LED-Fernseher auf der Internationalen Funkausstellung IFA in Berlin

1.9.2012

Time Warner Inc.

Umsatz 2011: $ 28,974 Mrd. (€ 20,815 Mrd.)

Aktuelle Entwicklungen

Time Warner hat aus der Dotcom-Blase gelernt und baut seine Kernbereiche aus. Der Konzern zielt auf ständige Innovationen bei Technologien, Produkten und Dienstleistungen ab, wobei insbesondere digitale Inhalte die etablierten Marken auf verschiedenen Plattformen unterstützen sollen.

Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2008, in dem Time Warner einen Umsatz von 46.984 Millionen US-Dollar generierte, halbierte sich nahezu der Umsatz im Jahr 2009 (25.785 Mio. US-Dollar) – unter anderem aufgrund der Verkaufs von Time Warner Cable. Vor allem aufgrund der Erfolge im Film- und Fernsehgeschäft konnten die Erträge jedoch kontinuierlich gesteigert werden. Im Jahr 2010 stieg der Umsatz (Umsatz 2010: 26.888 Mio. US-Dollar) im Vergleich zum Vorjahr um 6 Prozent, im Jahr 2011 um 8 Prozent und verzeichnete somit die größte Wachstumsrate seit 2003. Zu Beginn dieses Jahres erwies sich der Film „Sherlock Holmes: Spiel im Schatten“ als Kassenschlager. Auch die Comedy-Fernsehserie „The Big Bang Theory“ gilt weiterhin wie im letzten Jahr als sehr attraktiv für Zuschauer. Dadurch konnten Werbeeinnahmen und Gebühren aus dem Bezahlfernsehen gesteigert werden. Einbußen musste der Konzern im ersten Quartal 2012 jedoch im Zeitschriftengeschäft verkraften, da hier die Abonnement- und Anzeigeneinnahmen sanken.

Laut Konzernaussagen beherbergt Time Warner das weltweit größte Film- und Fernsehstudio, das erfolgreichste Premium-TV-Netzwerk und die verlässlichsten Nachrichtensender. Für die kommenden Jahre setzt der Konzern auf einen Ausbau neuer digitaler Geschäftsmodelle und auf eine internationale Expansion.

Nachdem bei einer "Batman"-Vorführung im Juli in einem Vorort von Denver (USA) ein maskierter Täter um sich schoss und 12 Menschen tötete, sagte Time Warner die geplanten Filmpremieren und Pressevorführungen des aktuellen Batman-Teils "The Dark Knight Rises" ab. Obwohl sich jeder fünfte US-Kinobesucher aus Angst vor Trittbrettfahrern fürchte, den Film anzusehen, spielte der Film in den ersten beiden Wochen 435 Millionen Euro ein.


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