden Spiele schon von der Grunddynamik her "aufregend" sind? Das verzerrt doch ohnehin das Messergebnis. Und abermals: Wie messen sie Aggression/Gewalt?

Sempai02: Ist das Spielen gewalthaltiger Spiele - welche da auch immer drunter fallen mögen - nicht eher das Ergebnis von Frust als die Ursache? Ich habe den Verdacht, in Sachen Computerspiele wird Ursache und Wirkung oftmals vertauscht.

Dakuma: Wobei Frustration bei Misserfolg in einem Spiel keine Hauptursache sein muss. Warum soll es unbedingt an einem Spiel liegen, dass die Aggressionsbereitschaft sich erhöht?

FingerKrampf: Also ich denke... das einzige, was hier Gewalt hervorruft, sind immer diese Diskussionen!

blade85: Ich denke, wenn Gewaltspiele verboten werden, dass die Kriminalität zunimmt. Viele Spieler entfliehen durch solche Spiele dem Alltag und toben sich dort aus.

Sebb: @rave33, genau das ist meine Meinung! Es kann nicht sein, dass ich mit 24 Jahren vom Staat bevormundet werde, was ich zu sehen oder zu spielen habe.

Beretta: @Patrick_Portz: Herr Spitzer hat mal gesagt, man könne Aggressionssteigerungen verlässlich durch den Anteil Tabasco messen, den Probanden hinterher in ein Getränk schütten...ob Frau Möller das ähnlich macht?

Torsten: Genau Rave, ich sehe ein, dass bestimmte Inhalte verboten sind, Aufrufe zur Gewalt, extreme politische Aussagen usw. aber alles andere ist Bevormundung

warlo: Für viele ist das Spielen von Gewaltspielen eine Art Ventil. Durch den Alltag unterdrückt, gehänselt in der Schule, verarbeiten solche Menschen dann ihren Frust in Spielen. Dort können Sie, unabhängig von der realen Welt, ihrer Frustration freien Lauf lassen und gewinnen so an einem (unrealen) Selbstwertgefühl!

konni: moin.

kspieler: Wie erklären sich die Experten, dass es bei Fußballspielen wesentlich häufiger zu Gewaltaktionen kommt als z.B. bei LAN-Parties mit Egoshootern?

Patrick_Portz: Muss nicht die dem Experiment zu Grunde liegende Gewalt-/Aggressionsdefinition mit derjenigen des jeweiligen Probanden abgeglichen werden?

Beretta: Herr Kunczik: Wenn die Wirkungsforschung mit dermaßen vielen gravierenden Problemen behaftet ist, warum hören wir dann nicht auf zu forschen?

Patrick_Portz: Wenn das Experiment z.B. Spiel XY als besonders gewalthaltig definiert und dies dem Versuchsteilnehmer präsentiert, dieser aufgrund seines langjährigen Erfahrungschatzes und Umgang mit diesen Spielen als die vom Entwickler intendierte Satire und nicht als Gewalt wahrnimmt, wo bleibt dann der Aussagegehalt der Studie?

Dakuma: Die meisten, die "brutale" Games spielen, wollen sich damit abreagieren und nicht noch aggresiver werden. Meine Frage dazu wäre, warum die Ursache da nicht im näheren Umfeld gesucht wird wie z.b. Mobbing, Familie usw.?

test: @Dakuma: Ich finde es sowieso lächerlich. Auch Dead-Rising, das jetzt verboten wurde. In diesen Spielen wird sinnlos gemetzelt. Das ist geschmacklos, aber kann man das ernst nehmen? Ich habe solche Spiele nie gespielt, aber dank der ARD Videos davon gesehen. Man kann Zombies mit einer Bohrmaschine aufspießen und dann um die eigene Achse rotieren lassen. Dass man solchen "lächerlichen", wohl aber geschmacklosen Spielen mit soviel Ernst entgegentreten kann, dass man sie als eine solche Gefahr sieht, dass man sie verbieten muss, ist mir suspekt. Ich denke nicht, dass diese Verbote deshalb erfolgen, weil man die Gesellschaft vor Gewalttaten schützen will, sondern weil man den Inhalt zurecht als Schund betrachtet. Aber das ist nicht der Sinn des § 131 StGB.

Di_L3r: Wie kann es sein, dass sich die Leute NUR um die Computerspiele(r) kümmern? Der Film "300" ist ab 16. Da werden Leuten in Zeitlupe die Gliedmaßen abgeschnitten und das, ohne mit Blut zu geizen....Bei Spielen wird das Blut entfernt, Menschen durch Roboter ersetzt und Dinge wie "Atombombe" umbenannt. Und selbst dann droht die USK mit nem 18-Stempel.

Beretta: Klang der Liste hin oder her; sie ist da!

Torsten: Die Bekämpfung der eigentlichen Ursachen von Gewalt dauert länger als der Zeitraum von Wahlkampf zu Wahlkampf.

Patrick_Portz: Das "Laborklima" kann doch gerade diese verzerrenden Dritteinflüsse liefern, Frust fördern et cetera. Es entspricht nicht dem normalen Spielehabitus. Wer spielt schon gerne (wie in Aachen zur Zeit) z.B. in einem Kernspintomographen mit einem Trackball?

Dakuma: @test nicht ganz, sagen wir es mal so, solche Games sind einfach zum Spaß haben. Guck dir mal Serious Sam 1 und 2 an. Da werden die Gegner zu Hunderten getötet. Und warum? Weils Spaß bringen soll. Der Kritikpunkt, wie getötet wird, ist eine Sache, aber deswegen ein Spiel verbieten, halte ich für lächerlich.

mARTin: Warum wird denn die breite Masse an Spielern "erforscht" und nicht die Ursachen der wenigen, die ausgetickt sind?

Rave33: Also ich habe "Dead Rising" gespielt, und das Spiel ist einfach nicht ernst zu nehmen! Es ist verdammt brutal, das ist jeder Zombiefilm aber auch. Ist das Spiel eigentlich gänzlich verboten oder ab 18?

Dakuma: Herr Kunczik warum wird es erforscht wo es die meisten Politiker nicht interessiert, wie ein Spiel wirkt? Sondern nur, dass gesehen wird, was gesehen werden will.

sun: Gibt es dann wenigstens eine Spielzeitgrenze, ab der der Spieler besonders empfänglich für Veränderungen durch Computerspiele ist, oder ist das ein kontinuierlicher Prozess?

Beretta: @mARTin: ...weil die hinterher meistens tot sind.

Andre_Schweigert: Diese ganze Geschichte ist/wird nach meinem Empfinden an den Haaren herbei gezogen. Der Mensch ist wesentlich mehr Umweltreizen ausgesetzt, die Aggressionen oder gewalttätiges Verhalten auslösen können, als das Computer- oder Videospiele dabei gleichermaßen ins Gewicht fallen. Ich bin auch der Meinung, dass selbst als Auslöser für eine Gewalttat ein Videospiel nicht im geringsten ausreicht.

Dakuma: @mARTin: Wahrscheinlich weil es angeblich leichter ist, die Masse zu erforschen, wo jede Person eine andere Persönlichkeit hat, als ein wenige Einzelne, die möglicherweise alle die gleiche Einstellung hatten.

Patrick_Portz: Dead Rising ist beschlagnahmt.

Rave33: @Dakuma: Das ist meine Meinung! Wer über 18 Jahre alt ist, kann selbst entscheiden, was ihm Spaß macht und was nicht. Und wenn Zombies töten dazu gehört... ist ok! Laut Grundgesetz ist doch jeder frei zu tun und lassen was er will, solange es nicht zum Schaden der Gesellschaft ist. Und weil einige Wenige durchdrehen, sollen alle PC-Spieler drunter leiden?

Philipp: Warum gibt es aber medizinische Studien darüber, wie das Gehirn bei solchen Spielen arbeitet!? Und darüber aber nie gesprochen wird!?

test: @rave33, Dead Rising wurde tatsächlich verboten, ein Gericht hat die Beschlagnahme angeordnet.

Beretta: Eigentlich ist doch viel wichtiger als jegliche Forschung, dass Eltern sich mit ihren Kindern beschäftigen und selbst erkennen, welche Einflüsse ihnen schaden. Das kann ihnen keine USK, kein Prof. Pfeiffer und keine CSU abnehmen.

Patrick_Portz: Na ja, so sicher ist das nicht. Was ist "zu viel"? Aus wessen Perspektive, im Verhältnis zu was? Wenn das Kind 8 Stunden am Tag liest, ist das auch zu viel?

Sebb: Ein Auslöser für reale Gewalttaten sind Computerspiele definitiv nicht. Ich spiele solche Spiele selber. Ich habe Arbeit, bin in einer glücklichen Beziehung, in meiner Familie ist alles in Ordnung und mein Freundeskreis stimmt auch. So und nun möge man mal diese gerade genannten Kriterien mit denjenigen vergleichen, die laut der Politik / Medien "Amok" gelaufen sind...!

Mishrah: Was bedeutet denn "exzessiv" in Ihren Augen, Frau Möller? Ich meine, Sie reden von zwei Stunden am Tag, aber das Spielverhalten mancher Spieler lässt sich doch gar nicht so einfach beschreiben. Manchmal spielt man vier Stunden/Tag die Woche und manchmal wochenlang nicht.

test: @Dakuma: Stimmt, Serious Sam ist eines meiner Lieblingsspiele, besteht aber auch nur aus Geballer - da ist aber klar, dass es nicht ernst genommen werden will. z.B. wenn man von Hexen auf Besen attackiert wird oder Footballspieler versuchen, einen über den Haufen zu rennen. Aber die Grenze ist da schwer zu ziehen, und eigentlich, da hast du auch recht, kann das kein Grund für ein verbot sein.

Dakuma: @Rave33: Was ich meine ist, dass das eigentliche Problem ignoriert wird: Das Umfeld. Ich werde 22 und im Endeffekt wird das, was ich spielen will, zensiert oder verboten. Du hast aber recht, ab 18 kann man selbst entscheiden was einem Spaß macht. Nur die Gesetze, die geplant sind bzw. die manche Politiker wollen, beschneiden diese Regeln massiv.

mARTin: Sollten Eltern nicht informiert werden, dass ein Fernseher, Spielekonsole, Computer und ähnliche Dinge nicht ins Kinderzimmer eines unter 14 Jährigen gehören? Wenn diese Geräte in Gemeinschafträumen stehen (z.B. Wohnzimmer) haben Eltern viel mehr Einfluss auf die Dauer und Art des Medienkonsums. Jugendschutz ist Elternsache!

Heissus: Eine Frage hätte ich: Wer will hier eigentlich hier wenn schützen (der Staat sich selber oder die Konsumenten)?

Philipp: danke Heissus.

Dakuma: @test: Ich spiel es auch gern :) Aber guck dir TV-Sendungen über Killerspiele an: Da werden hierzulande Game-Szenen gezeigt, die von hierzulande verbotenen Games sind. Halt keine objektive Berichterstattung mehr

Rave33: @test: So was z.B. (die Beschlagnahmung von Dead Rising) finde ich nicht in Ordnung. Ich fühle mich da wirklich als Erwachsener zu sehr bevormundet. Was gibt dem Staat das Recht zu entscheiden, was ich spielen darf und was nicht? An Herrn Kunczik: Gibt es hierfür eine rechtliche und auch wissenschaftlich vertretbare Grundlage?

Kalle: Warum sind sie sicher das "Gewaltspiele" gewalttätig machen? Es können genauso andere Medien sein bzw. Umstände, die dazu führen, warum gerade Computerspiele? Nur weil man bei Taktik-Shootern virtuelle Spieler umbringt, muss es ja nicht in echt passieren.

Patrick_Portz: Beschlagnahmungen sind also als Zensur für Erwachsene zu werten! Auch wenn nicht klar definiert ist, welches Rechtsgut da geschützt werden soll, läuft doch alles auf den Jugendschutz hinaus. Das ist jedoch unzulässig!

test: Das Einstiegsalter bei Tabak und Alkohol liegt auch bei zwölf Jahren. Da kann es kein Grund für ein Verbot für Videospiele sein, dass auch hier Kindern an Spiele gelangen, für die diese nicht geeignet sind.

Stigi: Michael Kunczik: Sie sprechen da den Reiz des Verbotenen an, aber den gibt es doch bei so vielen Sachen: Mittlerweile fangen schon zwölf- bis 14jährige an zu rauchen oder Alkohol zu trinken, dennoch wird weder Tabak noch Alkohol verboten...

Beretta: Da Beschlagnahmungen erst NACH der Veröffentlichung stattfinden, sind sie keine Zensur im Sinne des StGB, glaube ich.

Patrick_Portz: Das Bundesverfassungsgericht untersagt auch Maßnahmen, die artgleicher Natur zur Zensur sind, genauso wie Maßnahmen, die eine Selbstzensur fördern. Die Indizierung ist eine derartige Maßnahme.

Dakuma: An Frau Möller: Wieso nennen sie keine Jugendfreigabe keine Zensur, wenn solche Spiele trotzdem für Deutschland geschnitten werden? Dasselbe zählt für diverse Zeichentrickserien.

Patrick_Portz: Das mit Zensur nur Nachzensur gemeint ist, ist auch fragwürdig. Das BVerfG berief sich damals auf eine Gewohnheitsauslegung von Art. 5 Abs. 2 S. 3 des Grundgesetzes. Warum nur Nachzensur gemeint sein soll, konnte nie intersubjektiv nachvollziehbar dargelegt werden.

test: @Dakuma und Rave33: es ist einfach schwer zu vermitteln, was an Videospielen Spaß macht. Und noch schwerer ist es zu vermitteln, dass man Serious Sam nicht deswegen spielt, weil man Spaß an Gewalt habe.

mARTin: @Patrick_Portz FH-Köln oder Aachen?

Stigi: Es handelt sich dabei nicht um staatliche Zensur, sondern um Selbstzensur seitens der Hersteller / Publisher.

test: Ich muss mich leider verabschieden, ich muss noch in die Uni. Ich wünsche noch eine schöne Diskussion. Wiedersehen.

Heissus: Und wer gibt die Anweisungen der Zensur?

Dakuma: @test: Ist klar, aber an Serious Sam hab ich beispielsweise einfach Spaß dran, mich durch bunte Levels zu bewegen und Feinde zu töten, trotzdem ist das kein Grund für mich, aggressiv zu werden oder zu sein.

mARTin: Sind Verbote zum Selbstschutz nicht unwirksam, da sie vom Betroffenen nicht anerkannt werden?

gelobtseis: Ist nicht auch die Schulung von Lehrern, die noch immer nicht ausreichend über Medienkompetenz verfügen, ein wichtiges Thema?

Andre_Schweigert: Wie groß ist denn der Anteil, den Computer- und Videospiele im direkten Vergleich mit anderen gewaltfördernden Einflüssen, zum Beispiel durch die aus dem sozialen Umfeld tatsächlich haben? Wie lange hält die Gewalt- Aggressionsbereitschaft an und äußert diese sich überhaupt? Mit welchen anderen Einflüssen ist der Effekt zu vergleichen?

Rave33: Zu dem was test geschrieben hat: Es geht nicht um die Frage ob mir Gewalt in Spielen Spaß macht oder nicht, denn es ist mein gutes Recht, Spaß daran zu haben, solange es nur im Spiel stattfindet. Ich wäre bei realer Gewalt genauso schockiert und betroffen wie alle anderen auch. Die eigentlich Frage die ich stellen möchte ist, ob es denn laut Herr Kunczik und Frau Möller in Ordnung ist auch Erwachsene zu bevormunden!

Waltraut: Ist aber Frust nicht viel gefährlicher, wie er bei Denkspielen auftritt? Ein Freund von mir zerstörte seinen Monitor bei dem Spiel Bridgebuilder, bei dem man Brücken bauen muss, die nicht einstürzen......eine Woche später spielten wir eine Nacht lang CSS auf einer LAN...und er hat nichts zerstört....ist Frust nicht viel gefährlicher als Gewalt? Auch vielleicht Frust im wirklichen leben?

Dakuma: @rave33 Gute Frage, würde mich auch interessieren.

looserpath: Hat es nicht ebenso Tradition, dass Diskussionen, wie sie hier gerade geführt werden, sich schon zum x-ten male wiederholen. z.B. mit dem Aufkommen der des Fernsehens, der Rockmusik, und jetzt mit Computerspielen. Da gäbe es noch viele weitere Beispiele. Ist es in diesem Zusammenhang nicht so, dass es einigen Menschen leichter fällt, einen Sündenbock für weitaus tief sitzendere sozialgesellschaftliche Probleme vorzuschieben, damit man sich mit diesen nicht nachhaltig auseinandersetzen muss?

Dakuma: Herr Kunczik das ist eine Ausrede. Abgesehen davon wieso vergleichen Sie Filme mit Computerspielen, die anders wirken?

Beretta: Frau Möller: Wenn sie die Spiele nicht länger spielen, wie wollen sie dann wissen, dass die Effekte genau deswegen nicht eintreten? Zweitens: Sie können also zwischen Fantasie und Realität unterscheiden. Warum sollen das ihre Probanden nicht können?

robert k.: Ein bisschen wenig Zeit für die Jugend?

Beretta: Schön, dass ein "Duell" so gesittet ablaufen kann...letztes Mal war das ja wegen einseitiger Uneinsichtigkeit und entsprechender Trotzreaktionen leider nicht der Fall.

Dakuma: Ein bisschen wenig Zeit um zu antworten -.-

robert k.: Die Debatte um nichts macht mir wenig Spaß, ich spiel lieber mit Freunden und Leuten aus der ganzen Welt ;)

Dakuma: Na ja, ich freu mich schon auf die Kommentare im GSPB^^


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